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Fahner Höhe die Zweite

Nach dem Pokalspiel gegen die erste Mannschaft gastiert am Sonntag um 15:00 Uhr der Aufsteiger und zugleich die zweite Vertretung vom FC An der Fahner Höhe im Herpfer Waldstadion. Als Neuling in der Landesklasse stehen aktuell drei Niederlagen zu Buche, was sich aktuell mit dem vorletzten Tabellenplatz wiederspiegelt.

DIE LAGE

In einer für die Zuschauer spannenden Partie sicherte sich unsere Mannschaft einen am Ende verdienten Sieg. Über die gesamte Spielzeit erwies man sich als unbequemer Gegner, der dank einer starken läuferischen und kämpferischen Leistung den Gastgeber nicht zur Entfaltung kommen ließ. Durch die Tore von Kämmer und Fuchs konnte der dritte Saisonerfolg nach Hause gefahren werden. Nach dem Erfolg im Spitzenspiel beim FSV 06 Ohratal, wollen die Jungs nun vor eigenem Publikum den nächsten Dreier einfahren und den Platz in der Spitzengruppe behaupten.

DER GEGNER

Im zweiten Anlauf hat es geklappt. Nach dem vierten Platz in der Saison 2016/17 konnten die Gäste in der abgelaufenen Saison die ersehnte Meisterschaft und den Sprung in die Landesklasse besiegeln. Mit 61 Punkten und zehn Punkten Vorsprung auf Verfolger Ulstertal Geisa konnte der verdiente Aufstieg in die Landesklasse gefeiert werden. Die positive Vereinsentwicklung der vergangenen Jahre wurde damit auch durch die zweite Mannschaft bestätigt. Wenn es nach den Verantwortlichen geht, soll es keineswegs bei einem einjährigen Gastspiel in der Landesklasse bleiben. Ziel ist es, die zweite Vertretung langfristig in der neuen Spielklasse zu etablieren.

Sportlich kam die Mannschaft an den ersten drei Spieltagen sehr stotternd aus den Startblöcken – Ernüchterung statt Aufstiegseuphorie, so lässt sich der Gemütszustand beschreiben. Aus den ersten Partien konnte nichts Zählbares auf der Habenseite verbucht werden. Nach der Auftaktpleite in Hildburghausen (3:0) folgten Niederlagen gegen Siebleben (3:4) und Salzungen (4:2). Mit null Punkten steht die Mannschaft um Kapitän Stephan Ehegötz am Sonntag mit dem Rücken zur Wand.

„Uns allen war klar, wie schwierig es wird“, gibt sich Trainer Jan Niedlich keinen Illusionen hin. Der erfahrene Übungsleiter hat prophezeit, dass seiner Mannschaft eine sehr schwere Saison bevorstehen wird, in der das Ziel Klassenerhalt am Ende erreicht werden soll.

In Herpf soll nun erstmal der Bock umgestoßen werden. Für dieses Vorhaben kann Trainer Niedlich erfreulicherweise auf den kompletten Kader zurückgreifen. Dieser wurde im Sommer mit David Gliffe (Lok Erfurt), Florian Güntsch (Gebesee), Dominic Leib (Marbach) und Raschid Omeirat (Borntal Erfurt) nochmal verstärkt. Abgänge gab es beim FC An der Fahner Höhe II nicht zu verzeichnen.

 

TRAINER WARNT

„Nach einem guten Spiel gegen Ohratal von einer Pflichtaufgabe gegen Fahner Höhe zu sprechen, wäre vollkommen vermessen“, stellt Mike Noack unmissverständlich klar. „Ich erwarte von jedem einzelnen Spieler am Sonntag wieder eine Top-Einstellung. Fahner Höhe ist für mich eine Art Wundertüte mit viel Qualität“, schätzt der Trainer den Gegner höher ein, als der momentane Tabellenplatz es aussagt. Es ist durchaus damit zu rechnen, dass die Gäste mit Verstärkung aus der Verbandsliga anreisen werden. Ibrahima Bignet Cisse, Tom Rost und Antonio Kumm wären mögliche Kader-Kandidaten für Sonntag.

GUT ZU WISSEN

Freuen wir uns auf einen spannenden Fußball-Nachmittag. Schiedsrichter der Partie ist Martin Ansorg. Assistiert wird er an der Linie von Florian Butterich und Frank Schubert. Anstoß am Sonntag wird 15 Uhr sein. Wer nicht vor Ort sein kann, kann das Spiel im Live-Ticker unserer Smartphone-App verfolgen.

 

Das nächste Topspiel

Unsere SG Herpf/Helmershausen ist auch am 4. Spieltag 2018/19 an einem sogenannten Topspiel beteiligt. Anders ist die Paarung Ohratal vs. Herpf schlicht nicht zu bezeichnen. Der Anstoß erfolgt am Sonntag um 15.00 Uhr im Goldberg-Stadion in Ohrdruf. Die Begegnung gab es zuletzt in der Saison 2016/17, in der der Gastgeber beide Pflichtspiele für sich entschied.

DIE LAGE

Der Favorit hat es gerichtet, die große Überraschung ist ausgeblieben. Der FC Einheit Rudolstadt setzte sich durch und siegte am Ende mit 0:2, ohne wirklich zu glänzen. Unsere Mannschaft hielt mit viel Leidenschaft dagegen und ließ sich von dem frühen Rückstand keineswegs entmutigen. Der Zweiklassenunterschied war über weite Strecken nicht ersichtlich. Die Noack-Elf forderte den Oberligisten richtig und hätte am Ende einen Treffer verdient gehabt, doch fehlte es im Abschluss immer wieder an der nötigen Präzision. Aber diese Leistung sollte für die kommenden Aufgaben Mut machen. Denn eine ähnliche Leistung bedarf es auch bei der bevorstehenden Begegnung gegen den FSV 06 Ohratal.

DER GEGNER

Der Gastgeber musste sich nach dem einjährigem Gastspiel in der Thüringenliga wieder nach unten orientieren und gehört nun zweifelsohne wieder zu den Staffelfavoriten. Die letzte Saison verlief für Kiebert und Co. alles andere als glücklich. Das erhoffte Ziel Klassenerhalt wurde am Ende deutlich verpasst. Nichtsdestotrotz sammelte die Mannschaft wertvolle Erfahrungen im Oberhaus. Als Absteiger hat die Mannschaft nun natürlich die Ambitionen wieder oben mitzumischen. Die interne Erwartungshaltung hat das Team bisher erfüllt. Zwei Siege und ein Unentschieden sind die bisherige Bilanz.

Auf der Trainerbank kehrte zu Saisonbeginn ein alter Bekannter zurück. Nachdem man sich letzte Saison kurz vor der Winterpause von Trainer Karsten Voigt trennte, übernahm Dominik Müller als Spielertrainer das Zepter. Dieser stellte zum Ende der Saison sein Amt zur Verfügung und Michael Storch hat fortan wieder das Sagen. In Verbindung mit Co-Trainer Stefan Schleicher betreute er die Mannschaft schon im Aufstiegsjahr. An diese Erfolge wollen beide nun wieder anknüpfen.

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Die ersten Spiele haben gezeigt, wo die Stärken und Schwächen liegen. Elf erzielte Treffer sind ein Indiz dafür, dass die Offensive um Müller & Jung gehörig Qualität besitzt. Im Umkehrschluss sind vier Gegentreffer im Derby gegen Siebleben (1. Spieltag) auch ein Anzeichen, dass die Abwehr verwundbar ist.

Personell tat sich beim Gastgeber einiges. Sechs Spieler verließen den Verein, darunter etablierte Kräfte wie Benjamin Pufe (Gotha) und Patrick Januszek. Nummerisch konnten die Abgänge größtenteils mit fünf Neuzugängen kompensiert werden. Wie vielerorts sind auch die Neuzugänge beim FSV Ohratal relativ jung. Sie werden nun an höhere Aufgaben herangeführt und es wird seine Zeit brauchen, bis sie eine tragende Säule innerhalb der Mannschaft sein können.

Leistung mit Punkten belohnen

HSV-Trainer Mike Noack erwartet einen spielstarken Gegner mit hoher Einzelspielerqualität: „Das werden spannende 90 Minuten. Wir wissen, dass Ohratal eine starke Mannschaft ist, und freuen uns auf diese Herausforderung. Wir wollen ein gutes Spiel machen und uns am Ende mit einem guten Ergebnis belohnen.

Nach der Niederlage gegen Borsch wäre ein Erfolg für die Psyche und den weiteren Saisonverlauf wichtig. Dementsprechend kämpferisch und optimistisch werden die Jungs die bevorstehenden 90 Minuten angehen.

GUT ZU WISSEN

Freuen wir uns auf einen spannenden Fußball-Nachmittag. Schiedsrichter der Partie ist Philipp Linke. Assistiert wird er an der Linie von Anton König und Max Pierre Neumann. Anstoß am Sonntag wird 15 Uhr sein. Wer nicht vor Ort sein kann, kann das Spiel im Live-Ticker unserer Smartphone-App verfolgen.

 

Als Underdog ins Pokalduell

Am Sonntag, 9. September 2018, empfängt unsere SG Herpf/Helmershausen in der zweiten Hauptrunde des Landespokals den FC Einheit Rudolstadt. Ab 14 Uhr geht unsere Mannschaft als klarer Außenseiter in die Partie.

DIE LAGE

Unsere Elf kassierte am letzten Wochenende eine knappe, aber am Ende verdiente Niederlage gegen den SV Borsch 1925. Speziell im zweiten Abschnitt übernahmen die Gäste zusehends das Kommando und erspielten sich eine Reihe hochkarätiger Chancen, welche aber allesamt ungenutzt blieben. Die Gäste arbeiteten 90 Minuten sehr gut gegen den Ball und hatte das Spiel auch über die Zweikämpfe, bei denen wir oft zweiter Sieger waren, unter Kontrolle. Das Spiel unserer Mannschaft hatte an dem Tag wenig Struktur, folgerichtig waren gefährliche Angriffe oft Mangelware. „Der Sieg für Borsch ging völlig in Ordnung. Sie waren die klar bessere Mannschaft“, gab auch Trainer Mike Noack nach Schlusspfiff unumwunden zu. Das Spiel wurde unter der Woche aufgearbeitet. Nun gilt es den Blick nach vorne zu richten und die vielen kleinen Fehler zu minimieren. Es sollte allen klar sein, dass es für die nun bevorstehende Aufgabe gegen den Oberligisten einer Leistungssteigerung bedarf. Mit einer guten Leistung gegen den Favoriten aus Rudolstadt wollen sich die Jungs nun Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben in der Liga holen.

DER GEGNER

Aus der Ruhe bringen lässt sich in Rudolstadt aktuell niemand, auch wenn der Saisonstart alles andere als optimal verlaufen ist. Aus den ersten vier Spielen konnte man nur eins gewinnen und belegt aktuell mit vier Punkten den 11. Tabellenplatz in der NOFV Oberliga Süd. Dieser Liga gehört der Verein nun schon seit Beginn der Saison 2012/13 an. In den letzten drei zurückliegenden Spieljahren, gelang es der Mannschaft regelmäßig einstellig ins Ziel einzulaufen. Diesen gestiegenen Anspruch verfolgt man auch für die laufende Spielrunde. Entsprechend mächtig wurde auch im Sommer am Kader geschraubt. Acht externe und ein Nachwuchsspieler fanden den Weg in den Einheit-Kader. 26 Spieler umfasst der Kader (Durchschnittsalter: 23,64). Jede Position ist doppelt besetzt. Eine gesunde Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen Talenten.Viel Spielraum zur Rotation.

Mit Markus Baumann, Lukas Hodek, Robin Hink und Tim Rühling hat es gleich ein Quartett im Alter von 17 bis 20 Jahren in die Oberligamannschaft geschafft. Die Neuverpflichtungen zeigen den eingeschlagenen Weg des Vereins deutlich auf, junge, talentierte Spieler für sich zu gewinnen. Um solch junge Spieler in der Oberliga einzusetzen, gehören ebenso geeignete Führungsspieler, die die jungen Burschen auf dem Platz „an die Hand nehmen“. Mit Kapitän Marco Riemer hat man genau diesen Spielertypen in seinen Reihen. Er ist für Außenstehende vermutlich auch das bekannteste Gesicht bei den Gästen. „Riemex“, wie er von vielen genannt wird, trug viele Jahre das Trikot vom FC Carl Zeiss Jena (2. Bundesliga, 3. Liga) und schloss sich zur Saison 2015/16 dem FC Einheit Rudolstadt an.

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DIE ROLLEN SIND KLAR VERTEILT

Herpf gegen Rudolstadt. Die Frage, die sich viele auf den ersten Blick stellen, ist: Wie hoch gewinnen die Rudolstädter? Genau da liegt aber auch die Crux für das Team von Trainer Holger Jähnisch. Denn alles andere als ein Sieg wäre eine echte Sensation. Damit liegt eine gute Portion Druck auf den Schultern von Riemer & Co. Für unsere Mannschaft und den Verein wird das Spiel ein absolutes Highlight darstellen, schließlich gastiert nicht allzu oft ein Oberligist zu einem Pflichtspiel im Waldstadion. Dementsprechend ist die Vorfreude groß. HSV-Trainer Mike Noack: „Das wird eine große Aufgabe, aber wir wollen uns reinbeißen und freuen uns auch darauf. Wir wollen mutig sein und uns keineswegs verstecken.“

GUT ZU WISSEN

Freuen wir uns auf einen spannenden Fußball-Nachmittag. Schiedsrichter der Partie ist Florian Butterich. Assistiert wird er an der Linie von Marvin Lautensack und Benjamin Strebinger. Anstoß am Sonntag wird bereits 14 Uhr (!) sein. Wer nicht vor Ort sein kann, kann das Spiel im Live-Ticker unserer Smartphone-App verfolgen.

 

Spitzenspiel gegen den SV Borsch 1925

Am Sonntag rollt der Ball wieder im Waldstadion und es steht ein echter Knaller ins Haus. Unsere Jungs empfangen den SV Borsch 1925 zum Spitzenspiel im Waldstadion. Anstoß ist um 15.00 Uhr!

Die Lage

Ein wahres Torspektakel lieferte sich unsere Mannschaft letzte Woche mit dem Gastgeber aus Steinbach-Hallenberg. Tore fielen sprichwörtlich wie „reife Früchte“. Die Feldvorteile lagen spielübergreifend beim Aufsteiger, der sich sehr engagiert zeigte. Am Ende behielt unsere Mannschaft dank der Tore von Nier (21.), Hofmann (22.,45.,73.) und Damm (74.) die Oberhand. Zum Ende hin entwickelte sich eine vogelwilde Partie, in der Stabilität klein geschrieben war. Unsere Elf gab eine sichere Führung fast noch aus der Hand. Unter dem Strich freute man sich im Herpfer-Lager über den zweiten Sieg im zweiten Punktspiel. Die Mannen von David Reich können mit erhobenen Hauptes die nächste Aufgaben angehen.

Der Gegner

Vier Punkte haben die Gäste aktuell auf der Habenseite. Dem 1:1 zum Auftakt gegen Wacker Bad Salzungen folgte ein Erfolg im Landespokal gegen die DJK Struth, ehe die Mannen von Trainer Herzberg am letzten Wochenende einen klaren Heimerfolg einfuhren. Die Borscher zeigten gegen Wacker Gotha ihre ganze Qualität und gewannen am Ende eindrucksvoll mit 5:0 gegen den Verbandsliga-Absteiger. Das Team von Kapitän Kirchner fährt also mit reichlich Selbstvertrauen nach Herpf.

Der SV Borsch 1925 bestreitet aktuell seine dritte Saison in Folge in der Landesklasse. Nach Platz eins in der Saison 2016/17 belegte das Team in der vergangenen Spielzeit mit 65 Punkten den 2. Tabellenplatz. Auch in dieser Saison verfolgt der Verein ambitionierte Ziele und gilt als Favorit auf die Meisterschaft. Die Mannschaft wurde im Sommer nur punktuell verstärkt und man setzt größtenteils auf die Mannschaft aus dem Vorjahr. Rene Melzer, Torjäger vom FSV Ulstertal Geisa, wurde aus der Kreisoberliga geholt und machte dort mit 56 Toren in 45 Spielen auf sich aufmerksam. Nicht mehr zum Aufgebot gehörten die Spieler Nico Helmschrot (SV Steinbach), Benedikt Schmelz (BW Großentaft) und Kevin Kiel (FSV Cappel).

Tore garantiert ?!

Beide Mannschaften versprechen mit ihrer offensiven Qualität ein packendes Duell. Im letzten Aufeinandertreffen (3:3) im Mai diesen Jahres durften sich die Zuschauer über viele Treffer freuen. Ob auch dieses Mal beide Teams zahlreich treffen, bleibt abzuwarten. HSV-Trainer Mike Noack freut sich auf das Spiel: „Wir wollen gewinnen, auch in dem Wissen, wie schwer das wird“. Wir müssen unsere Stärken auf den Platz bringen, in den Zweikämpfen wieder präsenter sein und kompakter stehen. Am Ende werden Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage entscheiden.“

Gut zu wissen

Freuen wir uns auf einen spannenden Fußball-Nachmittag. Schiedsrichter der Partie ist Paul Hegenbarth. Assistiert wird er an der Linie von Philipp Keith und Benjamin Strebinger. Anstoß am Sonntag wird 15 Uhr sein. Wer nicht vor Ort sein kann, kann das Spiel im Live-Ticker unserer Smartphone-App verfolgen.

 

Vorbericht Steinbach-Hallenberg

Zweiter Spieltag in der 11teamsports Landesklasse 3: Am Samstag, 25. August 2018 reist unsere Mannschaft zum Aufsteiger FC Steinbach-Hallenberg, der am ersten Spieltag einen Erfolg beim Absteiger Wacker Gotha feiern konnte.

Die Lage

Zweites Heimspiel, zweiter Heimsieg. Auch letzten Sonntag hatte der Herpfer-Anhang wieder Grund zu feiern. Nach einem packenden Pokal-Krimi ist unserer SG Herpf/Helmershausen die Überraschung geglückt und man besiegte den favorisierten Verbandsligisten FC An der Fahner Höhe mit 5:3 nach Elfmeterschießen. In der 2. Hauptrunde begrüßen wir am 09.09. nun den Oberligisten FC Einheit Rudolstadt. Bei aller Freude liegt der Fokus aber nun voll und ganz auf dem anstehenden Liga-Spiel beim FC Steinbach-Hallenberg, in dem man das getankte Selbstvertrauen mitnehmen sollte!

Der Gegner

Die Freude war riesig im Sommer, als der FC Steinbach-Hallenberg nach vier Jahren Abstinenz als Meister der Kreisoberliga in die Landesklasse aufstieg. Der Verein konnte sich in der Kreisoberliga vor der SG Kalten/Rhön durchsetzen und somit die Rückkehr auf Landesebene beschreiten. In der jungen Mannschaft von Trainer David Reich überragte ein Spieler besonders: Robert Menz – In der abgelaufenen Saison hatte er mit 37 Toren maßgeblichen Anteil am Aufstieg.

Neben einigen Nachwuchsspielern wurde das Team weiter verstärkt, um auch in der Landesklasse eine gute Rolle spielen zu können. Mit Marcel Volkmar (Eintracht Erfurt), Ioan Dumitrascu (Oberschönau), Aurelian Andrei Dumitra (Oberschönau), Kamil Rafal Mikula (FSV Viernau) und Quoc Duong Tran (FSV 06 Mittelschmalkalden) wurde die Qualität des Kaders noch einmal erhöht.

Der Aufsteiger startete mit einem 1:2 Auswärtserfolg in Gotha, ehe am vergangenen Wochenende mit einer 1:3-Heimniederlage gegen Meiningen das Aus im Landespokal folgte. Am Samstag wollen die Gastgeber natürlich ähnlich gut spielen wie auswärts in Gotha und den Saisonstart möglichst „veredeln“. Allgemein ist Steinbach-Hallenberg nicht der typische Aufsteiger. Die Mannschaft bringt mehr Qualität mit als die letztjährigen Aufsteiger aus Trusetal und Milz. Der Kader hat insgesamt eine gute Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Spielern – das wird eine spannende Aufgabe für uns.

 

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Das letzte Punktspiel-Duell beider Vereine datiert vom 16.03.2014. Damals behielt unsere Elf mit 2:0 die Oberhand.

HSV-Trainer Mike Noack geht zuversichtlich in das Spiel „Am Köpfchen“. „Wir wollen das Selbstvertrauen aus den beiden ersten erfolgreichen Spielen mitnehmen und uns wieder als Team präsentieren! Wenn wir wieder an unser Maximum rankommen, dann stehen unsere Chancen gut das Spiel siegreich zu gestalten. Aber ich erwarte einen Gegner, der ähnlich selbstbewusst auftreten wird. Sie sind mit einem Sieg in Gotha gestartet, damit haben wohl die wenigsten Außenstehenden gerechnet. Das wird ihnen eine breite Brust geben“, erwartet der Übungsleiter einen motivierten Gegner, der alle Register ziehen wird, um uns unserer Stärken zu berauben.“

Freuen wir uns auf einen spannenden Fußball-Nachmittag. Schiedsrichter der Partie ist Steffen Krech. Assistiert wird er an der Linie von Sebastian Neumann und Holger Volkmar. Anstoß am Samstag wird 15 Uhr sein. Wer nicht vor Ort sein kann, kann das Spiel im Live-Ticker unserer Smartphone-App verfolgen.

 

Pokalfieber im Waldstadion

Am Sonntag, 19. August 2018, empfängt unsere SG Herpf/Helmershausen im zweiten Heimspiel der Saison 2018/19 den FC An der Fahner Höhe zum Landespokal. Ab 15 Uhr duellieren sich die beiden Mannschaften im Waldstadion um den Einzug in die nächste Runde. 

Die Lage

Ein Sieg zum Saisonauftakt – das hatten sich Mike Noack und seine Mannschaft genauso vorgestellt. Es wurde das erwartet schwierige Spiel gegen die junge Elf aus Waltershausen im heimischen Waldstadion. Die Noack-Elf hatte spielübergreifend mehr Spielanteile, agierte über weite Strecken aber zu fehlerhaft und tat sich allgemein schwer mit zwingenden Offensivaktionen. Zu wenig Tempo, Tiefgang und Spielwitz. So bedurfte es an diesem Tag einer feinen Einzelleistung von Mateo Safradin um die Noack-Schützlinge in Front zu bringen. Für die Entscheidung sorgte dann kurz vor Ultimo Oliver Nier. Lukas Fuchs wurde im Strafraum festgehalten und den fälligen Strafstoß verwandelte der Kapitän sicher zum 2:0-Endstand. Für die nun bevorstehende Aufgabe gegen den Verbandsligisten bedarf es allerdings einer Leistungssteigerung.

Der Gegner

Die Saison begann für den FC An der Fahner Höhe nicht gerade optimal: Im Heimspiel gegen Wacker Teistungen setzte es eine überraschende 1:2-Heimniederlage. Ein Spiel, dass alles zu bieten hatte. Zwei Elfmeter, neun Gelbe und eine Rote Karte, mehrere Aluminiumtreffer und drei Tore waren am Ende die Bilanz der 22 Akteure auf dem Platz. Am Ende haderte man bei den Gastgebern mit der Chancenverwertung. Die Mannschaft von Trainer Tobias Busse (ehemals RW Erfurt) besitzt gehörig Qualität. Über die fußballerischen Qualitäten einzelner Spieler brauchen wir nicht sprechen. Das die Arbeit von Trainer Tobias Busse Früchte trägt, hat man bereits in der abgelaufenen Rückrunde gesehen, welche am Ende mit einem 4. Tabellenplatz belohnt wurde. Nun wurde die Mannschaft nochmal mit vier Neuzugängen verstärkt. Speziell die Rückkehr von Daniel Trübenbach (Langensalza) sorgte für große Freude. Der Angreifer spielte bereits von 2015-2017 in „Dachwig“ und hatte in der Zeit mit 42 Toren gehörigen Anteil an den sportlichen Erfolgen. Nun soll er wieder einen ähnlichen Beitrag leisten um die gesteckten Saisonziele zu erreichen. Die überwiegende Mehrheit der Verbandsliga-Experten sehen die Elf um Kapitän Artur Machts als einer der Favoriten (neben Martinroda & Geratal) auf den Staffelsieg.

 

Vor drei Jahren

Das Duell unserer Mannschaft gegen den FC An der Fahner Höhe ist erst das zweite Pflichtspiel der beiden Vereine gegeneinander.  Vor fast exakt drei Jahren gab es das bisher einzige Duell zwischen dem Herpfer SV 07 und dem FC An der Fahner Höhe (damals noch FC BW Dachwig/Dollstädt. Am 09. August 2015 gab es die Paarung im Landespokal an gleicher Stätte im Waldstadion. Damals behielten die Gäste noch unter der Leitung von Albert Krebs deutlich mit 1:8 die Oberhand. Gegen eine Wiederholung derart haben natürlich alle im Herpfer-Lager etwas einzuwenden.

Für unsere Mannschaft sind Pokalspiele neben dem Ligaalltag absolute Bonusspiele, in dem man weiterhin Selbstvertrauen für die Liga tanken kann. „Die Lust auf die Herausforderung überwiegt. Wir wollen auch gegen diesen Gegner unser Spiel durchdrücken und uns nicht verstecken. Wenn wir an die 100% rankommen, bin ich optimistisch“, so Trainer Mike Noack.

Gut zu wissen

Freuen wir uns auf einen spannenden Fußball-Nachmittag. Schiedsrichter der Partie ist Paul Hecklau. Assistiert wird er an der Linie von Martin Ansorg und Jannis Lautensack. Anstoß am Sonntag wird 15 Uhr sein. Wer nicht vor Ort sein kann, kann das Spiel im Live-Ticker unserer Smartphone-App verfolgen.

 

Heimspielzeit – Es geht wieder los

Am Sonntag, 12. August 2018, gehts für unsere SG Herpf/Helmershausen in die neue Spielzeit: Im Waldstadion gastieren zum Auftakt der Saison 2018/19 die Mannen vom FSV Waltershausen. Anpfiff der Partie ist um 15 Uhr.

In Herpf sind alle heiß auf den Saisonstart Die Vorzeichen stehen gut. Mit kleinen personellen Wechseln geht es für die Mannschaft in die Saison. Als Neuzugänge konnte man beim Trainingsauftakt Anfang Juli Torhüter Tomislav Cavar (Empor Dreißigacker), Michael Damm (VfL Meiningen) und Alexander Häfner (Rapid Ebelsbach) begrüßen. Nicht mehr im Aufgebot steht dagegen Christian Fickel (SV Jüchsen). Die Vorbereitung hat gezeigt, dass die Mannschaft spielstark als Einheit agiert. Mit der richtigen Mischung aus Erfahrung, jungen Talenten und vor allem einer gesunden Mentalität wollen es die Jungs nun angehen. Mit der Vorbereitung und der Art und Weise, wie die Mannschaft mitgezogen hat, ist man im Herpfer-Lager sehr zufrieden. Wir sprachen noch kurz vor dem Auftakt mit unserem Trainer Mike Noack.

Eine intensive Vorbereitungszeit liegt hinter Dir und der Mannschaft. Wie fällt Dein Gesamtfazit aus? Wie weit ist die Mannschaft?

Ja, wir haben eine intensive Vorbereitung absolviert. Das Programm war fordernd, auch auf Grund der fast durchgehenden Hitze musste die Mannschaft oft an die Grenze gehen. Aber alle haben ordentlich mitgezogen. Auch während meines Urlaubes gab es keinen Abfall, da muss ich auch meinem neuen Co-Trainer Stefan Kämmer ein großes Kompliment machen. Er hat es toll gemacht. Über den endgültigen Stand der Vorbereitung bin ich mir selbst nicht ganz im Klaren. Einige Spieler konnten urlaubsbedingt oder Schichtarbeit nicht das volle Programm mitmachen. Aber insgesamt bin ich schon zufrieden, haben wir doch auch in den Testspielen unser gewachsenes spieltaktisches Vermögen nachweisen können. Ich denke, die Mannschaft ist gerüstet für die neue Serie.

Wo lagen die Schwerpunkte in der Vorbereitung?

Einerseits natürlich die Grundlagen im konditionellen Bereich. Hier hat die Mannschaft beispielhaft mitgezogen. Außerdem haben wir darauf trainiert, noch früher zu attackieren und möglichst den Ball tief in der Hälfte des Gegners zu erobern. Auch der Spielaufbau war Schwerpunkt. In den Testspielen hat es schon gut funktioniert.

Wie haben sich die Neuzugänge ins Team integriert?

Da gab es überhaupt keine Probleme. Michael Damm ist ja ein alter Bekannter, der Trainer und Mannschaft schon kannte. Mit ihm werden wir noch flexibler in der Offensive sein. Alex Häfner ist ein talentierter Defensivspieler, der im Training mit Feuereifer bei der Sache ist und an unser System und die Anforderungen der Landesklasse herangeführt werden soll. Tomislav Cavar ist ein starker Torwart, der uns auf dieser Position breiter aufstellt. Auch er ist sofort prima angenommen worden.

Wie erwartest du den Gegner? Mit Dominik Finger (Preußen Langensalza) und Lucas Braun (Mosbacher SV) verloren die Gäste absolute Leistungsträger.

Mit diesen beiden Spielen hat Waltershausen sicher viel Offensivpower verloren und wird versuchen, diese im Team zu kompensieren. Das wird nicht leicht. Aber die junge Mannschaft ist sehr spielstark und wird uns das Leben sehr schwer machen. Wir haben keinen Grund, Waltershausen wegen der Abgänge auf die leichte Schulter zu nehmen. Wir wollen einen erfolgreichen Start in die neue Saison und müssen bereit sein, dafür alles zu geben. Ich denke, darüber ist sich die Mannschaft auch absolut im Klaren.

Werfen wir nochmal ein Blick auf die neue Liga: Die Liga ist durchweg mit spielstarken Mannschaften besetzt. Im Gegensatz zu letzter Saison ist ja damit zu rechnen, dass man anstatt gegen dichtes Bollwerk oft auch Tiefe bekommt. Das sollte ja bei unseren Spielertypen ein Vorteil sein. Kurzum: Was wird Deiner Meinung nach der Schlüssel zum Erfolg?

Wir werden eine starke Staffel haben. Die Absteiger und auch die Aufsteiger bringen viel Qualität mit. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass immer weniger Mannschaften das Spiel selber machen wollen. Es wird immer darauf ankommen, die richtige Balance zu finden zwischen defensiver Stabilität und zielstrebiger Offensive. Wir wollen für diese Umsetzung taktisch flexibel sein. Es wird immer eine Taktik des Spieltages geben, in die viele Faktoren einfließen. Die Mannschaft hat diesbezüglich große Fortschritte gemacht. So können wir uns entsprechend auf den Gegner einstellen, auf personelle Gegebenheiten, Tabellen- oder Spielstand reagieren. Wichtig ist vor allem wieder ein guter Start!

Und zum Abschluss: Auch, wenn sich niemand festlegen will: Wohin soll die Reise der SG Herpf/Helmershausen gehen?

Ich möchte sehr ungern Zielstellungen als Zahl für den Tabellenstand angeben. Ich bleibe dabei: wir wollen uns weiterentwickeln, in jedem Training und in jedem Spiel. Wir haben klare Vorstellungen von der Art und Weise, wie wir Fußball spielen wollen. Das wollen wir umsetzen. Und der Spaß und die Freude in der Mannschaft soll so bleiben, wie es gerade der Fall ist. Und wenn wir dies erreichen, wird das auch am Tabellenstand ablesbar sein.

Interview zum Vorbereitungsstart

Trainer Mike Noack geht mit der SG Herpf/Helmershausen in seine mittlerweile fünfte Saison seit seiner Rückkehr auf die Trainerbank. Unter der Regie des 48-Jährigen konnte sich die Mannschaft Stück für Stück verbessern und in der Landesklasse etablieren. Die vergangene Spielzeit schloss man auf Rang vier ab und brachte damit die beste Platzierung in der Landesklasse unter Dach und Fach. Phasenweise sah es sogar danach aus, als könne die Mannschaft ganz oben angreifen. Zur neuen Saison muss Mike Noack nur einen Spieler ersetzen, erhält aber auch einen Wunschspieler zurück. Im Interview spricht der Trainer über die kurze Sommerpause, die bevorstehende Saison und die Veränderung im Trainerstab.

In der vergangenen Saison spielte die Mannschaft eine hervorragende Runde, musste im zweiten Saisonabschnitt aber abreißen lassen. Hast du die Spielzeit schon aufgearbeitet und welche Schlüsse hast du gezogen?

Insgesamt war es schon eine sehr gute Runde. Wir konnten in vielen Spielen, vor allem zu Hause, unsere Spielidee auf den Platz bringen und teilweise sehenswerten Fußball spielen. Hier hat die Mannschaft sich enorm weiterentwickelt. Im letzten Sommer gab es ja schon einige Skeptiker, ob wir denn eine konkurrenzfähige Mannschaft haben werden. Die hatten wir definitiv. Aber ehrlicherweise muss man sagen, dass sicher noch mehr möglich gewesen wäre. Wir haben in der Rückrunde einfach zu viele Punkte liegen gelassen. Hier hatten wir einige Spiele lang mit enormen personellen Problemen zu kämpfen, wie in Viernau und in Waltershausen. Aber viel ärgerlicher sind die späten Gegentreffer, die uns gegen Brotterode, Hildburghausen und Sonneberg viele Punkte kosteten. Enttäuschend war vor allem auch das Rückspiel gegen Meiningen, als wir uns für eine ganz starke erste Halbzeit nicht belohnten und dann auch hier unnötig verloren.

Was imponierte dir an deiner Mannschaft?

Der Wille und die Motivation, uns spielerisch weiterzuentwickeln und die Vorstellungen des Trainerteams umzusetzen. Schon als wir im letzten Jahr lange gegen den Abstieg kämpfen mussten, wollte die Mannschaft keine Rückkehr zum Konterfußball der vergangenen Tage. Dann das Auftreten in den Heimspielen. Hier hatten wir einige wahre Fußballfeste. Wenn wir da wieder anknüpfen können, werden wir auch wieder mehr Zuschauer in das Waldstadion locken können. Und der Zusammenhalt in der Mannschaft. Auch unsere kroatischen Neuzugänge wurden prima integriert. Unsere Stärke liegt vor allem in der mannschaftlichen Geschlossenheit, wobei jeder natürlich seine individuellen Stärken einbringen soll und kann.

Wie zufrieden bist du mit der Entwicklung der Mannschaft und wo steht sie Deiner Meinung nach?

Wie oben schon beschrieben, bin ich sehr zufrieden. Wir haben weitere deutliche Fortschritte gemacht. Viele Mannschaften stehen mittlerweile tief und setzen ihr Hauptaugenmerk auf die Arbeit gegen den Ball. Doch zielstrebig und mit einem klaren Plan, auch und vor allem gegen tiefstehende Gegner zu spielen, ist viel schwieriger zu trainieren. Die Spieler müssen die Trainingsinhalte auf dem Platz wiedererkennen und dann umsetzen. Wenn das gelingt, ist es auch für den Trainer ein tolles Gefühl. Hier werden wir weitermachen, da gibt es immer noch viel zu tun.

Lass uns einen Blick auf die Mannschaft werfen. Dieses Mal konnte die Mannschaft weitgehend gehalten und gezielt ergänzt werden. Siehst du die Transfers (Ab- und Zugang) mit einem lachenden und weinenden Auge?

Mit dem „Ficko“ haben wir natürlich ein Urgestein und wichtigen Spieler verloren. Er war in Sachen Einsatz und Wille vorbildhaft. Auf Grund seiner beruflichen Belastung kann ich den Wechselwunsch allerdings verstehen. Mit Michael Damm habe ich in der Tat einen Wunschspieler dazu bekommen. Wir kennen den „Micha“ ja, er ist ja quasi heimgekehrt. Mit ihm werden wir in der Offensive noch variabler und hoffentlich auch torgefährlicher werden, die Qualitäten dazu bringt er auf alle Fälle mit. Und mit Tomislav Cavar kommt noch ein zweiter richtig guter Torhüter, der uns auf dieser Position „krisenfest“ macht. Da keiner weiter geht, sehe ich uns personell gut aufgestellt für die kommende Saison.

Wo liegen die Schwerpunkte in der Vorbereitung? Acht Testspiele stehen in Summe auf dem Programm.

Natürlich müssen die konditionellen Grundlagen gelegt werden. Damit haben wir bereits begonnen. Das machen wir wie gewohnt fast alles mit Ball. Die Testspiele sind Teil des Trainings. Wir hatten ja noch nie so viele. Ich möchte diese Spiele aber nutzen, um an der taktischen Feinjustierung und auch Flexibilität weiter zu arbeiten. Deshalb haben wir auch Testgegner von der Oberliga bis zur Kreisoberliga im Programm. Weitere Schwerpunkte werden das individualtaktische Verhalten in der Defensive sein, ein noch aktiveres Agieren gegen den Ball und Automatismen im letzten Angriffsdrittel mit Abschlusshandlung.

Wie sieht die Marschrichtung für die neue Saison aus? Was darf von deiner Mannschaft erwartet werden?

Ich denke, wir können wieder eine gute Rolle spielen. Ich erwarte vor allem auch, dass wir in der Fremde dominanter Auftreten und mit mehr Souveränität und Abgeklärtheit agieren. Die Mannschaft ist fast komplett zusammengeblieben, also sollten wir unsere Leistungen stabilisieren und uns dafür auch belohnen können. Wenn wir unseren Ansatz weiter vertiefen, kommt attraktiver Fußball heraus. Die Individualisten dazu haben wir. Und dann, als Folgeerscheinung, wird sich auch der Erfolg einstellen.

Stefan Kämmer ist vom Verein zum neuen Co-Spielertrainer ernannt worden. Freust du dich auf die Zusammenarbeit?

Stefan ist die Herpfer Ikone der letzten 2 Jahrzehnte. Es ist toll zu erleben, wie er sich weiterhin mit nun 37 Jahren in jedem Training voll reinhaut und ein großes Vorbild für alle anderen ist. Wir kennen uns weit über 10 Jahre, jeder weiß, was der andere will und wie er tickt. Nun hat er die Bereitschaft signalisiert, sich dem Trainerjob verstärkt zuzuwenden. Das traue ich ihm perspektivisch zu. Die Mannschaft begegnet ihm auch mit dem nötigen Respekt. Ich freue mich, mit ihm nun auf Trainerebene verstäkt zu arbeiten, wobei Stefan auch als Spieler weiter voll und ganz zur Verfügung steht und daher auch aktiv am Training teilnehmen wird.

Wie siehst Du die Landesklasse kommende Saison, auch im Vergleich zum letzten Jahr ?

Auf Grund der drei  Absteiger werden wir eine sehr starke und ausgeglichene Staffel haben. Es wird wesentlich schwerer werden, zu bestehen. Ich erwarte viele enge Spiele und ein sehr ausgeglichenes Feld. Im Moment sehe ich keine Mannschaft, die abfällt. Deshalb wird es sehr wichtig sein, gut aus den Startlöchern zu kommen. Wir haben im vorletzten Jahr gesehen, wie schwer ein Fehlstart für die ganze Saison wiegt. Und im letzten Jahr den positiven Effekt eines guten Starts.

Zum Abschluss noch ein klein wenig Spekulation – vervollständige doch bitte folgenden Satz: Die SG Herpf/Helmershausen wird am Ende der Saison 2018/19 …

in einer sehr starken Landesklassen-Staffel 3 wieder unter den ersten fünf Mannschaften einlaufen.

 

Herpf freut sich auf das große Spiel

Trotz einer tollen Saison in der Fußball-Landesklasse steht der sportliche Höhepunkt des Jahres in Herpf erst am Samstag bevor. Dann findet das Benefizspiel der Thüringer Olympiateilnehmer statt.

Wenn sich am kommenden Samstag die Thüringer Winter-Olympioniken die Ehre zum Benefizspiel in Herpf geben, dann ist für Daniel Blümke, den Präsidenten des Herpfer SV 07, und seine Organisationsmannschaft die meiste Arbeit schon vorbei. Es liegen mehrere Wochen mit Vorbereitungen und Besprechungen hinter den Verantwortlichen in Herpf und denen vom Verein „Freies Wort hilft – Miteinander – Füreinander“.

Die Vorfreude auf dieses Spiel ist schon jetzt im Verein und im Ort riesengroß. Wann bekommt man schon mal so erfolgreiche aktive oder ehemalige Sportler wie Rodel-Teamolympiasieger Johannes Ludwig, der Viererbob-Silbermedaillengewinner Alexander Rödiger, Erik Lesser (Staffelbronze im Biathlon) oder Weltklasse-Eisschnelläufer Patrick Beckert zu sehen. Aber auch ehemalige Weltklasse-Athleten wie die Bob-Weltmeister Maximilian Arndt und Martin Putze oder Langläufer Jens Filbrich werden die Schuhe schnüren. Ob dies auch Biathlon-Bundestrainer Mark Kirchner kann, ist noch fraglich. Nach Herpf kommt er aber auf alle Fälle. Als Zuschauer werden auch Zweierbob-Olympiasiegerin Mariama Jamanka und Langläuferin Victoria Carl nach Herpf kommen. Wie die Erfahrungen aus den Vorjahren zeigen, dürfte sich weitere Sportprominenz im Waldstadion tummeln.

Es kann losgehen

Mehrmals saßen die Organisatoren in den vergangenen Wochen zusammen, um das große Spiel zu planen. Dabei gab es von Anfang an einen regen Austausch mit Thomas Sprafke, dem Sportchef der Heimatzeitung, und Kersten Mey, dem Vorsitzenden des Vereins „Freies Wort hilft – Miteinander – Füreinander“, der dieses Spiel organisiert. Es findet seit 2002 regelmäßig immer im Sommer nach den jeweiligen Olympischen Winterspielen statt.

Das für das kommende Wochenende vorhergesagte sehr gute und vor allem warme Wetter dürfte seinen Teil dazu beitragen, dass der Zuschauerzuspruch für dieses Spiel, wie aus den vorhergehenden Jahren gewohnt, wieder sehr gut sein dürfte. „Es war für uns natürlich eine große Freude, dass wir den Zuschlag für die Austragung dieser Begegnung bekommen haben. Und natürlich war uns auch klar, dass da eine Mange Arbeit auf uns zukommt. Aber wir machen das gerne, weil es ja für einen guten Zweck ist“, so Vereinspräsident Daniel Blümke, der die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten lobte. Jetzt sind die Vorbereitungen fast abgeschlossen und eigentlich könnte es losgehen. Wie Blümke berichtet, werden von Vereinsseite knapp 30 Helfer mit von der Partie sein, wobei diese nicht alle aus dem Herpfer SV 07 selbst kommen. „Wir haben auch im Freundes- und Bekanntenkreis gefragt und sind fast überall auf offene Ohren gestoßen“, so Blümke. „Wir müssen zudem allen Sponsoren Danke sagen, die uns das ganze Jahr über unterstützen. Als wir sie auf das Spiel angesprochen haben, merkten wir gleich, dass die Idee bei ihnen gut ankommt. Und viele haben uns auch geholfen bei der Vorbereitung auf den Samstag“, sagt Blümke weiter, der besonders die Firma Ladenbau Stephan Hartmann hervorhob, die einen beträchtlichen Betrag spendete.

Das bewährte Team, das bei den Landesklassen-Heimspielen der SG Herpf/Helmershausen für die Versorgung zuständig ist, fürchtet sich nicht vor der Herausforderung mit der erwarteten Zuschauerzahl. Erst kürzlich beim Landesklassen-Derby gegen den VfL Meiningen (750 Zuschauer) haben die Herpfer um Angela Nier und Kristin Scholtysek gezeigt, dass es mit solchen Großveranstaltungen keine Probleme hat. Am Samstag wird die Logistik noch größer und auch mehr Helfer involviert sein.

Hilfe bekommen die Herpfer auch von Helmut Schuchert und dem DRK. So gesehen ist im Herpfer Waldstadion also alles gerichtet für einen tollen Fußballnachmittag. Der Eintritt kostet fünf Euro, Kinder bis zwölf Jahre haben freien Zugang.

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Olympischer Glanz in der Rhön

Die Vorfreude auf den fünften Olympia-Kick steigt: In Herpf spielen am 30. Juni um 15 Uhr abermals namhafte Wintersportler der Region für einen guten Zweck Fußball.

„Wir sind natürlich überglücklich über die vielen Zusagen der namhaften Sportler und freuen uns auf ein ganz besonderes Fußball-Fest in Herpf“, sagt Kersten Mey, Vorstandschef von „Freies Wort hilft – Miteinander Füreinander“. Zugunsten des Hilfswerkes unserer Zeitung kickt Thüringens namhafte und bei den Olympischen Spielen im Februar in Pyeongchang überaus erfolgreiche Wintersport-Garde am 30. Juni in Herpf für den guten Zweck. Die kompletten Einnahmen der Veranstaltung kommen ausschließlich dem Hilfsverein zugute. „Wir wissen es wirklich sehr zu schätzen, dass die Wintersportler unser Projekt unterstützen, mit dem wir bereits vielen Menschen geholfen haben“, führt Mey weiter aus. Die bislang vorliegenden Zusagen der Asse vom Bundesstützpunkt in Oberhof versprechen olympischen Glanz in der Rhön – ja sogar goldenen Glanz. Rennrodel-Olympiasieger Johannes Ludwig wird die Fußballschuhe schnüren, auch Sensations-Bob-Olympiasiegerin Mariama Jamanka hat ihr Kommen als Zuschauerin fest zugesagt. Im Aufgebot der Olympioniken stehen mit Bobfahrer Alexander Rödiger und Biathlet Erik Lesser zwei weitere Medaillengewinner der Winterspiele von Südkorea. Selbst Weltklasse-Eisschnellläufer Patrick Beckert aus Erfurt wird den Weg in die Rhön auf sich nehmen und seine Fußballkünste zeigen. Zudem haben die Langläufer Victoria Carl und Thomas Bing ihren Besuch in Herpf angekündigt. Ergänzt wird das aktuelle OlympiaTeam von ehemaligen Top-Athleten wie den Bob-Weltmeistern Maximilian Arndt und Martin Putze sowie ExLangläufer Jens Filbrich. Eingeladen sind weitere namhafte Sportler.

Viele Unterstützer

Die Vorbereitung für den fünften Olympia-Kick nach 2002 (Barchfeld), 2006 (Seligenthal), 2010 (Römhild)und 2014 (Effelder) hat inzwischen Fahrt aufgenommen. Sponsoren wie Lotto Thüringen, die RhönRennsteig-Sparkasse oder die in Helmershausen ansässige Firma Ladenbau Hartmann unterstützen das Benefizspiel ebenso wie die Rhönbrauerei Dittmar aus Kaltennordheim, die Metzgerei Greiner aus Meiningen oder die Fleischerei Spiegel aus Stedtlingen. Einen kompletten Trikotsatz stellt der in Suhl ansässige Sportausrüster „deinTEAM24“ bereit. Eintrittskarten und Plakate sind bereits gedruckt, die Tickets gibt es im Vorverkauf in sämtlichen Geschäftsstellen unserer Zeitung. Der Preis beträgt nur fünf Euro. „Wir sind natürlich sehr stolz, die nahezu komplette Thüringer Wintersportprominenz bei uns in Herpf begrüßen zu dürfen“, sagte Daniel Blümke, Präsident der gastgebenden SG Herpf/Helmershausen. Der ambitionierte Landesklassevertreter empfängt an diesem Samstag im letzten Punktspiel der Saison die SG Siebleben und könnte mit einem Sieg noch auf den vierten Tabellenplatz vorrücken. Im vergangenen Heim-Derby gegen den VfL Meiningen wurden 700 Zuschauer gezählt, was für die große Fußballbegeisterung in dem knapp 1000 Einwohner zählenden Ortsteil von Meiningen und in dessen näherer Umgebung spricht. „Wenn es nun beim Olympia-Kick vielleicht noch 100 oder 200 Besucher mehr werden, würden wir uns freuen“, appelliert Blümke an die sportinteressierten Fans in der Region. Gegen die Winter-Asse wollen die Herpfer am 30. Juni ab 15 Uhr eine verdienstvolle und spielstarke Alt-Herren-Mannschaft auf das Feld schicken. Das sportliche Ergebnis ist dabei allerdings eher Nebensache. Geplant rund um das Spiel im malerisch gelegenen Waldstadion Herpf ist ein Familienfest mit Hüpfburg für die Kids sowie Kaffee und Kuchen speziell für die weiblichen Zuschauer. Bier und Bratwurst dürfen beim Fußball natürlich nicht fehlen. Die Autogrammstunde mit den Olympioniken nach Spielende wiederum ist nicht alltäglich. Freuen können sich die Besucher zudem auf reichlich Tore. Der letzte Olympia-Kick 2014 in Effelder endete 4:4.