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Der neue Spielplan ist da!

Der TFV hat heute den neuen Spielplan der 11teamsports Landesklasse 3 veröffentlicht. Am Samstag, den 11. August 2018 fällt der Startschuss in die Saison 2018/19. Für unsere Elf startet das neue Spieljahr mit einem Heimspiel am Sonntag, den 12. August 2018 gegen den FSV Waltershausen.

Hier ein Überblick der ersten 5 Spiele unserer Mannschaft:

So., 12.08.18 – 15:00 Uhr (H) FSV Waltershausen
Sa., 25.08.18 – 15:00 Uhr (A) FC Steinbach-Hallenberg
So., 02.09.18 – 15:00 Uhr (H) SV Borsch 1925
So., 16.09.18 – 15:00 Uhr (A) FSV 06 Ohratal
So., 23.09.18 – 15:00 Uhr (H) FC An der Fahner Höhe II

Den gesamten Spielplan zum downloaden gibt es hier:
https://www.fupa.net/fupa/export/spielplan_teams/sg-herpfer-sv-614685.pdf

 

Interview zum Vorbereitungsstart

Trainer Mike Noack geht mit der SG Herpf/Helmershausen in seine mittlerweile fünfte Saison seit seiner Rückkehr auf die Trainerbank. Unter der Regie des 48-Jährigen konnte sich die Mannschaft Stück für Stück verbessern und in der Landesklasse etablieren. Die vergangene Spielzeit schloss man auf Rang vier ab und brachte damit die beste Platzierung in der Landesklasse unter Dach und Fach. Phasenweise sah es sogar danach aus, als könne die Mannschaft ganz oben angreifen. Zur neuen Saison muss Mike Noack nur einen Spieler ersetzen, erhält aber auch einen Wunschspieler zurück. Im Interview spricht der Trainer über die kurze Sommerpause, die bevorstehende Saison und die Veränderung im Trainerstab.

In der vergangenen Saison spielte die Mannschaft eine hervorragende Runde, musste im zweiten Saisonabschnitt aber abreißen lassen. Hast du die Spielzeit schon aufgearbeitet und welche Schlüsse hast du gezogen?

Insgesamt war es schon eine sehr gute Runde. Wir konnten in vielen Spielen, vor allem zu Hause, unsere Spielidee auf den Platz bringen und teilweise sehenswerten Fußball spielen. Hier hat die Mannschaft sich enorm weiterentwickelt. Im letzten Sommer gab es ja schon einige Skeptiker, ob wir denn eine konkurrenzfähige Mannschaft haben werden. Die hatten wir definitiv. Aber ehrlicherweise muss man sagen, dass sicher noch mehr möglich gewesen wäre. Wir haben in der Rückrunde einfach zu viele Punkte liegen gelassen. Hier hatten wir einige Spiele lang mit enormen personellen Problemen zu kämpfen, wie in Viernau und in Waltershausen. Aber viel ärgerlicher sind die späten Gegentreffer, die uns gegen Brotterode, Hildburghausen und Sonneberg viele Punkte kosteten. Enttäuschend war vor allem auch das Rückspiel gegen Meiningen, als wir uns für eine ganz starke erste Halbzeit nicht belohnten und dann auch hier unnötig verloren.

Was imponierte dir an deiner Mannschaft?

Der Wille und die Motivation, uns spielerisch weiterzuentwickeln und die Vorstellungen des Trainerteams umzusetzen. Schon als wir im letzten Jahr lange gegen den Abstieg kämpfen mussten, wollte die Mannschaft keine Rückkehr zum Konterfußball der vergangenen Tage. Dann das Auftreten in den Heimspielen. Hier hatten wir einige wahre Fußballfeste. Wenn wir da wieder anknüpfen können, werden wir auch wieder mehr Zuschauer in das Waldstadion locken können. Und der Zusammenhalt in der Mannschaft. Auch unsere kroatischen Neuzugänge wurden prima integriert. Unsere Stärke liegt vor allem in der mannschaftlichen Geschlossenheit, wobei jeder natürlich seine individuellen Stärken einbringen soll und kann.

Wie zufrieden bist du mit der Entwicklung der Mannschaft und wo steht sie Deiner Meinung nach?

Wie oben schon beschrieben, bin ich sehr zufrieden. Wir haben weitere deutliche Fortschritte gemacht. Viele Mannschaften stehen mittlerweile tief und setzen ihr Hauptaugenmerk auf die Arbeit gegen den Ball. Doch zielstrebig und mit einem klaren Plan, auch und vor allem gegen tiefstehende Gegner zu spielen, ist viel schwieriger zu trainieren. Die Spieler müssen die Trainingsinhalte auf dem Platz wiedererkennen und dann umsetzen. Wenn das gelingt, ist es auch für den Trainer ein tolles Gefühl. Hier werden wir weitermachen, da gibt es immer noch viel zu tun.

Lass uns einen Blick auf die Mannschaft werfen. Dieses Mal konnte die Mannschaft weitgehend gehalten und gezielt ergänzt werden. Siehst du die Transfers (Ab- und Zugang) mit einem lachenden und weinenden Auge?

Mit dem „Ficko“ haben wir natürlich ein Urgestein und wichtigen Spieler verloren. Er war in Sachen Einsatz und Wille vorbildhaft. Auf Grund seiner beruflichen Belastung kann ich den Wechselwunsch allerdings verstehen. Mit Michael Damm habe ich in der Tat einen Wunschspieler dazu bekommen. Wir kennen den „Micha“ ja, er ist ja quasi heimgekehrt. Mit ihm werden wir in der Offensive noch variabler und hoffentlich auch torgefährlicher werden, die Qualitäten dazu bringt er auf alle Fälle mit. Und mit Tomislav Cavar kommt noch ein zweiter richtig guter Torhüter, der uns auf dieser Position „krisenfest“ macht. Da keiner weiter geht, sehe ich uns personell gut aufgestellt für die kommende Saison.

Wo liegen die Schwerpunkte in der Vorbereitung? Acht Testspiele stehen in Summe auf dem Programm.

Natürlich müssen die konditionellen Grundlagen gelegt werden. Damit haben wir bereits begonnen. Das machen wir wie gewohnt fast alles mit Ball. Die Testspiele sind Teil des Trainings. Wir hatten ja noch nie so viele. Ich möchte diese Spiele aber nutzen, um an der taktischen Feinjustierung und auch Flexibilität weiter zu arbeiten. Deshalb haben wir auch Testgegner von der Oberliga bis zur Kreisoberliga im Programm. Weitere Schwerpunkte werden das individualtaktische Verhalten in der Defensive sein, ein noch aktiveres Agieren gegen den Ball und Automatismen im letzten Angriffsdrittel mit Abschlusshandlung.

Wie sieht die Marschrichtung für die neue Saison aus? Was darf von deiner Mannschaft erwartet werden?

Ich denke, wir können wieder eine gute Rolle spielen. Ich erwarte vor allem auch, dass wir in der Fremde dominanter Auftreten und mit mehr Souveränität und Abgeklärtheit agieren. Die Mannschaft ist fast komplett zusammengeblieben, also sollten wir unsere Leistungen stabilisieren und uns dafür auch belohnen können. Wenn wir unseren Ansatz weiter vertiefen, kommt attraktiver Fußball heraus. Die Individualisten dazu haben wir. Und dann, als Folgeerscheinung, wird sich auch der Erfolg einstellen.

Stefan Kämmer ist vom Verein zum neuen Co-Spielertrainer ernannt worden. Freust du dich auf die Zusammenarbeit?

Stefan ist die Herpfer Ikone der letzten 2 Jahrzehnte. Es ist toll zu erleben, wie er sich weiterhin mit nun 37 Jahren in jedem Training voll reinhaut und ein großes Vorbild für alle anderen ist. Wir kennen uns weit über 10 Jahre, jeder weiß, was der andere will und wie er tickt. Nun hat er die Bereitschaft signalisiert, sich dem Trainerjob verstärkt zuzuwenden. Das traue ich ihm perspektivisch zu. Die Mannschaft begegnet ihm auch mit dem nötigen Respekt. Ich freue mich, mit ihm nun auf Trainerebene verstäkt zu arbeiten, wobei Stefan auch als Spieler weiter voll und ganz zur Verfügung steht und daher auch aktiv am Training teilnehmen wird.

Wie siehst Du die Landesklasse kommende Saison, auch im Vergleich zum letzten Jahr ?

Auf Grund der drei  Absteiger werden wir eine sehr starke und ausgeglichene Staffel haben. Es wird wesentlich schwerer werden, zu bestehen. Ich erwarte viele enge Spiele und ein sehr ausgeglichenes Feld. Im Moment sehe ich keine Mannschaft, die abfällt. Deshalb wird es sehr wichtig sein, gut aus den Startlöchern zu kommen. Wir haben im vorletzten Jahr gesehen, wie schwer ein Fehlstart für die ganze Saison wiegt. Und im letzten Jahr den positiven Effekt eines guten Starts.

Zum Abschluss noch ein klein wenig Spekulation – vervollständige doch bitte folgenden Satz: Die SG Herpf/Helmershausen wird am Ende der Saison 2018/19 …

in einer sehr starken Landesklassen-Staffel 3 wieder unter den ersten fünf Mannschaften einlaufen.

 

Sicher dir deinen Platz

Nach der Saison ist vor der Saison – Mit der Dauerkarte bei allen Heimspielen dabei sein!

2.256 Zuschauer waren in der vergangenen Saison bei den Heimspielen der SG Herpf/Helmershausen in der Landesklasse. Damit belegte man im Zuschauerranking Platz drei. Und die Mannschaft freut sich auch in der nächsten Saison wieder auf ein gut besuchtes Waldstadion. Sei auch du wieder 15x live dabei und sichere dir jetzt deinen „Stammplatz“ für die Saison 2018/19. Die Preise der Dauerkarte bleiben im Vergleich zur Vorsaison unverändert.

Preise Dauerkarte:

Dauerkarte Vollzahler: 52,- Euro

Dauerkarte ermäßigt: 40,- Euro (Schüler, Studenten, Rentner)

Dauerkartenbesitzer können per Email info@herpfersv07.de oder tel. unter 0160-1586065 Ihre Dauerkarte verlängern.

 

Sieben Tore zum Saisonabschluss

Mit einem 7:2-Kantersieg beendet die SG Herpf/Helmershausen die Saison in der Fußball-Landesklasse und klettert damit in der Endabrechnung noch auf den 4. Tabellenplatz.

Vor der Partie verabschiedeten die Herpfer mit Christian Fickel, der nach Jüchsen wechselt, einen ihrer verdienstvollsten Akteure der vergangenen Jahre. Der hatte nach fünf Minuten auch die erste Chance für die Heimelf, traf aus guter Position aber nur den Pfosten. Wenig später strich Domazets Kopfball nur knapp über das Tor. In der 10. Minuten spielte Domazet aus dem Mittelfeld den tödlichen Pass durch die Schnittstelle auf Kämmer, der sich die Chance frei vor Gästeschlussmann Schuchardt nicht entgehen ließ und zum 1:0 einschob. Auch danach ging es weiter fast nur in eine Richtung. Fickel legte quer auf Hamm, aber auch der traf nur den Pfosten (14.). Zwei Minuten danach setzte sich Müller energisch im Strafraum durch und erhöhte auf 2:0. Zum Abschluss der anfänglichen Drangperiode der Gastgeber traf Mateo Safradin mit einem wuchtigen Schuss aus 16 Metern zum 3:0.

Der Schlendrian …

Von den Gästen war offensiv bis dahin nur wenig zu sehen. Lediglich Sören Lehmann zwang Möhring zu einer ersten Parade (18.). Zu sehr waren die Randgothaer ansonsten mit Abwehraufgaben beschäftigt. Zudem sahen sie sich bei ihren Angriffsversuchen einer konsequent nach hinten arbeitenden Heimelf gegenüber. Aber das blieb nicht so. Mit der klaren Führung im Rücken schlich sich hier und da der Schlendrian ein bei den Herpfern. In der 33. Minute wurde in der Abwehr viel zu zögerlich agiert. Die Kugel kam über rechts vor das Tor, wo Sören Lehmann völlig frei stand und zum 3:1 einschob. Während die Gastgeber weiter munter ihre Chancen vergaben, stand es plötzlich nur noch 3:2. Möhring hatte sich bei einer Ecke verschätzt, die Kugel rutschte ihm durch die Hände, und Zoina bedankte sich (43.). Weil im Gegenzug der Pfiff nach einem klaren Foul an Grebenar im Strafraum ausblieb und Fickel nur die Lattenunterkante traf, ging es nur mit der knappen Führung für die Gastgeber in die Pause.

Kurz nach Wiederbeginn wäre es beinahe knüppeldick gekommen für die Herpfer, als Michele Lehmann plötzlich frei vor Möhring auftauchte, aber die Kugel nicht an diesem vorbeibrachte. In den Minuten danach gab es einen Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Dieser offenen Spielphase setzte Mateo Safradin in der 62. Minute ein Ende, als er die Kugel von Grebenar schulmäßig aufgelegt bekam und aus zwölf Metern trocken ins lange Eck traf. Phasenweise kam in der Partie unnötig viel Hektik auf, woran der Unparteiische mit einigen fragwürdigen Entscheidungen seine Anteil hatte. Aber auch von der Sieblebener Bank kam viel Unruhe ins Spiel, weil einer der Auswechselspieler der Gäste jede Entscheidung des Schiedsrichters kommentieren musste und bei seinen Äußerungen mehrfach Glück hatte, dass diese ungestraft blieben.

Am Ende doch noch deutlich

In der Folge spielte nur noch der Gastgeber, sündigte aber erstmal weiter in der Chancenverwertung. In der Schlussphase drehten die Herpfer aber nochmal auf und schraubten das Ergebnis in die Höhe. Josip Grebenar setzte zum unwiderstehlichen Solo an und jagte die Kugel zum 5:2 ins Netz (82.). Auf der Gegenseite entschied der Unparteiische auf Strafstoß, den Möhring aber in großem Stil hielt. In der 86. Minute bekam auch der Gastgeber einen Elfmeter zugesprochen, den man allerdings nie hätte pfeifen dürfen. Schuchardt hatte im rausstürzen den Schuss des freien Grebenar toll pariert, ehe der Schütze über den Torhüter fiel. Björn Göpfert war das egal. Er setzte den Ball zum 6:2 in die Maschen (87.). Der Schlusspunkt unter dem Spiel und eine tolle Herpfer Saison war das Tor zum 7:2-Endstand kurz vor Ultimo, als Grebenar frei vor dem Tor uneigennützig auf Nier ablegte, der nur noch in den leeren Kasten einzuschieben brauchte. Quelle: STZ-online (ilg)

Heimspiel zum Saisonabschluss

Mit einem Sieg hat sich die Truppe von Trainer Mike Noack in der letzten Saison von ihren Fans in die Sommerpause verabschiedet – und das soll auch am Samstag so sein. Zu Gast ist der Tabellenneunte Siebleben.

Der Gegner:

Die Gäste belegen aktuell mit 38 Punkten Tabellenplatz neun. Elf Siege, fünf Remis und dreizehn Niederlagen, so liest sich die Bilanz der Gäste vor dem abschließenden 30. Spieltag. Nach den erfolgreichen Spieljahren 2014/15 und 2016/17 war es auch wie im letzten Jahr eine eher durchwachsene Spielrunde. Beim ersten Blick auf die Tabelle und die Ziele kann man die Saison als solide bezeichnen: Platz neun ist eine Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr um drei Ränge.

Zu den Kuriositäten dieser Saison gehört zweifelsohne das Torverhältnis der Gäste mit 80:72 Toren. In der Offensive belegt man mit dem Wert der erzielten Treffer ligaweit Rang 2 und in puncto Gegentreffer Platz 12. Offensiv gehört man mit Lehmann & Co. schon seit Jahren zu den stärken Teams, aber die Balance zwischen stabiler Defensive und Offensive fand man abermals nicht. Gewiss auch ein Grund für eine gewisse Enttäuschung. Denn die Bilanz kann man so lesen: „Im Angriff hui, hinten pfui“.

Auswärts brachte die Mannschaft um Trainer Bergmann nur wenig zustande; obwohl sie manches Mal gefällig mitspielte, holte sie auf fremden Plätzen nur neun Zähler. Zuletzt kassierte man zwei Niederlagen in Folge (Hildburghausen, Borsch) und wird nun ähnlich wie unsere Mannschaft um einen positiven Saisonabschluss bemüht sein. Am Ende wird Platz 9 oder 10 zu Buche stehen. Um in der nächsten Saison besser positioniert zu sein, muss auch einiges besser gemacht werden. Aber das zu analysieren, brauch Zeit. Zeit die sich die Verantwortlichen nach dem letzten Spiel sicherlich nehmen werden.

Zur Lage:

Mannschaft und Trainer Mike Noack wollen natürlich die Saison erfolgreich abschließen und noch einen Sieg im Waldstadion einfahren.Tabellenplatz 5 ist der Mannschaft sicher und Platz 4 je nach Ausgang der Partie Borsch gegen Viernau noch möglich. Am Ende gibt es so oder so allen Grund zu feiern, denn sowohl Platz 5 oder vielleicht 4 bedeuten die beste Platzierung seit Landesklasse-Zugehörigkeit. Und sind wir mal ehrlich. Wäre hätte das vor Saisonbeginn bei allen Unkenrufen für möglich gehalten. Der Mannschaft gebührt wirklich Respekt für diese tolle Entwicklung / Saison.

„Die Jungs sollen gegen Siebleben einfach nochmal zeigen, was sie drauf haben. Es geht für uns darum, auch das letzte Spiel zu einem guten Spiel von uns zu machen“, so der Wunsch des Trainers.

Freuen wir uns auf einen spannenden Fußball-Nachmittag. Schiedsrichter der Partie ist Paul Hegenbarth. Assistiert wird er an der Linie von Konrad Götze und Tim Stöcklein. Anstoß am Samstag wird 15.00 Uhr sein. Wer nicht vor Ort sein kann, kann das Spiel im Live-Ticker unserer Smartphone-App verfolgen. Im Anschluss an die Partie am Samstag findet die Saisonabschlussfeier statt. Wir hoffen natürlich, die Spielzeit erfolgreich beenden zu können und freuen uns auf einen gemütlichen Abschluss nach dem Spiel.

Den Auftakt am Samstag machen ab 10:30 Uhr unsere Soccerkids. Hierzu begrüßen wir Ivonne Hartmann (Champions League Siegerin mit dem VfL Wolfsburg) im Herpfer-Waldstadion, welche eine Überraschung parat halten wird …

 

Knapp aber verdient

In der Fußball-Landesklasse fuhr die SG Herpf in Bad Salzungen ihren fünften Auswärtssieg ein. Trotz der Niederlage enttäuschten die ersatzgeschwächten Gastgeber nicht.

Daniel Hlawatschek, Trainer der Gastgeber, setzte mit Philipp Volkhardt, Leonard Schmidt und Gregor Kuhn drei Nachwuchskräfte aus den A-Junioren ein. Sie lösten gegen die Rand-Meininger ihre Aufgaben gut und hatten ihren Anteil, dass die Partie bis zum Abpfiff spannend blieb und der Gastgeber trotz akuter personeller Probleme gehörig Gegenwehr lieferte.

Beide Mannschaften versuchten, mit spielerischen Elementen in der über weite Strecken wohltuend fairen Partie zum Erfolg zu kommen. Die Gastgeber formierten ihre Viererkette um die Innenverteidiger Leonard Schmidt und Alexander Völker ungefähr 30 Meter vor dem eigenen Tor, das Tobias Blochberger umsichtig hütete. Die individuell starken Offensivkräfte der Herpfer Josip Grebenar, Christian Fickel und Stefan Kämmer „erfreuten“ sich einer engen Deckung mit dem Ziel, das Angriffsspiel der Gäste gar nicht erst zur Entfaltung kommen zu lassen. Auch die Herpfer zeigten gehörig Respekt vor dem Angreifer des Gegners und verengten bei Ballbesitz die Räume für die Wackeraner. Trotzdem entwickelte sich ein ansehbares Spiel. Herpf versuchte mit Pässen in die Bad Salzunger Nahtstellen zum Erfolg zu kommen.

Ein erstes Achtungszeichen setzte Kämmer, der aus halbrechter Position vom Strafraum am langen Pfosten vorbei verzog. Den Pass spielte Grebener, der zwei Bad Salzunger mit starker Finte am Strafraum auf sich zog. Die Gästeelf von Trainer Maik Noack versuchte, mit genauen Ballpassagen die Abwehr der Hausherren auseinanderzuziehen. Im Spiel nach vorne ging es mehrfach bei den Hausherren schnell, jedoch fehlte in einigen Situationen die Präzision, um in der Spitze Matthias Weisheit oder Charlie Weisheit gefährlich in Szene zu setzen.

Beide Mannschaften belauerten sich und warteten auf einen Fehler des Kontrahenten. Oliver Nier spielte einige Male schöne Pässe aus dem Mittelfeld auf die Stürmer, die aber von der Bad Salzunger Abwehr ins Abseits geschickt wurden. Was trotzdem in Richtung Tor der Kurstädter kam, war sichere Beute des umsichtig mitspielenden Blochberger im Tor der Hausherren. Fast wäre das Konzept der Gastgeber aufgegangen. Sascha Grob tauchte im Konter auf der rechten Seite auf und behauptete den Ball. Seine Eingabe erreichte Seidel, der es zu genau meinte und nur den langen Pfosten traf. Steffen Möhring im Tor der Herpfer besaß keine Abwehrmöglichkeit (33.). Besser und vor allem effektiver machten es die Gäste. Kurz vor der Pause staubte Fickel nach einem Schuss von Grebenar und brachte seine Farben in Führung.

Auch im zweiten Abschnitt blieb die Partie ausgeglichen. Den Wackeranern fehlte beim Abschluss von Seidel, der an der Lattenoberkante landete, abermals das Glück. Auch die Gäste blieben in einigen Situation gefährlich, jedoch fehlte es ihnen im Konter einige Male am genauen finalen Pass. So blieb es beim knappen Erfolg, der mit der letzten Aktion gegen Seidel, der Strafstoßpfiff des Schiedsrichters Andre Thormann blieb aus, noch einmal ins Wanken geriet.

Die Trainerstimmen:

Dem Trainer der Hausherren, Daniel Hlawatschek, fehlte bei der letzten Aktion das Fingerspitzengefühl des Schiedsrichters. Anstelle eines Elfers kassieren wir gegen Seidel noch eine Gelb-Rote Karte. Völlig unnötig“, kritisierte er nach der Partie.

Mike Noack zeigte sich vor allem mit dem Nutzen der Kontermöglichkeiten seiner Elf nicht zufrieden, bilanzierte aber nicht unzufrieden. „In den vergangenen Wochen haben wir gut gespielt, aber einige Male unnötigerweise verloren. Heute stimmt das Ergebnis“, so der SG-Trainer. Quelle: STZ-online

 

Auf in die Kurstadt Bad Salzungen

Im vorletzten Spiel und letzten Auswärtsauftritt der Landesklassen-Saison 2017/2018 gastiert unsere Mannschaft in der Kurstadt Bad Salzungen. Ziel ist es, ein letztes Mal in der aktuellen Spielzeit vor fremder Kulisse zu punkten.

Gegnercheck

Die Gastgeber belegen aktuell mit 44 Punkten Tabellenplatz 8. Bei sechs Punkten Vorsprung auf Platz 9, werden die Kurstädter definitiv Platz 8 inne haben. Nach oben ist der Sprung auf Platz 6 durchaus noch in Reichweite. In Summe spielt man bis dato eine sehr ausgeglichene Saison und hat in der Rückrunde bisher einen guten Eindruck hinterlassen. In der ersten Halbserie sammelte man 23 Punkte, in der zweiten bisher 21. „Unser Problem war vor allem die fehlende Kontinuität“, sagt Trainer Daniel Hlawatschek.

Mit Beginn der Rückrunde eilte sein Team phasenweise von Erfolg zu Erfolg und rutschte so in die Spitzengruppe der Landesklasse. Diese Erfolgsserie riss dann am 24. Spieltag mit der 2:1-Niederlage bei der SG 1951 Sonneberg. Nun warten die Gastgeber seit 5 Partien auf einen Dreier. Letzte Woche setzte es eine klare 4:0-Niederlage beim SV Borsch 1925. Trotz alledem ist man nach den letztjährigen Platzierung (3x 11. und 1x 10.) in der Landesklasse, heuer auf dem Weg die beste Saison seit der Landesklassenzugehörigkeit zu spielen.

Die Heimbilanz der Mannen um Trainer Hlawatschek kann sich auch sehen lassen. 7 Siege, 5 Remis und nur 2 Niederlagen gab es diese Saison im Werra-Energie-Stadion.

Zur Lage

Unsere Mannschaft will die Spielzeit unbedingt mit Erfolgserlebnissen abschließen und hierzu bietet sich am Sonntag die erste Chance. Die Derbypleite und der späte Ausgleich gegen Sonneberg ist aus den Kleider geschüttelt. Nun gilt es nochmal alle Kräfte zu bündeln. Natürlich wissen wir, das uns mit Salzungen ein starker Gegner erwartet. Es geht für jeden Spieler einmal mehr darum, sein Bestes zu geben, um die Punkte am Ende zu entführen.

Personell hat sich die Lage mittlerweile wieder entspannt. Bis auf den gesperrten Esser und den angeschlagenen Fuchs, stehen Trainer Noack am Sonntag alle Spieler zur Verfügung.

Freuen wir uns auf einen spannenden Fußball-Nachmittag. Schiedsrichter der Partie ist Andre Thormann. Assistiert wird er an der Linie von Maximilian Lang und Martin Ritter. Anstoß am Sonntag wird 15.00 Uhr sein. Wer nicht vor Ort sein kann, kann das Spiel im Live-Ticker unserer Smartphone-App verfolgen.

 

Kurz vor Schluss nicht aufgepasst

Durch ein spätes Gegentor verpasst die SG Herpf/Helmershausen im Punktspiel der Fußball-Landesklasse gegen die SG FC Sonneberg einen weiteren Heimerfolg und spielt nur 2:2.

Wieder einmal belohnte sich die Elf von Trainer Mike Noack nicht für eine gute Leistung, weil sie vor dem Tor einfach zu viele Chancen brauchte. Am Ende konnten die Gastgeber aufgrund der Doppelbelastung an diesem Wochenende nicht genügend zusetzen und kassierten in der 88. Minute noch den Ausgleich.

Die erste Chance des Spiels hatte Gottschalk für die Gäste, der aus 18 Metern neben das Tor schoss (5.). Nur eine Minute danach entschied der Unparteiische richtigerweise auf Handelfmeter für Sonneberg, den Gottschalk sicher verwandelte. Der erneut ersatzgeschwächte Gastgeber, Kämmer, Fickel, Göpfert, Esser und Nier mussten ersetzt werden, zeigte sich aber nicht lange geschockt. Die Sonneberger ließen der Heimelf aber nicht viel Platz zum kombinieren. Dennoch setzte sich Rutschik rechts durch, seine Eingabe fand aber keinen Abnehmer (10.). Ähnlich sah es fünf Minuten danach beim schönen Solo von Safradin auf der linken Seite aus, dessen scharfer Pass vor das Tor geklärt werden konnte. Hamms Versuch landete neben dem Tor (18.) und eine Minute danach scheiterte Grebenar frei vor Heß im Sonneberger Kasten. Was sich hier andeutete, passierte in der 20. Minute. Akrapovic leitete mit der Hacke weiter auf Safradin. Der schüttelte zwei Gegenspieler sehenswert ab und passte von links vor das Tor, wo Domazet nur noch den Fuß hinhalten musste, um das 1:1 zu markieren.

Es gab in der temposcharfen Partie auch in der Folge viele Torszenen, die auch öfter aus Fehlern beider Seiten resultierten. So musste Zöller vor Schulz klären, als dieser durchgestartet war (23.). Auf der anderen Seite kam Grebenar bei Domazets Pass einen Schritt zu spät (35.). Die Schlussphase der ersten Hälfte läutete Gottschalk ein. Der Torjäger zog aus vollem Lauf volley ab und die Kugel klatschte an die Latte des Herpfer Kastens (40.).

Zu Beginn der zweiten Hälfte musste Möhring gleich mal auf der Hut sein. Bei einem schönen Angriff der Gäste klärte er vor dem heranstürmenden Novi. Ansonsten blieb bei den Gästen erstmal vieles Stückwerk. Es fehlte ihrem Spiel an Genauigkeit und den nötigen Ideen. Anders die Heimelf. Als Grebenar auf Fuchs durchgesteckt hatte zog dieser sofort ab, scheiterte aber am toll reagierenden Heß (53.). Domazets Schuss strich knapp über den Querbalken (55.), Grebenars Versuch landete neben dem Tor (60.).

Nach einer knappen Stunde wachten aber auch die Sonneberger wieder auf. Novi scheiterte nach einem schnell ausgeführten Freistoß an Möhring (61.). Zwei Minuten danach klärte dieser vor Gottschalk. Im Gegenzug fiel nach einer schönen Kombination das 2:1 für Herpf. Rutschik legte für Fuchs auf, der sofort in die Gasse auf Grebenar spielte und dieser schob aus acht Metern ins lange Eck ein.

Es folgte prompt die Sonneberger Antwort und wieder war es Gottschalk, der für einen Knallbonbon sorgte. Aus spitzem Winkel zog er aus der Drehung ab, doch Möhring, der am kurzen Pfosten stand, riss die Fäuste hoch (67.). In den letzten zehn Minuten ging es Schlag auf Schlag. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß traf Safradin nur das Außennetz. Kurz darauf ließ Grebenar mit einer Körpertäuschung zwei Gegner im Strafraum stehen. Bei seinem Schuss war Heß schon geschlagen, aber Motschmann klärte kurz vor der Linie zur Ecke. So kam es dann schließlich mal wieder, wie es im Fußball oft passiert. In der 88. Minute kam Sonnebergs Kapitän Schreck an den Ball. Er zog von links nach innen, wurde nicht angegriffen und schoss den Ball von der Strafraumgrenze zum 2:2-Endstand ins Tor. Quelle: STZ-online

Doppelspieltag mit zwei Spitzenspielen

Es dürfte das Fußball-Schmankerl schlechthin werden, wenn am Freitag-Abend (18:30 Uhr) im Waldstadion die SG Herpf/Helmershausen und der VfL Meiningen 04 zum Derby aufeinandertreffen. Das prestigeträchtige Duell birgt einiges an Brisanz. Wir baten vorab unseren Cheftrainer Mike Noack zum Derby-Interview.

Eine klare Sache war das erste Derby der Saison, das man 0:3 verlor. Wie bekommt man das aus den Köpfen?

Es soll gar nicht aus den Köpfen. Jedem muss klar sein, dass eine Leistung wie im Hinspiel auch im Waldstadion nicht ausreichen wird. Nach unserem tollen Saisonstart war die Derbyniederlage schon ein herber Dämpfer. Wir wissen um die Ursachen, die zu dieser Niederlage geführt hat und wollen alles tun, damit sich dies nicht wiederholt.

Wie würdest du beide Mannschaften charakterisieren? Worin unterscheiden sie sich?

Beide Mannschaften versuchen, ihre Stärken auf dem Spielfeld umzusetzen. Meiningen hat viele gute Individualisten, sowohl in der Offensive als auch in der Defensive. Über eine kompakte Defensive wird schnell umgeschaltet und oft über ihre starken Flügelspieler gekontert. Wir versuchen, vor allem bei Ballbesitz variabel und kreativ das Offensivspiel aufzubauen und dabei die individuellen Stärken unserer Spieler einzubringen. Das klappte aber im Hinspiel nur ganz selten.

Worauf muss man beim Gegner besonders achten? Was sind Stärken des Gegners?

Meiningen ist durchgehend sehr gut besetzt, verfügt über einen großen Kader und weist kaum Schwächen in der Defensive aus. Hier besitzen sie zudem meist die Lufthoheit. Und offensiv haben sie sowohl kreative als auch Spieler mit großer Abschlussqualität.

Mit welchen Erwartungen gehst du in das Spiel? Was wird über Sieg oder Niederlage entscheiden?

Es wird sicher ein umkämpftes Spiel. Ich möchte die Erwartungen aber nicht übermäßig in die Höhe wachsen lassen. Es geht um drei Punkte, mehr nicht. Wie in jedem anderen Spiel. Die Emotionen dürfen nicht überschäumen. Entscheidend wird sein, mit kühlem Kopf zu agieren und die Vorgaben umzusetzen. Wir werden die Mannschaft bestmöglich vorbereiten. Wir wollen zeigen, dass unser Tabellenplatz kein Zufall ist. Ich rechne damit, dass beide Teams taktisch sehr diszipliniert agieren werden. Meiningen kann und will die Meisterschaft sicherstellen, wir sind zu Hause noch ungeschlagen und wollen das auch bleiben.

Derbys haben ja immer eine besondere Brisanz. Motiviert wird jeder Akteur bis in die Haarspitzen sein. Musst du den einen oder anderen Spieler sogar bremsen? Gibt es Einzelgespräche?

Ich denke nicht, dass jemand extra motiviert oder gebremst werden muss. Einzelgespräche gibt es wie immer auch vor diesem Spiel. Da geht es aber um individuelle positionsspezifische Anweisungen und Absprachen.

„Das Derby wird die Massen elektrisieren“

Verspürst du persönlich eher Vorfreude oder Anspannung?

Ich bin immer etwas angespannt vor den Spielen, das wird auch am Freitag nicht anders sein. Aber im Vergleich zum Vorjahr gibt uns doch die jetzige Tabellensituation die Ruhe und Gelassenheit, mit Freude auf ein gutklassiges Spiel am Freitag anzutreten.

Wie ist die personelle Situation vor dem Derby?

Die personelle Situation ist nicht optimal. Nach der gelb-roten Karte steht uns Veit Zöller im Abwehrzentrum nicht zur Verfügung, einige angeschlagene Spieler stehen auf der Kippe. Gleichwohl werden wir aber besser aufgestellt sein als im letzten Spiel in Waltershausen, als gleich 8 Spieler fehlten.

Dein Team gewinnt das Derby am Sonntag, weil…

wir aus dem Hinspiel die richtigen Lehren gezogen haben, unsere weiße Heimweste (keine Niederlage) behalten wollen und die Podiumsplätze noch im Auge haben.

Vielen Dank für das Interview Trainer.

Nach dem Derby-Abend folgt am Sonntag bereits das nächste Heimspiel. Dann begrüßen wir die Gäste vom 1. FC Sonneberg im heimischen Waldstadion. Der Anstoß erfolgt um 15.00 Uhr unter der Leitung von Dirk Honnef. Wer nicht vor Ort sein kann, kann die beiden Spiele wie gewohnt im Live-Ticker unserer Smartphone-App verfolgen.

 

Chancen nicht genutzt und klar verloren

Stark ersatzgeschwächt (ohne 8 Leistungsträger) und mehr als eine Hälfte in Unterzahl kassierte die SG Herpf/Helmershausen im Spiel der Fußball-Landesklasse in Waltershausen ihre siebte Saisonniederlage.

Hier spiele Not gegen Elend, befand in der Halbzeitpause Waltershausen Trainer Stefan Koch. Auch die Heimelf musste auf Leistungsträger verzichten, was sich im Spielniveau niederschlug. Die Gastgeber orientierten sich von Anfang an nach vorn, ohne dabei Wirkung zu erzielen. Meist fingen die Herpfer die Angriffe schon früh ab oder die Bälle verfehlten teils deutlich den Kasten von Steffen Möhring. In der sechsten Minute schloss Christian Ortlepp eine schöne Einzelleistung mit einem Schuss ab, der übers Tor zischte, wenig später war Erik Zeidler ebenso glücklos. Dat Le Duc setzte einen Kopfball in der achten Minute über die Latte.

Die Herpfer beschränkten sich nicht aufs Verteidigen und spielten sich ebenfalls etliche Chancen heraus. In der neunten Minute bekamen sie den ersten Eckball der Partie. Der brachte zwar nichts ein, doch die Angriffe der Gäste nahmen zu und blieben gefährlich. Gegen Stefan Kämmer vereitelte Patrick Böhm im Waltershäuser Tor in der 17. Minute die Führung der Gäste. In dieser Phase hatten die Herpfer Spieler zwar nicht mehr Chancen als die Hausherren – aber die hochkarätigeren.

Die langen Pässe der Waltershäuser erwiesen sich immer wieder als wenig probates Mittel gegen die Gästeabwehr. So machte diese es den FSV-Kickern zunehmend schwerer, erfolgreiche Angriffe aufzubauen. Besonders Veit Zöllner stand sehr sicher. Allerdings ging er nicht zimperlich zu Werke mit wurde mit Gelb-Rot in der 42. Minute vom Platz gestellt. Die Führung für die Koch-Elf besorgte in der 37. Minute Tobias Niklas. Er versenkte einen Freistoß unhaltbar im Kasten von Möhring. Drei Minuten später erhöhten die Waltershäuser auf 2:0. Lucas Andreas Braune traf nur den Pfosten, den Abpraller bekam Marius Böhm vom Herpfer SV nicht unter Kontrolle, so dass der Ball über die Linie trudelte.

Dass die Gastgeber einen Feldspieler mehr auf dem Rasen hatten, war in der zweiten Hälfte nicht zwingend zu sehen. Die FSV-Kicker spielten weiter nach vorn, allerdings nicht weniger planlos als in der ersten Spielhälfte. Zwar versuchten sie es öfters aus der Distanz, doch Tobias Niklas (50.) und Dat Le Duc (57.) zeigten sich glücklos. Selbst hochkarätige Möglichkeiten brachten die Spieler von Stefan Koch nicht im gegnerischen Kasten unter. Zu behäbig im Spielaufbau und zu unentschlossen vorm Tor, machten sie es der gegnerischen Abwehr einfach. In der 66. Minute ergab sich nach zwei Freistößen in Folge die Chance für den dritten Treffer – der Ball wollte nicht über die Linie. Zudem zeigte Keeper Möhring vom Herpfer SV gute Paraden.

Die Herpfer beschränkten sich in Unterzahl nicht nur aufs Verteidigen und spielen einige sehenswerte Möglichkeiten heraus. In der Schlussphase hatten sie sogar mehr Chancen als die Gastgeber. Die kamen trotzdem noch zum dritten Treffer. Aus einem Gewühl im Strafraum heraus netzte Lucas Andreas Braun zum 3:0-Endstand ein. Quelle: STZ-online