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Jahresabschluss D-Junioren

Die D2-Junioren haben das Jahr 2017 mit zwei Hallenturnieren beendet. Los ging es mit der Vorrunde zur Hallenmeisterschaft in Breitungen und als Jahresabschluss diente das Turnier in Bad Königshofen. Beide Turniere verliefen leider nicht im positiven Sinne.

Bei der Hallenkreismeisterschaft in Breitungen scheiterte man im letzten Spiel, als man kurz vor Spielende den Ausgleichstreffer hinnehmen musste. Hier wurde die Vorgabe des Trainers,  den Sieg mit 1:0 über die Bühne zubringen, völlig ignoriert. Denn dieser hätte zum Weiterkommen gereicht.

Am 15.12 fand zu dem unsere Weihnachtsfeier statt. Zu dieser erhielt die Mannschaft ein neuen Trikotsatz, 15 neue Bälle und je ein Trainingsshirt. Hier wollen wir uns nochmals bei allen Sponsoren, besonders bei der AMS Verwaltung aus Herpf recht herzlich bedanken.

Zwei Tage später waren wir dann zu Gast in Bad Königshofen. Leider wurden uns dort die fußballerischen Grenzen aufgezeigt und man kassierte eine herbe Lehrstunde in Sachen Fußball. Am Ende hieß es Platz 10 von 10 Mannschaften und nur ein Treffer durch Jannik. Dies ist bei weitem nicht unser Anspruch, Jungs. Hier müssen wir uns 2018 enorm steigern.

Dennoch wünsche ich euch, euren Eltern und allen Sportfreunden erstmal ein schönes Weihnachtsfest und ein guten Rutsch ins neue Jahr. Euer Trainer Manfred

Unentschieden bei schwierigen Bedingungen

Trotz schwieriger Bodenverhältnisse sprachen die Gastgeber von einer gutklassigen Kreisligapartie. Dabei hatten die Wasunger die deutlich bessere Auftaktphase. Denn bereits nach 12 Minuten lagen die Gäste mit zwei treffern vorne. Anschließend fanden aber auch die Einhmischen in die Partie und konnten verkürzen. Bereits nach knapp einer halben Stunde mussten die Karnevalstädter nach der Ampelkartte für Möller in Unterzahl agieren. Mit dem Ausgleich schien sich die Waage dann auch auf die Seite der Platzherren zu neigen. Aber der Gast aus Wasungen blieb gefährlich und nach zwei klassischen Kontern lagen die Grün-Weißen per Doppelschlag zur Pause erneut mit zwei Toren in der vorderhand. Nach dem Wechsel bewiesen die Einheimischen eine gute Moral und schafften es wiederum, den Rückstand aufzuholen. Herpf/Helmershausen besaß anschließend noch zahlreiche Chancen, um dieses Spiel zu gewinnen, zeigte sich vor dem gegnerischen Tor teilweise zu verspielt und überhastet. So konnten die dezimierten Gäste mit hohem Einsatz den Punktgewinn über die Runden bringen.

 

Quelle: Meininger Tageblatt

Punkteteilung in Meiningen

In diesem vorgezogenem Spiel des 16. Spieltages teilten sich der Tabellenführer und die auf Platz drei postierten Gäste am Ende die Punkte. Im ersten Spielabschnitt waren die Helmershäuser das bessere Team, das aus der einzigen wirklichen Chance durch Samir Alkhalaf eine verdiente Pausenführung machte. Der VfL war bis zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch nicht im Spiel. Das änderte sich dann aber nach dem Wechsel. Der Gastgeber nun deutlich dominanter und mit teilweise schönem Kombinationsspiel. Der Ausgleich durch den kurz zuvor eingewechselten Amstein, war nun verdient. Die Meininger jetzt mit Möglichkeiten die Partie für sich zu entscheiden. Die beste Chance dazu hatte Tobias Landgraf, der allerdings nur den Pfosten des Gästegehäuses traf.

Quelle: Meininger Tageblatt

Zwei Punkte verschenkt

Im Spitzenspiel war der Gastgeber aus Walldorf der erwartet unbequeme Gegner. Herpf setzte die Heimmannschaft zu Beginn erstmal gehörig unter Druck. Es wurde gut kombiniert und Wagner stand plötzlich völlig blank. Der Verteidiger schlug ein Luftloch und Wagner nutzte dies zur 0:1-Führung. Danach verpasste es Herpf den Sack schon früh zuzumachen, bei den Groß im letzten Moment geblockt wurde. Walldorf einzige Chance pfiff der Schiri zurück, obwohl es kein Abseits war. Walldorf zeigte sich sichtlich empört gegenüber Schiedsrichter Matthes. Der versuchte nun seinen Fehler wieder gut zu machen und pfiff plötzlich vieles gegen die Gäste aus Herpf. Mit der Führung im Rücken ging es dann in die Halbzeit.

Kurz nach Wiederanpfiff köpfte Hirsch nach einem Torwartfehler zum 0:2 in die Maschen. Herpf wollte zu früh verwalten und schaltete nun einen Gang zurück und wurde prompt bestraft. Erst brachte man den Ball am eigenen 16er nicht weg und foulte den Spieler an der Strafraumgrenze. Herpf stellte noch die Mauer, schon schlug der Ball zum 1:2 ein. Walldorf roch nun Lunte und setzte Herpf ordentlich unter Druck. Herpf wackelte sichtlich und schlug nur noch lange Bälle. Den einzigen Angriff der Herpfer spielte Hirsch zu weit auf Rutschik, der fast komplett vom guten Verteidiger abgemeldet wurde. Nach einem Knaller lenkte Dietsch zur Ecke. Die Ecke brachte Unruhe in den Stafraum. Der Ball konnte nicht genügend geklärt werden und Lipp klärte eigentlich fair. Doch Matthes sah das anders und pfiff Elfmeter für Walldorf. Die nahmen das Geschenk dankend zum 2:2 an. Es war aber auch zu diesem Zeitpunkt hochverdient.

Fazit: Herpf verpasste es in der ersten Halbzeit den Deckel drauf zumachen und Walldorf verdiente sich wiederum den Punkt aufgrund einer starken zweiten Halbzeit.

Walldorf – Herpf 2:2 (0:1) – Tore: Wagner, Hirsch

Joker sticht zur Vorentscheidung

Mit der Einwechslung von Joker Jonas Rutschik bewies Herpfs Trainer Mike Noack ein glückliches Händchen, denn fünf Minuten nach seiner Hereinnahme für Kämmer traf der Youngster zum eminent wichtigen 2:0. Wenig später traf Christoph Esser noch zum 3:0 Endstand. Mit diesem Arbeitssieg gegen Wacker Bad Salzungen verbesserten sich Rand-Meininger vorübergehend auf den vierten Tabellenplatz. Grundstein dafür ist die makellose Heimbilanz von sieben Siegen.

Dabei sah es zunächst wieder nicht aus, denn die Einheimischen brauchten wieder ihre zwanzig Minuten Eingewöhnung. Bis dahin hatte der Gast mehr vom Spiel, doch seine eklatante Abschlussschwäche wurde ihm zum Verhängnis. Ob es die Fernschüsse von Römhild oder A. Hlawatschek waren oder die Annäherungsversuche über die Flügel an das Möhring-Gehäuse durch Kind und Frank, alle Versuche endeten meilenweit neben dem Tor. Ab Mitte der ersten Hälfte nahm dann auch der Platzbesitzer die Partie an und versuchte vorwiegend über die linke  Angriffsseite mehr für das Offensivspiel zu tun. Mit dem ersten wirklichen Angriffszug über Grebenar, Safradin und Hamm erzielte Kämmer das 1:0, doch die Referees hatten eine Abseitsstellung des Torschützen erkannt. Auf der Gegenseite hatte Frank die beste Gelegenheit für die Gäste, als er vier Gegenspieler umkurvte, doch an Möhring scheiterte. So plätscherte die erste Hälfte ohne größere Höhepunkte dahin, weil Herpf im letzten Drittel nicht zielstrebig genug agierte und auch die wenigen Standards nichts Zählbares brachten.

 

Kämmer fungiert als Knotenlöser

Nachdem Trainer Noack in der Kabine ein paar deutliche Worte fand, merkte man der Heimelf nach dem Wechsel an, dass sie versuchten, eine Schippe drauf zu legen. Nun wurde konsequenter der Abschluss gesucht, sowie das Angriffsspiel variantenreicher gestaltet. Verdienter Lohn war dann das 1:0 durch Stefan Kämmer, der freistehend im Strafraum zur umjubelten Führung traf. So konnten sich die knapp 80 Zuschauer bei kühlen Temperaturen auch mit dem Torschrei wenigstens mal kurz erwärmen. Dieser knappe Vorsprung beflügelte die Einheimischen nochmals und Bad Salzungen schien geschlagen. Nachdem Fuchs in aussichtsreicher Position an Gästekeeper Hoffmann scheiterte, hatten die Gäste ihre größte Chance im zweiten Spielabschnitt. Nach einem langen Diagonalball kommt Weisheit vor dem heraus eilenden Möhring an den Ball, aber sein Querpass verpasst Hielscher am langen Pfosten. So klappert es wieder auf der anderen Seite, als Jonas Rutschik tief bedient wird und die Nerven behält, als er im Eins gegen Eins sicher den Ball im gegnerischen Kasten versenkt. Vier Minuten dann der endgültige K.o. für Salzungen, als Esser von der Ballverliebtheit Safradins profitiert und einfach draufhält. Die beiden Herpfer Sommerneuzugänge wollen manchmal das Leder ins Tor tragen, statt den einfachen Weg zu wählen. Grebenar trifft kurz vor dem Ende noch den Pfosten und auf der Gegenseite entschärft Möhring noch das Geschoss von Damaske. Das was war es in einer fairen und von Schiri Ansorg umsichtig geleiteten Partie.

Die Trainerstimmen:

Mike Noack: „Wir haben uns zu Beginn erneut sehr schwer getan, ins Spiel zu finden, ehe wir Mitte der ersten Hälfte mehr und mehr die Kontrolle übernahmen. Allerdings fehlte uns hier der Zug zum Tor, was ich in der Kabine auch angesprochen habe. Dies haben wir nach der Pause auch besser gemacht und somit geht der Sieg auch in Ordnung. Salzungens Abschlussschwäche kam uns da natürlich auch entgegen. Gefreut habe ich mich besonders über unsere Youngster Rutschik und Greiner, die mehr und mehr die guten Trainingsergebnisse auch im Wettkampf umsetzen.“

Daniel Hlawatschek: „Ich glaube wir waren zu Beginn die bessere Mannschaft, konnten aber unsere Abschlussbemühungen nicht erfolgreich gestalten. Danach kam Herpf etwas besser ins Spiel, aber wir hatten alles im Griff. Das 0:1 aus unserer Sicht fiel wie aus dem Nichts und meiner Mannschaft ist nichts eingefallen, um zu reagieren. Mit dem Doppelschlag zum 3:0 war die Messe gelesen. Am Ende war es aufgrund der Herpfer Leistunssteigerung ein verdienter Erfolg.“ Quelle: Meininger-Tageblatt (pm)

Mit 3 Punkten in die Winterpause

Die D2-Junioren bestritten am letzten Mittwoch ihr letztes Heimspiel vor der Winterpause und man gewann am Ende erneut unter Flutlicht verdient mit 3:2.

Vom Anpfiff weg strotzten die Jungs vor Spielfreude und zeigten wer Herr im Waldstadion ist. Mit guten Aufbauspiel und schönen Kombinationen dauerte es auch nur bis zur 7. Minute bis das erste Tor durch Cedric Hermann erzielt wurde. In der 22. Minute erkämpften sich die Jungs einen Freistoß kurz vor dem Strafraum und Jannnik unser Freistoßkünstler, ließ sich diese Gelegenheit nicht nehmen und zirkelte das Leder unhaltbar ins linke obere Dreieck. Dann nahm der Trainer einige Wechsel vor und man konnte mit 2:0 zum Pausentee.

Nach dem Wechsel wurde in gleicher Besetzung weiter gespielt, doch alle waren noch mit den Gedanken in der Kabine und Suhl erzielte in der 32. Minute den Anschlusstreffer. Ein glückliches Händchen hatte der Trainer, als er Cedric vor einem fälligen Einwurf wieder einwechselte, der nahm den Ball gekonnt in der Vorwärtsbewegung mit und dribbelte unaufhaltsam auf des Gegners Tor zu, umspielte den herauslaufenden Keeper und erzielte das 3:1 (36.). Wer nun dachte, dass Spiel wäre gelaufen, sollte falsch liegen. Nun drehte Suhl auf und kam zu einer Vielzahl an Chancen, die aber durch großen Einsatz aller Spieler, vor allem durch Abwehrchef Jakob Senf, der erneut als Fels in der Brandung agierte, zu nichte gemacht wurden. Ein Freistoß für Suhl krachte 5 Minuten vor Spielende an die Latte und es hätte sich keiner beschweren dürfen, wenn der Ausgleich gefallen wäre.

So konnten sich die Jungs am Ende nochmal mit 3 Punkten belohnen. Nun liegt das Augenmerk auf der bevorstehenden Hallensaison. Danke an alle, Euer Trainer Manfred.

Siegesserie in Neubrunn beendet

Nach sechs Siegen in Folge ging die Serie der Helmershäuser diesmal zu Ende. Trotz des tiefen Bodens war es ein gutes und temporeiches Spiel, woran beide Seiten ihren Anteil hatten. Die Gastgeber boten dabei ihre spielerisch stärkste Vorstellung seit langem und hätten zur Pause durchaus in Führung liegen können.

Die besten Gelegenheiten dazu verpasste Ellenberger, der zwei klare Möglichkeiten liegen ließ. Die Gäste blieben bei ihren Gegenstößen allerdings stets gefährlich.

Der Auftakt der zweiten Halbzeit verlief dann etwas stockend. Mit dem schönsten Spielzug der Partie schafften dann die Einheimischen erneut die Führung. Herpf/Helmershausen drängte anschließend auf den Ausgleich und Bocklitz im Tor der Einheimischen konnte sich mehrfach auszeichnen. Aber auch sein Gegenüber Gerlich musste bei den nun vorgetragenen Kontern der Heimelf sein Können unter Beweis stellen.

 

Quelle: Meininger Tageblatt

Remis im Spitzenspiel

Josip Grebenar war am Samstag der Spielverderber aus der Rhön. Der Neueinkauf auf Seiten der SG Herpf/Helmershausen vermasselte durch sein Tor zum 2:2 in der Schlussminute Gastgeber 1. FC Sonneberg 2004 den Heimauftritt.

Dass der mit zehn Treffern in der Torschützenliste weit oben stehende Herpfer Neuzugang Josip Grebenar nicht zu unterschätzen ist, wussten die Sonneberger auch schon vor der Partie am Samstag im heimischen Stadion-Kessel. Sie passten auch auf den Kroaten ganz passabel auf, nur eben in der Schlussminute nicht. „Da haben wir ihn außer Acht gelassen. Dann hat er uns bestraft“, bringt es Ronny Röhr, Trainer der Sonneberger auf den Punkt.

Nach einem Freistoß war ein Kopfball in den Sonneberger Strafraum „abgetropft“; kein Einheimischer hatte sich für den Herpfer Torschützen, der aus zehn Metern unhaltbar abzog, zuständig gefühlt und schon lag der Ball im Kasten von Lukas Heß. Mike Noack, Trainer bei den Gästen, soll anschließend mit seinem „Jaaaaa“ – einem wahrlich gewaltigen Jubelschrei – die bis dahin eher meckernden FC-Fans in puncto Lautstärke zumindest um Welten übertroffen haben. Nur kurz war Noacks Echo in der Spielzeugstadt verstummt, da hatte André Gottschalk noch vor dem Schlusspfiff zum vermeintlichen 3:2 für Sonneberg eingelocht. Doch Schiedsrichter Marvin Jonczyk erkannte den Treffer ab – Gottschalk soll kurz zuvor „geschoben“ haben.

„Das passte diesmal ganz symbolisch zu unserem Spiel“, bewertete Röhr dieses Unglück seiner Elf in einer Partie, die schon vor dem Anpfiff nichts Gutes erahnen ließ. Von „neun Mann“ und „etlichen Verletzten, Urlaubern, Arbeitern und Angeschlagenen“ sprach da der FC-Coach, der seiner Elf nach der unglücklichen Niederlage in Borsch keinen Vorwurf machen konnte. „Diesmal aber schon“, ergänzte der Trainer, dessen Elf aber zunächst ganz gut begann. Mehr und mehr jedoch übernahmen die technisch beschlagenen Gäste das Kommando. Marius Böhm und Veit Zöller ließen so gut wie keine Sonneberger Torchance zu. Grebenar agierte mehr oder weniger als hängende Spitze, war nie so richtig abzumelden, kam aber auch nie so richtig zum Zuge. Die echten Torchancen blieben also rar. Warum? „Die Herpfer machten zwar in der ersten Halbzeit das Spiel und wir rannten meist nur hinterher, doch irgendwie haben wir immer wieder im letzten Moment ein Bein oder einen Fuß dazwischen bekommen“, fasst Röhr das Geschehen der ersten Hälfte zusammen.

Kapitän Hannes Schreck schien die Sonneberger zunächst frühzeitig mit dem 1:0 (8.) auf die Siegerstraße geführt zu haben, nachdem zuvor Gottschalk den Ball clever quer gelegt hatte. Doch wirkte genau dieses frühe Tor wie Gift für das Spiel des Gastgebers. „Ich werde den Eindruck nicht los, sie wollen jetzt schon das Ergebnis verwalten“, schimpfte Röhr an der Außenlinie. Die Quittung dafür unterschrieb Oliver Nier schon nach 22 Minuten, als er für die Gäste aus der Rhön einen Freistoß sehenswert zum 1:1 in den Winkel setzte.

„Nach einer guten ersten Viertelstunde und einer dann katastrophalen ersten Halbzeit können wir uns eigentlich nur noch steigern, ja wir müssen uns steigern“, blickte Röhr vor dem Seitentausch zurück. In der Tat war danach das Spiel der Sonneberger gegen nach wie vor taktisch disziplinierte Herpfer besser und auch von Tim Ehle mit dem Tor zum 2:1 (63.) belohnt worden. Noacks Mannen blieben aber trotz des Rückstandes ruhig. Erst in den Schlussviertelstunde stellte der Trainerfuchs seine gewohnte Formation in der Defensive um und belebte damit noch mehr seinen Sturm. Der Lohn ließ zwar lange auf sich warten, aber er wurde ausgezahlt – zu einem für die Sonneberger denkbar schlechten Zeitpunkt.

„Wir haben zwar in der zweiten Halbzeit die Kurve gekriegt, aber von 100 Prozent Leistung konnte ich auch hier nicht sprechen. Ich muss fast der gesamten Mannschaft heute den Vorwurf machen, sich viel zu wenig bewegt zu haben – ob mit oder ohne Ball. Die Laufbereitschaft stimmte in fast keinem Mannschaftsteil“, analysierte Röhr weiter und meinte noch: „Uns fehlt anscheinend der Wille. Jener Wille, weiter ganz oben mitspielen zu wollen.“ Den Punktgewinn der Gäste bezeichnete er übrigens als hochverdient. Auch, „weil wir nach dem 2:1 nicht in der Lage waren, ein weiteres Tor nachzulegen.“

Mike Noack schaute da mehr auf das Spiel seiner Männer zurück: „Wir haben in Sonneberg immer knapp verloren, und es schien so, dass wir durch einen blöden Fehler wieder knapp verlieren. Wir haben einen verdienten Punkt bejubelt, mehr nicht“, analysierte am Sonntag nach dem Spiel der Metzelser. Quelle: Lokalsport FW Tageblatt

Herpfer Reserve weiter auf Erfolgskurs

Die Partie wurde aus Anlass der Kirmes in Einhausen ausgetragen. Dort fanden die Akteure recht schwierige Bodenverhältnisse vor, die vorallem der technisch orientierten Spielweise der Gäste eher hinderlich waren. Dennoch gelang es denen, relativ früh in Führung zu gehen. Vachdorf/Einhausen blieb bemüht und besaß auch die eine oder andere Chance, aber insgesamt fehlte es doch etwas am Zug zum gegnerischen Gehäuse. Mit individuellen Fehlern begünstigte man zudem die Gäste bei ihren Toren. Nach dem Seitenwechsel die Helmershäuser weiter das insgesamt stärkere Team, dass allerdings eine Reihe weiterer Möglichkeiten mit einer Ausnahme nicht nutzen konnte.

Quelle: Meininger Tageblatt

Verteidiger überzeugen als Torjäger

Überblickt man den Spielberichtsbogen der Partie zwischen Herpf und Waltershausen tauchen da Spieler als Torschützen auf, die zumindest nicht jede Woche netzen. Doppelpacker Marius Böhm und Torschütze Veit Zöller sind als Innenverteidiger eher fürs Tore verhindern zuständig. An diesem Tag funktionierte beides. Die SG Herpf feierte einen letztlich auch in der Höhe verdienten 3:0 Heimsieg gegen den FSV Walthershausen. War die Partie im ersten Abschnitt noch ausgeglichen, so erspielten sich die Hausherren im zweiten ein klares Chancenübergewicht und durften zurecht feiern.

In der Anfangsphase der Partie tastete man sich erstmal ab. Hüben wie drüben versuchte man es aus der zweiten Reihe, was bei diesem Wetter ein durchaus praktikables Mittel hätte werden können. Der erste Treffer der Partie fiel allerdings durch einen Standard. Nach einer Fuchs-Ecke wurde Marius Böhm sträflich allein gelassen und konnte aus Nahdistanz per Flugkopfball verwandeln. Auf der Gegenseite prüfte Finger den Herpfer Keeper, doch Möhring lenkte über den Kasten. Kurz vor dem Kabinengang hatte Fuchs auf Seiten der Herpfer noch die Riesengelegenheit um auf 2:0 zu stellen. Er scheiterte allerdings alleine vor dem Gästekeeper. So ging es beim Stand vom 1:0 in die Pause ohne das sich eine Mannschaft klare Vorteile erarbeiten konnte.

Nach dem Seitenwechsel ging es gleich richtig flott los. Müller und Fuchs hatten auf Herpfer Seite Pech, dass es ihnen wenige Minute nach Wiederanpfiff an Fortune fehlte und ihre Versuche nicht den gewünschten Ertrag einbrachten. Kurz darauf hätte man als Herpfer Anhänger befürchten müssen, dass sich diese Fahrlässigkeit rächen würde. Möhring holte Finger von den Beinen und Schiedsrichter Philipp Linke zeigte korrekterweise auf den Punkt. Lucas Braun trat an, scheiterte aber am Pfosten. Da war sie die große Chance zum Ausgleich. Nun waren die Einheimischen wieder dran und rissen fortan die Partie an sich. Nach gut einer Stunde landete die Kugel irgendwie bei Böhm, der nicht lange fackelte und seinen Doppelpack schnürte. Nur wenige Minute später wurde Grebenar im Gästestrafraum zu Fall gebracht und erneut zeigte Linke – nach kurzer Rücksprache mit seinem Assistenten – auf den Punkt. Zöller trat an und verwandelte zur Vorentscheidung. So recht glaubten wohl auch die Gäste nicht mehr dran, dass sie hier das Ruder noch irgendwie rumreißen könnten. So plätscherte die Partie größtenteils vor sich hin. Wenn es nochmal kribbelig wurde, dann vor dem Kasten von Waltershausen: Hamm und Greiner verpassten jeweils ihre Gelegenheiten das Resultat in die Höhe zu schrauben und trafen beide nur Alu.

Unter dem Strich ein verdienter Heimsieg für Herpf, der angesichts der zweiten Hälfte auch in der Höhe in Ordnung geht. Möglicherweise hätte die Partie nochmal eine andere Richtung eingeschlagen, wenn Braun seinen Strafstoß versenkt hätte. Doch vom Konjunktiv konnte man sich im Fußball noch nie was kaufen. Quelle: Felix Böhm (FuPa Thüringen)