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Das Leben selbst schwer gemacht

Einen Arbeitssieg fährt die SG Herpf/Helmershausen gegen den FC An der Fahner Höhe II in der Fußball-Landesklasse ein. Am Ende steht es verdient 3:1 für die Heimelf.

Zeit, diesen Erfolg auf dem Spielfeld zu feiern, hatte keiner der Akteure. Denn die letzten Minuten dieser Partie gingen in einem wolkenbruchartigen Regen unter, sodass man das letztlich entscheidende 3:1 von Christoph Esser vom anderen Ende des Spielfeldes nur schemenhaft erkennen konnte.

Ehe die Herpfer zu einer ersten Hälfte fast wie aus einem Guss ansetzten, mussten sie erstmal eine Schrecksekunde überstehen. In der 3. Minute kam Sichtig völlig frei vor Möhring zum Kopfball, den dieser mit einem Klassereflex zur Ecke beförderte. Aber schon der erste gute Angriff der Heimelf führte zum 1:0. Mateo Safradin setzte sich schön links durch und schickte im rechten Moment Stefan Kämmer. Der umkurvte Ehegötz im Kasten der Gäste und schob zur Führung ein. Und die Gastgeber setzten nach. Esser traf drei Minuten nach dem 1:0 aus 22 Metern die Latte. Die Gäste versteckten sich nicht. Vor allem die schnellen Außen Cisse und Billeb profitierten immer wieder davon, dass die Herpfer Außen Rutschik und Safradin sehr hoch standen. Letztlich hatte die Abwehr der Gastgeber aber alles im Griff und die Mannen von der Fahner Höhe kamen vor der Pause zu keinem gefährlichen Abschluss.

Anders die Herpfer, die bis zum Pausenpfiff eine Vielzahl bester Chancen ungenutzt ließen. Rutschik legte quer auf Kämmer, der frei vor dem Tor die Kugel hauchdünn verpasste (25.). Zwei Minuten danach prüfte Kämmer aus 18 Metern den toll reagierenden Ehegötz. In der 33. Minute fand auch Esser seinen Meister im Torhüter der Gäste. Bei einer ganzen Reihe guter Spielzüge fehlte es den Gastgebern an der nötigen Genauigkeit, sodass es bis zum Seitenwechsel beim knappen 1:0 blieb.

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Am Spielverlauf änderte sich auch nach der Pause erst mal nichts. Die Heimelf machte sofort wieder Druck und erneut war es Ehegötz, der einem Treffer im Weg stand. In toller Manier kratzte er den Kopfball des zur Pause eingewechselten Marius Böhm aus dem Winkel. Auch den Freistoß von Safradin entschärfte er. Die Gäste konterten gelegentlich, ihre Abschlüsse waren aber meist ungefährlich.

Mit zunehmender Spielzeit schlichen sich bei den Gastgebern aber Nachlässigkeiten ein. Es wurde nicht mehr konsequent gegen den Ball gearbeitet und so kam Rost in der 55. Minute frei zum Schuss. Da der genau auf Möhring ging, hatte dieser keine Mühe, zu parieren. In der 60. Minute erhöhte Hofmann für die Einheimischen auf 2:0. Er drückte eine Eingabe von Rutschik über die Linie, nachdem zuvor Kämmer erneut an Ehegötz gescheitert war. Ehegötz musste kurz darauf den fulminanten Freistoß von Safradin zwar nach vorne prallen lasen, aber kein Herpfer war da, um abzustauben. Auch in der 64. Minute verpassten es die Gastgeber, nachzulegen. Esser scheiterte aus zwölf Metern am Gästeschlussmann, nachdem die Herpfer einen Überzahl-Angriff viel zu harmlos ausgespielt hatten.

Die Strafe für die bisweilen legere Spielweise der Gastgeber folgte in der 68. Minute. Esser ließ sich den Ball in der Vorwärtsbewegung abknöpfen und dann ging es ganz schnell. Aus dem Mittelfeld wurde Rost angespielt, der vor dem Tor auf Hoffmann ablegte und dieser schob zum 2:1 ein (68.). Die Heimelf wirkte in der Folge verunsichert. Nutzen konnten das die Gäste nicht, da sie ihre Angriffe viel zu überhastet und ungenau ausspielten. Weil Ehegötz beim Pass von Fuchs auf Grebenar aufgepasst hatte und diesem den Winkel verkürzte (75.), blieb es bis in die Schlussphase bei dem knappen Spielstand. Just als der Unparteiische die zweiminütige Nachspielzeit anzeigte, setzte der heftige Regen ein. Dem trotzten die Gastgeber für einen letzten Angriff, den schließlich Christoph Esser zum 3:1-Endstand veredelte. Quelle Ralf Ilgen (stz-online)

 

 

Kämmer und Fuchs ⚽️⚠️

Einen verdienten Sieg und damit den dritten Saisonerfolg in vierten Spiel feierte die SG Herpf/Helmershausen beim Auswärtsspiel in der Fußball-Landesklasse gegen den FSV 06 Ohratal.

Dass mit der SG Herpf/Helmershausen kein bequemer Gegner anreist, war Ohratals Trainer Michael Storch und seinen Landesklassen-Fußballern von vornherein klar. Doch obwohl vorgewarnt, wurde auch Ohratal von den Gästen um Trainer Mike Noack ausgekontert und kassierte die erste Saisonniederlage.

Die Stärke war bekannt

„Dass Herpf kontergefährlich ist, ist bekannt. Von daher hatten wir uns schon darauf eingestellt, das Spiel machen müssen, während Herpf aus einer sicheren Defensive heraus auf Konter lauern wird“, sagte FSV-Coach Storch nach dem Abpfiff. Warum es seiner Elf am Ende trotzdem nicht gelang, dem Spiel eine andere Wende zu geben? „Das Manko war, das uns stellenweise einfach die Konzentration gefehlt hat und sich die ganze Mannschaft in der Summe einfach zu viele Fehler geleistet hat“, so Storch.

In den ersten 15 Spielminuten hatten die Hausherren noch weitgehend alles im Griff und ließen Herpf nicht zu ernsthaft gefährlichen Aktionen kommen. „Doch dann sind wir irgendwie in einen Trott gekommen. Wir sind die Wege nicht mehr bis zu Ende gelaufen und auch Pässe kamen häufig zu ungenau“, erklärte Storch.

Kämmer und Fuchs

So ließ die Konsequenz dann auch nicht lange auf sich warten. Nach einem schnellen Gegenstoß über die rechte Seite, legte Lukas Fuchs den Ball zurück zu Stefan Kämmer, der dann eiskalt ins lange Eck zum 0:1 vollendete (26.). Ein Kiebert-Freistoß aus 25 Metern sowie eine Großchance von Ernst Gorf, der im zweiten Anlauf frei stehend nach einer Ecke am Gehäuse vorbei feuerte (36.), hätten dem Spiel eine andere Richtung geben können. So aber mussten die Hausherren weiter dem knappen Rückstand hinterherlaufen – und hatten sogar noch Glück, dass Florian Hofmann FSV-Torhüter Max Stern anschoss und Stefan Kämmer den Abpraller dann über den Kasten jagte.

Kein durchkommen

Die Ohrataler waren auch in der zweite Halbzeit die bestimmende Mannschaft, ohne daraus jedoch Kapital schlagen zu können. Trotz vieler viel versprechender Angriffe fehlte vorne die nötige Konsequenz, sodass gefährliche Abschlüsse Mangelware blieben. Die stärkeren Offensivbemühungen der Gastgeber, die auf den Ausgleich drängten, gaben Herpf natürlich auch mehr Räume geboten. Und diese wussten die Gäste, die weiter mit langen Bällen, die ein ums andere Mal mit großer Präzision ihren Weg in die Spitze fanden, auch zu nutzen. So schloss Lukas Fuchs in der 67. Minute einen Konter erfolgreich zum 0:2 ab.

Chancenlos war Ohratal dabei aber keineswegs. Doch Marty Jung konnte zwei gute Möglichkeiten nicht nutzen. Quelle: Meininger Tageblatt

 

F1 – Knappe Niederlage

Nach dem Erfolg über Schwallungen, empfing unsere junge F1-Jugend bei bestem Fußballwetter die Gäste aus Mittelschmalkalden. Der Beginn hätte nicht besser verlaufen können. Noah Hack nutzte frühzeitig einen individuellen Fehler des Gegners zur schnellen 1:0 Führung. Trotz dieser Führung hatten wir danach Mühe ins Spiel zu finden und überließen dem Gegner die Initiative. Das wurde auch konsequent genutzt und so stand es wenig später 1:1. Nach einem schönen Sololauf gelang Theo Gäbler dann der umjubelte 2:1-Führungstreffer. Bis zur Pause waren dann beide Mannschaften ebenbürtig und es gelang unserer Mannschaft sogar noch das 3:1 durch den sehenswerten Schuss von Kevin Otto.

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich dann ein ausgeglichenes Fußballspiel, mit Vorteilen bei den Gästen, die auch sofort mit Beginn des zweiten Abschnittes den Anschlusstreffer erzielten. Die Gäste spielten munter weiter und belohnten sich mit dem 3:3-Ausgleich. Die Gäste waren es auch, die zum Ende hin nochmal zulegen konnten. Bei unserer jungen Mannschaft war in den letzten Minuten ein Kräfteverschleiß sichtbar und sie mussten der kraftraubenden Abwehrarbeit Tribut zollen. So waren es Jung und Kaufmann auf Seiten der Gäste, die ihre Mannschaft in Front brachten.

 

 

Am Ende stand ein 3:5 zu Buche. Für mehr hat es dann aus unserer Sicht nicht gereicht, obwohl ein Unentschieden für die Kids vom Trainerteam Safradin & Grebebar jederzeit möglich und auch nicht unverdient gewesen wäre. Trotzdem kann man erneute auf die gezeigte Leistung stolz sein.

SG Meiningen I – FSV 06 Mittelschmalkalden 3 : 5 ( 3 : 2 )

Die Tore erzielten: Hack (2.), Gäbler (10.) und Otto (15.)

 

Sehr gut verkauft

Die SG Herpf/Helmershausen scheidet nach einer 0:2-Niederlage gegen den Oberligisten Einheit Rudolstadt trotz einer ansprechenden Leistung aus dem Thüringer Landespokal aus.

Als der Rudolstädter Flügelflitzer Arne Reetz in der 5. Minute die erste gute Gelegenheit der Favoriten eiskalt per Lupfer zum 0:1 verwertete, deutete vieles auf eine Partie hin, in der sich der Favorit ohne Mühe durchsetzen wird. Das dies nicht so kam, war einer tollen läuferischen und kämpferischen Leistung der Herpfer geschuldet, die hin und wieder sogar richtig gut mitspielten und auch zu ihren Chancen kamen.

Frühe Führung

Eine solche hätte es fast schon in der zweiten Minute gegeben. Safradin hatte nach einer Eingabe von rechts freie Schussbahn, aber ein Pfiff des Unparteiischen nach einem Foulspiel an einem Herpfer kam ihm dazwischen. Hier hätte Butterich Vorteil laufen lassen müssen. Auch in der Folge versteckten sich die Herpfer nicht. Einmal setzten sich Safradin und Damm schön links durch, zögerten dann aber zu lange mit dem Abschluss (22.). In der Abwehr hatten die Gastgeber viel zu tun. Die früh und energisch attackierenden Gäste provozierten viele einfache Fehler bei den Herpfern. Nach diesen schaltete Rudolstadt blitzschnell um und stieß in die freien Räume. So Reetz (15.), der zu harmlos abschloss und Gehrmann (17.), der an Möhring scheiterte. Es blieb aber weiter beim knappen Ergebnis, weil die Gastgeber, obwohl ihnen im Aufbau vielen Ungenauigkeiten passierten, immer wieder klärten. Ein hoher Laufaufwand, viel Engagement und der Wille, den Lapsus des anderen auszubügeln, zeichneten sie aus. So dominierten zwar die höherklassigen Gäste, aber mehr als ein abgefälschter Schuss von Gehrmann (27.) und ein Freistoß von Riemer in die Arme von Möhring (36.) kamen nicht dabei heraus.

Die letzten Minuten der ersten Hälfte gehörten der Heimelf. Zunächst zwang Damm mit seinem 16-Meter Schuss Gästeschlussmann Bresemann zu einer Glanztat (39.). Kurz darauf erlief sich Kämmer einen langen Ball und zog sofort aus der Drehung ab. Er erwischte Bresemann auf dem falschen Fuß, aber die Kugel strich haarscharf am langen Pfosten vorbei. Die beste Chance auf ein Tor wurde den Gastgebern dann in der 44. Minute genommen. Damm setzte sich im Strafraum gegen Seturidze durch, der ließ das Bein stehen und Damm kam zu Fall. Aber weder der Unparteiische noch der Assistent, die beide freie Sicht hatten, sahen hier ein Foul. Das war es aber wohl, wie auch die Rudolstädter zugaben.

Mutiger Auftritt

Auch die ersten Minuten der zweiten Hälfte gehörten den Herpfern. Safradins Kopfball ging weit über das Tor (47.). Als Damm kurz darauf einen Freistoß scharf auf das kurze Ecke zog, war Bresemann vor dem zum Kopfball bereiten Domazet am Ball. Die Rudolstädter beruhigten das Spiel, agierten aber längst nicht mehr so zwingend mit ihrem Pressing. Die Gastgeber konnten mit Glück und viel Geschick die Einheit-Akteure vom eigenen Kasten fernhalten. Da war der Volley-Knaller von Reetz aus gut und gerne 40 Metern schon die beste Chance, die Möhring mit beiden Fäusten klärte (62.). Die Herpfer kamen selten zu Chancen im Umkehrspiel. Sie agierten oft zu langsam nach Ballgewinnen. Außerdem zeigten sich die Gäste in der Rückwärtsbewegung sehr eifrig und waren immer schnell mit sechs, sieben Spielern hinter dem Ball. In den letzten 20 Minuten legte der Favorit nochmal eine Schippe drauf. Das Solo von Xavier Amaro bildete den Anfang. Der Rudolstädter zog aus zwölf Metern ab, aber Möhring war auf dem Posten (68.). Die Entscheidung schaffte mit Marco Riemer der erfahrenste Akteur auf dem Platz. Der ehemalige Jenaer Drittliga-Spieler schraubte sich bei einem Freistoß aus dem linken Halbfeld hoch und bugsierte die Kugel gekonnt in die hintere obere Torecke zum 0:2 (70.).

Zum guten Auftritt der Gastgeber an diesem Tag passte es, dass sie bis zum Schlusspfiff um ein Tor bemüht waren und sich nicht aus Angst vor einer deftigen Niederlage hinten reinstellten. Beinahe wäre die SG in der 83. Minute belohnt worden, als Kämmer abzog, aber erneut den langen Pfosten knapp verfehlte. Auf der Gegenseite donnerte Baumann die Kugel volley an die Querlatte (84.). Die letzte Chance einer unterhaltsamen Begegnung hatte Jonas Rutschik, der nach Safradins Pass aus zehn Metern zum Schuss kam. Der Ball wurde zur Ecke abgefälscht, die nichts mehr einbrachte.

Quelle: (Ralf Ilgen – stz-online) – Quelle Beitragsfoto: Achim Freund (fupa.net)

 

 

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Gerechtes Unentschieden

Nach verhaltenem Beginn waren es zunächst die Wasunger, die in Halbzeit 1 spielerisch besser mit den Platzverhältnissen zurechtkamen. Klare Chancen blieben jedoch Mangelware. Die Gastgeber beschränkten sich in dieser Phase des Spiels, ihre Angriffsbemühungen, aus einer sicheren Abwehr heraus, immer kleine Nadelstiche zu setzen.

Diese Rechnung schien zunächst aufzugehen. In der 20. Minute scheiterte Torjäger Hess noch am Pfosten, machte es in der 30. Minute aber dann besser und brachte seine Farben in Front. Die Karnevalsstädter liesen sich vom Führungstreffer der Hausherren nicht beeindrucken und kamen wenig später, wenn auch aus stark Abseitsverdächtiger Position, zum verdienten Ausgleich.

Nach dem Pausentee war etwas mehr Zug im Spiel der Hausherren, aber wie schon in den Wochen zuvor, scheiterten sie wieder mal an der schlechten Chancenverwertung (Völkner 56`und Hess 68`). Und so kam wie es kommen musste, nachdem Pfeiffer im Mittelfeld nicht wirklich angegriffen wurde, zog er aus 16m einfach mal ab und die Kugel schlug links unten im Kasten ein (77`). Die Hausherren warfen nun alles nach vorne und wurden in der 90`dafür belohnt. Eichhorn wurde schön frei gespielt und jagte die Kugel aus 10m unhaltbar in die Maschen. Am Ende ein glückliches aber gerechtes Remis.

 

Druckvollem Gegner unterlegen

In einer hochklassigen und temposcharfen Begegnung der Fußball-Landesklasse muss sich die SG Herpf der SG Borsch auf eigenem Platz knapp mit 0:1 Toren geschlagen geben.

Der Erfolg für die Gäste aus Borsch war verdient. Die Männer von Trainer Andreas Herzberg waren über weite Strecken das überlegene Team. Bei besserer Chancenverwertung hätten sie die Partie früher entscheiden können. Beide versuchten, mit schnellen Ballpassagen und direktem Spiel das Mittelfeld zu überbrücken. Das gelang der Borschern viel besser. Den kämpferisch gut aufgelegten Gastgeber fiel es gegen früh und aggressiv störende Gäste sehr schwer, ihr Kombinationsspiel aufzuziehen. Was oft sehr gefällig aussah, wurde im letzten Drittel zu selten gefährlich ausgespielt.

Die erste Chance der Begegnung hatten der Gast in der 5. Minute. Die Eingabe von Melzer verpasste Bittorf vor dem Tor nur knapp. Auf der anderen Seite konnte Kirchner bei einem Angriff der Gastgeber vor Damm klären (10.). Fünf Minuten danach war es Becker, der Damm die Kugel noch vom Fuß spitzelte. In der 17. Minute fiel das 0:1, als sich erneut Melzer rechts schön in Szene setzte und dessen Flachpass Bittorf über die Linie drückte. War das Spiel bis dahin ausgeglichen, so drückte ab da die Herzberg-Elf diesem ihren Stempel auf. Früh den Gegner störend und schnell umschaltend, kam sie immer wieder gefährlich vor das Tor. Die Herpfer Abwehr bekam aber oft noch ein Bein dazwischen und konnte klären. Nach schöner Kombination über Gimpel und Wiegand wurde Bittorf geschickt, aber der Abseitspfiff bremste ihn jäh. Nicht die einzige Entscheidung, die aus Borscher Sicht fragwürdig war. Von den Gastgebern kam offensiv nicht viel, weil Borsch sehr früh störte und so oft Fehler provozierte oder den Gegner zu ungenauen, lange Bällen zwang. Vor dem Tor von Möhring „brannte“ es dagegen öfter. Der parierte den Kopfball von Johannes Krauss im Nachfassen (27.). In der 42. Minute hatte Möhring Glück, als Nier für ihn beim Kopfball von Becker auf der Linie klärte.

Starker René Melzer

Die ersten zehn Minuten nach dem Seitenwechsel gehörten den Gästen. Genauer gesagt René Melzer. Nach schlampig ausgeführtem Freistoß von Damm, der Kimpel die Kugel genau in die Füße spielte, schickte dieser Melzer, der aus zehn Metern nur den Pfosten traf (47.). Kurz darauf wurde nach einem Ballgewinn erneut Melzer gesucht, der von rechts in den Strafraum eindrang und Bittorf bediente. Dieser donnerte die Kugel über die Latte. Weitere zwei Minuten danach parierte Möhring Melzers abgefälschten Schuss toll. In der 54. Minute hätte aber das 2:0 fallen müssen, als Bittorf Melzer bediente, der aus fünf Metern die Kugel neben das leere Tor setzte. Die Heimelf tat sich schwer, zu Chancen zu kommen. Aber in der 59. Minute fiel doch fast der Ausgleich. Die Flanke von Hamm brachte Hofmann per Kopf auf das Tor, aber genau in die Arme von Ritz. Auf der Gegenseite scheiterte Bittorf an Möhring und der Nachschuss von Wiegand wurde geblockt (60.).

Bis zum Schluss verlegten sich die Gäste nicht auf das Halten des Vorsprunges. Vielmehr verteidigten sie mit hohem Laufaufwand weiter sehr hoch und liefen den Gegner schon weit in dessen Hälfte an. Deswegen gab es in der Herpfer Schlussoffensive für die Herzberg-Elf nur einen Freistoß von Safradin (85.) und eine Freistoß-Flanke von Damm (90.) zu überstehen. Beide Male klärte Ritz zur Ecke. Ansonsten war die Abwehrreihe um Kirchner und Becker stets Herr der Lage vor dem eigenen Kasten, sodass es beim 0:1 blieb.

Trainerstimmen:

Mike Noack, Trainer SG Herpfer SV: Der Borscher Erfolg geht absolut in Ordnung. Sie waren präsenter und robuster in den Zweikämpfen. Mit unseren Fehlern spielten wir dem Gegner aber auch oft in die Karten. Gegen das starke Borscher Pressing haben wir uns sehr schwer getan und kaum Mittel gefunden, um zu Chancen zu kommen. Wenn man gegen einen solch starken Gegner wie Borsch bestehen will, muss alles passen. Und das war bei uns heute eben nicht der Fall.

Andreas Herzberg, Trainer SG Borsch: Ich denke unser Sieg ist verdient. Wir wollten nicht auf Ballbesitz spielen, sondern uns auf die Herpfer Taktik einstellen und im Umkehrspiel zum Erfolg kommen. Es ist schön, wenn ein Trainer nach dem Spiel sagen kann, dass seine Mannschaft das umgesetzt hat, was vor der Partie besprochen wurde. Wenn man gegen einen starken Gegner wie Herpf das Spiel aber nicht entscheidet, was wir hätten tun müssen, bleibt es  bis zum Schluss spannend. Quelle: (stz-online.de – Ralf Ilgen)

Zu ungefährlich vor dem Tor

Nach unruhigem Beginn mit vielen Fehlpässen auf beiden Seiten bekam die Heimelf das Spiel in den Griff. Sie hatte mehrere Chancen und erzielte das 1:0 durch einen schönen Heber.

Nach der Pause wurden die Gäste immer stärker und drückten auf das Berkacher Tor. Sie erspielten sich viele Chancen und kamen verdient zum Ausgleich. Auch wegen den verletzungsbedingten Auswechslungen ging die Ordnung im Spiel der Heimelf komplett verloren. Mit viel Glück und dank einer überragenden Torhüter-Leistung überstanden sie diese Phase. Kurz vor Schluss gab es aber doch noch ein Aufbäumen und den Treffer zu einem glücklichen Heimsieg.

 

Quelle: Meininger Tageblatt

Eine unnötige Zittereinlage

In der Fußball-Landesklasse gab die SG Herpfer SV beim Gastspiel in Steinbach-Hallenberg eine sichere Führung fast noch aus der Hand.

Dass bei den Gästen mit Grebenar, Fuchs und Kämmer ein Großteil der Offensivabteilung fehlte, war deren Spiel zunächst anzumerken. Die ebenfalls nicht in Bestbesetzung angetretenen Gastgeber hatten den besseren Start, wirkten bissiger und wacher. Nach einem Grundlinien-Durchbruch von Dumitrascu fand dieser mit seiner Flanke am langen Pfosten den frei stehenden Hermann, der die Kugel per Kopf hauchdünn über die Latte bugsierte (5.). Auch sonst lagen die Feldvorteile beim Aufsteiger, der sich sehr engagiert zeigte und die Hoheit im Mittelfeld besaß. Chancen gab es jedoch nicht viele, weil beide Abwehrreihen gut standen. Ein krasser Fehler der Heimelf brachte den Gast dann nachhaltig ins Spiel. Alexander Fischer schlug einen Freistoß vom eigenen Strafraum ins Mittelfeld und genau in die Beine von Damm. Der zog entschlossen zum Tor und konnte von Kirchner erst kurz vor dem Strafraum gebremst werden. Den fälligen Freistoß schoss Nier frech unter der hoch springenden Mauer durch aufs kurze Ecke. Dorthin tauchte Bindriem zwar, konnte den Einschlag aber nicht verhindern (0:1/21.). Kurz darauf nutzten die Gäste einen Ballgewinn inclusive einer Schlafwageneinlage der Heimelf zum 0:2. Hofmann tauchte frei vor Bindriem auf und überwand ihn. Der Spielverlauf war damit auf den Kopf gestellt, was Gästetrainer Mike Noack in der Pause mit „man muss auch mal aus wenig viel machen“, kommentierte.

Bis zum Seitenwechsel passierte aber noch einiges. In der 29. Minute kam die Kugel nach einem Querschläger zu Volkmar. In einer unübersichtlichen Situation gingen er und Nier zu Boden und Schiedsrichter Krech entschied trotz großer Proteste der Gäste auf Strafstoß. Den setzte Alexander Fischer sicher zum 1:2 ins Netz. In der Folge gab es Chancen auf beiden Seiten. Die Nachspielzeit der ersten Hälfte brachte für Herpf noch eine Freistoßchance aus 22 Metern. Beeindruckt vom ersten Treffer machte Bindriem erst einen Schritt in Richtung Mauerecke, womit ihm dann die entscheidenden Zentimeter fehlten und er an den von Hofmann platziert in seine Ecke getretenen Ball nicht mehr herankam (1:3/45.+2).

 

 

Die erste Gelegenheit nach dem Seitenwechsel gehörte den Herpfern. Safradins Kopfball strich aber am or vorbei. Die Gäste verlegten sich nicht alleine auf das Halten des Vorsprungs. Sie störten die Gastgeber früh und effektiv im Spielaufbau und kamen immer wieder gefährlich vor das Tor der Heimelf. So Rutschik, der in der 65. Minute an Bindriem scheiterte. Dem FC unterliefen viele Fehler im Spielaufbau, aber in der 69. Minute gelang es, die Gästeabwehr auszuhebeln. Robert Menz setzte sich links schön durch und passte vor das Tor. Dort war Felix Fischer völlig frei, der noch Möhring ausspielte und auf 2:3 verkürzte.

Aber die Gäste antworteten erneut mit einem Doppelschlag. Zunächst scheiterte Hofmann zwar in aussichtsreicher Position (70.), um es zwei Minuten danach besser zu machen. Damm legte auf und Hofmann drückte den Ball zum 2:4 über die Linie. Weitere zwei Minuten danach nutzte Damm die Unordnung in der FC-Abwehr und ließ Bindriem keine Chance (2:5/75.).

Das brach den Gastgebern aber nicht wie erwartet das Genick. Die erhöhten den Druck. Es dauerte aber bis zur 85. Minute, ehe die Lücke gefunden war. Durch diese wurde Menz angespielt, der zum 3:5 traf. Die aufkommende Nervosität der Gäste steigerte sich, als Menz in der 89. Minute im Nachsetzen zum 4:5 erfolgreich war. So hatten die Gäste bis zum Ende der langen Nachspielzeit noch bange Momente zu überstehen, ehe der hart erkämpfte Dreier feststand. „Uns fällt es im Moment schwer, zu unserem Spiel zu finden. Unsere Offensive war natürlich geschwächt durch die Ausfälle, aber wir haben sehr effektiv gespielt und von den Fehlern des Gegners profitiert“, sagte SG-Trainer Mike Noack. „Insgesamt haben wir aber zu viel zugelassen, gerade in der Schlussphase. Da wurde zu inaktiv verteidigt. Das darf uns nicht passieren.“ Quelle: STZ (Ilg)

 

F1 – Heimerfolg im Waldstadion

Am Sonntag gewannen die F1-Junioren ihr Heimspiel gegen die Mannschaft aus Schwallungen verdient mit 4:2. Nach der Auftaktpleite in Floh-Seligenthal hatte man sich vorgenommen, Wiedergutmachung zu betreiben.

Das gelang am Ende durch eine geschlossene Mannschaftsleistung eindrucksvoll. Die Marschroute für die Jungs war klar definiert: schnörkellos und zielstrebig auf das gegnerische Tor spielen. Dies klappte gegenüber dem ersten Spieltag stark verbessert. So blieben am Ende noch viele Torchancen ungenutzt. Verbesserungswürdig für die kommenden Wochen wird noch das Halten der Positionen sein.

Großes Lob gilt vor allem unseren „Kleinsten“ Jonas Schadt und Emil Köhler (beide Baujahr 2012). Beeindruckend wie sie den teilweise zwei Jahre älteren Gegenspielern (Baujahr 2010) den „Schneid abkauften“. Nach dem spielfreien Wochenende begrüßen wir dann zum nächsten Heimspiel die Gäste aus Mittelschmalkalden.

Torschützen:
Heim: Hack (10., 30., 38.) und Gäbler (28.)
Gast: Gramann (25.) und Jiminez (35.)

 

Eiskalt vom Punkt ⚽🏆😎

In einem Pokal-Krimi rang der Landesklassen-Vertreter die höherklassigen Gäste im Elfmeterschießen nieder. Nach 90 Minuten und der Verlängerung stand es trotz vieler guter Chancen beiderseits 0:0.

Die Besucher sahen ein abwechslungsreiches Spiel, das mit zunehmender Dauer auch immer mehr Torszenen zu bieten hatte. Dabei erwischten die Gäste den besseren Start. Als Lischke auf Trübenbach passte, hatte der freie Bahn, scheiterte aber aus zwölf Metern am toll reagierenden Möhring (8.). Nach der druckvollen Anfangsphase konnten die Gastgeber das Spiel beruhigen. Offensiv agierten sie aber zunächst zu überhastet und oft zu ungenau. Gegen Ende der ersten Hälfte änderte sich das, weil die Gastgeber besser ins Spiel kamen. Als Kämmer auf Damm passte, schoss dieser knapp über das Tor. Kurz darauf kam die Kugel nach schönem Zusammenspiel zwischen Damm und Hamm vor das Tor zum freien Kämmer, der an Notas im Gästekasten scheiterte. Mit dem Pausenpfiff zog Kämmer nochmal nach schöner Einzelleistung ab, aber auch hier war Notas auf dem Posten.

Krumbein hatte die erste gute Chance nach dem Wechsel, brachte den Ball aber nicht an Möhring vorbei, der geschickt den Winkel verkürzte (53.). In einem ausgeglichenen Spiel schwächten sich die Gäste nach 60 Minuten, als Abwehrchef Heim die Gelb-Rote Karte sah. Die Überzahl der Gastgeber war zunächst nicht zu bemerken, da die Gäste mächtig Druck machten. Der Kopfball von Machts wurde abgeblockt (63.) und der Schuss von Aliyev ging über die Latte (65.). Gegen Ende der regulären Spielzeit und mit abnehmenden Kräften der Gäste neigte sich die Waage dann aber in Richtung der Heimelf. Safradin (70.), Domazet per Kopf (75.) und Grebenar, der drei Gegner narrte (80.), konnten ihre Chancen aber nicht nutzen. Während es Aliyev nochmal vergeblich für die Gäste probierte (84.), hatte Fuchs die letzte Chance in der regulären Spielzeit. Sein Kopfball strich aber über das Tor (87.).

 

 

In der Verlängerung vergaben zunächst Grebenar auf der einen und Aliyev auf der anderen Seite gute Schusschancen. Nach 98 Minuten hatte Damm die große Chance auf das 1:0. Drei Meter vor dem Tor kam er per Kopf an den Ball, sein Aufsetzer ging aber über den leeren Kasten. Bis zum Ende der Verlängerung waren beide bemüht, die Entscheidung zu suchen und so dem Elfmeterschießen zu entgehen. Das klappte aber nicht, sodass über das Weiterkommen vom Punkt entschieden wurde. Hier trafen Nier, Müller, Zöller, Grebenar und Domazet für die Gastgeber, während bei den Gästen mit Machts gleich der erste Schütze am toll reagierenden Möhring scheiterte. Der Rest war großer Herpfer Jubel über eine kleine Pokalsensation. Quelle: STZ-online (ilg)