Beiträge

Mit 3 Punkten in die Winterpause

Die D2-Junioren bestritten am letzten Mittwoch ihr letztes Heimspiel vor der Winterpause und man gewann am Ende erneut unter Flutlicht verdient mit 3:2.

Vom Anpfiff weg strotzten die Jungs vor Spielfreude und zeigten wer Herr im Waldstadion ist. Mit guten Aufbauspiel und schönen Kombinationen dauerte es auch nur bis zur 7. Minute bis das erste Tor durch Cedric Hermann erzielt wurde. In der 22. Minute erkämpften sich die Jungs einen Freistoß kurz vor dem Strafraum und Jannnik unser Freistoßkünstler, ließ sich diese Gelegenheit nicht nehmen und zirkelte das Leder unhaltbar ins linke obere Dreieck. Dann nahm der Trainer einige Wechsel vor und man konnte mit 2:0 zum Pausentee.

Nach dem Wechsel wurde in gleicher Besetzung weiter gespielt, doch alle waren noch mit den Gedanken in der Kabine und Suhl erzielte in der 32. Minute den Anschlusstreffer. Ein glückliches Händchen hatte der Trainer, als er Cedric vor einem fälligen Einwurf wieder einwechselte, der nahm den Ball gekonnt in der Vorwärtsbewegung mit und dribbelte unaufhaltsam auf des Gegners Tor zu, umspielte den herauslaufenden Keeper und erzielte das 3:1 (36.). Wer nun dachte, dass Spiel wäre gelaufen, sollte falsch liegen. Nun drehte Suhl auf und kam zu einer Vielzahl an Chancen, die aber durch großen Einsatz aller Spieler, vor allem durch Abwehrchef Jakob Senf, der erneut als Fels in der Brandung agierte, zu nichte gemacht wurden. Ein Freistoß für Suhl krachte 5 Minuten vor Spielende an die Latte und es hätte sich keiner beschweren dürfen, wenn der Ausgleich gefallen wäre.

So konnten sich die Jungs am Ende nochmal mit 3 Punkten belohnen. Nun liegt das Augenmerk auf der bevorstehenden Hallensaison. Danke an alle, Euer Trainer Manfred.

Siegesserie in Neubrunn beendet

Nach sechs Siegen in Folge ging die Serie der Helmershäuser diesmal zu Ende. Trotz des tiefen Bodens war es ein gutes und temporeiches Spiel, woran beide Seiten ihren Anteil hatten. Die Gastgeber boten dabei ihre spielerisch stärkste Vorstellung seit langem und hätten zur Pause durchaus in Führung liegen können.

Die besten Gelegenheiten dazu verpasste Ellenberger, der zwei klare Möglichkeiten liegen ließ. Die Gäste blieben bei ihren Gegenstößen allerdings stets gefährlich.

Der Auftakt der zweiten Halbzeit verlief dann etwas stockend. Mit dem schönsten Spielzug der Partie schafften dann die Einheimischen erneut die Führung. Herpf/Helmershausen drängte anschließend auf den Ausgleich und Bocklitz im Tor der Einheimischen konnte sich mehrfach auszeichnen. Aber auch sein Gegenüber Gerlich musste bei den nun vorgetragenen Kontern der Heimelf sein Können unter Beweis stellen.

 

Quelle: Meininger Tageblatt

Remis im Spitzenspiel

Josip Grebenar war am Samstag der Spielverderber aus der Rhön. Der Neueinkauf auf Seiten der SG Herpf/Helmershausen vermasselte durch sein Tor zum 2:2 in der Schlussminute Gastgeber 1. FC Sonneberg 2004 den Heimauftritt.

Dass der mit zehn Treffern in der Torschützenliste weit oben stehende Herpfer Neuzugang Josip Grebenar nicht zu unterschätzen ist, wussten die Sonneberger auch schon vor der Partie am Samstag im heimischen Stadion-Kessel. Sie passten auch auf den Kroaten ganz passabel auf, nur eben in der Schlussminute nicht. „Da haben wir ihn außer Acht gelassen. Dann hat er uns bestraft“, bringt es Ronny Röhr, Trainer der Sonneberger auf den Punkt.

Nach einem Freistoß war ein Kopfball in den Sonneberger Strafraum „abgetropft“; kein Einheimischer hatte sich für den Herpfer Torschützen, der aus zehn Metern unhaltbar abzog, zuständig gefühlt und schon lag der Ball im Kasten von Lukas Heß. Mike Noack, Trainer bei den Gästen, soll anschließend mit seinem „Jaaaaa“ – einem wahrlich gewaltigen Jubelschrei – die bis dahin eher meckernden FC-Fans in puncto Lautstärke zumindest um Welten übertroffen haben. Nur kurz war Noacks Echo in der Spielzeugstadt verstummt, da hatte André Gottschalk noch vor dem Schlusspfiff zum vermeintlichen 3:2 für Sonneberg eingelocht. Doch Schiedsrichter Marvin Jonczyk erkannte den Treffer ab – Gottschalk soll kurz zuvor „geschoben“ haben.

„Das passte diesmal ganz symbolisch zu unserem Spiel“, bewertete Röhr dieses Unglück seiner Elf in einer Partie, die schon vor dem Anpfiff nichts Gutes erahnen ließ. Von „neun Mann“ und „etlichen Verletzten, Urlaubern, Arbeitern und Angeschlagenen“ sprach da der FC-Coach, der seiner Elf nach der unglücklichen Niederlage in Borsch keinen Vorwurf machen konnte. „Diesmal aber schon“, ergänzte der Trainer, dessen Elf aber zunächst ganz gut begann. Mehr und mehr jedoch übernahmen die technisch beschlagenen Gäste das Kommando. Marius Böhm und Veit Zöller ließen so gut wie keine Sonneberger Torchance zu. Grebenar agierte mehr oder weniger als hängende Spitze, war nie so richtig abzumelden, kam aber auch nie so richtig zum Zuge. Die echten Torchancen blieben also rar. Warum? „Die Herpfer machten zwar in der ersten Halbzeit das Spiel und wir rannten meist nur hinterher, doch irgendwie haben wir immer wieder im letzten Moment ein Bein oder einen Fuß dazwischen bekommen“, fasst Röhr das Geschehen der ersten Hälfte zusammen.

Kapitän Hannes Schreck schien die Sonneberger zunächst frühzeitig mit dem 1:0 (8.) auf die Siegerstraße geführt zu haben, nachdem zuvor Gottschalk den Ball clever quer gelegt hatte. Doch wirkte genau dieses frühe Tor wie Gift für das Spiel des Gastgebers. „Ich werde den Eindruck nicht los, sie wollen jetzt schon das Ergebnis verwalten“, schimpfte Röhr an der Außenlinie. Die Quittung dafür unterschrieb Oliver Nier schon nach 22 Minuten, als er für die Gäste aus der Rhön einen Freistoß sehenswert zum 1:1 in den Winkel setzte.

„Nach einer guten ersten Viertelstunde und einer dann katastrophalen ersten Halbzeit können wir uns eigentlich nur noch steigern, ja wir müssen uns steigern“, blickte Röhr vor dem Seitentausch zurück. In der Tat war danach das Spiel der Sonneberger gegen nach wie vor taktisch disziplinierte Herpfer besser und auch von Tim Ehle mit dem Tor zum 2:1 (63.) belohnt worden. Noacks Mannen blieben aber trotz des Rückstandes ruhig. Erst in den Schlussviertelstunde stellte der Trainerfuchs seine gewohnte Formation in der Defensive um und belebte damit noch mehr seinen Sturm. Der Lohn ließ zwar lange auf sich warten, aber er wurde ausgezahlt – zu einem für die Sonneberger denkbar schlechten Zeitpunkt.

„Wir haben zwar in der zweiten Halbzeit die Kurve gekriegt, aber von 100 Prozent Leistung konnte ich auch hier nicht sprechen. Ich muss fast der gesamten Mannschaft heute den Vorwurf machen, sich viel zu wenig bewegt zu haben – ob mit oder ohne Ball. Die Laufbereitschaft stimmte in fast keinem Mannschaftsteil“, analysierte Röhr weiter und meinte noch: „Uns fehlt anscheinend der Wille. Jener Wille, weiter ganz oben mitspielen zu wollen.“ Den Punktgewinn der Gäste bezeichnete er übrigens als hochverdient. Auch, „weil wir nach dem 2:1 nicht in der Lage waren, ein weiteres Tor nachzulegen.“

Mike Noack schaute da mehr auf das Spiel seiner Männer zurück: „Wir haben in Sonneberg immer knapp verloren, und es schien so, dass wir durch einen blöden Fehler wieder knapp verlieren. Wir haben einen verdienten Punkt bejubelt, mehr nicht“, analysierte am Sonntag nach dem Spiel der Metzelser. Quelle: Lokalsport FW Tageblatt

Herpfer Reserve weiter auf Erfolgskurs

Die Partie wurde aus Anlass der Kirmes in Einhausen ausgetragen. Dort fanden die Akteure recht schwierige Bodenverhältnisse vor, die vorallem der technisch orientierten Spielweise der Gäste eher hinderlich waren. Dennoch gelang es denen, relativ früh in Führung zu gehen. Vachdorf/Einhausen blieb bemüht und besaß auch die eine oder andere Chance, aber insgesamt fehlte es doch etwas am Zug zum gegnerischen Gehäuse. Mit individuellen Fehlern begünstigte man zudem die Gäste bei ihren Toren. Nach dem Seitenwechsel die Helmershäuser weiter das insgesamt stärkere Team, dass allerdings eine Reihe weiterer Möglichkeiten mit einer Ausnahme nicht nutzen konnte.

Quelle: Meininger Tageblatt

Verteidiger überzeugen als Torjäger

Überblickt man den Spielberichtsbogen der Partie zwischen Herpf und Waltershausen tauchen da Spieler als Torschützen auf, die zumindest nicht jede Woche netzen. Doppelpacker Marius Böhm und Torschütze Veit Zöller sind als Innenverteidiger eher fürs Tore verhindern zuständig. An diesem Tag funktionierte beides. Die SG Herpf feierte einen letztlich auch in der Höhe verdienten 3:0 Heimsieg gegen den FSV Walthershausen. War die Partie im ersten Abschnitt noch ausgeglichen, so erspielten sich die Hausherren im zweiten ein klares Chancenübergewicht und durften zurecht feiern.

In der Anfangsphase der Partie tastete man sich erstmal ab. Hüben wie drüben versuchte man es aus der zweiten Reihe, was bei diesem Wetter ein durchaus praktikables Mittel hätte werden können. Der erste Treffer der Partie fiel allerdings durch einen Standard. Nach einer Fuchs-Ecke wurde Marius Böhm sträflich allein gelassen und konnte aus Nahdistanz per Flugkopfball verwandeln. Auf der Gegenseite prüfte Finger den Herpfer Keeper, doch Möhring lenkte über den Kasten. Kurz vor dem Kabinengang hatte Fuchs auf Seiten der Herpfer noch die Riesengelegenheit um auf 2:0 zu stellen. Er scheiterte allerdings alleine vor dem Gästekeeper. So ging es beim Stand vom 1:0 in die Pause ohne das sich eine Mannschaft klare Vorteile erarbeiten konnte.

Nach dem Seitenwechsel ging es gleich richtig flott los. Müller und Fuchs hatten auf Herpfer Seite Pech, dass es ihnen wenige Minute nach Wiederanpfiff an Fortune fehlte und ihre Versuche nicht den gewünschten Ertrag einbrachten. Kurz darauf hätte man als Herpfer Anhänger befürchten müssen, dass sich diese Fahrlässigkeit rächen würde. Möhring holte Finger von den Beinen und Schiedsrichter Philipp Linke zeigte korrekterweise auf den Punkt. Lucas Braun trat an, scheiterte aber am Pfosten. Da war sie die große Chance zum Ausgleich. Nun waren die Einheimischen wieder dran und rissen fortan die Partie an sich. Nach gut einer Stunde landete die Kugel irgendwie bei Böhm, der nicht lange fackelte und seinen Doppelpack schnürte. Nur wenige Minute später wurde Grebenar im Gästestrafraum zu Fall gebracht und erneut zeigte Linke – nach kurzer Rücksprache mit seinem Assistenten – auf den Punkt. Zöller trat an und verwandelte zur Vorentscheidung. So recht glaubten wohl auch die Gäste nicht mehr dran, dass sie hier das Ruder noch irgendwie rumreißen könnten. So plätscherte die Partie größtenteils vor sich hin. Wenn es nochmal kribbelig wurde, dann vor dem Kasten von Waltershausen: Hamm und Greiner verpassten jeweils ihre Gelegenheiten das Resultat in die Höhe zu schrauben und trafen beide nur Alu.

Unter dem Strich ein verdienter Heimsieg für Herpf, der angesichts der zweiten Hälfte auch in der Höhe in Ordnung geht. Möglicherweise hätte die Partie nochmal eine andere Richtung eingeschlagen, wenn Braun seinen Strafstoß versenkt hätte. Doch vom Konjunktiv konnte man sich im Fußball noch nie was kaufen. Quelle: Felix Böhm (FuPa Thüringen)

Viele Chancen liegengelassen

Der SV Trusetal 05 bleibt in der Fußball-Landesklasse weiter ohne Punktgewinn. Das Spiel gegen die SG Herpf/Helmershausen verlor die Elf aus dem Gehege 1:3. Es war ein hochverdienter Erfolg für die Gäste, die noch eine Vielzahl an Chancen vergaben. Die Gastgeber hielten kämpferisch gut dagegen, waren in der Offensive aber erneut zu harmlos.

Dabei begann die Partie für die von Interims-Trainer Marian Schuster betreuten Trusetaler nach Maß. Als Lesser den ersten Herpfer Angriff sicher abgefangen hatte, brachte er die Kugel hoch und weit in die Herpfer Hälfte. Dort ließen Zöller und Nier die Kugel aufkommen und der darauf spekulierende und durchgestartete Ullrich hatte plötzlich freie Bahn. Aus 14 Metern frei vor dem Tor hatte er keine Mühe, die Kugel zur frühen Trusetaler Führung einzuschieben. Diese Szene schockte die Gäste, die nur sehr schwer ins Spiel fanden. Sie leisteten sich viele ungenau Anspiele und wegen der daraus resultierenden Verunsicherung fehlte ihren Aktionen einfach das nötige Tempo. Die Gastgeber agierten weiter sehr aufmerksam und profitierten immer wieder von einfachen Fehlern der Herpfer. Ein Schuss von Kämmer (10.) und ein Kopfball von Grebenar (12.) sorgten für wenig Gefahr. Aber mit fortlaufender Spielzeit wurden die Gäste stärker. Zweimal rettete Trusetals Schlussmann Lesser mit tollen Paraden bei Kopfbällen von Rutschik (14.) und Kämmer (17.) die Führung. Es bedurfte einer Einzelleistung von Josip Grebenar, um auszugleichen. Sein Solo in der 17. Minute schloss er mit einem platzierten Schuss ab und es stand 1:1. Auch in der Folge ging es meist in eine Richtung. In der 21. Minute konnte Müller noch vor Kämmer klären, aber vier Minuten danach fiel das 1:2. Wieder war es Grebenar, der eine tolle Kombination über Kämmer und den rechts durchgebrochenen Hamm sehenswert vollendete. Bis zum Seitenwechsel vergaben die Gäste noch drei teils hochkarätige Chancen. In der 42. Minute hatten sie Glück. Möhring eilte aus dem Tor und wollte eine gefährliche Situation mit einem Befreiungsschlag entschärfen, schoss dabei aber Bischoff an. Die Kugel flog Richtung Herpfer Tor, verfehlte dieses aber um knapp einen halben Meter.

Nach dem Seitenwechsel waren die Gäste sofort wieder da. Kämmer scheiterte an Lesser (48.), Grebenars Lupfer über Lesser holte Robin Kümpel noch von der Torlinie (50.) und der Schuss von Fuchs strich knapp am Pfosten vorbei (52.). Die Überlegenheit der Gäste war weiter drückend. Immer wieder rollten die zum Teil sehenswert vorgetragenen Angriffe in Richtung Kasten der Gehege-Elf. Trusetal konnte sich nur selten befreien, spielte seine Konter aber nicht beherzt genug aus. In der Abwehr hatte der SV mehrfach das Glück des Tüchtigen. So auch, als der fulminante 25-m-Schuss von Fuchs in der 57. Minute an die Lattenunterkante klatschte. Den nach unten springenden Ball sahen die Herpfer hinter der Linie, aber der Unparteiische Patrick Runknagel, der eine tadellose Partie bot, entschied auf Weiterspielen. Dass diese Partie längst hätte entschieden sein müssen, es aber weiter nur 1:2 stand, verlieh dem Duell bis in die Schlussphase viel Spannung. Denn in der Schussviertelstunde witterten die Gastgeber, das ob der mangelnden Chancenverwertung der Herpfer eventuell noch ein Punktgewinn für sie drin sein könnte. Diese Hoffnung wurde genährt, als erneut Grebenar aus guter Position bei einem Herpfer Konter vergab (76.), Lessers den Schuss von Fuchs parierte (77.) und Fuchs kurz darauf nur den Pfosten traf. In der Schlussphase bot sich den Gastgebern tatsächlich noch die Chance. Die Trusetaler hatten den Gegner fast ausgekontert, als der zurückgeeilte Hamm die Kugel gerade noch so dem durchstartenden Bischoff vom Fuß spitzeln konnte (86.). Im Gegenzug scheiterte Kämmer erneut am besten Trusetaler, Torhüter Lesser. Schließlich erlöste Lukas Fuchs seinen Farben, als er in der 88. Minute, schön von Josip Grebenar freigespielt, Lesser umkurven konnte und zum 1:3 einschob. Quelle: FW Meininger Tageblatt (ri)

Pokalfinale erreicht

Die Gastgeber gingen ähnlich wie wir mit Besetzungsproblemen ins Match, da beide Trautweins ausfielen. Auf unserer Seite fehlten mit Hack, Repp, Kneitschel, Lipp und Seidemann wichtige Kräfte. Urbig rückte dafür auf die Libero Position und machte seine Sache sehr gut. Herpf mit Rückenwind fand sehr gut ins Spiel und setzte die Heimmannschaft gehörig unter Druck. Kühndorf hatte sehr mit dem Wind zu kämpfen, da die Bälle regelrecht in der Luft stehenblieben. Herpf versuchte daher mit Kombinationsspiel zum Erfolg zukommen. So entstand auch die Führung. Herget auf Dürr, dieser bediente Rutschik und der Torjäger fackelte nicht lange und schoss trocken ins lange Eck zum 0:1. Klasse !!! Die Führung brachte dann etwas Ruhe ins Spiel. Pech vor der Halbzeit hatte Hirsch mit seinem Freistoß, welcher an die Latte knallte. Halbzeit.

Nach dem Wechsel hatte Herpf mit dem starken Gegenwind Probleme im Spielaufbau. 20 min wurde regelrecht gebolzt. Nach einem tollen Zuspiel von Lemmert verpasste Rutschik knapp die 0:2 Führung. Dürr versiebte einen an Hirsch verursachten Foulelfmeter. Kühndorf warf nochmal alles nach vorne, aber ohne Erfolg. Ein Konter von Wagner in den Lauf von Rutschik brachte die ersehnte 0:2 Führung. Dieser umkurvte den Torwart und schob cool ein. Damit war die Entscheidung gefallen und diese war auch verdient. Dietsch im Tor musste kein einziges mal eingreifen. Somit steht Herpf wieder einmal im Pokalfinale. Gegner wird der Sieger aus der Partie Vachdorf – Walldorf sein.

Kühndorf – Herpf 0:2 (0:1)
Tore: Rutschik 2

5 mal Julian Heß

In einem umkämpften Spiel setzte sich unsere SG mit einer couragierten Teamleistung und dem 100 prozentigen Siegeswillen letztendlich verdient durch!

Unsere SG reiste zu diesem schwierigen Auswärtsspiel mit nur 11 Akteuren aber viel Selbstvertrauen aus den zurückliegenden Erfolgen nach Utendorf! Dennoch stand eine erfahrene und schlagkräftige Mannschaft auf dem Platz! Hier gilt vorneweg schon mal ein Dankeschön an Julian Hartmann der sich zur Verfügung gestellt hat!

Die Taktik für dieses Spiel war etwas defensiver ausgelegt. Hinten Sicher und Kompakt stehen, die Räume eng machen und auf Konter lauern. Ballgewinne sollten mit Druckvollem Umschaltspiel über unsere schnellen Flügelspieler Bauer und Völkner nach vorne getrieben werden um so den Gegner zu überraschen! Diese Marschroute funktionierte in der ersten Hälfte fast perfekt, man stand stabil und konnte in den ersten 15 min durch Julian Heß 2:0 in Führung gehen. Dieser wurde mit klugen Pässen in die Tiefe in Szene gesetzten und vollstreckte eiskalt! In folge dessen entwickelte sich eine Umkämpfte Partie in dem der Gastgeber aus Metzels meist mit langen Bällen agierte um so zu Chancen zu kommen! So dauerte es bis in die 37 Spielminute als Klee im eigenen 16er zur Grätsche ansetzte und Ball mit Gegner abräumte. Der gute Schiedsrichter Badalus hatte keine andere Wahl als auf den Punkt zu zeigen! Dies war die Chance für den Gastgeber zurück ins Spiel zu kommen! Ein seltenes Bild bot sich als der Torhüter der Metzels‘er zum Punkt lief um den Strafstoß in Hans Jörg Butt Manier auszuführen, aber diese Rechnung hatte er ohne Gerlich gemacht. Dieser ahnte die Ecke und konnte so den Elfmeter parieren, den Nachschuss setzte der Schütze dann aber weit über den Kasten! Fast im Gegenzug gab es dann Strafstoß für unsere SG nach einem klaren Foulspiel an Wieber. Julian Michael Heß schnappte sich das Leder lies dem Keeper keine Chance und machte so seinen Lupenreinen Hattrick perfekt!

Mit diesem komfortablem Vorsprung ging es dann zum Pausentee. Aber über eine höhere Führung hätten sich die Gastgeber auch nicht beschweren dürfen. Hier verhinderte das Aluminium die noch deutlicher Führung. Unsere SG ging Hochkonzentriert und mit der selben taktischen Ausrichtung wie in Hälfte eins in den zweiten Durchgang. Die Belohnung sollte auch nicht lange auf sich warten lassen! Es lief die 48 Spielminute als man wieder einmal Julian Heß gekonnt in Szene setzte, ihm sollte heute alles gelingen so lies er sich auch diese Gelegenheit nicht nehmen und schob zum 4:0 für unsere SG ein! Von einer Vorentscheidung wollte aber zu diesem Zeitpunkt noch keiner reden. Auf schwierigen Platzverhältnissen blieb es auch im weiteren Spielverlauf eine zerfahrene Partie. Aber unsere SG stellte sich jedem Angriff, biss sich in die Zweikämpfe und kämpfte aufopferungsvoll bis zum Schluss! In der 70. Spielminute musste man jedoch durch einen individuellen Fehler den unnötigen Anschlusstreffer hinnehmen dem der Heimelf wieder Aufwind gab! Dies sollte die einzige Nachlässigkeit gewesen sein, Metzels lief zwar entschlossen an aber etwas gefährliches sollte nicht mehr dabei rausspringen.

Unsere SG nutzte in der 90. min nun die offenen Räume die sich Boten und konnte so nochmals durch Julian Heß das Ergebnis auf 5:1 Hochschrauben. Kurz zuvor wurde ein regulärer Treffer durch Kevin Völkner nicht gegeben! Das war dann auch der Schlusspunkt in dieser Partie mit einem positiven Ergebnis für unsere SG mit dem nicht jeder gerechnet hat!

Ein Lob geht an die Elf Akteure auf dem Platz die aufopferungsvoll gekämpft haben und sich mit einer Mannschaftlichen Geschlossenheit dieses Ergebnis vollends verdient haben!

Autor: Daniel Seugling

4:1 Heimsieg in Helmershausen

Ein verdienter Erfolg der Platzbesitzer, der allerdings erst in der Schlussphase unter Dach und Fach gebracht werden konnte. Helmershausen hatte die Partie von Beginn an im Griff, ließ dabei in puncto Chancenverwertung aber wieder einige wünsch offen. So vergab man eine höhere Pausenführung. Im zweiten Teil gelang den Gästen nach knapp einer Stunde der etwas überraschende Ausgleich. Frebel im Tor der Grabfelder hielt seine Farben in dieser Phase mehrfach mit guten Paraden weiter im Spiel. Erst nach dem dritten Gegentreffer war eine gewisse Resignation zu verspüren.

Quelle: Meininger Tageblatt

D2-Junioren – Knapper Erfolg

In der Anfangsphase hatten die Gastgeber aus Sülzfeld mehr vom Spiel und hatten bei ihrem Lattentreffer Pech. Unsere Mannschaft hatte zwar durchaus sehr gute Chancen, scheiterte aber am guten Torwart oder der Genauigkeit im Abschluss. In der 36. Minute brachte Cedric Herrmann seine Jungs in Führung. Auch im weiteren Spielverlauf taten sich die Schützlinge von Trainer Blümke schwer und kam weiterhin in der Defensive in Bedrängnis. Völlig unverständlich, war in der Mannschaft ein Durcheinander und beim Abschluss fehlte in den wenigen Möglichkeiten weiterhin die Genauigkeit. Der zweite Treffer durch Jannnik Risch sorgte dann für etwas Beruhigung und am Ende für drei Punkte.