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Späte Entscheidung im Waldstadion

Grenzenlos war der Jubel im Herpfer Waldstadion, als Schiedsrichter Reinhard Meusel die Partie abpfiff. In einem guten Spiel hatte letztlich die Effektivität vor dem Tor entschieden. Damit riss auch die Serie der SG Herpf, die die erste Heimniederlage in dieser Saison kassierte.

Stimmen zum Spiel:
Mike Noack, Trainer SG Herpf: Ich möchte zunächst dem VfL zum Staffelsieg gratulieren. Wer so eine Rückrunde hinlegt, hat das verdient. Heute bin ich enttäuscht, weil mehr möglich gewesen wäre. Wir haben es nicht geschafft, unsere gute Leistung aus der ersten Hälfte auch nach dem Wechsel zu zeigen und durch unsere Fehler Meiningen die Tore ermöglicht. Daran müssen wir arbeiten.

Mike Beßler, Trainer VfL Meiningen: Das ist die Krönung einer guten Saison. In der ersten Hälfte sind wir nicht ins Spiel gekommen, was unerklärlich ist. Mir war klar, dass Herpf das Tempo nicht das ganze Spiel gehen kann. So kam es und dann hatten wir die Partie im Griff. Ich möchte mich bei der Mannschaft bedanken und bei den Fans für die tolle Unterstützung in der ganzen Saison.

Während der Gast nur auf Toni Seruneit verzichten musste, hatte SG-Trainer Mike Noack mit Kämmer, Göpfert, Zöller und Fickel vier wichtige Spieler zu ersetzen. Dennoch erwischte Herpf den besseren Start, als Grebenar einen lang Ball erlief und aus 16 Metern knapp über das Tor schoss (2.). Kurz darauf musste Müller nach einem Fehler von Fehringer in höchster Not klären. Danach beruhigte sich die Partie. Beide scheuten zunächst das letzte Risiko. Der VfL hatte mehr vom Spiel und versuchte vor allem über die rechte Seite, Druck aufzubauen. Mehr als der Schuss von Weyer (18.) kam aber nicht heraus.

Nach einer knappen halben Stunde drehte sich das Spiel. Bei der Flanke von Fuchs fehlte noch etwas die Genauigkeit (29.), sodass sich kein Abnehmer vor dem Tor fand. Dann ging es Schlag auf Schlag. Nach Niers Flanke scheiterte Safradin aus fünf Metern an Oliver Damm im Meininger Gehäuse. Fuchs setzte den Nachschuss hart bedrängt über die Latte (31.). Zwei Minuten danach fischte Damm den Freistoß von Grebenar aus dem Winkel. Weitere drei Minuten danach musste Damm erneut retten, als Grebenar abgezogen hatte. Mit viel Mühe klärte er zur Ecke. Die letzte Chance vor dem Wechsel hatte Damm für den VfL, der aus zehn Metern verzog.

Nach dem Seitenwechsel vergab Rutschik die erste Chance, der neben das Tor schoss (49.). In der Folge tat sich nicht viel. Weil beide Mannschaften defensiv gut standen, spielte sich viel im Mittelfeld ab. Es war schon weit mehr als eine Stunde absolviert, als Damm plötzlich frei vor Möhring auftauchte, diesen aber aus Nahdistanz nicht überwinden konnte. Danach nahm der Druck des Tabellenführers zu. In der 79. Minute war es dann soweit. Wieder bekamen die Herpfer bei einem Meininger Angriff keinen Zugriff. Benjamin Pyterke profitierte davon und konnte Möhring zum 0:1 überwinden. Zwar war der noch am Ball, aber die Kugel senkte sich über ihn ins lange Eck. Kurz darauf sah Christoph Esser die Rote Karte nach einer Aktion, die viele nicht als rotwürdig ansahen. Natürlich wollte sich die Heimelf dennoch nicht einfach so geschlagen geben. Die beste Möglichkeit zum Ausgleich ergab sich für Oliver Nier in der 85. Minute, der seinen Freistoß aus 18 Metern aber nur ans Außennetz setzte. Die Entscheidung fiel dann in der 88. Minute. Im Anschluss an einen Eckball war Kevin Börner aus dem Gewühl heraus zum 0:2 erfolgreich. Landgraf vergab die Chance zum 0:3, aber das wäre dann auch wirklich zu viel gewesen. Kurz darauf jubelten die Meininger. Quelle: inSüdthüringen.de

Doppelspieltag mit zwei Spitzenspielen

Es dürfte das Fußball-Schmankerl schlechthin werden, wenn am Freitag-Abend (18:30 Uhr) im Waldstadion die SG Herpf/Helmershausen und der VfL Meiningen 04 zum Derby aufeinandertreffen. Das prestigeträchtige Duell birgt einiges an Brisanz. Wir baten vorab unseren Cheftrainer Mike Noack zum Derby-Interview.

Eine klare Sache war das erste Derby der Saison, das man 0:3 verlor. Wie bekommt man das aus den Köpfen?

Es soll gar nicht aus den Köpfen. Jedem muss klar sein, dass eine Leistung wie im Hinspiel auch im Waldstadion nicht ausreichen wird. Nach unserem tollen Saisonstart war die Derbyniederlage schon ein herber Dämpfer. Wir wissen um die Ursachen, die zu dieser Niederlage geführt hat und wollen alles tun, damit sich dies nicht wiederholt.

Wie würdest du beide Mannschaften charakterisieren? Worin unterscheiden sie sich?

Beide Mannschaften versuchen, ihre Stärken auf dem Spielfeld umzusetzen. Meiningen hat viele gute Individualisten, sowohl in der Offensive als auch in der Defensive. Über eine kompakte Defensive wird schnell umgeschaltet und oft über ihre starken Flügelspieler gekontert. Wir versuchen, vor allem bei Ballbesitz variabel und kreativ das Offensivspiel aufzubauen und dabei die individuellen Stärken unserer Spieler einzubringen. Das klappte aber im Hinspiel nur ganz selten.

Worauf muss man beim Gegner besonders achten? Was sind Stärken des Gegners?

Meiningen ist durchgehend sehr gut besetzt, verfügt über einen großen Kader und weist kaum Schwächen in der Defensive aus. Hier besitzen sie zudem meist die Lufthoheit. Und offensiv haben sie sowohl kreative als auch Spieler mit großer Abschlussqualität.

Mit welchen Erwartungen gehst du in das Spiel? Was wird über Sieg oder Niederlage entscheiden?

Es wird sicher ein umkämpftes Spiel. Ich möchte die Erwartungen aber nicht übermäßig in die Höhe wachsen lassen. Es geht um drei Punkte, mehr nicht. Wie in jedem anderen Spiel. Die Emotionen dürfen nicht überschäumen. Entscheidend wird sein, mit kühlem Kopf zu agieren und die Vorgaben umzusetzen. Wir werden die Mannschaft bestmöglich vorbereiten. Wir wollen zeigen, dass unser Tabellenplatz kein Zufall ist. Ich rechne damit, dass beide Teams taktisch sehr diszipliniert agieren werden. Meiningen kann und will die Meisterschaft sicherstellen, wir sind zu Hause noch ungeschlagen und wollen das auch bleiben.

Derbys haben ja immer eine besondere Brisanz. Motiviert wird jeder Akteur bis in die Haarspitzen sein. Musst du den einen oder anderen Spieler sogar bremsen? Gibt es Einzelgespräche?

Ich denke nicht, dass jemand extra motiviert oder gebremst werden muss. Einzelgespräche gibt es wie immer auch vor diesem Spiel. Da geht es aber um individuelle positionsspezifische Anweisungen und Absprachen.

„Das Derby wird die Massen elektrisieren“

Verspürst du persönlich eher Vorfreude oder Anspannung?

Ich bin immer etwas angespannt vor den Spielen, das wird auch am Freitag nicht anders sein. Aber im Vergleich zum Vorjahr gibt uns doch die jetzige Tabellensituation die Ruhe und Gelassenheit, mit Freude auf ein gutklassiges Spiel am Freitag anzutreten.

Wie ist die personelle Situation vor dem Derby?

Die personelle Situation ist nicht optimal. Nach der gelb-roten Karte steht uns Veit Zöller im Abwehrzentrum nicht zur Verfügung, einige angeschlagene Spieler stehen auf der Kippe. Gleichwohl werden wir aber besser aufgestellt sein als im letzten Spiel in Waltershausen, als gleich 8 Spieler fehlten.

Dein Team gewinnt das Derby am Sonntag, weil…

wir aus dem Hinspiel die richtigen Lehren gezogen haben, unsere weiße Heimweste (keine Niederlage) behalten wollen und die Podiumsplätze noch im Auge haben.

Vielen Dank für das Interview Trainer.

Nach dem Derby-Abend folgt am Sonntag bereits das nächste Heimspiel. Dann begrüßen wir die Gäste vom 1. FC Sonneberg im heimischen Waldstadion. Der Anstoß erfolgt um 15.00 Uhr unter der Leitung von Dirk Honnef. Wer nicht vor Ort sein kann, kann die beiden Spiele wie gewohnt im Live-Ticker unserer Smartphone-App verfolgen.

 

Furiose erste Hälfte

Durch einen klaren 4:0-Sieg gegen den RSV Fortuna Kaltennordheim verteidigt die SG Herpf/Helmershausen ihre blütenweiße Heimweste und ist zu Hause weiter ohne Punktverlust.

Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr und gingen bereits nach fünf Minuten in Führung. Fuchs setzte Kämmer in Szene, der auf Grebenar weiterleitete. Dessen Eingabe fand vor dem Tor den eingelaufenen Kämmer, der aus sechs Metern unbedrängt zum 1:0 einschob. Bei diesem Angriff, mit jeweils nur einer Ballberührung pro Spieler, ging es viel zu schnell für die Defensive der Gäste. Und das sollte noch öfter passieren. In der ersten Viertelstunde bekamen sie überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel. Fuchs scheiterte nur zwei Minuten nach dem 1:0 an Hoffmann. Kämmer luchste seinem Gegenspieler vor dem Strafraum den Ball ab, aber sein Heber landete in den Armen des aufmerksamen Gästeschlussmanns. Auf der Gegenseite wurde Storandt lang geschickt, der sich aber nicht gegen Göpfert durchsetzen konnte. In der 15. Minute erhöhte Grebenar auf 2:0. Fuchs luchste Steinmetz den Ball ab und legte für den Torschützen mustergültig auf. der aus zehn Metern einschob.

Die Gäste monierten in einer Szene vor dem 2:0 zurecht ein Foulspiel an der Mittellinie. Sie haderten mehrmals mit dem Unparteiischen. Der traf in der Tat einige fragwürdige Entscheidungen, was aber nichts daran änderte, dass die Gäste bis zur Halbzeit vor allem offensiv äußerst schwach auftraten. Meist wurden ihre Angriffe früh abgefangen oder es fehlte die nötige Genauigkeit, um die Herpfer Hintermannschaft in Verlegenheit zu bringen. In der 29. Minute ging es dann wieder zu schnell für die Abwehr der Kaltennordheimer. Allzu leicht konnte sich Fuchs im Strafraum durchsetzen. Seinen Schuss wehrte Hoffmann zwar ab, der war aber bei Rutschiks Nachschuss machtlos (3:0). Gegen Ende der ersten Hälfte wurde das Spiel etwas ausgeglichener, weil die Heimelf sichtbar einen Gang zurückschaltete. Quentmeier prüfte Möhring aus der Distanz (36.), während auf der Gegenseite Kämmer an Hoffmann scheiterte. Die Versuche von Storandt für die Gäste und Fuchs für die Heimelf landeten über dem Tor.

Nach der Pause agierten die Gastgeber etwas fahrig und verloren ihre Konzentration. So vertändelte Zöller die Kugel im eigenen Strafraum gegen Markert, der das Leder anschließend aber nicht an Möhring vorbeibrachte. Die Heimelf konnte das hohe Tempo der ersten 30 Minuten natürlich nicht weitergehen und so kamen die Gäste besser ins Spiel. Das war aber in der zweiten Hälfte nicht mehr schön anzusehen. Es fehlten die Torszenen und guten Kombinationen. Viel spielte sich im Mittelfeld ab, von wo es zu oft mit dem langen Ball nach vorne versucht wurde. Gute Chancen blieben Mangelware wie die von Grebenar, der frei vor Hoffmann auftauchte und an diesem scheiterte (77.). Eine Minute danach machte er es besser, als Greiner schön vor das Tor gepasst hatte und der Herpfer Spielmacher den Fuß hinhielt (4:0/78.).

So plätscherte die Partie dahin. Kerschner hatte für die Gäste zwei Gelegenheiten. Er brachte aber ebenso wenig Zählbares zustande wie Kämmer auf der Gegenseite. Dessen Kopfball entschärfte Hoffmann in großem Stil. So blieb es beim klaren und verdienten Erfolg für die heimische SG. Die rückt nach dem Sieg auf den dritten Platz vor. Quelle: STZ

 

Sonntag und Dienstag gefordert

Am Sonntag empfängt unsere Mannschaft die Gäste vom RSV Fortuna Kaltennordheim und es gilt die Schmach aus dem Hinspiel wiedergutzumachen. Anpfiff im Waldstadion ist um 15 Uhr. Nur zwei Tage nach dem Spiel, steht das Gastspiel in Hildburghausen auf dem Programm.

GEGNERCHECK:

Mit dem RSV Fortuna Kaltennordheim kommt der Tabellen-11. ins Waldstadion. Die Mannschaft von Andy Möller hat in den vergangenen fünf Partien drei Niederlagen hinnehmen müssen, im Auswärtsspiel beim FVI Brotterode (1:2) und daheim gegen den SV Trusetal (3:0) zwei Erfolge einfahren können.

25 Zähler weist das Punktekonto der Fortuna auf, bei einem recht ausgeglichen Torverhältnis von 37:39 Toren. Bester Torschütze in den Reihen der Gäste ist Kai Kerschner mit 13 Saisontoren, Roberto Trabert weist mit neun Saisontoren den zweitbesten Wert auf. Letzterer wird nach seiner Verletzung im Spiel gegen Trusetal schmerzlich vermisst. „Den Ausfall können wir qualitativ nicht kompensieren“, erklärt Trainer Andy Möller die nicht optimale Situation. Allgemein verfolgt die Fortuna in dieser Saison das Verletzungspech. Spieler wie Greifzu, Eisenbach und Scheidler stehen dem Trainerstab schon seit längerer Zeit nicht zur Verfügung.

Bei acht Punkten Vorsprung auf Rang 14, sollte die Mannschaft um Kapitän Markert mit dem direkten Abstieg sicher nichts mehr zu tun haben. Eine Zittersaison soll auf jeden Fall vermieden werden. Alles hängt aber entscheidend davon ab, wie viele Teams in der Thüringenliga absteigen – und da ergibt sich nach aktuellem Stand in dieser Saison eine höchst ungünstige Situation. Dementsprechend werden Kerschner & Co. natürlich gewillt sein, im Derby das Punktekonto weiter aufzufüllen, um einem solchen Szenario aus dem Weg zugehen …

 

ZUR LAGE:

Die Enttäuschung war groß, fühlte sich das 1:1 gegen Brotterode wie eine Niederlage an. Mit dem unmittelbar letzten Angriff nach Wiederanpfiff, gab die Mannschaft den sichergeglaubten Sieg noch aus der Hand. „Wenn man in der 90. Minute mit 0:1 in Führung geht, ist es ärgerlich, dass es nicht drei Punkte geworden sind“, so Trainer Mike Noack. Aber mit dem nötigen Abstand und einer guten Trainingswoche, freut sich der Cheftrainer nun auf das bevorstehende Derby am Sonntag: „Im Hinspiel haben wir eine katastrophale Leistung gezeigt und völlig verdient verlieren. Wir haben definitiv was gutzumachen“.

Mit Kaltennordheim wartet laut dem Cheftrainer ein „unbequemer, robuster Gegner“ auf seine Mannen. „Sie sind aggressiv und laufstark, da wollen wir unsere fußballerischen Fähigkeiten entgegenbringen.“ Die Marschroute ist soweit klar: „Wir werden am Sonntag wieder Lösungen finden müssen, um den gegnerischen Riegel zu knacken und zu Abschlüssen zu kommen“, betont Mike Noack abschließend.

DIE BILANZ:

Mit dem kommenden Spiel treffen beide Vereine zum zwölften Mal im Rahmen der Landesklasse aufeinander. Bisher konnte unser HSV drei Spiele gewinnen, die Gäste vier und nach ebenfalls vier Partien gab es keinen Sieger. Auffällig, dass es bei den bisherigen Duellen wenn nur Heimerfolge gab und noch keinen Auswärtserfolg. Diese Serie soll sich am Wochenende natürlich fortsetzen. Das Waldstadion ist bislang eine Festung. Alle 9 Heimspiele konnten siegreich bestreitet werden. Dazu kommt ein überragendes Torverhältnis von 29:2 Toren.

FAKTEN ZUM SPIEL:

Freuen wir uns auf einen spannenden Fußball-Nachmittag. Schiedsrichter der Partie ist Tim Annemüller. Assistiert wird er an der Linie von Sebastian Fleischmann und Robert Carl. Anstoß am Sonntag wird 15.00 Uhr sein. Wer nicht vor Ort sein kann, kann das Spiel im Live-Ticker unserer Smartphone-App verfolgen.

 

 

VORSCHAU „TAG DER ARBEIT“:

Nach dem Heimspiel gegen Kaltennordheim steht dann „Teil zwei“ binnen 3 Tage für unsere Mannschaft an. Anpfiff beim Gastspiel in Hildburghausen ist am Dienstag, den 01.05.18, um 15.00 Uhr.

Dort rechnet HSV-Trainer Mike Noack mit starken Gastgebern. „Sie haben eine hohe Qualität und eine fußballerisch starke Truppe. Ich erwarte ein hochintensives Spiel. Ich hoffe wir haben das Kaltennordheim-Spiel bis dahin gut weggesteckt und keine Blessuren davon getragen“, so Noack.

Es ist bislang eine Saison mit Höhen und Tiefen für den gastgebenden FSV. Das Problem bislang: Aufwand und Ertrag steht zu oft in einem Missverhältnis. Speziell in der Hinrunde war dies der Fall bei der Lochmann-Elf. „Unser Spiel sah gut aus, brachte aber oft nichts ein“, so Kapitän Johannes Schelhorn. „Es interessiert am Ende nur das Ergebnis.“ Und diese stimmen mit Ausnahme der Niederlage gegen Meiningen wieder. 3 Siege und 2 Remis (seit fünf Partien ungeschlagen) stehen in der Rückrunde zu Buche bei 23:13 Toren. 23 Treffer sind bislang der Spitzenwert in der Rückrunde aller Mannschaften. Die Rädchen in der Offensive scheinen wieder ineinander zu greifen. Sandro Eichhorn erweist sich aktuell in Topform. Mit 8 Treffern in den letzten 4 Partien ließ der pfeilschnelle Angreifer aufhorchen.

Freuen wir uns auf ein interessantes Match zweier offensiv ausgerichteten Mannschaften. Wie gewohnt werden wir euch mit dem Live-Ticker auf dem Laufenden halten.

 

Vorbericht Derby

Es ist wieder soweit – DERBYTIME ! Am Sonntag wird uns der VfL Meiningen 04 zum prestigeträchtigen Derby empfangen. Ein Duell, auf welches die Region wartet und welches sein Charme und seine Emotionalität so schnell nicht verlieren wird.

RÜCKBLICK:

Mit einem Sieg über den SV Bielen 1926 (4:2) ist es unserer Mannschaft gelungen, in die Runde der Besten 16 Teams im Köstritzer-Landespokal einzuziehen und das am Ende auch verdient. Den Grundstein dafür legte die Noack-Elf speziell im ersten Abschnitt. „Mit dem Auftritt und dem Ergebnis war ich zufrieden, auch wenn in der zweiten Halbzeit nicht mehr alles funktionierte. Aber die erste Halbzeit hat phasenweise gezeigt, was für ein Potenzial in uns schlummert“, resümiert Trainer Mike Noack. Der Positiv-Trend der letzten Wochen bestätigte sich auch in diesem Spiel.

Es ist lange her, dass man so gut in die Saison gestartet ist. Neun Punkte aus den ersten drei Spielen und der Einzug in die Pokalrunde der letzten 16. Das war bis dato ein toller Start, dementsprechend prächtig ist die Stimmung. Die Mannschaft geht nun ohne Druck, aber mit dem unbändigen Willen zum Sieg ins Derby.

GEGNERCHECK:

Der VfL Meiningen hat sich nach seinem letztjährigem Aufstieg gut in der Landesklasse etabliert. Aufbauend auf einer sattelfesten Defensive ist man in der Lage, jedem Gegner das Leben schwer zu machen. Personell ist der VfL vor allem nach den Zugängen in diesem Sommer sehr gut aufgestellt und in der Lage, Ausfälle adäquat zu kompensieren. Und so war der Start in die neue Serie auch beachtlich. Nach 2 Auftaktsiegen, dabei immerhin ein 2:0 gegen Staffelmitfavorit Hildburghausen, verloren die Meininger zwar das letzte Spiel beim Primus der letzten Saison aus Borsch, waren aber auch da nicht gänzlich chancenlos.

Für unsere Mannschaft wird es also darauf ankommen, mit direktem Spiel in die Spitze das Meininger Abwehrbollwerk zu knacken und stets darauf zu achten, dass die schnellen Gegenstöße der Meininger nicht zugelassen oder früh unterbunden werden. Mit Seruneit kann erstmalig auch der Topstürmer der Meininger nach langer Sperre wieder mitwirken, ihn gilt es eng zu beschatten. Auch bei den Standards gilt höchste Vorsicht, verfügen doch die Meininger über einige kopfballstarke Spieler. Mit großer mannschaftlicher Geschlossenheit und taktischer Disziplin werden alle Herpfer Spieler sich dieser Aufgabe stellen und versuchen, die eigenen Stärken auf den Platz zu bringen. Sollte das wie in den letzten Spielen gelingen, wird man nicht mit leeren Händen die kurze Heimreise nach Herpf antreten.

«  Ein Derby ist natürlich immer etwas ganz Besonderes. »

Auch die Spieler des HSV sind sich der Brisanz des Derbys bewusst: Für HSV-Kapitän Oliver Nier sind die Partien gegen den Stadtrivalen immer ganz speziell: „Das Derby hat für uns einen ungeheuren Stellenwert. Bei uns herrscht große Vorfreude.“

Auch HSV-Trainer Mike Noack hält große Stück auf sein eigenes Team: „Ich bin von meiner Mannschaft überzeugt“, sagt er. „Das Kollektiv ist in den letzten Wochen unser großes Plus. Jede geht an seine Schmerzgrenze und muss das auch weiterhin tun. Jeder muss seine Aufgabe erfüllen. Es wird auch in diesem Derby nicht den einen Helden geben.“

Freuen wir uns auf einen spannenden Fußball-Nachmittag. Schiedsrichter der Partie ist Paul Hecklau. Assistiert wird er an der Linie von Tim Annemüller und David Garber. Anstoß am Sonntag wird 15 Uhr sein. Wer nicht vor Ort sein kann, kann das Spiel im Live-Ticker unserer Smartphone-App verfolgen.

Daniel Blümke als Elfmeterkiller

Der VFL begann sehr drangvoll und setzte die SG von Anfang an unter starken Druck. Demzufolge fiel in der 11 Minute nach Eckball das 0:1 für den VFL.

Nach und nach konnte sich die SG befreien und kam immer besser ins Spiel. So hatte Rosendorf in Minute 16, nach starker Vorarbeit von Bauer, die erste Torchance. Dieser traf den Ball jedoch nicht richtig wodurch dieser am Tor vorbei ging.

In Minute 21 wurde Hack gefoult was der Schiedsrichter allerdings anders sah und weiterspielen ließ. Dadurch konnte der aufgerückte Amstein zum 0:2 erhöhen. Aufgrund einer Verletzung musste Hack dann in der 29 Minute ausgewechselt werden. Der VFL hält das Tempo hoch und macht weiter Druck, kommt aber vor der Halbzeit nicht mehr zu zwingenden Chancen.

In der 58 Minute greift Heß, nach Vorarbeit von Baumbach über links an und wird im Strafraum gefoult. Er bleibt jedoch am Ball läuft bis auf die Grundlinie und passt zurück zu Haßenstab, der aus ca. 12 m am Tor vorbei schießt.

In der 62 Minute gelingt Hofmann nach sehenswerter Vorarbeit von Heß der Anschlusstreffer zum 2:1. Der VFL kann nicht mehr viel entgegen bringen und so kommt die SG, wieder durch Heß zu einer Großchance. Dieser befördert den Ball jedoch aus aussichtsreicher Position über das Gehäuse.

Nun macht die SG immer mehr Druck. Heß dringt in den Strafraum ein und wird gefoult. Den fälligen Strafstoß verwandelt Eichhorn in der 67 Minute sicher zum 2:2.

Nach dem Ausgleich bleib die SG weiter am Drücker. In der 77 Minute musste dann auch Eichhorn den Platz verletzt verlassen. Für ihn kam Herget ins Spiel.

In der Schlussphase bäumte sich der VFL nochmals auf. In Minute 82 kam so ein langer Ball in den Strafraum der SG. Senf im Tor wollte diesen über die Grundlinie ins aus rollen lassen. Dabei setzte er seinen Oberkörper ein um den Ball gegen den heraneilenden Stürmer abzuschirmen. Dies nahm der Schiedsrichter dann zum Anlass Senf mit Rot vom Platz zu stellen und einen Elfmeter für die Gäste zu pfeifen. Eine sehr harte Entscheidung vom unparteiischen.

Blümke zieht die Handschuhe an und pariert den platziert geschossenen Schuss von Heß.

Trotz allem hat die Mannschaft Moral bewiesen und sich selbst durch gutes Passspiel und Kampf belohnt. Klasse Jungs und weiter so.

Autor: Trainer Stoll

Derbytime in Helmershausen

Am kommenden Sonntag wird in Helmershausen das „kleine“ Derby zwischen den zweiten Vertretungen der Mannschaften aus Herpf und Meiningen ausgetragen.

Unterschiedlicher könnten die Ausgangssituationen kaum sein. Meiningen legte mit drei Siegen aus drei Spielen einen Traumstart in die neue Saison hin. Hingegen ist dieser bei den Hausherren eher durchwachsen. Nach einer Auftaktpleite gegen Neubrunn folgte ein leistungsgerechtes Remis vergangenen Sonntag in Wasungen.

Der neu verpflichtete Trainer Stoll wird daher alles daran setzen den Bock umzustoßen und kommenden Sonntag den ersten Dreier der noch jungen Saison einzufahren. Personell kann er jedenfalls aus den Vollen schöpfen.

Trainer Stoll vor der Partie:

Beide Mannschaften sind sicher heiß auf dieses Spiel und ich glaube, dass beide Trainer wenig Probleme damit haben, ihre Mannschaften zu motivieren. Da ich selbst aktiver Spieler in Meiningen war und daher alle Akteure kenne, hat dieses Spiel einen besonderen Stellenwert für mich. Der VFL kommt als Spitzenreiter und klarer Favorit. Dennoch haben wir nichts zu verschenken und werden alles daran setzen, die Punkte in Helmershausen zu behalten. Ich wünsche beiden Mannschaften ein sportlich faires Spiel und den besseren Ausgang für uns.

Freuen wir uns also auf einen spannenden Fußball-Nachmittag. Schiedsrichter der Partie ist Maximillian Braun. Assistiert wird er an der Linie von Moritz Schilling und Wilfried Kwiatkowski. Anstoß am Sonntag ist 15 Uhr.