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Interview zum Vorbereitungsstart

Trainer Mike Noack geht mit der SG Herpf/Helmershausen in seine mittlerweile fünfte Saison seit seiner Rückkehr auf die Trainerbank. Unter der Regie des 48-Jährigen konnte sich die Mannschaft Stück für Stück verbessern und in der Landesklasse etablieren. Die vergangene Spielzeit schloss man auf Rang vier ab und brachte damit die beste Platzierung in der Landesklasse unter Dach und Fach. Phasenweise sah es sogar danach aus, als könne die Mannschaft ganz oben angreifen. Zur neuen Saison muss Mike Noack nur einen Spieler ersetzen, erhält aber auch einen Wunschspieler zurück. Im Interview spricht der Trainer über die kurze Sommerpause, die bevorstehende Saison und die Veränderung im Trainerstab.

In der vergangenen Saison spielte die Mannschaft eine hervorragende Runde, musste im zweiten Saisonabschnitt aber abreißen lassen. Hast du die Spielzeit schon aufgearbeitet und welche Schlüsse hast du gezogen?

Insgesamt war es schon eine sehr gute Runde. Wir konnten in vielen Spielen, vor allem zu Hause, unsere Spielidee auf den Platz bringen und teilweise sehenswerten Fußball spielen. Hier hat die Mannschaft sich enorm weiterentwickelt. Im letzten Sommer gab es ja schon einige Skeptiker, ob wir denn eine konkurrenzfähige Mannschaft haben werden. Die hatten wir definitiv. Aber ehrlicherweise muss man sagen, dass sicher noch mehr möglich gewesen wäre. Wir haben in der Rückrunde einfach zu viele Punkte liegen gelassen. Hier hatten wir einige Spiele lang mit enormen personellen Problemen zu kämpfen, wie in Viernau und in Waltershausen. Aber viel ärgerlicher sind die späten Gegentreffer, die uns gegen Brotterode, Hildburghausen und Sonneberg viele Punkte kosteten. Enttäuschend war vor allem auch das Rückspiel gegen Meiningen, als wir uns für eine ganz starke erste Halbzeit nicht belohnten und dann auch hier unnötig verloren.

Was imponierte dir an deiner Mannschaft?

Der Wille und die Motivation, uns spielerisch weiterzuentwickeln und die Vorstellungen des Trainerteams umzusetzen. Schon als wir im letzten Jahr lange gegen den Abstieg kämpfen mussten, wollte die Mannschaft keine Rückkehr zum Konterfußball der vergangenen Tage. Dann das Auftreten in den Heimspielen. Hier hatten wir einige wahre Fußballfeste. Wenn wir da wieder anknüpfen können, werden wir auch wieder mehr Zuschauer in das Waldstadion locken können. Und der Zusammenhalt in der Mannschaft. Auch unsere kroatischen Neuzugänge wurden prima integriert. Unsere Stärke liegt vor allem in der mannschaftlichen Geschlossenheit, wobei jeder natürlich seine individuellen Stärken einbringen soll und kann.

Wie zufrieden bist du mit der Entwicklung der Mannschaft und wo steht sie Deiner Meinung nach?

Wie oben schon beschrieben, bin ich sehr zufrieden. Wir haben weitere deutliche Fortschritte gemacht. Viele Mannschaften stehen mittlerweile tief und setzen ihr Hauptaugenmerk auf die Arbeit gegen den Ball. Doch zielstrebig und mit einem klaren Plan, auch und vor allem gegen tiefstehende Gegner zu spielen, ist viel schwieriger zu trainieren. Die Spieler müssen die Trainingsinhalte auf dem Platz wiedererkennen und dann umsetzen. Wenn das gelingt, ist es auch für den Trainer ein tolles Gefühl. Hier werden wir weitermachen, da gibt es immer noch viel zu tun.

Lass uns einen Blick auf die Mannschaft werfen. Dieses Mal konnte die Mannschaft weitgehend gehalten und gezielt ergänzt werden. Siehst du die Transfers (Ab- und Zugang) mit einem lachenden und weinenden Auge?

Mit dem „Ficko“ haben wir natürlich ein Urgestein und wichtigen Spieler verloren. Er war in Sachen Einsatz und Wille vorbildhaft. Auf Grund seiner beruflichen Belastung kann ich den Wechselwunsch allerdings verstehen. Mit Michael Damm habe ich in der Tat einen Wunschspieler dazu bekommen. Wir kennen den „Micha“ ja, er ist ja quasi heimgekehrt. Mit ihm werden wir in der Offensive noch variabler und hoffentlich auch torgefährlicher werden, die Qualitäten dazu bringt er auf alle Fälle mit. Und mit Tomislav Cavar kommt noch ein zweiter richtig guter Torhüter, der uns auf dieser Position „krisenfest“ macht. Da keiner weiter geht, sehe ich uns personell gut aufgestellt für die kommende Saison.

Wo liegen die Schwerpunkte in der Vorbereitung? Acht Testspiele stehen in Summe auf dem Programm.

Natürlich müssen die konditionellen Grundlagen gelegt werden. Damit haben wir bereits begonnen. Das machen wir wie gewohnt fast alles mit Ball. Die Testspiele sind Teil des Trainings. Wir hatten ja noch nie so viele. Ich möchte diese Spiele aber nutzen, um an der taktischen Feinjustierung und auch Flexibilität weiter zu arbeiten. Deshalb haben wir auch Testgegner von der Oberliga bis zur Kreisoberliga im Programm. Weitere Schwerpunkte werden das individualtaktische Verhalten in der Defensive sein, ein noch aktiveres Agieren gegen den Ball und Automatismen im letzten Angriffsdrittel mit Abschlusshandlung.

Wie sieht die Marschrichtung für die neue Saison aus? Was darf von deiner Mannschaft erwartet werden?

Ich denke, wir können wieder eine gute Rolle spielen. Ich erwarte vor allem auch, dass wir in der Fremde dominanter Auftreten und mit mehr Souveränität und Abgeklärtheit agieren. Die Mannschaft ist fast komplett zusammengeblieben, also sollten wir unsere Leistungen stabilisieren und uns dafür auch belohnen können. Wenn wir unseren Ansatz weiter vertiefen, kommt attraktiver Fußball heraus. Die Individualisten dazu haben wir. Und dann, als Folgeerscheinung, wird sich auch der Erfolg einstellen.

Stefan Kämmer ist vom Verein zum neuen Co-Spielertrainer ernannt worden. Freust du dich auf die Zusammenarbeit?

Stefan ist die Herpfer Ikone der letzten 2 Jahrzehnte. Es ist toll zu erleben, wie er sich weiterhin mit nun 37 Jahren in jedem Training voll reinhaut und ein großes Vorbild für alle anderen ist. Wir kennen uns weit über 10 Jahre, jeder weiß, was der andere will und wie er tickt. Nun hat er die Bereitschaft signalisiert, sich dem Trainerjob verstärkt zuzuwenden. Das traue ich ihm perspektivisch zu. Die Mannschaft begegnet ihm auch mit dem nötigen Respekt. Ich freue mich, mit ihm nun auf Trainerebene verstäkt zu arbeiten, wobei Stefan auch als Spieler weiter voll und ganz zur Verfügung steht und daher auch aktiv am Training teilnehmen wird.

Wie siehst Du die Landesklasse kommende Saison, auch im Vergleich zum letzten Jahr ?

Auf Grund der drei  Absteiger werden wir eine sehr starke und ausgeglichene Staffel haben. Es wird wesentlich schwerer werden, zu bestehen. Ich erwarte viele enge Spiele und ein sehr ausgeglichenes Feld. Im Moment sehe ich keine Mannschaft, die abfällt. Deshalb wird es sehr wichtig sein, gut aus den Startlöchern zu kommen. Wir haben im vorletzten Jahr gesehen, wie schwer ein Fehlstart für die ganze Saison wiegt. Und im letzten Jahr den positiven Effekt eines guten Starts.

Zum Abschluss noch ein klein wenig Spekulation – vervollständige doch bitte folgenden Satz: Die SG Herpf/Helmershausen wird am Ende der Saison 2018/19 …

in einer sehr starken Landesklassen-Staffel 3 wieder unter den ersten fünf Mannschaften einlaufen.

 

Herpf freut sich auf das große Spiel

Trotz einer tollen Saison in der Fußball-Landesklasse steht der sportliche Höhepunkt des Jahres in Herpf erst am Samstag bevor. Dann findet das Benefizspiel der Thüringer Olympiateilnehmer statt.

Wenn sich am kommenden Samstag die Thüringer Winter-Olympioniken die Ehre zum Benefizspiel in Herpf geben, dann ist für Daniel Blümke, den Präsidenten des Herpfer SV 07, und seine Organisationsmannschaft die meiste Arbeit schon vorbei. Es liegen mehrere Wochen mit Vorbereitungen und Besprechungen hinter den Verantwortlichen in Herpf und denen vom Verein „Freies Wort hilft – Miteinander – Füreinander“.

Die Vorfreude auf dieses Spiel ist schon jetzt im Verein und im Ort riesengroß. Wann bekommt man schon mal so erfolgreiche aktive oder ehemalige Sportler wie Rodel-Teamolympiasieger Johannes Ludwig, der Viererbob-Silbermedaillengewinner Alexander Rödiger, Erik Lesser (Staffelbronze im Biathlon) oder Weltklasse-Eisschnelläufer Patrick Beckert zu sehen. Aber auch ehemalige Weltklasse-Athleten wie die Bob-Weltmeister Maximilian Arndt und Martin Putze oder Langläufer Jens Filbrich werden die Schuhe schnüren. Ob dies auch Biathlon-Bundestrainer Mark Kirchner kann, ist noch fraglich. Nach Herpf kommt er aber auf alle Fälle. Als Zuschauer werden auch Zweierbob-Olympiasiegerin Mariama Jamanka und Langläuferin Victoria Carl nach Herpf kommen. Wie die Erfahrungen aus den Vorjahren zeigen, dürfte sich weitere Sportprominenz im Waldstadion tummeln.

Es kann losgehen

Mehrmals saßen die Organisatoren in den vergangenen Wochen zusammen, um das große Spiel zu planen. Dabei gab es von Anfang an einen regen Austausch mit Thomas Sprafke, dem Sportchef der Heimatzeitung, und Kersten Mey, dem Vorsitzenden des Vereins „Freies Wort hilft – Miteinander – Füreinander“, der dieses Spiel organisiert. Es findet seit 2002 regelmäßig immer im Sommer nach den jeweiligen Olympischen Winterspielen statt.

Das für das kommende Wochenende vorhergesagte sehr gute und vor allem warme Wetter dürfte seinen Teil dazu beitragen, dass der Zuschauerzuspruch für dieses Spiel, wie aus den vorhergehenden Jahren gewohnt, wieder sehr gut sein dürfte. „Es war für uns natürlich eine große Freude, dass wir den Zuschlag für die Austragung dieser Begegnung bekommen haben. Und natürlich war uns auch klar, dass da eine Mange Arbeit auf uns zukommt. Aber wir machen das gerne, weil es ja für einen guten Zweck ist“, so Vereinspräsident Daniel Blümke, der die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten lobte. Jetzt sind die Vorbereitungen fast abgeschlossen und eigentlich könnte es losgehen. Wie Blümke berichtet, werden von Vereinsseite knapp 30 Helfer mit von der Partie sein, wobei diese nicht alle aus dem Herpfer SV 07 selbst kommen. „Wir haben auch im Freundes- und Bekanntenkreis gefragt und sind fast überall auf offene Ohren gestoßen“, so Blümke. „Wir müssen zudem allen Sponsoren Danke sagen, die uns das ganze Jahr über unterstützen. Als wir sie auf das Spiel angesprochen haben, merkten wir gleich, dass die Idee bei ihnen gut ankommt. Und viele haben uns auch geholfen bei der Vorbereitung auf den Samstag“, sagt Blümke weiter, der besonders die Firma Ladenbau Stephan Hartmann hervorhob, die einen beträchtlichen Betrag spendete.

Das bewährte Team, das bei den Landesklassen-Heimspielen der SG Herpf/Helmershausen für die Versorgung zuständig ist, fürchtet sich nicht vor der Herausforderung mit der erwarteten Zuschauerzahl. Erst kürzlich beim Landesklassen-Derby gegen den VfL Meiningen (750 Zuschauer) haben die Herpfer um Angela Nier und Kristin Scholtysek gezeigt, dass es mit solchen Großveranstaltungen keine Probleme hat. Am Samstag wird die Logistik noch größer und auch mehr Helfer involviert sein.

Hilfe bekommen die Herpfer auch von Helmut Schuchert und dem DRK. So gesehen ist im Herpfer Waldstadion also alles gerichtet für einen tollen Fußballnachmittag. Der Eintritt kostet fünf Euro, Kinder bis zwölf Jahre haben freien Zugang.

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Olympischer Glanz in der Rhön

Die Vorfreude auf den fünften Olympia-Kick steigt: In Herpf spielen am 30. Juni um 15 Uhr abermals namhafte Wintersportler der Region für einen guten Zweck Fußball.

„Wir sind natürlich überglücklich über die vielen Zusagen der namhaften Sportler und freuen uns auf ein ganz besonderes Fußball-Fest in Herpf“, sagt Kersten Mey, Vorstandschef von „Freies Wort hilft – Miteinander Füreinander“. Zugunsten des Hilfswerkes unserer Zeitung kickt Thüringens namhafte und bei den Olympischen Spielen im Februar in Pyeongchang überaus erfolgreiche Wintersport-Garde am 30. Juni in Herpf für den guten Zweck. Die kompletten Einnahmen der Veranstaltung kommen ausschließlich dem Hilfsverein zugute. „Wir wissen es wirklich sehr zu schätzen, dass die Wintersportler unser Projekt unterstützen, mit dem wir bereits vielen Menschen geholfen haben“, führt Mey weiter aus. Die bislang vorliegenden Zusagen der Asse vom Bundesstützpunkt in Oberhof versprechen olympischen Glanz in der Rhön – ja sogar goldenen Glanz. Rennrodel-Olympiasieger Johannes Ludwig wird die Fußballschuhe schnüren, auch Sensations-Bob-Olympiasiegerin Mariama Jamanka hat ihr Kommen als Zuschauerin fest zugesagt. Im Aufgebot der Olympioniken stehen mit Bobfahrer Alexander Rödiger und Biathlet Erik Lesser zwei weitere Medaillengewinner der Winterspiele von Südkorea. Selbst Weltklasse-Eisschnellläufer Patrick Beckert aus Erfurt wird den Weg in die Rhön auf sich nehmen und seine Fußballkünste zeigen. Zudem haben die Langläufer Victoria Carl und Thomas Bing ihren Besuch in Herpf angekündigt. Ergänzt wird das aktuelle OlympiaTeam von ehemaligen Top-Athleten wie den Bob-Weltmeistern Maximilian Arndt und Martin Putze sowie ExLangläufer Jens Filbrich. Eingeladen sind weitere namhafte Sportler.

Viele Unterstützer

Die Vorbereitung für den fünften Olympia-Kick nach 2002 (Barchfeld), 2006 (Seligenthal), 2010 (Römhild)und 2014 (Effelder) hat inzwischen Fahrt aufgenommen. Sponsoren wie Lotto Thüringen, die RhönRennsteig-Sparkasse oder die in Helmershausen ansässige Firma Ladenbau Hartmann unterstützen das Benefizspiel ebenso wie die Rhönbrauerei Dittmar aus Kaltennordheim, die Metzgerei Greiner aus Meiningen oder die Fleischerei Spiegel aus Stedtlingen. Einen kompletten Trikotsatz stellt der in Suhl ansässige Sportausrüster „deinTEAM24“ bereit. Eintrittskarten und Plakate sind bereits gedruckt, die Tickets gibt es im Vorverkauf in sämtlichen Geschäftsstellen unserer Zeitung. Der Preis beträgt nur fünf Euro. „Wir sind natürlich sehr stolz, die nahezu komplette Thüringer Wintersportprominenz bei uns in Herpf begrüßen zu dürfen“, sagte Daniel Blümke, Präsident der gastgebenden SG Herpf/Helmershausen. Der ambitionierte Landesklassevertreter empfängt an diesem Samstag im letzten Punktspiel der Saison die SG Siebleben und könnte mit einem Sieg noch auf den vierten Tabellenplatz vorrücken. Im vergangenen Heim-Derby gegen den VfL Meiningen wurden 700 Zuschauer gezählt, was für die große Fußballbegeisterung in dem knapp 1000 Einwohner zählenden Ortsteil von Meiningen und in dessen näherer Umgebung spricht. „Wenn es nun beim Olympia-Kick vielleicht noch 100 oder 200 Besucher mehr werden, würden wir uns freuen“, appelliert Blümke an die sportinteressierten Fans in der Region. Gegen die Winter-Asse wollen die Herpfer am 30. Juni ab 15 Uhr eine verdienstvolle und spielstarke Alt-Herren-Mannschaft auf das Feld schicken. Das sportliche Ergebnis ist dabei allerdings eher Nebensache. Geplant rund um das Spiel im malerisch gelegenen Waldstadion Herpf ist ein Familienfest mit Hüpfburg für die Kids sowie Kaffee und Kuchen speziell für die weiblichen Zuschauer. Bier und Bratwurst dürfen beim Fußball natürlich nicht fehlen. Die Autogrammstunde mit den Olympioniken nach Spielende wiederum ist nicht alltäglich. Freuen können sich die Besucher zudem auf reichlich Tore. Der letzte Olympia-Kick 2014 in Effelder endete 4:4.

 

Auf in die Kurstadt Bad Salzungen

Im vorletzten Spiel und letzten Auswärtsauftritt der Landesklassen-Saison 2017/2018 gastiert unsere Mannschaft in der Kurstadt Bad Salzungen. Ziel ist es, ein letztes Mal in der aktuellen Spielzeit vor fremder Kulisse zu punkten.

Gegnercheck

Die Gastgeber belegen aktuell mit 44 Punkten Tabellenplatz 8. Bei sechs Punkten Vorsprung auf Platz 9, werden die Kurstädter definitiv Platz 8 inne haben. Nach oben ist der Sprung auf Platz 6 durchaus noch in Reichweite. In Summe spielt man bis dato eine sehr ausgeglichene Saison und hat in der Rückrunde bisher einen guten Eindruck hinterlassen. In der ersten Halbserie sammelte man 23 Punkte, in der zweiten bisher 21. „Unser Problem war vor allem die fehlende Kontinuität“, sagt Trainer Daniel Hlawatschek.

Mit Beginn der Rückrunde eilte sein Team phasenweise von Erfolg zu Erfolg und rutschte so in die Spitzengruppe der Landesklasse. Diese Erfolgsserie riss dann am 24. Spieltag mit der 2:1-Niederlage bei der SG 1951 Sonneberg. Nun warten die Gastgeber seit 5 Partien auf einen Dreier. Letzte Woche setzte es eine klare 4:0-Niederlage beim SV Borsch 1925. Trotz alledem ist man nach den letztjährigen Platzierung (3x 11. und 1x 10.) in der Landesklasse, heuer auf dem Weg die beste Saison seit der Landesklassenzugehörigkeit zu spielen.

Die Heimbilanz der Mannen um Trainer Hlawatschek kann sich auch sehen lassen. 7 Siege, 5 Remis und nur 2 Niederlagen gab es diese Saison im Werra-Energie-Stadion.

Zur Lage

Unsere Mannschaft will die Spielzeit unbedingt mit Erfolgserlebnissen abschließen und hierzu bietet sich am Sonntag die erste Chance. Die Derbypleite und der späte Ausgleich gegen Sonneberg ist aus den Kleider geschüttelt. Nun gilt es nochmal alle Kräfte zu bündeln. Natürlich wissen wir, das uns mit Salzungen ein starker Gegner erwartet. Es geht für jeden Spieler einmal mehr darum, sein Bestes zu geben, um die Punkte am Ende zu entführen.

Personell hat sich die Lage mittlerweile wieder entspannt. Bis auf den gesperrten Esser und den angeschlagenen Fuchs, stehen Trainer Noack am Sonntag alle Spieler zur Verfügung.

Freuen wir uns auf einen spannenden Fußball-Nachmittag. Schiedsrichter der Partie ist Andre Thormann. Assistiert wird er an der Linie von Maximilian Lang und Martin Ritter. Anstoß am Sonntag wird 15.00 Uhr sein. Wer nicht vor Ort sein kann, kann das Spiel im Live-Ticker unserer Smartphone-App verfolgen.

 

Doppelspieltag mit zwei Spitzenspielen

Es dürfte das Fußball-Schmankerl schlechthin werden, wenn am Freitag-Abend (18:30 Uhr) im Waldstadion die SG Herpf/Helmershausen und der VfL Meiningen 04 zum Derby aufeinandertreffen. Das prestigeträchtige Duell birgt einiges an Brisanz. Wir baten vorab unseren Cheftrainer Mike Noack zum Derby-Interview.

Eine klare Sache war das erste Derby der Saison, das man 0:3 verlor. Wie bekommt man das aus den Köpfen?

Es soll gar nicht aus den Köpfen. Jedem muss klar sein, dass eine Leistung wie im Hinspiel auch im Waldstadion nicht ausreichen wird. Nach unserem tollen Saisonstart war die Derbyniederlage schon ein herber Dämpfer. Wir wissen um die Ursachen, die zu dieser Niederlage geführt hat und wollen alles tun, damit sich dies nicht wiederholt.

Wie würdest du beide Mannschaften charakterisieren? Worin unterscheiden sie sich?

Beide Mannschaften versuchen, ihre Stärken auf dem Spielfeld umzusetzen. Meiningen hat viele gute Individualisten, sowohl in der Offensive als auch in der Defensive. Über eine kompakte Defensive wird schnell umgeschaltet und oft über ihre starken Flügelspieler gekontert. Wir versuchen, vor allem bei Ballbesitz variabel und kreativ das Offensivspiel aufzubauen und dabei die individuellen Stärken unserer Spieler einzubringen. Das klappte aber im Hinspiel nur ganz selten.

Worauf muss man beim Gegner besonders achten? Was sind Stärken des Gegners?

Meiningen ist durchgehend sehr gut besetzt, verfügt über einen großen Kader und weist kaum Schwächen in der Defensive aus. Hier besitzen sie zudem meist die Lufthoheit. Und offensiv haben sie sowohl kreative als auch Spieler mit großer Abschlussqualität.

Mit welchen Erwartungen gehst du in das Spiel? Was wird über Sieg oder Niederlage entscheiden?

Es wird sicher ein umkämpftes Spiel. Ich möchte die Erwartungen aber nicht übermäßig in die Höhe wachsen lassen. Es geht um drei Punkte, mehr nicht. Wie in jedem anderen Spiel. Die Emotionen dürfen nicht überschäumen. Entscheidend wird sein, mit kühlem Kopf zu agieren und die Vorgaben umzusetzen. Wir werden die Mannschaft bestmöglich vorbereiten. Wir wollen zeigen, dass unser Tabellenplatz kein Zufall ist. Ich rechne damit, dass beide Teams taktisch sehr diszipliniert agieren werden. Meiningen kann und will die Meisterschaft sicherstellen, wir sind zu Hause noch ungeschlagen und wollen das auch bleiben.

Derbys haben ja immer eine besondere Brisanz. Motiviert wird jeder Akteur bis in die Haarspitzen sein. Musst du den einen oder anderen Spieler sogar bremsen? Gibt es Einzelgespräche?

Ich denke nicht, dass jemand extra motiviert oder gebremst werden muss. Einzelgespräche gibt es wie immer auch vor diesem Spiel. Da geht es aber um individuelle positionsspezifische Anweisungen und Absprachen.

„Das Derby wird die Massen elektrisieren“

Verspürst du persönlich eher Vorfreude oder Anspannung?

Ich bin immer etwas angespannt vor den Spielen, das wird auch am Freitag nicht anders sein. Aber im Vergleich zum Vorjahr gibt uns doch die jetzige Tabellensituation die Ruhe und Gelassenheit, mit Freude auf ein gutklassiges Spiel am Freitag anzutreten.

Wie ist die personelle Situation vor dem Derby?

Die personelle Situation ist nicht optimal. Nach der gelb-roten Karte steht uns Veit Zöller im Abwehrzentrum nicht zur Verfügung, einige angeschlagene Spieler stehen auf der Kippe. Gleichwohl werden wir aber besser aufgestellt sein als im letzten Spiel in Waltershausen, als gleich 8 Spieler fehlten.

Dein Team gewinnt das Derby am Sonntag, weil…

wir aus dem Hinspiel die richtigen Lehren gezogen haben, unsere weiße Heimweste (keine Niederlage) behalten wollen und die Podiumsplätze noch im Auge haben.

Vielen Dank für das Interview Trainer.

Nach dem Derby-Abend folgt am Sonntag bereits das nächste Heimspiel. Dann begrüßen wir die Gäste vom 1. FC Sonneberg im heimischen Waldstadion. Der Anstoß erfolgt um 15.00 Uhr unter der Leitung von Dirk Honnef. Wer nicht vor Ort sein kann, kann die beiden Spiele wie gewohnt im Live-Ticker unserer Smartphone-App verfolgen.

 

Schwere Auswärtsaufgabe

Am Samstag tritt die SG Herpf/Helmershausen in der diesjährigen Landesklassen-Saison die vorletzte Auswärtsreise an: Um 15 Uhr gastiert unsere Mannschaft in Waltershausen. Auch wenn es ohne Frage schwer werden wird, will unser Team die Punkte entführen.

GEGNERCHECK:

Die Gastgeber belegen nach der jüngsten 6:0-Niederlage beim SV Borsch den 7. Tabellenplatz. Nach 26 gespielten Partien zieren 40 Zähler das Punktekonto. Mit dieser Punktausbeute liegt die Elf von Kapitän Alexander Koch auf einem gesicherten Mittelfeldplatz, welche das erwartete Saisonziel ein Stück weit widerspiegelt. Nachdem der Start in die Rückrunde mit 5 Niederlagen am Stück völlig misslang, fing sich der FSV dann aber wieder. Nach zuletzt 5 ungeschlagenen Partien (3 Siege, 2 Remis) erwischte es die Schützlinge von Trainer Stefan Koch letztes Wochenende wie eingangs erwähnt mit einer deutlichen 6:0-Niederlage in Borsch.

Nach einer vielversprechenden Hinrunde (29 Punkte) konnten Braun & Co. die Leistungen erneut nicht mit in die Rückrunde nehmen. Sicherlich spielt hier das Verletzungspech von Leistungsträgern eine große Rolle. Entsprechend unbefriedigend liest sich die Rückrundenbilanz bisher (11 Punkte, 16:26 Tore).

STARKE OFFENSIVE – DEFENSIV ANFÄLLIG

Prunkstück der Mannen aus der Puppenstadt ist auch in dieser Saison die Offensive. Die junge und spielstarke Mannschaft steht für schwungvollen Offensivfußball. Mit einem Wert von 62 erzielten Treffern liegt man in der Spitzengruppe der Liga. Auch auf Torjäger Lucas Braun ist in dieser Saison wieder Verlass. Der junge Stürmer überzeugte bis dato mit 20 Treffern.

Das dies eine schwere Aufgabe werden wird, davon ist Trainer Mike Noack überzeugt: „Wir müssen es, wie im Heimspiel wieder schaffen, konsequent und diszipliniert gegen den Ball zu arbeiten, um dann mit schnellem Umkehrspiel selber gefährlich zu werden. Offensiv haben wir die Qualität, um gegen diesen Gegner, der bereits 48 Gegentreffer kassierte, Tore zu erzielen.“

 

ZUR LAGE:

Unsere Mannschaft konnte am vergangenen Wochenende mit dem 4:0 gegen Trusetal einen deutlichen Sieg landen und dabei die imposante Heimserie weiter ausbauen. Trotz der 4 Tore war das Hauptmanko aber wieder einmal die Chancenverwertung. Letztlich ist es aber trotzdem wichtig, auch in solchen Spielen souverän und zielstrebig aufzutreten. Dies gelang der Mannschaft über weite Strecken.

Personell treten am Samstag gleich 8 Spieler nicht die Reise mit nach Waltershausen an. Hamm, Grebenar, Domazet, Akprapovic, Safradin, Esser, Fuchs und Fickel stehen aus verschiedenen Gründen nicht im Kader.

FAKTEN ZUM SPIEL:

Freuen wir uns auf einen spannenden Fußball-Nachmittag. Schiedsrichter der Partie ist Martin Mühlberg. Assistiert wird er an der Linie von Patrick Krumbholz und Maik Sorkale. Anstoß am Samstag wird 15.00 Uhr sein. Wer nicht vor Ort sein kann, kann das Spiel im Live-Ticker unserer Smartphone-App verfolgen.

 

Heimspiel zu Pfingsten

Pfingstmontag – Heimspielzeit. Unsere Mannschaft empfängt zum 26. Spieltag der Landesklasse 3 das Schlusslicht aus Trusetal. Anpfiff im Herpfer Waldstadion ist um 15.00 Uhr.

GEGNERCHECK:

Für die Gäste aus Trusetal, steht bereits seit ein paar Wochen fest, dass ihnen der Gang zurück in die Kreisoberliga bevorsteht. Auf dem Papier ist es nur ein Schritt, auf dem grünen Rasen musste der Aufsteiger bitter erfahren, dass der Unterschied zwischen Kreisoberliga und Landesklasse sehr groß ist. 4 Punkte aus 25 Partien bedeuten absoluter Negativrekord in den letzten Jahren für eine Landesklassen-Mannschaft. Bis zum 23. Spieltag stand die 0 auf dem Punktekonto der Gäste. Im Derby gegen Brotterode gelang dann mit dem 1:1 der erste Punktgewinn der laufenden Saison. Letzte Woche drehte man das Heimspiel gegen den 1. Suhler SV noch und konnte mit dem 2:1 (0:1) den ersten Saisonsieg in der Landesklasse einfahren.

In Summe war es ein Jahr, in dem viel Schlechtes zusammenkam für den SV Trusetal. Geprägt war diese Saison auch durch gleich drei verschiedene Trainer. In die Spielzeit gestartet ist Heiko Stern. Der Aufstiegstrainer erklärte aber nach dem 7. Spieltag seinen Rücktritt. Im November holten die Verantwortlichen dann Ronny Pfeifer. In vielen Fällen greift nach einem Trainerwechsel im Fußball ja ein kurzfristiger Effekt. Aber auch das funktionierte in Trusetal nicht. Nach 5 Monaten war auch für ihn Schluss und es folgte Uwe Stückrath.

Die schwächste Offensive (nur 26 Treffer in 25 Spielen) und die schwächste Defensive (94 Gegentreffer) zeugen davon, dass die Trusetaler nicht in der Liga ankamen und nach nur einem Jahr wieder in der Kreisoberliga antreten müssen.

 

ZUR LAGE:

Zwei Spiele hatte unsere Mannschaft letzte Woche zu bestreiten. Herausgekommen ist nur ein einziger Punkt. Am Sonntag trennte man sich im Spitzenspiel 3:3 vom SV Borsch, was sportlich am Ende in Ordnung ging. Die Niederlage am Mittwoch zuvor in Suhl, war dagegen schon enttäuschend. Tabellarisch liegt man nun mit 46 Punkten auf Platz 5. Im Kampf um die „Podestplätze“ ist nun im Heimspiel gegen Trusetal ein Dreier Pflicht. Unsere Mannschaft geht als klarer Favorit in die Partie, ist aber gewarnt durch den Erfolg der Trusetaler gegen Suhl. Gegen eine vermutlich massive Defensivausrichtung der Gäste, wird für unsere Mannen sicherlich Geduld gefragt sein. Personell ist die Situation erstmals ein wenig angespannt. Fehlen werden Esser, Zöller (gesperrt), Safradin, Hamm und Fickel (verletzt).

FAKTEN ZUM SPIEL:

Freuen wir uns auf einen spannenden Fußball-Nachmittag. Schiedsrichter der Partie ist Martin Ansorg. Assistiert wird er an der Linie von Frank Schubert und Benjamin Frank. Anstoß am Montag wird 15.00 Uhr sein. Wer nicht vor Ort sein kann, kann das Spiel im Live-Ticker unserer Smartphone-App verfolgen.

 

Englische Woche

Zum Nachholspiel des 17. Spieltags reist unsere SG Herpf/Helmershausen nach Suhl und gastiert am Mittwoch-Abend beim 1. Suhler SV. Anpfiff im Suhler Auestadion ist um 19.00 Uhr.

GEGNERCHECK:

Die wenigsten Experten hatten die Gastgeber nach vielen Jahren in den Spitzenregionen nach 23 gespielten Saisonspielen in den Abstiegsregionen vermutet. Bereits der Saisonstart ging mit fünf Niederlagen aus sechs Partien gründlich daneben. Cheftrainer Lars Müller musste daraufhin seinen Hut nehmen, ihm folgte Reinhold Nordmann als neuer Cheftrainer. Neben dem Einschnitt auf der Trainerbank kam noch der Verlust von den absoluten Leistungsträgern Alexander Mantlik (Geratal), Ibrahim El Hajj (Martinroda) und Benjamin Pilz (Pausiert) hinzu, so dass die Jungs aus der Waffenstadt aktuell mit 23 Punkten den 13. Tabellenplatz belegen und sich damit in akuter Abstiegsgefahr befinden.

Mit einem Erfolgserlebnis wollte die junge Mannschaft in die Rückrunde starten. Doch die Niederlage beim SV Borsch war ein heftiger Schlag für die Suhler. Ganze neunmal musste Robert Mentzel hinter sich greifen. Aber diese Klatsche diente als Weckruf.

In den folgenden Partien ging es dann aufwärts für die Nordmänner. Drei Siege, zwei Remis und zwei Niederlagen. So liest sich die Bilanz der letzten Wochen. „Die Situation ist nicht einfach, aber das war sie in dieser Saison nie“, sagte SVS-Trainer Reinhold Nordmann. Auch wenn die Tabellenkonstellation in der Thüringenliga aktuell kein Mutmacher ist, so weiß Trainerfuchs Nordmann was sein Team kann und was es im Stande ist zu leisten. „Wir können noch ausreichend Punkte holen um die Klasse aus eigener Kraft zuhalten. Wir sind auf einem guten Weg“, lässt er abschließend verlauten. Den Aufwärtstrend konnte man mit den jüngsten Erfolgen gegen Viernau und Steinach eindrucksvoll unter Beweis stellen. Siege, mit denen Kolk und Co. für die nächsten Aufgaben gehörig Selbstvertrauen getankt haben.

ZUR LAGE:

Es gab Zeiten, da hätte man ein 1:1 auf dem ungeliebten Kunstrasen in Hildburghausen sofort unterschrieben. Aber die Zeiten ändern sich. Zu überlegen agierte man in vielen Belangen, so dass sich das 1:1 erneut nicht gut anfühlte und die Enttäuschung nach 90 Minuten groß war. Nach Kämmers Führung drückt der HSV weiter und verpasst speziell im ersten Abschnitt beste Chancen zur höheren Führung. „Heute haben wir einen Punkt gewonnen, wir können zufrieden sein“, sagte Eintracht-Coach Lochmann nach Abpfiff. Anders lautet die Meinung beim HSV: „In der ersten Halbzeit haben wir zu viele Chancen liegen lassen. Das Unentschieden ist zu wenig“, so Trainer Mike Noack. Trotz allem Ärger über den späten Ausgleich ist der Auftritt über 90 Minuten lobenswert. Speziell in puncto Spielanlage ist eine stetige Weiterentwicklung ersichtlich, was die Anhängerschaft und die Verantwortlichen sehr zufrieden stellt.

Personell muss der Trainer in den kommenden Partien weiterhin auf Mateo Safradin (Daumenbruch) und Christian Fickel verzichten. Letzterer zog sich im Spiel gegen Kaltennordheim einen Außenbandriss zu und fällt leider die nächsten Monate aus.

DAS HINSPIEL:

In einer ausgeglichenen Partie entschied unsere Mannschaft das Spiel erst in der Schlussminute verdient, für sich: Nach einem Freistoß stand Marius Böhm völlig frei und hatte keine Probleme, den Ball zum vielumjubelten 1:0-Siegtreffer zu versenken (90.).

FAKTEN ZUM SPIEL:

Freuen wir uns auf einen spannenden Fußball-Nachmittag. Schiedsrichter der Partie ist Marko Linß. Assistiert wird er an der Linie von Sebastian Fleischmann und Sven Rücker. Anstoß am Mittwoch wird 19.00 Uhr sein. Wer nicht vor Ort sein kann, kann das Spiel im Live-Ticker unserer Smartphone-App verfolgen.

 

VORSCHAU SV BORSCH:

4 Tage später steht dann das Spitzenspiel gegen SV Borsch an. Anpfiff am Sonntag im heimischen Waldstadion wird um 15.00 Uhr sein.

Die Gäste belegen aktuell mit 49 Punkten den 2. Tabellenplatz und befinden sich damit im Fernduell mit dem VfL Meiningen um den Aufstieg in die Thüringenliga. Wurde letzte Saison als Staffelsieger bewusst auf den Aufstieg verzichtet, so meldete man Ende März, dass man diese Saison das Aufstiegsrecht wahrnehmen würde, sollte man es sportlich denn schaffen.

Borsch ist unbestritten eine sehr gute Mannschaft“, weiß Trainer Noack, was sein Team am Sonntag erwartet: „Eine homogene und eingespielte Mannschaft, die jederzeit gefährlich und gut organisiert auftritt. Uns erwartet ein intensives Spiel“.

Für Mannschaft und Trainer wird die Partie gegen die Herzberg-Elf die nächste Standortbestimmung. Verlor man das Hinspiel knapp mit 1:0, so will man diesmal nach 90 Minuten die Nase vorn haben. Es ist ein Spiel auf Augenhöhe zu erwarten. Beide Mannschaften wollen den Sieg und den damit verbundenen Platz in der Spitzengruppe der Landesklasse 3 verteidigen.

Die Bilanz der letzten Partien spricht klar für die Gäste. 5 der letzten 6 Partien konnten die Ulstertaler für sich entscheiden. Es ist an der Zeit, diese Statistik zu verbessern. Die Partie wird unter der Leitung von Danny Stöcklein stehen. Assistiert wird er an den Linien von Florian Butterich und Frank Schubert.

Freuen wir uns auf ein interessantes Match zweier Spitzenteams. Wie gewohnt werden wir euch mit dem Live-Ticker auf dem Laufenden halten.

 

Finalrunde steht an

Wenn am Dienstag, den 01.05.2018 um 12.00 Uhr im Suhler Auestadion der Startschuss für die Finalserie des Kreispokals fällt, dürfen sich die Zuschauer auf einen heißen Tanz gefasst machen. Die Finalteilnehmer Herpf und Suhl sind bis in die Fingerspitzen motiviert.

Beide Mannschaften können eine gute bis sehr gute Saison krönen – mit dem Erfolg in der Finalserie des Kreispokals. Im Ligaalltag der B-Junioren dominieren beide das Geschehen nach Belieben und die direkten Duelle haben vermutlich über den Gewinn der Meisterschaft entschieden. Trennte man sich im Hinspiel noch 3:3-Unentschieden, so hatten die Suhler um Trainer Marc Wohlfahrt am vergangenen Samstag die Nase im Rückspiel (3:2) vorne.

Gelingt die Revanche?

Kann sich unsere Mannschaft nun revanchieren und den Pokal nach Herpf holen? Trainer André Hirsch zeigt sich im Vorfeld positiv gestimmt: „Die beiden besten Mannschaften des Kreises treffen aufeinander. Es wird ein spannendes Finale mit Hin-und Rückspiel und wir wollen beide gewinnen.“

Die Vorbereitungen auf das Finale verliefen gut, Mannschaft und Verantwortliche sehen sich in einer vielversprechenden Form für die Finalrunde. Die Stärken der Suhler Mannschaft liegen klar im Offensivbereich, wo sich besonders Chris Fritz als herausragender Akteur hervor tut.

Das Spiel am Dienstag steht unter der Leitung von Schiedsrichter Karl-Heinz Becker. Das Rückspiel wird dann am Samstag, den 19.05.2018 um 11.00 Uhr im heimischen Waldstadion stattfinden.

 

Sonntag und Dienstag gefordert

Am Sonntag empfängt unsere Mannschaft die Gäste vom RSV Fortuna Kaltennordheim und es gilt die Schmach aus dem Hinspiel wiedergutzumachen. Anpfiff im Waldstadion ist um 15 Uhr. Nur zwei Tage nach dem Spiel, steht das Gastspiel in Hildburghausen auf dem Programm.

GEGNERCHECK:

Mit dem RSV Fortuna Kaltennordheim kommt der Tabellen-11. ins Waldstadion. Die Mannschaft von Andy Möller hat in den vergangenen fünf Partien drei Niederlagen hinnehmen müssen, im Auswärtsspiel beim FVI Brotterode (1:2) und daheim gegen den SV Trusetal (3:0) zwei Erfolge einfahren können.

25 Zähler weist das Punktekonto der Fortuna auf, bei einem recht ausgeglichen Torverhältnis von 37:39 Toren. Bester Torschütze in den Reihen der Gäste ist Kai Kerschner mit 13 Saisontoren, Roberto Trabert weist mit neun Saisontoren den zweitbesten Wert auf. Letzterer wird nach seiner Verletzung im Spiel gegen Trusetal schmerzlich vermisst. „Den Ausfall können wir qualitativ nicht kompensieren“, erklärt Trainer Andy Möller die nicht optimale Situation. Allgemein verfolgt die Fortuna in dieser Saison das Verletzungspech. Spieler wie Greifzu, Eisenbach und Scheidler stehen dem Trainerstab schon seit längerer Zeit nicht zur Verfügung.

Bei acht Punkten Vorsprung auf Rang 14, sollte die Mannschaft um Kapitän Markert mit dem direkten Abstieg sicher nichts mehr zu tun haben. Eine Zittersaison soll auf jeden Fall vermieden werden. Alles hängt aber entscheidend davon ab, wie viele Teams in der Thüringenliga absteigen – und da ergibt sich nach aktuellem Stand in dieser Saison eine höchst ungünstige Situation. Dementsprechend werden Kerschner & Co. natürlich gewillt sein, im Derby das Punktekonto weiter aufzufüllen, um einem solchen Szenario aus dem Weg zugehen …

 

ZUR LAGE:

Die Enttäuschung war groß, fühlte sich das 1:1 gegen Brotterode wie eine Niederlage an. Mit dem unmittelbar letzten Angriff nach Wiederanpfiff, gab die Mannschaft den sichergeglaubten Sieg noch aus der Hand. „Wenn man in der 90. Minute mit 0:1 in Führung geht, ist es ärgerlich, dass es nicht drei Punkte geworden sind“, so Trainer Mike Noack. Aber mit dem nötigen Abstand und einer guten Trainingswoche, freut sich der Cheftrainer nun auf das bevorstehende Derby am Sonntag: „Im Hinspiel haben wir eine katastrophale Leistung gezeigt und völlig verdient verlieren. Wir haben definitiv was gutzumachen“.

Mit Kaltennordheim wartet laut dem Cheftrainer ein „unbequemer, robuster Gegner“ auf seine Mannen. „Sie sind aggressiv und laufstark, da wollen wir unsere fußballerischen Fähigkeiten entgegenbringen.“ Die Marschroute ist soweit klar: „Wir werden am Sonntag wieder Lösungen finden müssen, um den gegnerischen Riegel zu knacken und zu Abschlüssen zu kommen“, betont Mike Noack abschließend.

DIE BILANZ:

Mit dem kommenden Spiel treffen beide Vereine zum zwölften Mal im Rahmen der Landesklasse aufeinander. Bisher konnte unser HSV drei Spiele gewinnen, die Gäste vier und nach ebenfalls vier Partien gab es keinen Sieger. Auffällig, dass es bei den bisherigen Duellen wenn nur Heimerfolge gab und noch keinen Auswärtserfolg. Diese Serie soll sich am Wochenende natürlich fortsetzen. Das Waldstadion ist bislang eine Festung. Alle 9 Heimspiele konnten siegreich bestreitet werden. Dazu kommt ein überragendes Torverhältnis von 29:2 Toren.

FAKTEN ZUM SPIEL:

Freuen wir uns auf einen spannenden Fußball-Nachmittag. Schiedsrichter der Partie ist Tim Annemüller. Assistiert wird er an der Linie von Sebastian Fleischmann und Robert Carl. Anstoß am Sonntag wird 15.00 Uhr sein. Wer nicht vor Ort sein kann, kann das Spiel im Live-Ticker unserer Smartphone-App verfolgen.

 

 

VORSCHAU „TAG DER ARBEIT“:

Nach dem Heimspiel gegen Kaltennordheim steht dann „Teil zwei“ binnen 3 Tage für unsere Mannschaft an. Anpfiff beim Gastspiel in Hildburghausen ist am Dienstag, den 01.05.18, um 15.00 Uhr.

Dort rechnet HSV-Trainer Mike Noack mit starken Gastgebern. „Sie haben eine hohe Qualität und eine fußballerisch starke Truppe. Ich erwarte ein hochintensives Spiel. Ich hoffe wir haben das Kaltennordheim-Spiel bis dahin gut weggesteckt und keine Blessuren davon getragen“, so Noack.

Es ist bislang eine Saison mit Höhen und Tiefen für den gastgebenden FSV. Das Problem bislang: Aufwand und Ertrag steht zu oft in einem Missverhältnis. Speziell in der Hinrunde war dies der Fall bei der Lochmann-Elf. „Unser Spiel sah gut aus, brachte aber oft nichts ein“, so Kapitän Johannes Schelhorn. „Es interessiert am Ende nur das Ergebnis.“ Und diese stimmen mit Ausnahme der Niederlage gegen Meiningen wieder. 3 Siege und 2 Remis (seit fünf Partien ungeschlagen) stehen in der Rückrunde zu Buche bei 23:13 Toren. 23 Treffer sind bislang der Spitzenwert in der Rückrunde aller Mannschaften. Die Rädchen in der Offensive scheinen wieder ineinander zu greifen. Sandro Eichhorn erweist sich aktuell in Topform. Mit 8 Treffern in den letzten 4 Partien ließ der pfeilschnelle Angreifer aufhorchen.

Freuen wir uns auf ein interessantes Match zweier offensiv ausgerichteten Mannschaften. Wie gewohnt werden wir euch mit dem Live-Ticker auf dem Laufenden halten.