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Walldorf muss gegen Herpf Lehrgeld zahlen

Man kann nicht jeden höherklassig spielenden Gegner schlagen; diese Erkenntnis musste der SV 1921 Walldorf nach dem Spiel gegen die SG Herpfer SV machen, denn man verlor das Testspiel auf dem Metzelser Sportplatz klar und deutlich mit 8:1 (6:0). Herpf nutzte fast jeden Fehler Walldorfs rigoros aus und münzte diese zumindest in der ersten Halbzeit gnadenlos auch in Tore um.

Zum ersten Mal schlug es hinter Sedlak nach exakt 21 Sekunden ein, Grebenar fackelte nicht lange nach Walldorfs erstem Ballverlust. Dem 2:0 ging ein ungeahndetes Foul an C. Schmidt voraus, dennoch sorgte Rutschik mit seinem Doppelschlag für klare Fronten. Walldorf war vorwiegend mit Abwehrarbeit beschäftigt, im Spiel nach vorne lief nicht viel. Während Safradin den Walldorfer Kasten noch knapp verfehlte, machte es Damm kurz darauf besser und als genau eine halbe Stunde gespielt war, schraubte Grebenar mit dem wohl schnellsten Gegenzug das Ergebnis in die Höhe. Über Fuchs und Rutschik kam der Ball zum agilsten Herpfer Spieler, der dann noch Sedlak tunnelte. Fuchs machte zwei Minuten später das halbe Dutzend voll. Ein paar zaghafte Angriffsversuche hatte der SV bis zur Pause schon, die Zuspiele waren aber zu ungenau, auch hatte man, so schien es , Respekt vor dem köperbetonten Spiel des Gegners.

Nach der Pause setzte sich das Spiel erst mal so fort, denn Grebenar erzielte mit seinen Treffern drei und vier das zwischenzeitliche 8:0. Kurz darauf durfte er zum Duschen und bei Herpf kamen zwei weitere neue Spieler. Doch irgendwie bekam das Herpfer Spiel nach den Auswechslungen der Torschützen einen Knacks, denn soviel lief nach gut einer Stunde nicht mehr so zusammen wie in Durchgang Eins, auch wollte und bekam Walldorf seinen Ehrentreffer. Ein schnell ausgeführter Freistoß erreichte Jobst, der von der Grundlinie nach innen über Torwart Cavar auf Kirsch flanken konnte und der fackelte auch nicht lange und bugsierte den Ball volley ins lange Eck. Ansonsten verlebte Herpfs Keeper aber einen ruhigen Abend. Walldorfs Stürmer Gleiche und Jobst standen dagegen oft auf verlorenem Posten, waren aber stets bemüht. Der Landesklassevertreter hätte das Ergebnis auch zweistellig gestalten können, aber Chancen von Zöller oder Damm wurden in der Schlussphase vergeben. Trotzdem ging der Herpfer Sieg  am Ende auch in der Höhe verdient in Ordnung. Quelle: Fupa.net (Spielbericht von Jan Mell)

Am Sonntag folgte dann der zweite deutliche Testspielsieg gegen einen Kreisoberligistien binnen 3 Tagen – 8:1 hieß es am Ende gegen Kalten/Rhön.

 

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Samba in Herpf!

Thüringens Winterolympioniken kicken für einen guten Zweck und überraschen mit erstaunlichen Fähigkeiten am Ball. Der Erlös kommt „Freies Wort hilft“ zugute.

Pässe in die Schnittstelle der Abwehr, effektive Chancenverwertung, Traumtore und jede Menge Leidenschaft. All das, was die millionenschweren Stars der deutschen Fußball-Nationalmannschaft vor Kurzem so derart vermissen ließen, gab es am Samstag im Herpfer Waldstadion in geballter Form zu sehen. Mit 6:2 entschieden die WinterOlympioniken den Kick zugunsten von „Freies Wort hilft – Miteinander – Füreinander“ am Ende deutlich für sich. Dabei trumpfte allen voran Biathlet Erik Lesser, der in Pyeongchang Bronze mit der Staffel gewann, als dreifacher Torschütze auf. Doch auch, wenn das Ergebnis relativ eindeutig klingt, so kam die SG Herpf/Helmershausen, die mit einer gemischten Mannschaft aus Akteuren des aktuellen Kaders der Landesklasse, Spielern aus der zweiten Garde und der Altherrenmannschaft an den Start gingen, zu einigen viel versprechenden Chancen. Und so waren die Zuschauer und Mitglieder des Vereins am Ende zufrieden mit ihren Jungs. Denn sie wussten: Die, die da auf dem Platz standen, haben alles gegeben.

Toller Erlös

Sowohl die Wintersportler, als auch die Fußballer spulten an diesem letzten Juni-Samstag etliche Kilometer runter. Auch, wenn am Ende keine Trophäe aus 18-karätigem Gold auf die Protagonisten wartete. Dafür die Gewissheit, dass dieses Spiel unverschuldet in Not geratenen Menschen helfen wird. Insgesamt kamen bei diesem Kick zirka 11500 Euro zusammen. Darin enthalten sind 7000 Euro Sponsorengelder. Der Rest kommt aus den Einnahmen durch das Spiel sowie der Versteigerung der Trikots, die teilweise für über 300 Euro glückliche Abnehmer fanden, zusammen. „Das ist ein tolles Ergebnis. Die Veranstaltung war spitze. Das haben wir in der Art und Weise noch nicht erlebt. Vor allem die Versteigerung der Trikots, die zu solch immens hohen Preisen an den Mann gingen, ist bislang einmalig“, sagte ein überaus glücklicher Kersten Mey, Vorsitzender des Hilfswerkes. Unter strahlend blauem Himmel legten zunächst die Akteure in Rot auf dem mit dem ein oder anderen Kleeblatt und Gänseblümchen gespickten, WM-würdigen Rasen los wie die Feuerwehr. Zwei Kopfbälle nach Ecke verfehlten jeweils nur knapp das von Christoph Völker – stand einst im Tor der ersten und zweiten Mannschaft des FC Steinbach-Hallenberg – gehütete Gehäuse. In der Folge kamen die in schneeweiß gekleideten Olympioniken immer besser in die Partie. Dabei machte das Team trainiert von Siegmar Schuckay, der lange Zeit als Coach des FC Steinbach-Hallenberg an der Außenlinie stand, lehrbuchhaft breit und ließ die Roten laufen. Mit Erfolg: In der 18. Minute brachte der ehemalige Skilangläufer Jens Filbrich den Ball in den Sechzehner der Gastgeber. Im Gewühl um das Leder behielt Lesser den Überblick und netzte eiskalt ein. Doch auch die Herpfer blieben gefährlich. Allerdings fehlten oftmals die berühmten Zentimeter oder Völker brachte die Herpfer á la Manuel Neuer anno 2014 zur Verzweiflung. Die Olympioniken blieben dagegen weiterhin äußerst souverän in ihren Aktionen.

Der weiße Brasilianer

Vor allem Lesser verdiente sich an diesem Tag zurecht den Spitznamen des weißen Brasilianers. Der Mittelfeldmotor sprintete bei Ballverlust vom gegnerischen Sechzehner bis zur Eckfahne in der eigenen Hälfte, und präsentierte technische Leckerli bei denen jeder Gourmet des runden Ballsports auf seine Kosten kam. Noch in der ersten Hälfte bauten die Olympioniken die Führung auf 4:0 aus. Neben Johannes Ludwig (37.) traf Lesser noch zweimal (41./45.). Besonders sehenswert: Der Treffer zum 3:0. Ein halbhoch in die Ecke geschlenzter Ball. Woher diese ungeahnten Fähigkeiten am Ball kommen? „Die WM-Spiele der Deutschen waren genug Motivation, um das besser zu machen“, sagt der nicht um den ein oder anderen lockeren Spruch verlegene Lesser.

Der zweite Durchgang begann kurios. Plötzlich standen auf Seiten der Wintersportler samt Skilangläuferin Victoria Carl zwölf „Mann“ minutenlang auf dem Platz. „Ja… Fischi (Anm. d. Red.: Sven Fischer) und ich hatten da eine kleine Wette laufen, wie lang es wohl dauert, bis das auffällt. Das ist natürlich nicht ganz regelkonform, aber bei so einer Gaudi-Veranstaltung kann man da sicherlich mal ein Auge zudrücken“, sagte LandesklasseSchiedsrichter Enrico Schmidt aus Meiningen nach dem Abpfiff. Immerhin gelang den Herpfern in dieser Phase der „Unterzahl“ der Anschlusstreffer durch Florian Hofmann (46.). Doch anschließend rückten die Olympioniken von Trainer Schuckay, um Lesser und Co auch als „Jogi“ bekannt, die Verhältnisse wieder zurecht. Skilangläufer Marc-Pascal Kirchner (63.) und Biathlet Philipp Horn (65.) erzielten die letzten Treffer auf Seiten der Schneeweißen. Immerhin blieb dem Gastgeber in Form von André Hirsch der letzte Treffer vergönnt (67.).

Erik Lesser für Herpf?

„Das war eine absolut gelungene Veranstaltung. Das Wetter hat wunderbar mitgespielt und auch fußballerisch haben viel geboten bekommen. Wir haben uns richtig gefreut, dieses Benefizspiel austragen zu dürfen“, so der Präsident des Herpfer SV 07, Daniel Blümke, der Lesser übrigens noch fragen wollte, ob er sich nebenbei ein bisschen Vereinsfußball vorstellen könne. Seien Sie versichert: Die Redaktion bleibt dran. Quelle: Freies Wort (Carsten Jentzsch)

 

Dramatisches Finale

Vor dem Anpfiff wurde Schiedsrichter Matthes für seine langjährige Tätigkeit geehrt, er pfiff in Summe seine 1506 Partie. Vor der Minuskulisse von circa 100 Zuschauer, bei schönsten Fußballwetter, entwickelte sich von Anfang eine flotte Partie, an welcher beide Seiten ihren Anteil hatten.

Herpf tat sich schwer im Passspiel und operierte mit langen Bällen auf Rutschik, der seinem Bewacher mehrmals enteilen konnte und bei seiner ersten Chance verstolperte und dann 2x am Torhüter scheiterte. Walldorf hatte zunehmens ein leichtes Übergewicht, weil immer ein Verteidiger mit nach vorne ging und für Anspiele sorgte. Herpf stellte schnell um, Hack bester Herpfer, nahm fortan den überragenden Spielmacher aus dem Spiel. Dann war es erneut Rutschik mit einem Knaller aus 16 Metern an den linken Pfosten. Dann die erste große Chance für Walldorf. Nach einem langen Ball kam Dietsch aus dem Tor und griff leider nicht richtig zu, doch Rassmann schoss über das leere Tor. Rutschik nutze seine dritte Chance und umkurvte den Torwart zur überfälligen 1:0-Führung. Herpf stand sichtlich gut und ließ wenig zu. Die harte Gangart der Walldörfer ließ Matthes leider zu oft laufen und pfiff zudem nicht immer auf beiden Seiten gleich. Dadurch kam schnell Unzufriedenheit auf Seiten der Herpfer auf. Mit der 1:0-Führung ging es dann in die Halbzeit.

Nach einem tollen Flankenball von Groß auf Rutschik, legte dieser perfekt für Hirsch auf und dieser chippte über den Torwart zum 2:0 in die Maschen. Ein sehenswertes Tor. Walldorf schüttelte sich kurz und es gelang nach einem tollem Angriff von Göbel auf Rassmann der verdiente Anschlusstreffer. Herpf war leider wie erstarrt und deckte in dieser Phase zu viele Lücken in der Abwehr auf. Walldorf drückte nun auf den Ausgleich. Der gelang auch nach einem klaren Foulspiel von Rassmann an Repp. Der Pfiff blieb aus und der Stürmer erzielte so das 2:2. Nach langer Unterbrechung und viel Diskussion ging’s dann weiter. Nach dem Kneitschel im 16er gefoult wurde, dachte jeder es gibt Elfmeter, doch die Pfeife blieb stumm. Kneitschel musste im Anschluss behandelt werden. So kam es wie es kommen musste. Walldorf ging durch Filler mit 2:3 in Führung. Dietsch im Tor sah beim dem Gegentreffer schlecht aus und reagierte gar nicht, wie die gesamte Abwehr vor ihm. Nach 62 gespielten Minuten drückte nun Herpf auf den Ausgleich. Hack wurde am 16er regelwidrig gefoult und musste zu allem Übel verletzt raus. Hasenstabs anschließender Freistoß ging leider übers Tor. Urbigs Knaller war die letzte Chance für Herpf, aber der Torwart war auf der Hut, hatte aber Glück das der Schuss genau mittig kam. So musste sich Herpf am Ende trotz einer 2:0-Führung geschlagen geben. Gratulation an Walldorf zum Pokalgewinn.

Herpf -Walldorf 2:3 (1:0)

Tore: Rutschik und Hirsch | Rassmann 2x und Filler
Aufstellung: Dietsch, Kneitschel, Repp, Urbig (73. Min. Masri), Hack (62. Min. Herget), Hirsch, Hildebrandt, Dürr (70. Min. Wagner), Eppler (61. Min. Hasenstab) Groß, Rutschik

 

Sieben Tore zum Saisonabschluss

Mit einem 7:2-Kantersieg beendet die SG Herpf/Helmershausen die Saison in der Fußball-Landesklasse und klettert damit in der Endabrechnung noch auf den 4. Tabellenplatz.

Vor der Partie verabschiedeten die Herpfer mit Christian Fickel, der nach Jüchsen wechselt, einen ihrer verdienstvollsten Akteure der vergangenen Jahre. Der hatte nach fünf Minuten auch die erste Chance für die Heimelf, traf aus guter Position aber nur den Pfosten. Wenig später strich Domazets Kopfball nur knapp über das Tor. In der 10. Minuten spielte Domazet aus dem Mittelfeld den tödlichen Pass durch die Schnittstelle auf Kämmer, der sich die Chance frei vor Gästeschlussmann Schuchardt nicht entgehen ließ und zum 1:0 einschob. Auch danach ging es weiter fast nur in eine Richtung. Fickel legte quer auf Hamm, aber auch der traf nur den Pfosten (14.). Zwei Minuten danach setzte sich Müller energisch im Strafraum durch und erhöhte auf 2:0. Zum Abschluss der anfänglichen Drangperiode der Gastgeber traf Mateo Safradin mit einem wuchtigen Schuss aus 16 Metern zum 3:0.

Der Schlendrian …

Von den Gästen war offensiv bis dahin nur wenig zu sehen. Lediglich Sören Lehmann zwang Möhring zu einer ersten Parade (18.). Zu sehr waren die Randgothaer ansonsten mit Abwehraufgaben beschäftigt. Zudem sahen sie sich bei ihren Angriffsversuchen einer konsequent nach hinten arbeitenden Heimelf gegenüber. Aber das blieb nicht so. Mit der klaren Führung im Rücken schlich sich hier und da der Schlendrian ein bei den Herpfern. In der 33. Minute wurde in der Abwehr viel zu zögerlich agiert. Die Kugel kam über rechts vor das Tor, wo Sören Lehmann völlig frei stand und zum 3:1 einschob. Während die Gastgeber weiter munter ihre Chancen vergaben, stand es plötzlich nur noch 3:2. Möhring hatte sich bei einer Ecke verschätzt, die Kugel rutschte ihm durch die Hände, und Zoina bedankte sich (43.). Weil im Gegenzug der Pfiff nach einem klaren Foul an Grebenar im Strafraum ausblieb und Fickel nur die Lattenunterkante traf, ging es nur mit der knappen Führung für die Gastgeber in die Pause.

Kurz nach Wiederbeginn wäre es beinahe knüppeldick gekommen für die Herpfer, als Michele Lehmann plötzlich frei vor Möhring auftauchte, aber die Kugel nicht an diesem vorbeibrachte. In den Minuten danach gab es einen Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Dieser offenen Spielphase setzte Mateo Safradin in der 62. Minute ein Ende, als er die Kugel von Grebenar schulmäßig aufgelegt bekam und aus zwölf Metern trocken ins lange Eck traf. Phasenweise kam in der Partie unnötig viel Hektik auf, woran der Unparteiische mit einigen fragwürdigen Entscheidungen seine Anteil hatte. Aber auch von der Sieblebener Bank kam viel Unruhe ins Spiel, weil einer der Auswechselspieler der Gäste jede Entscheidung des Schiedsrichters kommentieren musste und bei seinen Äußerungen mehrfach Glück hatte, dass diese ungestraft blieben.

Am Ende doch noch deutlich

In der Folge spielte nur noch der Gastgeber, sündigte aber erstmal weiter in der Chancenverwertung. In der Schlussphase drehten die Herpfer aber nochmal auf und schraubten das Ergebnis in die Höhe. Josip Grebenar setzte zum unwiderstehlichen Solo an und jagte die Kugel zum 5:2 ins Netz (82.). Auf der Gegenseite entschied der Unparteiische auf Strafstoß, den Möhring aber in großem Stil hielt. In der 86. Minute bekam auch der Gastgeber einen Elfmeter zugesprochen, den man allerdings nie hätte pfeifen dürfen. Schuchardt hatte im rausstürzen den Schuss des freien Grebenar toll pariert, ehe der Schütze über den Torhüter fiel. Björn Göpfert war das egal. Er setzte den Ball zum 6:2 in die Maschen (87.). Der Schlusspunkt unter dem Spiel und eine tolle Herpfer Saison war das Tor zum 7:2-Endstand kurz vor Ultimo, als Grebenar frei vor dem Tor uneigennützig auf Nier ablegte, der nur noch in den leeren Kasten einzuschieben brauchte. Quelle: STZ-online (ilg)

Knapp aber verdient

In der Fußball-Landesklasse fuhr die SG Herpf in Bad Salzungen ihren fünften Auswärtssieg ein. Trotz der Niederlage enttäuschten die ersatzgeschwächten Gastgeber nicht.

Daniel Hlawatschek, Trainer der Gastgeber, setzte mit Philipp Volkhardt, Leonard Schmidt und Gregor Kuhn drei Nachwuchskräfte aus den A-Junioren ein. Sie lösten gegen die Rand-Meininger ihre Aufgaben gut und hatten ihren Anteil, dass die Partie bis zum Abpfiff spannend blieb und der Gastgeber trotz akuter personeller Probleme gehörig Gegenwehr lieferte.

Beide Mannschaften versuchten, mit spielerischen Elementen in der über weite Strecken wohltuend fairen Partie zum Erfolg zu kommen. Die Gastgeber formierten ihre Viererkette um die Innenverteidiger Leonard Schmidt und Alexander Völker ungefähr 30 Meter vor dem eigenen Tor, das Tobias Blochberger umsichtig hütete. Die individuell starken Offensivkräfte der Herpfer Josip Grebenar, Christian Fickel und Stefan Kämmer „erfreuten“ sich einer engen Deckung mit dem Ziel, das Angriffsspiel der Gäste gar nicht erst zur Entfaltung kommen zu lassen. Auch die Herpfer zeigten gehörig Respekt vor dem Angreifer des Gegners und verengten bei Ballbesitz die Räume für die Wackeraner. Trotzdem entwickelte sich ein ansehbares Spiel. Herpf versuchte mit Pässen in die Bad Salzunger Nahtstellen zum Erfolg zu kommen.

Ein erstes Achtungszeichen setzte Kämmer, der aus halbrechter Position vom Strafraum am langen Pfosten vorbei verzog. Den Pass spielte Grebener, der zwei Bad Salzunger mit starker Finte am Strafraum auf sich zog. Die Gästeelf von Trainer Maik Noack versuchte, mit genauen Ballpassagen die Abwehr der Hausherren auseinanderzuziehen. Im Spiel nach vorne ging es mehrfach bei den Hausherren schnell, jedoch fehlte in einigen Situationen die Präzision, um in der Spitze Matthias Weisheit oder Charlie Weisheit gefährlich in Szene zu setzen.

Beide Mannschaften belauerten sich und warteten auf einen Fehler des Kontrahenten. Oliver Nier spielte einige Male schöne Pässe aus dem Mittelfeld auf die Stürmer, die aber von der Bad Salzunger Abwehr ins Abseits geschickt wurden. Was trotzdem in Richtung Tor der Kurstädter kam, war sichere Beute des umsichtig mitspielenden Blochberger im Tor der Hausherren. Fast wäre das Konzept der Gastgeber aufgegangen. Sascha Grob tauchte im Konter auf der rechten Seite auf und behauptete den Ball. Seine Eingabe erreichte Seidel, der es zu genau meinte und nur den langen Pfosten traf. Steffen Möhring im Tor der Herpfer besaß keine Abwehrmöglichkeit (33.). Besser und vor allem effektiver machten es die Gäste. Kurz vor der Pause staubte Fickel nach einem Schuss von Grebenar und brachte seine Farben in Führung.

Auch im zweiten Abschnitt blieb die Partie ausgeglichen. Den Wackeranern fehlte beim Abschluss von Seidel, der an der Lattenoberkante landete, abermals das Glück. Auch die Gäste blieben in einigen Situation gefährlich, jedoch fehlte es ihnen im Konter einige Male am genauen finalen Pass. So blieb es beim knappen Erfolg, der mit der letzten Aktion gegen Seidel, der Strafstoßpfiff des Schiedsrichters Andre Thormann blieb aus, noch einmal ins Wanken geriet.

Die Trainerstimmen:

Dem Trainer der Hausherren, Daniel Hlawatschek, fehlte bei der letzten Aktion das Fingerspitzengefühl des Schiedsrichters. Anstelle eines Elfers kassieren wir gegen Seidel noch eine Gelb-Rote Karte. Völlig unnötig“, kritisierte er nach der Partie.

Mike Noack zeigte sich vor allem mit dem Nutzen der Kontermöglichkeiten seiner Elf nicht zufrieden, bilanzierte aber nicht unzufrieden. „In den vergangenen Wochen haben wir gut gespielt, aber einige Male unnötigerweise verloren. Heute stimmt das Ergebnis“, so der SG-Trainer. Quelle: STZ-online

 

Generalprobe missglückt

Die Generalprobe vorm Pokalfinale ist für unsere Alten Herren missglückt – Bei einem Spiel auf ein Tor brachte man es in Summe nicht fertig beste Chancen zu nutzen. Erst verpasste Dürr nach tollen Zuspiel von Repp die Führung und schob knapp vorbei. Danach brachte es Eppler fertig, die mitgelaufenen Spieler Wagner und Rutschik zu übersehen und scheiterte am Pfosten. Man spielte auch über die gesamte Spielzeit zu viele Fehlpässe und übersah oft den freien Mann hüben wie drüben.

Im zweiten Abschnitt kamen Alex Herget, Seidemann und Urbig für Dürr, Wagner und Roberto Herget. Gleiches Bild aber mit Erfolg. Hack spielte sich geschickt durch und scheiterte am Torhüter, doch Rutschik schob gekonnt ein. Doch im Gegenzug schaffte Rocco Kleffel den schmeichelhaften Ausgleich 1:1 nach einem Fehlabspiel aus der Abwehr heraus. Herpf drückte weiter und hatte nach klasse Vorarbeit von Rutschik auf Seidemann die Führung verdient, doch auf der Linie klärte der Verteidiger. Herpf rannte immer wieder an und nach dem vermeintlichen 2:1 durch Seidemann, stand dieser leider im Abseits. Kaltensundheim mit einem Befreiungsschlag, der die gesamte Abwehr aushebelte und Rocco Kleffel alleine auf Dietsch zulief und ihm mit dem 1:2 keine Chance ließ. Am Ende hatte Rutschik mehrfach die Möglichkeit auszugleichen, scheiterte am immer wieder am guten Torhüter. So verlor man ein gut geführtes Spiel und verpasste es beste Chancen zu nutzen. Schade. Dieter Köhler leitete die faire Partie souverän. Hoffen wir nächste Woche im Pokalfinale gegen Walldorf in Öpfershausen auf einen besseren Ausgang. Anstoss ist um 15 Uhr in Öpfershausen.

Herpf – Kaltensundheim 1:2 (0:0)
Tore: Rutschik (Herpf) und 2x Kleffel (Kaltensundheim)

Aufstellung:

Dietsch, Repp, Kneitschel, Herget Roberto (ab 35. min Herget Alex), Kiehm (ab 50. min Masri), Lemmert, Hack, Eppler, Dürr (ab 35. min Urbig), Wagner (ab 35. min Seidemann), Rutschik

 

Niederlage in Schwarzbach

Nach 20 Minuten abtasten ging es endlich zur Sache. Nach toller Flanke verpasste Rutschik mit Kopfball die Führung. Nach Dürr’s Pfostenknaller wäre diese verdient gewesen. Schwarzbach mit gelegentlichen Weitschüssen, die aber ihr Ziel alle verfehlen. Hirsch wurde im 16er gelegt, doch die Pfeife blieb stumm vom erneut überforderten Schiedsrichter Wuchert, der sein Zenit wohl erreicht hat. Neben meterweiten Abseitsstellungen verpasste er leider auch jegliche Ordnung im Spiel. Dies war leider auf beiden Seiten der Fall.

Mit einigen wechseln ging’s weiter

Herpf drückte aber nur bis zum 16er, der letzte Pass missglückte durchweg. Schwarzbach nutzte die Fehlabspiele und hatte leichte Oberhand im Mittelfeld. Bei einem Freistoß für Schwarzbach zirkelte er diesen perfekt in den Fünfmeterraum und der große Spieler verlängerte in den Giebel zum 1:0 für Schwarzbach. Herpf mit wütenden Angriffen die leider alle verpufften. Es wurde leider nicht mehr strukturiert gespielt,  sondern überhastet in den 16er geflankt. Bei einem Eckball hätte Schwarzbach einen Elfmeter bekommen müssen. Da der heranstürmende Spieler klar gestoßen wurde, aber erneut blieb die Pfeife stumm. So stellte sich Schwarzbach hinten rein und brachte die Führung über die Zeit, die insgesamt nicht unverdient war.

Schwarzbach – Herpf 1:0 (0:0)

Aufstellung: Dietsch, Kneitschel, Hartmann, Repp, Lemmert, Hack, Hirsch (ab 50. Masri) Dürr, Eppler (ab 35. Seidemann) Kiehm (ab 50. Dreißigacker) Rutschik

 

Kurz vor Schluss nicht aufgepasst

Durch ein spätes Gegentor verpasst die SG Herpf/Helmershausen im Punktspiel der Fußball-Landesklasse gegen die SG FC Sonneberg einen weiteren Heimerfolg und spielt nur 2:2.

Wieder einmal belohnte sich die Elf von Trainer Mike Noack nicht für eine gute Leistung, weil sie vor dem Tor einfach zu viele Chancen brauchte. Am Ende konnten die Gastgeber aufgrund der Doppelbelastung an diesem Wochenende nicht genügend zusetzen und kassierten in der 88. Minute noch den Ausgleich.

Die erste Chance des Spiels hatte Gottschalk für die Gäste, der aus 18 Metern neben das Tor schoss (5.). Nur eine Minute danach entschied der Unparteiische richtigerweise auf Handelfmeter für Sonneberg, den Gottschalk sicher verwandelte. Der erneut ersatzgeschwächte Gastgeber, Kämmer, Fickel, Göpfert, Esser und Nier mussten ersetzt werden, zeigte sich aber nicht lange geschockt. Die Sonneberger ließen der Heimelf aber nicht viel Platz zum kombinieren. Dennoch setzte sich Rutschik rechts durch, seine Eingabe fand aber keinen Abnehmer (10.). Ähnlich sah es fünf Minuten danach beim schönen Solo von Safradin auf der linken Seite aus, dessen scharfer Pass vor das Tor geklärt werden konnte. Hamms Versuch landete neben dem Tor (18.) und eine Minute danach scheiterte Grebenar frei vor Heß im Sonneberger Kasten. Was sich hier andeutete, passierte in der 20. Minute. Akrapovic leitete mit der Hacke weiter auf Safradin. Der schüttelte zwei Gegenspieler sehenswert ab und passte von links vor das Tor, wo Domazet nur noch den Fuß hinhalten musste, um das 1:1 zu markieren.

Es gab in der temposcharfen Partie auch in der Folge viele Torszenen, die auch öfter aus Fehlern beider Seiten resultierten. So musste Zöller vor Schulz klären, als dieser durchgestartet war (23.). Auf der anderen Seite kam Grebenar bei Domazets Pass einen Schritt zu spät (35.). Die Schlussphase der ersten Hälfte läutete Gottschalk ein. Der Torjäger zog aus vollem Lauf volley ab und die Kugel klatschte an die Latte des Herpfer Kastens (40.).

Zu Beginn der zweiten Hälfte musste Möhring gleich mal auf der Hut sein. Bei einem schönen Angriff der Gäste klärte er vor dem heranstürmenden Novi. Ansonsten blieb bei den Gästen erstmal vieles Stückwerk. Es fehlte ihrem Spiel an Genauigkeit und den nötigen Ideen. Anders die Heimelf. Als Grebenar auf Fuchs durchgesteckt hatte zog dieser sofort ab, scheiterte aber am toll reagierenden Heß (53.). Domazets Schuss strich knapp über den Querbalken (55.), Grebenars Versuch landete neben dem Tor (60.).

Nach einer knappen Stunde wachten aber auch die Sonneberger wieder auf. Novi scheiterte nach einem schnell ausgeführten Freistoß an Möhring (61.). Zwei Minuten danach klärte dieser vor Gottschalk. Im Gegenzug fiel nach einer schönen Kombination das 2:1 für Herpf. Rutschik legte für Fuchs auf, der sofort in die Gasse auf Grebenar spielte und dieser schob aus acht Metern ins lange Eck ein.

Es folgte prompt die Sonneberger Antwort und wieder war es Gottschalk, der für einen Knallbonbon sorgte. Aus spitzem Winkel zog er aus der Drehung ab, doch Möhring, der am kurzen Pfosten stand, riss die Fäuste hoch (67.). In den letzten zehn Minuten ging es Schlag auf Schlag. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß traf Safradin nur das Außennetz. Kurz darauf ließ Grebenar mit einer Körpertäuschung zwei Gegner im Strafraum stehen. Bei seinem Schuss war Heß schon geschlagen, aber Motschmann klärte kurz vor der Linie zur Ecke. So kam es dann schließlich mal wieder, wie es im Fußball oft passiert. In der 88. Minute kam Sonnebergs Kapitän Schreck an den Ball. Er zog von links nach innen, wurde nicht angegriffen und schoss den Ball von der Strafraumgrenze zum 2:2-Endstand ins Tor. Quelle: STZ-online

Späte Entscheidung im Waldstadion

Grenzenlos war der Jubel im Herpfer Waldstadion, als Schiedsrichter Reinhard Meusel die Partie abpfiff. In einem guten Spiel hatte letztlich die Effektivität vor dem Tor entschieden. Damit riss auch die Serie der SG Herpf, die die erste Heimniederlage in dieser Saison kassierte.

Stimmen zum Spiel:
Mike Noack, Trainer SG Herpf: Ich möchte zunächst dem VfL zum Staffelsieg gratulieren. Wer so eine Rückrunde hinlegt, hat das verdient. Heute bin ich enttäuscht, weil mehr möglich gewesen wäre. Wir haben es nicht geschafft, unsere gute Leistung aus der ersten Hälfte auch nach dem Wechsel zu zeigen und durch unsere Fehler Meiningen die Tore ermöglicht. Daran müssen wir arbeiten.

Mike Beßler, Trainer VfL Meiningen: Das ist die Krönung einer guten Saison. In der ersten Hälfte sind wir nicht ins Spiel gekommen, was unerklärlich ist. Mir war klar, dass Herpf das Tempo nicht das ganze Spiel gehen kann. So kam es und dann hatten wir die Partie im Griff. Ich möchte mich bei der Mannschaft bedanken und bei den Fans für die tolle Unterstützung in der ganzen Saison.

Während der Gast nur auf Toni Seruneit verzichten musste, hatte SG-Trainer Mike Noack mit Kämmer, Göpfert, Zöller und Fickel vier wichtige Spieler zu ersetzen. Dennoch erwischte Herpf den besseren Start, als Grebenar einen lang Ball erlief und aus 16 Metern knapp über das Tor schoss (2.). Kurz darauf musste Müller nach einem Fehler von Fehringer in höchster Not klären. Danach beruhigte sich die Partie. Beide scheuten zunächst das letzte Risiko. Der VfL hatte mehr vom Spiel und versuchte vor allem über die rechte Seite, Druck aufzubauen. Mehr als der Schuss von Weyer (18.) kam aber nicht heraus.

Nach einer knappen halben Stunde drehte sich das Spiel. Bei der Flanke von Fuchs fehlte noch etwas die Genauigkeit (29.), sodass sich kein Abnehmer vor dem Tor fand. Dann ging es Schlag auf Schlag. Nach Niers Flanke scheiterte Safradin aus fünf Metern an Oliver Damm im Meininger Gehäuse. Fuchs setzte den Nachschuss hart bedrängt über die Latte (31.). Zwei Minuten danach fischte Damm den Freistoß von Grebenar aus dem Winkel. Weitere drei Minuten danach musste Damm erneut retten, als Grebenar abgezogen hatte. Mit viel Mühe klärte er zur Ecke. Die letzte Chance vor dem Wechsel hatte Damm für den VfL, der aus zehn Metern verzog.

Nach dem Seitenwechsel vergab Rutschik die erste Chance, der neben das Tor schoss (49.). In der Folge tat sich nicht viel. Weil beide Mannschaften defensiv gut standen, spielte sich viel im Mittelfeld ab. Es war schon weit mehr als eine Stunde absolviert, als Damm plötzlich frei vor Möhring auftauchte, diesen aber aus Nahdistanz nicht überwinden konnte. Danach nahm der Druck des Tabellenführers zu. In der 79. Minute war es dann soweit. Wieder bekamen die Herpfer bei einem Meininger Angriff keinen Zugriff. Benjamin Pyterke profitierte davon und konnte Möhring zum 0:1 überwinden. Zwar war der noch am Ball, aber die Kugel senkte sich über ihn ins lange Eck. Kurz darauf sah Christoph Esser die Rote Karte nach einer Aktion, die viele nicht als rotwürdig ansahen. Natürlich wollte sich die Heimelf dennoch nicht einfach so geschlagen geben. Die beste Möglichkeit zum Ausgleich ergab sich für Oliver Nier in der 85. Minute, der seinen Freistoß aus 18 Metern aber nur ans Außennetz setzte. Die Entscheidung fiel dann in der 88. Minute. Im Anschluss an einen Eckball war Kevin Börner aus dem Gewühl heraus zum 0:2 erfolgreich. Landgraf vergab die Chance zum 0:3, aber das wäre dann auch wirklich zu viel gewesen. Kurz darauf jubelten die Meininger. Quelle: inSüdthüringen.de

Chancen nicht genutzt und klar verloren

Stark ersatzgeschwächt (ohne 8 Leistungsträger) und mehr als eine Hälfte in Unterzahl kassierte die SG Herpf/Helmershausen im Spiel der Fußball-Landesklasse in Waltershausen ihre siebte Saisonniederlage.

Hier spiele Not gegen Elend, befand in der Halbzeitpause Waltershausen Trainer Stefan Koch. Auch die Heimelf musste auf Leistungsträger verzichten, was sich im Spielniveau niederschlug. Die Gastgeber orientierten sich von Anfang an nach vorn, ohne dabei Wirkung zu erzielen. Meist fingen die Herpfer die Angriffe schon früh ab oder die Bälle verfehlten teils deutlich den Kasten von Steffen Möhring. In der sechsten Minute schloss Christian Ortlepp eine schöne Einzelleistung mit einem Schuss ab, der übers Tor zischte, wenig später war Erik Zeidler ebenso glücklos. Dat Le Duc setzte einen Kopfball in der achten Minute über die Latte.

Die Herpfer beschränkten sich nicht aufs Verteidigen und spielten sich ebenfalls etliche Chancen heraus. In der neunten Minute bekamen sie den ersten Eckball der Partie. Der brachte zwar nichts ein, doch die Angriffe der Gäste nahmen zu und blieben gefährlich. Gegen Stefan Kämmer vereitelte Patrick Böhm im Waltershäuser Tor in der 17. Minute die Führung der Gäste. In dieser Phase hatten die Herpfer Spieler zwar nicht mehr Chancen als die Hausherren – aber die hochkarätigeren.

Die langen Pässe der Waltershäuser erwiesen sich immer wieder als wenig probates Mittel gegen die Gästeabwehr. So machte diese es den FSV-Kickern zunehmend schwerer, erfolgreiche Angriffe aufzubauen. Besonders Veit Zöllner stand sehr sicher. Allerdings ging er nicht zimperlich zu Werke mit wurde mit Gelb-Rot in der 42. Minute vom Platz gestellt. Die Führung für die Koch-Elf besorgte in der 37. Minute Tobias Niklas. Er versenkte einen Freistoß unhaltbar im Kasten von Möhring. Drei Minuten später erhöhten die Waltershäuser auf 2:0. Lucas Andreas Braune traf nur den Pfosten, den Abpraller bekam Marius Böhm vom Herpfer SV nicht unter Kontrolle, so dass der Ball über die Linie trudelte.

Dass die Gastgeber einen Feldspieler mehr auf dem Rasen hatten, war in der zweiten Hälfte nicht zwingend zu sehen. Die FSV-Kicker spielten weiter nach vorn, allerdings nicht weniger planlos als in der ersten Spielhälfte. Zwar versuchten sie es öfters aus der Distanz, doch Tobias Niklas (50.) und Dat Le Duc (57.) zeigten sich glücklos. Selbst hochkarätige Möglichkeiten brachten die Spieler von Stefan Koch nicht im gegnerischen Kasten unter. Zu behäbig im Spielaufbau und zu unentschlossen vorm Tor, machten sie es der gegnerischen Abwehr einfach. In der 66. Minute ergab sich nach zwei Freistößen in Folge die Chance für den dritten Treffer – der Ball wollte nicht über die Linie. Zudem zeigte Keeper Möhring vom Herpfer SV gute Paraden.

Die Herpfer beschränkten sich in Unterzahl nicht nur aufs Verteidigen und spielen einige sehenswerte Möglichkeiten heraus. In der Schlussphase hatten sie sogar mehr Chancen als die Gastgeber. Die kamen trotzdem noch zum dritten Treffer. Aus einem Gewühl im Strafraum heraus netzte Lucas Andreas Braun zum 3:0-Endstand ein. Quelle: STZ-online