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Favoritenrolle gerecht geworden

Im letzten Testspiel vor dem Auftakt zur Saison in der Fußball-Landesklasse siegte die SG Herpfer SV beim Westthüringer Kreisoberliga-Vertreter SG Gumpelstadt/Möhra 6:2.

Zum 120-jährigen Vereinsjubiläum in Möhra kreuzten der Gastgeber SG Gumpelstadt/Möhra und die Landesklassenelf aus Herpf die Klingen. Die Noack-Elf wurde dabei bei tropischen Temperaturen ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann klar.

Beide Trainer konnten aber dem Ergebnis nicht so richtig etwas abgewinnen. Zum Auf beiden Seiden fehlten etliche Stammspieler. Bei den Gästen aus Herpf waren das Rutschik, Damm, Nier, Müller und Hofmann. Außerdem mussten die Spieler bei den tropischen Temperaturen etliche Schaltpausen einlegen. Die Gäste übernahmen natürlich mit dem Anpfiff das Zepter des Handelns in ihre Hand, was besonders die gegnerische Abwehr zu spüren bekam. Außer Schenk im Tor hatte dieser Mannschaftsteil einen schwarzen Tag erwischt. Des Öfteren hatten die gegnerischen Angreifer Safradin, Fuchs und Kämmer leichtes Spiel, um gefährlich vor Schenk auftauchen zu können. So konnte Herpf auch nach einer kleinen Abtastphase schnell in Führung gehen. Schon das 0:1 (13.) durch Fuchs offenbarte die Schwächen in der Abwehr der Kaiser-Elf. Dabei nutzte der Torschütze einen Abspielfehler im 2. Versuch eiskalt aus. Konnte Schenk noch in der 19. Minute einen 20-m-Schuss von Grebenar in großer Manier aus den Winkel fischen, so war er kurz danach wieder geschlagen. Ein langer Abschlag von Möhring, über die zu weit aufgerückte Abwehr des Gastgebers, landete bei Kämmer, der keine Mühe hatte den Ball vorbei an Schenk zum 0:2 (20.) einzuschieben.

Nach dem Anstoß gab es ein Missverständnis zwischen Zöller und Möhring, was Tischer in Torjägermanier ausnutzen konnte und auf 1:2 (21.) verkürzte. Trotzdem war der Gast in dieser Zeit die dominierende Mannschaft und ließ dem Gegner nur wenig Entfaltungsmöglichkeiten. Besonders durch Grebnar, Böhm, Esser und Domazet erspielten sich die Gäste eine Übermacht im Mittelfeld. Dadurch konnten sie auch ihre Stürmer gut in Szene setzen, die dann auch ordentlich für Gefahr sorgten. Als beim Gastgeber wieder einmal die Abseitsfalle nicht zuschnappte, war es wieder um sie geschehen. Fuchs setzte sich auf der rechten Angriffsseite durch, bediente Safradin, der Schenk beim 1:3 (40.) keine Abwehrmöglichkeit lies.

Die zweite Halbzeit begann so wie die erste Hälfte aufgehört hatte. Herpf war wieder Chef im Ring und der Gastgeber konnte nur sporadisch sein Können zeigen. So war es auch nicht verwunderlich, dass Möhring wie auch der später eingewechselte Cavar, einen ruhigen Spieltag hinter sich bringen sollten. Auf der anderen Seite musste Schenk mächtig auf der Hut sein, damit das Ergebnis nicht ausuferte. Aber als seine Abwehr wieder ein Päuschen einlegte, war Safradin zur Stelle und erhöhte für seine Mannen auf 4:1 (52.). Die Kontrahenten mussten so langsam der drückenden Hitze Tribut zollen, sodass die Aktionen auf beiden Seiten etwas unkontrollierter wurden. Das die Gäste aber doch noch einige Körner mehr drauf hatten, sollten die nächsten zwei Treffer zeigen. Ein schneller Angriff über die rechte Seite erreichte Grebenar, der überlegt ins kurze Eck auf 5:1 aus Gästesicht (62.) erhöhen konnte.

In der Folge probierte Gästetrainer etwas Neues aus und stellte seine Abwehr auf eine Viererkette um. Das brachte den Gastgeber etwas besser ins Spiel. In Verlegenheit brachte die Gumpoldia ihren Gegner dadurch aber nicht. In der 75. Minute hatten Christian Otto I und Zeilmann eine Doppelchance zur Resultatsverbesserung, nachdem sie Seidel gekonnt in Szene gesetzt hatte. Aber Möhring im Gästetor konnte geschickt den Winkel verkürzen. Das 1:6 (81.) durch Fuchs hätte nicht fallen dürfen, doch auch hier war die an diesen Tag nicht sattelfeste Abwehr des Gastgebers nicht auf der Höhe des Geschehens anzutreffen. Im Gegenzug verkürzte nochmals Tischer auf 2:6 (82.). Er nutzte dabei wieder ein Abstimmungsproblem in der Abwehr des Gegners. Vom Ergebnis her sind die Gäste für den kommenden Punktspielbeginn gerüstet, müssen aber noch an ein paar Stellschrauben zur Feinjustierung drehen. Für die gastgebende Kaiser-Elf gibt es noch etwas mehr Arbeit bis zum ersten Punktspieltag in zwei Wochen. Quelle: insuedthüringen (RI)

 

Herpf auch gegen Jüchsen deutlich

Auch im dritten Test gegen einen Kreisoberligisten ließen die Kicker vom Herpfer SV nichts anbrennen. Nachdem man gegen Walldorf und Kalten/Rhön jeweils mit 8:1 gewann, konnte man gegen Jüchsen die Quote halten und siegte mit 7:0.

Der Ehrentreffer war Jüchsen an diesem Abend nicht vergönnt. Dafür kam man insgesamt zu selten in Zonen, in denen es mal brenzlich werden könnte für den Herpfer Kasten. Die Mannschaft von Coach Haueisen konzentrierte sich auf die Defensivarbeit und war damit auch voll eingespannt. In der Anfangsphase scheiterten die Herpfer Grebenar und Damm noch an der Latte, doch in der 24. Minute wurde der Torreigen schließlich eröffnet. Und das von einem Jüchsener Spieler. Jannik Hofmann war der Unglücksrabe, der die Kugel ins eigene Netz buchsierte. Wenig später erzielte Akrapovic das 2:0. Im ersten Abschnitt zeigten sich die Hausherren insgesamt diszipliniert und versuchten dem Gegner das Leben so schwer wie möglich zu machen. Das gelang auch hier und da – Herpf drückend überlegen aber auch oftmals nicht mit der richtigen Idee um die Gastgeber noch weitere Male zu knacken.

ach dem Wiederanpfiff schwand allerdings auch die Jüchsener Ordnung (und vielleicht auch Kraft), was Herpf Tür und Tor für weitere Treffer öffnete. Akrapovic, Safaradin, Hofmann und Fuchs schraubten gemeinsam das Ergebnis noch auf 7:0. So konnte Herpf auch in diesem Match die Quote gegen Kreisoberliga-Teams halten. Quelle: Fupa (Felix Böhm)

 

Herpf vor dem Kasten rigoros

In einem torreichen Test unterliegt Fußball-Kreisoberligist SG Kalten/Rhön der Landesklassen-Elf der SG Herpf/Helmershausen klar mit 1:8 Treffern.

Die Gäste aus Herpf zeigten sich wie schon im vorangegangenen Test gegen Walldorf sehr torhungrig und fuhren damit ihren zweiten 8:1-Erfolg binnen drei Tagen ein. Für die Rhöner kam dieser Test wie auch Trainer Dennis König meinte, eindeutig zu früh. Zudem standen ihm mit Greifzu, Kevin Kranz und Wezel drei wichtige Spieler im Defensivverbund nicht zur Verfügung.

Dieses Manko war dem Spiel der Gastgeber in Form von fehlender Stabilität in der Abwehr anzumerken und wog weit schwerer als die Tatsache, dass Herpf auf Böhm und Fuchs verzichten musste. So legten die Gäste auch gleich mächtig los und wurden vor allem über die Außenpositionen immer wieder gefährlich. War dort der Weg zugestellt, suchten die Herpfer mit Grebenar und Kämmer den Weg über die Mitte, was auch ein ums andere Mal gelang. Aber mitten hinein in diese Anfangsoffensive der Gäste konterten die Kalten-Rhöner schulmäßig. Lückert setzte sich über rechts durch und bediente Jonas Reder. Der blieb im Strafraum Sieger im Duell mit seinem Gegner und schob ins lange Eck ein (6.). Aber in der Folge gelang es den Gastgebern nur sehr selten, zu solchen Aktionen im Umkehrspiel zu kommen. Im Gegenteil! Mit zwei krassen Fehlern kurz hintereinander erlaubten sie es dem Gast, das Spiel schnell zu drehen. Zwei Ballverluste im zentralen Bereich vor dem Strafraum der gastgebenden SG bestraften die Herpfer durch Grebenar (14.) mit dem 1:1 und durch Paul Salzmanns Eigentor nur eine Minute nach dem Ausgleich mit dem 1:2.

In der 20. Minute hatte die Heimelf die große Chance, nochmal auszugleichen. Diesmal war es ein Ballverlust der Gäste, den sich deren Torhüter Cavar leistete. Andreas Lückert schloss aus spitzem Winkel selbst ab und traf nur das Außennetz, anstatt den vor dem leeren Kasten frei stehenden Marcel König anzuspielen. In der Folge kannte die Partie aber fast nur eine Richtung. Zunächst war es Oliver Nier, der mit einem unhaltbaren Freistoß aus 25 Metern das 1:3 für Herpf besorgte (27.). Den schönsten Angriff der Partie schloss in der 38. Minute Michael Damm nach toller Vorarbeit von Rutschik zum 1:4 ab, ehe Safradin per Konter (40.) zum 1:5-Pausenstand traf.

Nach dem Seitenwechsel war es erneut Oliver Nier, der mit einem unhaltbaren Freistoß erfolgreich war (1:6/56.). Zwar hatte sich die Defensive der Gastgeber in dieser Phase deutlich besser auf den Gegner eingestellt, aber die weiteren Treffer vermochte sie nicht zu verhindern. Die Tore zum 1:7 und 1:8 fielen erneut nach Ballgewinnen der Herpfer im schnellen Umkehrspiel durch Stefan Kämmer (78.) und Ivan Akrapovic (82.). Da war aber auch schon ein Kräfteverschleiß bei den Gastgebern unübersehbar.

Walldorf muss gegen Herpf Lehrgeld zahlen

Man kann nicht jeden höherklassig spielenden Gegner schlagen; diese Erkenntnis musste der SV 1921 Walldorf nach dem Spiel gegen die SG Herpfer SV machen, denn man verlor das Testspiel auf dem Metzelser Sportplatz klar und deutlich mit 8:1 (6:0). Herpf nutzte fast jeden Fehler Walldorfs rigoros aus und münzte diese zumindest in der ersten Halbzeit gnadenlos auch in Tore um.

Zum ersten Mal schlug es hinter Sedlak nach exakt 21 Sekunden ein, Grebenar fackelte nicht lange nach Walldorfs erstem Ballverlust. Dem 2:0 ging ein ungeahndetes Foul an C. Schmidt voraus, dennoch sorgte Rutschik mit seinem Doppelschlag für klare Fronten. Walldorf war vorwiegend mit Abwehrarbeit beschäftigt, im Spiel nach vorne lief nicht viel. Während Safradin den Walldorfer Kasten noch knapp verfehlte, machte es Damm kurz darauf besser und als genau eine halbe Stunde gespielt war, schraubte Grebenar mit dem wohl schnellsten Gegenzug das Ergebnis in die Höhe. Über Fuchs und Rutschik kam der Ball zum agilsten Herpfer Spieler, der dann noch Sedlak tunnelte. Fuchs machte zwei Minuten später das halbe Dutzend voll. Ein paar zaghafte Angriffsversuche hatte der SV bis zur Pause schon, die Zuspiele waren aber zu ungenau, auch hatte man, so schien es , Respekt vor dem köperbetonten Spiel des Gegners.

Nach der Pause setzte sich das Spiel erst mal so fort, denn Grebenar erzielte mit seinen Treffern drei und vier das zwischenzeitliche 8:0. Kurz darauf durfte er zum Duschen und bei Herpf kamen zwei weitere neue Spieler. Doch irgendwie bekam das Herpfer Spiel nach den Auswechslungen der Torschützen einen Knacks, denn soviel lief nach gut einer Stunde nicht mehr so zusammen wie in Durchgang Eins, auch wollte und bekam Walldorf seinen Ehrentreffer. Ein schnell ausgeführter Freistoß erreichte Jobst, der von der Grundlinie nach innen über Torwart Cavar auf Kirsch flanken konnte und der fackelte auch nicht lange und bugsierte den Ball volley ins lange Eck. Ansonsten verlebte Herpfs Keeper aber einen ruhigen Abend. Walldorfs Stürmer Gleiche und Jobst standen dagegen oft auf verlorenem Posten, waren aber stets bemüht. Der Landesklassevertreter hätte das Ergebnis auch zweistellig gestalten können, aber Chancen von Zöller oder Damm wurden in der Schlussphase vergeben. Trotzdem ging der Herpfer Sieg  am Ende auch in der Höhe verdient in Ordnung. Quelle: Fupa.net (Spielbericht von Jan Mell)

Am Sonntag folgte dann der zweite deutliche Testspielsieg gegen einen Kreisoberligistien binnen 3 Tagen – 8:1 hieß es am Ende gegen Kalten/Rhön.

 

Vorbereitung läuft auf Hochtouren

An den vergangenen beiden Wochenenden bat Trainer Rosendorf seine Mannen zur Vorbereitung in die Rückrunde.

So wurde von Freitag bis Sonntag in Oberhof das alljährliche Trainingslager absolviert. Mit einer kleinen Laufeinheit zur Trainingshalle wurde das 2,5 stündige Training eingeleitet.

Die zwei gebildeten Gruppen erwärmten sich zunächst mit einem kleinen Handball und Basketballspiel ehe verschiedenste Übungen zur Ausdauer, Koordination und Fitness anstanden.

Auch der Ball wurde zu diesem Zeitpunkt bereits Teil der Trainingseinheit. Trainingsabschluss war dann wieder das Auslaufen zum Hotel.

Am Samstag wurde zunächst wieder in der Halle trainiert. Hier hatte sich Trainer Rosendorf ein Zirkeltraining aus Kraft und Ausdauer für jegliche Muskelgruppe überlegt. Nach dem schweißtreibenden Programm stand dann eine kleine Mannschaftsitzung an in der vor allem organisatorisches durch den Vorstand angesprochen wurde.

Nach dem Mittagessen blieb somit nicht sonderlich viel Zeit zum Ausruhen, den der Gang zur Schanze mit seinen 711 Treppenstufen stand nun noch an.

Als auch diese Herausforderung gemeistert war konnten sich die Spieler beim Saunagang erholen.

Der Bowlingabend mit Sponsor Stephan Hartmann sowie der Besuch im Shakes‘Beer rundet das Trainingslager endgültig ab.

Im Verlauf der vergangenen Woche wurde eine kleine Laufeinheit eingestreut ehe Samstag bereits das erste Testspiel gegen den Kreisligisten aus Themar ausgetragen wurde.

Am Ende stand ein gerechtes 4:4 auf dem Zettel. Wobei Themar im zweiten Spielabschnitt durchaus mehrfach gute Chancen zum Sieg leichtfertig vergab.

Vor uns liegen nun noch zwei weitere Wochen Vorbereitung mit zwei Testspielen gegen Kaltenlengsfeld und Mittelschmalkalden bevor die Rückrunde am 18.03.18 gegen Oberweid startet.

Positives Resümee

Gute Stimmung, müde Beine, so könnte das Fazit nach dem Trainingslager bei der SG Herpf/Helmershausen lauten.

Zwei sehr gute Tests

HSV-Trainer Mike Noack zeigt sich sehr zufrieden: „Es ist alles so gelaufen, wie wir uns das erhofft und gewünscht haben. Die Spieler haben alles gegeben und waren in jeder Einheit hochkonzentriert. Auch der Spaß kam bei der ein oder anderen Übung nicht zu kurz. Kompliment auch, wie die Jungs die Vorgaben in den Tests gegen Gumpelstadt (7:1) und Unsleben/Wollbach (6:2) umgesetzt haben. Ich habe viel von dem Fußball gesehen, den wir spielen wollen. Wichtig ist, dass wir versuchen, das im Training Erarbeitete auch im Spiel umzusetzen. Wir haben in beiden Tests viele gute Laufwege und Bälle in die Tiefe gesehen, aus denen auch Tore gefallen sind“, lobte Mike Noack seine Spieler. Dank Angela Nier wurde das Trainingslager nicht nur sportlich sondern auch organisatorisch ein voller Erfolg. Sie kümmerte sich in puncto Verpflegung wie immer rührend um ihre Jungs.

Auf einem richtig guten Weg

Vor gut drei Wochen startete die Mannschaft in die Saisonvorbereitung. Seitdem wurde hart gearbeitet. Die Grundlagen sind gelegt. Das Team hat den Umbruch (5 Abgänge) als Kollektiv „super angenommen“ und den Abgang einiger Leistungsträger gut kompensiert. „Die Mannschaft ist schnell zusammengewachsen, die Neuzugänge haben sich schnell integriert“, analysiert Präsident Daniel Blümke. „Ich blicke mit einem positiven Gefühl in Richtung Saisonstart.  Ich denke, wir sind auf einem richtig guten Weg. Jetzt geht es darum, konzentriert und fokussiert weiterzuarbeiten und die nächsten Schritte zu machen“. Was ihn zudem optimistisch stimmt, ist die Tatsache, welch ein Teamgeist die Mannschaft versprüht. „Wir haben eine tolle, familiäre Stimmung im Team“. Jeder hilft dem anderen, alle Spieler ziehen an einem Strang und haben Spaß miteinander“, schließt er ab.

In der kommenden Woche stehen nochmal 3 Einheiten auf dem Programm und zum Abschluss der Vorbereitung ein Testspiel gegen den Verbandsligisten FSV 06 Ohratal (Sonntag 13:30 Uhr).  Im Anschluss daran, wird an den letzten Feinheiten für den Saisonstart gegen Viernau gefeilt.

Nur die Tore fehlten

In einem weiteren Vorbereitungsspiel trennte sich die SG Herpf/Helmershausen am Sonntagnachmittag vor einer ansehnlichen Kulisse in Helmershausen vom Landesklasseteam der Staffel 1, dem SV Arnstadt 09 leistungsgerecht 0:0. Die fehlenden Tore waren in dieser sehr intensiven und kurzweiligen Partie aber auch das einzige Manko.

Erwartet starker Gegner – Grebenar deutet seine Klasse an

Mit den Arnstädtern stellte sich eine Spitzenmannschaft der Landesklasse Staffel 1 vor und sofort mit Beginn des Spiels war dies auch zu spüren. Lauffreudig, mit schnellem Spiel in die Spitze und aggressiver Zweikampfführung wurde die SG sofort in die eigene Hälfte gedrückt. Die erste Viertelstunde ging somit klar an die Gäste, wobei aber keine unmittelbare Gefahr für das von Keeper Steffen Möhring gewohnt sicher gehütete Tor der Heimelf entstand. Zöller und der heute in der Innenverteidigung aufgebotene Nier zeigten sich sehr aufmerksam. Die Herpfer konzentrierten sich erstmal auf solide Abwehrarbeit und brauchte ein wenig Zeit, in die Partie zu finden. Defensiv zwar sicher stehend, gingen aber in dieser Anfangsphase einfach zu viele Bälle zu schnell wieder verloren. Dies war einerseits dem energischen Pressing der Arnstädter zu verdanken, aber andererseits war die Fehlerquote im Herpfer Spiel einfach zu hoch. Erst nach und nach zog mehr Sicherheit bei eigenem Ballbesitz ein und es wurden erste Akzente in Richtung Arnstädter Gehäuse gesetzt. In der Spitze rackerte Lukas Fuchs unermüdlich, im Mittelfeld zeigte Neuzugang Grebenar punktuell seine Klasse und Hebstreit sowie Hofmann auf den Außen versuchten Anspielstationen in die Tiefe zu schaffen. Als sich Grebenar hervorragend durchsetzte und Fuchs bediente, strich dessen Schuss knapp am Tor der Arnstädter vorbei. (23.) Drei Minuten später entschärfte Möhring einen Schuss vom Arnstädter Voigt sicher. Die Herpfer schafften es nun immer besser, Bälle frühzeitig zu erobern und schnell in die Spitze zu spielen. Grebenar zeigte dabei immer wieder, dass er eine gute Verstärkung für die Herpfer Mannschaft darstellt. Besonders das Zusammenspiel mit Sturmtank Fuchs wurde immer besser. Nach einer schönen Kombination der beiden wurde Müller am Sechzehner der Arnstdter bedient, dessen Schuss verfehlte aber das Gehäuse. Die beste Chance hatte dann Zöller im ersten Durchgang. Nach Freistoß von Grebenar tauchte der Abwehrchef der Herpfer ab, sein Kopfball wurde aber mit einer Klasseparade vom Arnstädter Torhüter Sünkel entschärft. Somit endete die erste Hälfte nach intensivem Spiel torlos. In der 1. Hälfte nutzte der Herpfer Trainer seine Wechselmöglichkeiten und brachte mit Grambs, Rutschik und Greiner Nachwuchsspieler, die ihre Sache gut machten.

Systemtest – hochkarätige Chancen liegengelassen

Für den 2. Durchgang verordnete der Herpfer Trainer Mike Noack seiner Mannschaft eine neue taktische Marschrichtung. Aus dem 4:2:3:1 wechselte die Mannschaft in ein 4:1:4:1. Ins Sturmzentrum rückte nun Routinier Kämmer, Grebenar und Fuchs dahinter. Die Arnstädter, die am Tag zuvor bereits ein Spiel bestritten hatten, versuchten sich nochmal für 10 Minuten im Angriffspressing. Daraus befreite sich die Herpfer Mannschaft nicht gut. Lange Bälle wurden von den körperlich deutlich überlegenen Arnstädtern sofort abgefangen. Dafür arbeitete die Mannschaft auch mit neuer taktischer Formation sehr gut gegen den Ball, so dass kaum Gefahrenmomente vor dem Tor von Möhring entstanden. So sehr sich Scheuring, Maulhardt oder Vogt auch mühten, die Herpfer bekamen immer noch ein Bein dazwischen. Der Schuss von Vogt aus spitzem Winkel verfehlte knapp das Kreuzeck. (60.) So neutralisierten sich beide Mannschaften, die großen Torchancen fehlten zunächst noch. Langweilig wurde es aber trotzdem nicht, weil sich beide Mannschaften nichts schenkten und um jeden Ball mit vollem Einsatz gekämpft wurde. So langsam mussten die Gäste aber, die keinen Wechselspieler dabei hatten, dem Tempo und dem Spiel vom Vortag Tribut zollen und die Herpfer kamen in den letzten 20 Minuten zu einigen Großchancen. Nach 70 Minuten steuerte Kämmer allein auf das Arnstädter Tor zu, schoss aber vorbei. Nach 75 Minuten spielten Kämmer, Hebstreit und Fuchs eine 3:1-Überzahl vor dem Arnstädter Tor nicht gut aus. Dann kam die Zeit für Chris Hebstreit, der 3 tolle Chancen hatte, leider aber keine davon nutzen konnte. In der 76, 79. und 84 min stand er jeweils frei vor dem Arnstädter Tor, aber Sünkel rettete stark oder Chris Hebstreit verzog. Somit blieb es nach 90 unterhaltsamen Minuten beim insgesamt leistungsgerechten Unentschieden.

Positives Fazit

Positiv war natürlich, gegen diesen starken Gegner ohne Gegentor geblieben zu sein. Die Herpfer zeigten wieder, dass sie in der Lage sind, unterschiedliche Systeme zu spielen. In den nächsten Wochen wird weiter daran gearbeitet, die Neuzugänge zu integrieren, die gezeigte Defensivleistung zu stabilisieren und in der Offensive noch zwingender zu agieren. Dazu warten auf die SG Herpf/Helmershausen in den nächsten 7 Tagen insgesamt 6 Trainingseinheiten und 2 Testspiele.

Schon wieder gut in Schuss

Das Freundschaftsspiel gegen den TSV Hausen anlässlich des Helmershäuser Sportfestes gewann die SG Herpf/Helmershausen klar mit 4:1 Toren.

Im ersten Test für die Saison 2017/18 entwickelte sich von Beginn an ein flottes Spiel. Die Gäste vom TSV Hausen/Rhön hatten zu Beginn etwas mehr von der Partie und kamen zu ersten Möglichkeiten. Mit der Chance von Lukas Fuchs (5.), dessen Lupfer knapp neben das Tor ging, war die SG aber besser im Spiel. Die Abstände zwischen den Ketten stimmten und die Mannschaft harmonierte wieder besser. Das 1:0 erzielte Sebastian Hamm nach einem vorangegangen Torwartfehler, als er den Ball aus fünf Metern im leeren Tor versenkte (13.). In der 25. Minute folgte das 2:0 durch Lukas Fuchs. Er erlief einen schönen Pass von Sebastian Hamm im letzten Angriffsdrittel und ließ dem Gäste-Schlussmann beim Abschluss keine Chance. In Minute 30 hatte Andreas Müller gar das 3:0 auf dem Fuß, scheiterte aber im 1:1-Duell am Torhüter. Die SG verteidigte mit fortlaufender Spielzeit die Angriffsbemühungen der Gäste immer besser, sodass Schlussmann Steffen Möhring in Halbzeit eins nicht viel zu tun bekam.

Nach dem Wechsel bot sich ein unverändertes Bild. Die Heimelf überließ den Gästen vorrangig den Ball und konzentrierte sich auf das gut funktionierende Umschaltspiel. Hier zeigte sich vor allem der agile Sebastian Hamm in bestechender Form. So blieben weitere Treffer nicht aus. Der schönste Angriff der Partie führte zum 3:0. Nach schöner Kombination über rechts war es wieder Hamm, der diesmal Kämmer bediente. Der lochte eiskalt ein (51.). Das 4:0 schaffte Oliver Nier mit einem schönen Distanzschuss aus 25 Metern genau in den Winkel.

Den Gästen gelang Mitte der zweiten Hälfte der Ehrentreffer. Vorangegangen war ein unnötiger Ballverlust der Herpfer im Vorwärtsgang. Unter dem Strich war es aber ein guter erster Test. Die stark verbesserten Automatismen zwischen Defensive und Offensive im gesamten Mannschaftsverbund, wie sie in der Rückrunde schon zu sehen waren, zeigten auch gegen einen keineswegs schlechten Gegner seine Wirkung. Weiter geht’s für Elf von Kapitän Nier am Sonntag, den 09.07. in Steinbach-Hallenberg. Quelle: Meininger-Tageblatt