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Das Leben selbst schwer gemacht

Einen Arbeitssieg fährt die SG Herpf/Helmershausen gegen den FC An der Fahner Höhe II in der Fußball-Landesklasse ein. Am Ende steht es verdient 3:1 für die Heimelf.

Zeit, diesen Erfolg auf dem Spielfeld zu feiern, hatte keiner der Akteure. Denn die letzten Minuten dieser Partie gingen in einem wolkenbruchartigen Regen unter, sodass man das letztlich entscheidende 3:1 von Christoph Esser vom anderen Ende des Spielfeldes nur schemenhaft erkennen konnte.

Ehe die Herpfer zu einer ersten Hälfte fast wie aus einem Guss ansetzten, mussten sie erstmal eine Schrecksekunde überstehen. In der 3. Minute kam Sichtig völlig frei vor Möhring zum Kopfball, den dieser mit einem Klassereflex zur Ecke beförderte. Aber schon der erste gute Angriff der Heimelf führte zum 1:0. Mateo Safradin setzte sich schön links durch und schickte im rechten Moment Stefan Kämmer. Der umkurvte Ehegötz im Kasten der Gäste und schob zur Führung ein. Und die Gastgeber setzten nach. Esser traf drei Minuten nach dem 1:0 aus 22 Metern die Latte. Die Gäste versteckten sich nicht. Vor allem die schnellen Außen Cisse und Billeb profitierten immer wieder davon, dass die Herpfer Außen Rutschik und Safradin sehr hoch standen. Letztlich hatte die Abwehr der Gastgeber aber alles im Griff und die Mannen von der Fahner Höhe kamen vor der Pause zu keinem gefährlichen Abschluss.

Anders die Herpfer, die bis zum Pausenpfiff eine Vielzahl bester Chancen ungenutzt ließen. Rutschik legte quer auf Kämmer, der frei vor dem Tor die Kugel hauchdünn verpasste (25.). Zwei Minuten danach prüfte Kämmer aus 18 Metern den toll reagierenden Ehegötz. In der 33. Minute fand auch Esser seinen Meister im Torhüter der Gäste. Bei einer ganzen Reihe guter Spielzüge fehlte es den Gastgebern an der nötigen Genauigkeit, sodass es bis zum Seitenwechsel beim knappen 1:0 blieb.

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Am Spielverlauf änderte sich auch nach der Pause erst mal nichts. Die Heimelf machte sofort wieder Druck und erneut war es Ehegötz, der einem Treffer im Weg stand. In toller Manier kratzte er den Kopfball des zur Pause eingewechselten Marius Böhm aus dem Winkel. Auch den Freistoß von Safradin entschärfte er. Die Gäste konterten gelegentlich, ihre Abschlüsse waren aber meist ungefährlich.

Mit zunehmender Spielzeit schlichen sich bei den Gastgebern aber Nachlässigkeiten ein. Es wurde nicht mehr konsequent gegen den Ball gearbeitet und so kam Rost in der 55. Minute frei zum Schuss. Da der genau auf Möhring ging, hatte dieser keine Mühe, zu parieren. In der 60. Minute erhöhte Hofmann für die Einheimischen auf 2:0. Er drückte eine Eingabe von Rutschik über die Linie, nachdem zuvor Kämmer erneut an Ehegötz gescheitert war. Ehegötz musste kurz darauf den fulminanten Freistoß von Safradin zwar nach vorne prallen lasen, aber kein Herpfer war da, um abzustauben. Auch in der 64. Minute verpassten es die Gastgeber, nachzulegen. Esser scheiterte aus zwölf Metern am Gästeschlussmann, nachdem die Herpfer einen Überzahl-Angriff viel zu harmlos ausgespielt hatten.

Die Strafe für die bisweilen legere Spielweise der Gastgeber folgte in der 68. Minute. Esser ließ sich den Ball in der Vorwärtsbewegung abknöpfen und dann ging es ganz schnell. Aus dem Mittelfeld wurde Rost angespielt, der vor dem Tor auf Hoffmann ablegte und dieser schob zum 2:1 ein (68.). Die Heimelf wirkte in der Folge verunsichert. Nutzen konnten das die Gäste nicht, da sie ihre Angriffe viel zu überhastet und ungenau ausspielten. Weil Ehegötz beim Pass von Fuchs auf Grebenar aufgepasst hatte und diesem den Winkel verkürzte (75.), blieb es bis in die Schlussphase bei dem knappen Spielstand. Just als der Unparteiische die zweiminütige Nachspielzeit anzeigte, setzte der heftige Regen ein. Dem trotzten die Gastgeber für einen letzten Angriff, den schließlich Christoph Esser zum 3:1-Endstand veredelte. Quelle Ralf Ilgen (stz-online)

 

 

Fahner Höhe die Zweite

Nach dem Pokalspiel gegen die erste Mannschaft gastiert am Sonntag um 15:00 Uhr der Aufsteiger und zugleich die zweite Vertretung vom FC An der Fahner Höhe im Herpfer Waldstadion. Als Neuling in der Landesklasse stehen aktuell drei Niederlagen zu Buche, was sich aktuell mit dem vorletzten Tabellenplatz wiederspiegelt.

DIE LAGE

In einer für die Zuschauer spannenden Partie sicherte sich unsere Mannschaft einen am Ende verdienten Sieg. Über die gesamte Spielzeit erwies man sich als unbequemer Gegner, der dank einer starken läuferischen und kämpferischen Leistung den Gastgeber nicht zur Entfaltung kommen ließ. Durch die Tore von Kämmer und Fuchs konnte der dritte Saisonerfolg nach Hause gefahren werden. Nach dem Erfolg im Spitzenspiel beim FSV 06 Ohratal, wollen die Jungs nun vor eigenem Publikum den nächsten Dreier einfahren und den Platz in der Spitzengruppe behaupten.

DER GEGNER

Im zweiten Anlauf hat es geklappt. Nach dem vierten Platz in der Saison 2016/17 konnten die Gäste in der abgelaufenen Saison die ersehnte Meisterschaft und den Sprung in die Landesklasse besiegeln. Mit 61 Punkten und zehn Punkten Vorsprung auf Verfolger Ulstertal Geisa konnte der verdiente Aufstieg in die Landesklasse gefeiert werden. Die positive Vereinsentwicklung der vergangenen Jahre wurde damit auch durch die zweite Mannschaft bestätigt. Wenn es nach den Verantwortlichen geht, soll es keineswegs bei einem einjährigen Gastspiel in der Landesklasse bleiben. Ziel ist es, die zweite Vertretung langfristig in der neuen Spielklasse zu etablieren.

Sportlich kam die Mannschaft an den ersten drei Spieltagen sehr stotternd aus den Startblöcken – Ernüchterung statt Aufstiegseuphorie, so lässt sich der Gemütszustand beschreiben. Aus den ersten Partien konnte nichts Zählbares auf der Habenseite verbucht werden. Nach der Auftaktpleite in Hildburghausen (3:0) folgten Niederlagen gegen Siebleben (3:4) und Salzungen (4:2). Mit null Punkten steht die Mannschaft um Kapitän Stephan Ehegötz am Sonntag mit dem Rücken zur Wand.

„Uns allen war klar, wie schwierig es wird“, gibt sich Trainer Jan Niedlich keinen Illusionen hin. Der erfahrene Übungsleiter hat prophezeit, dass seiner Mannschaft eine sehr schwere Saison bevorstehen wird, in der das Ziel Klassenerhalt am Ende erreicht werden soll.

In Herpf soll nun erstmal der Bock umgestoßen werden. Für dieses Vorhaben kann Trainer Niedlich erfreulicherweise auf den kompletten Kader zurückgreifen. Dieser wurde im Sommer mit David Gliffe (Lok Erfurt), Florian Güntsch (Gebesee), Dominic Leib (Marbach) und Raschid Omeirat (Borntal Erfurt) nochmal verstärkt. Abgänge gab es beim FC An der Fahner Höhe II nicht zu verzeichnen.

 

TRAINER WARNT

„Nach einem guten Spiel gegen Ohratal von einer Pflichtaufgabe gegen Fahner Höhe zu sprechen, wäre vollkommen vermessen“, stellt Mike Noack unmissverständlich klar. „Ich erwarte von jedem einzelnen Spieler am Sonntag wieder eine Top-Einstellung. Fahner Höhe ist für mich eine Art Wundertüte mit viel Qualität“, schätzt der Trainer den Gegner höher ein, als der momentane Tabellenplatz es aussagt. Es ist durchaus damit zu rechnen, dass die Gäste mit Verstärkung aus der Verbandsliga anreisen werden. Ibrahima Bignet Cisse, Tom Rost und Antonio Kumm wären mögliche Kader-Kandidaten für Sonntag.

GUT ZU WISSEN

Freuen wir uns auf einen spannenden Fußball-Nachmittag. Schiedsrichter der Partie ist Martin Ansorg. Assistiert wird er an der Linie von Florian Butterich und Frank Schubert. Anstoß am Sonntag wird 15 Uhr sein. Wer nicht vor Ort sein kann, kann das Spiel im Live-Ticker unserer Smartphone-App verfolgen.

 

Kämmer und Fuchs ⚽️⚠️

Einen verdienten Sieg und damit den dritten Saisonerfolg in vierten Spiel feierte die SG Herpf/Helmershausen beim Auswärtsspiel in der Fußball-Landesklasse gegen den FSV 06 Ohratal.

Dass mit der SG Herpf/Helmershausen kein bequemer Gegner anreist, war Ohratals Trainer Michael Storch und seinen Landesklassen-Fußballern von vornherein klar. Doch obwohl vorgewarnt, wurde auch Ohratal von den Gästen um Trainer Mike Noack ausgekontert und kassierte die erste Saisonniederlage.

Die Stärke war bekannt

„Dass Herpf kontergefährlich ist, ist bekannt. Von daher hatten wir uns schon darauf eingestellt, das Spiel machen müssen, während Herpf aus einer sicheren Defensive heraus auf Konter lauern wird“, sagte FSV-Coach Storch nach dem Abpfiff. Warum es seiner Elf am Ende trotzdem nicht gelang, dem Spiel eine andere Wende zu geben? „Das Manko war, das uns stellenweise einfach die Konzentration gefehlt hat und sich die ganze Mannschaft in der Summe einfach zu viele Fehler geleistet hat“, so Storch.

In den ersten 15 Spielminuten hatten die Hausherren noch weitgehend alles im Griff und ließen Herpf nicht zu ernsthaft gefährlichen Aktionen kommen. „Doch dann sind wir irgendwie in einen Trott gekommen. Wir sind die Wege nicht mehr bis zu Ende gelaufen und auch Pässe kamen häufig zu ungenau“, erklärte Storch.

Kämmer und Fuchs

So ließ die Konsequenz dann auch nicht lange auf sich warten. Nach einem schnellen Gegenstoß über die rechte Seite, legte Lukas Fuchs den Ball zurück zu Stefan Kämmer, der dann eiskalt ins lange Eck zum 0:1 vollendete (26.). Ein Kiebert-Freistoß aus 25 Metern sowie eine Großchance von Ernst Gorf, der im zweiten Anlauf frei stehend nach einer Ecke am Gehäuse vorbei feuerte (36.), hätten dem Spiel eine andere Richtung geben können. So aber mussten die Hausherren weiter dem knappen Rückstand hinterherlaufen – und hatten sogar noch Glück, dass Florian Hofmann FSV-Torhüter Max Stern anschoss und Stefan Kämmer den Abpraller dann über den Kasten jagte.

Kein durchkommen

Die Ohrataler waren auch in der zweite Halbzeit die bestimmende Mannschaft, ohne daraus jedoch Kapital schlagen zu können. Trotz vieler viel versprechender Angriffe fehlte vorne die nötige Konsequenz, sodass gefährliche Abschlüsse Mangelware blieben. Die stärkeren Offensivbemühungen der Gastgeber, die auf den Ausgleich drängten, gaben Herpf natürlich auch mehr Räume geboten. Und diese wussten die Gäste, die weiter mit langen Bällen, die ein ums andere Mal mit großer Präzision ihren Weg in die Spitze fanden, auch zu nutzen. So schloss Lukas Fuchs in der 67. Minute einen Konter erfolgreich zum 0:2 ab.

Chancenlos war Ohratal dabei aber keineswegs. Doch Marty Jung konnte zwei gute Möglichkeiten nicht nutzen. Quelle: Meininger Tageblatt

 

Das nächste Topspiel

Unsere SG Herpf/Helmershausen ist auch am 4. Spieltag 2018/19 an einem sogenannten Topspiel beteiligt. Anders ist die Paarung Ohratal vs. Herpf schlicht nicht zu bezeichnen. Der Anstoß erfolgt am Sonntag um 15.00 Uhr im Goldberg-Stadion in Ohrdruf. Die Begegnung gab es zuletzt in der Saison 2016/17, in der der Gastgeber beide Pflichtspiele für sich entschied.

DIE LAGE

Der Favorit hat es gerichtet, die große Überraschung ist ausgeblieben. Der FC Einheit Rudolstadt setzte sich durch und siegte am Ende mit 0:2, ohne wirklich zu glänzen. Unsere Mannschaft hielt mit viel Leidenschaft dagegen und ließ sich von dem frühen Rückstand keineswegs entmutigen. Der Zweiklassenunterschied war über weite Strecken nicht ersichtlich. Die Noack-Elf forderte den Oberligisten richtig und hätte am Ende einen Treffer verdient gehabt, doch fehlte es im Abschluss immer wieder an der nötigen Präzision. Aber diese Leistung sollte für die kommenden Aufgaben Mut machen. Denn eine ähnliche Leistung bedarf es auch bei der bevorstehenden Begegnung gegen den FSV 06 Ohratal.

DER GEGNER

Der Gastgeber musste sich nach dem einjährigem Gastspiel in der Thüringenliga wieder nach unten orientieren und gehört nun zweifelsohne wieder zu den Staffelfavoriten. Die letzte Saison verlief für Kiebert und Co. alles andere als glücklich. Das erhoffte Ziel Klassenerhalt wurde am Ende deutlich verpasst. Nichtsdestotrotz sammelte die Mannschaft wertvolle Erfahrungen im Oberhaus. Als Absteiger hat die Mannschaft nun natürlich die Ambitionen wieder oben mitzumischen. Die interne Erwartungshaltung hat das Team bisher erfüllt. Zwei Siege und ein Unentschieden sind die bisherige Bilanz.

Auf der Trainerbank kehrte zu Saisonbeginn ein alter Bekannter zurück. Nachdem man sich letzte Saison kurz vor der Winterpause von Trainer Karsten Voigt trennte, übernahm Dominik Müller als Spielertrainer das Zepter. Dieser stellte zum Ende der Saison sein Amt zur Verfügung und Michael Storch hat fortan wieder das Sagen. In Verbindung mit Co-Trainer Stefan Schleicher betreute er die Mannschaft schon im Aufstiegsjahr. An diese Erfolge wollen beide nun wieder anknüpfen.

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Die ersten Spiele haben gezeigt, wo die Stärken und Schwächen liegen. Elf erzielte Treffer sind ein Indiz dafür, dass die Offensive um Müller & Jung gehörig Qualität besitzt. Im Umkehrschluss sind vier Gegentreffer im Derby gegen Siebleben (1. Spieltag) auch ein Anzeichen, dass die Abwehr verwundbar ist.

Personell tat sich beim Gastgeber einiges. Sechs Spieler verließen den Verein, darunter etablierte Kräfte wie Benjamin Pufe (Gotha) und Patrick Januszek. Nummerisch konnten die Abgänge größtenteils mit fünf Neuzugängen kompensiert werden. Wie vielerorts sind auch die Neuzugänge beim FSV Ohratal relativ jung. Sie werden nun an höhere Aufgaben herangeführt und es wird seine Zeit brauchen, bis sie eine tragende Säule innerhalb der Mannschaft sein können.

Leistung mit Punkten belohnen

HSV-Trainer Mike Noack erwartet einen spielstarken Gegner mit hoher Einzelspielerqualität: „Das werden spannende 90 Minuten. Wir wissen, dass Ohratal eine starke Mannschaft ist, und freuen uns auf diese Herausforderung. Wir wollen ein gutes Spiel machen und uns am Ende mit einem guten Ergebnis belohnen.

Nach der Niederlage gegen Borsch wäre ein Erfolg für die Psyche und den weiteren Saisonverlauf wichtig. Dementsprechend kämpferisch und optimistisch werden die Jungs die bevorstehenden 90 Minuten angehen.

GUT ZU WISSEN

Freuen wir uns auf einen spannenden Fußball-Nachmittag. Schiedsrichter der Partie ist Philipp Linke. Assistiert wird er an der Linie von Anton König und Max Pierre Neumann. Anstoß am Sonntag wird 15 Uhr sein. Wer nicht vor Ort sein kann, kann das Spiel im Live-Ticker unserer Smartphone-App verfolgen.

 

Sehr gut verkauft

Die SG Herpf/Helmershausen scheidet nach einer 0:2-Niederlage gegen den Oberligisten Einheit Rudolstadt trotz einer ansprechenden Leistung aus dem Thüringer Landespokal aus.

Als der Rudolstädter Flügelflitzer Arne Reetz in der 5. Minute die erste gute Gelegenheit der Favoriten eiskalt per Lupfer zum 0:1 verwertete, deutete vieles auf eine Partie hin, in der sich der Favorit ohne Mühe durchsetzen wird. Das dies nicht so kam, war einer tollen läuferischen und kämpferischen Leistung der Herpfer geschuldet, die hin und wieder sogar richtig gut mitspielten und auch zu ihren Chancen kamen.

Frühe Führung

Eine solche hätte es fast schon in der zweiten Minute gegeben. Safradin hatte nach einer Eingabe von rechts freie Schussbahn, aber ein Pfiff des Unparteiischen nach einem Foulspiel an einem Herpfer kam ihm dazwischen. Hier hätte Butterich Vorteil laufen lassen müssen. Auch in der Folge versteckten sich die Herpfer nicht. Einmal setzten sich Safradin und Damm schön links durch, zögerten dann aber zu lange mit dem Abschluss (22.). In der Abwehr hatten die Gastgeber viel zu tun. Die früh und energisch attackierenden Gäste provozierten viele einfache Fehler bei den Herpfern. Nach diesen schaltete Rudolstadt blitzschnell um und stieß in die freien Räume. So Reetz (15.), der zu harmlos abschloss und Gehrmann (17.), der an Möhring scheiterte. Es blieb aber weiter beim knappen Ergebnis, weil die Gastgeber, obwohl ihnen im Aufbau vielen Ungenauigkeiten passierten, immer wieder klärten. Ein hoher Laufaufwand, viel Engagement und der Wille, den Lapsus des anderen auszubügeln, zeichneten sie aus. So dominierten zwar die höherklassigen Gäste, aber mehr als ein abgefälschter Schuss von Gehrmann (27.) und ein Freistoß von Riemer in die Arme von Möhring (36.) kamen nicht dabei heraus.

Die letzten Minuten der ersten Hälfte gehörten der Heimelf. Zunächst zwang Damm mit seinem 16-Meter Schuss Gästeschlussmann Bresemann zu einer Glanztat (39.). Kurz darauf erlief sich Kämmer einen langen Ball und zog sofort aus der Drehung ab. Er erwischte Bresemann auf dem falschen Fuß, aber die Kugel strich haarscharf am langen Pfosten vorbei. Die beste Chance auf ein Tor wurde den Gastgebern dann in der 44. Minute genommen. Damm setzte sich im Strafraum gegen Seturidze durch, der ließ das Bein stehen und Damm kam zu Fall. Aber weder der Unparteiische noch der Assistent, die beide freie Sicht hatten, sahen hier ein Foul. Das war es aber wohl, wie auch die Rudolstädter zugaben.

Mutiger Auftritt

Auch die ersten Minuten der zweiten Hälfte gehörten den Herpfern. Safradins Kopfball ging weit über das Tor (47.). Als Damm kurz darauf einen Freistoß scharf auf das kurze Ecke zog, war Bresemann vor dem zum Kopfball bereiten Domazet am Ball. Die Rudolstädter beruhigten das Spiel, agierten aber längst nicht mehr so zwingend mit ihrem Pressing. Die Gastgeber konnten mit Glück und viel Geschick die Einheit-Akteure vom eigenen Kasten fernhalten. Da war der Volley-Knaller von Reetz aus gut und gerne 40 Metern schon die beste Chance, die Möhring mit beiden Fäusten klärte (62.). Die Herpfer kamen selten zu Chancen im Umkehrspiel. Sie agierten oft zu langsam nach Ballgewinnen. Außerdem zeigten sich die Gäste in der Rückwärtsbewegung sehr eifrig und waren immer schnell mit sechs, sieben Spielern hinter dem Ball. In den letzten 20 Minuten legte der Favorit nochmal eine Schippe drauf. Das Solo von Xavier Amaro bildete den Anfang. Der Rudolstädter zog aus zwölf Metern ab, aber Möhring war auf dem Posten (68.). Die Entscheidung schaffte mit Marco Riemer der erfahrenste Akteur auf dem Platz. Der ehemalige Jenaer Drittliga-Spieler schraubte sich bei einem Freistoß aus dem linken Halbfeld hoch und bugsierte die Kugel gekonnt in die hintere obere Torecke zum 0:2 (70.).

Zum guten Auftritt der Gastgeber an diesem Tag passte es, dass sie bis zum Schlusspfiff um ein Tor bemüht waren und sich nicht aus Angst vor einer deftigen Niederlage hinten reinstellten. Beinahe wäre die SG in der 83. Minute belohnt worden, als Kämmer abzog, aber erneut den langen Pfosten knapp verfehlte. Auf der Gegenseite donnerte Baumann die Kugel volley an die Querlatte (84.). Die letzte Chance einer unterhaltsamen Begegnung hatte Jonas Rutschik, der nach Safradins Pass aus zehn Metern zum Schuss kam. Der Ball wurde zur Ecke abgefälscht, die nichts mehr einbrachte.

Quelle: (Ralf Ilgen – stz-online) – Quelle Beitragsfoto: Achim Freund (fupa.net)

 

 

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Als Underdog ins Pokalduell

Am Sonntag, 9. September 2018, empfängt unsere SG Herpf/Helmershausen in der zweiten Hauptrunde des Landespokals den FC Einheit Rudolstadt. Ab 14 Uhr geht unsere Mannschaft als klarer Außenseiter in die Partie.

DIE LAGE

Unsere Elf kassierte am letzten Wochenende eine knappe, aber am Ende verdiente Niederlage gegen den SV Borsch 1925. Speziell im zweiten Abschnitt übernahmen die Gäste zusehends das Kommando und erspielten sich eine Reihe hochkarätiger Chancen, welche aber allesamt ungenutzt blieben. Die Gäste arbeiteten 90 Minuten sehr gut gegen den Ball und hatte das Spiel auch über die Zweikämpfe, bei denen wir oft zweiter Sieger waren, unter Kontrolle. Das Spiel unserer Mannschaft hatte an dem Tag wenig Struktur, folgerichtig waren gefährliche Angriffe oft Mangelware. „Der Sieg für Borsch ging völlig in Ordnung. Sie waren die klar bessere Mannschaft“, gab auch Trainer Mike Noack nach Schlusspfiff unumwunden zu. Das Spiel wurde unter der Woche aufgearbeitet. Nun gilt es den Blick nach vorne zu richten und die vielen kleinen Fehler zu minimieren. Es sollte allen klar sein, dass es für die nun bevorstehende Aufgabe gegen den Oberligisten einer Leistungssteigerung bedarf. Mit einer guten Leistung gegen den Favoriten aus Rudolstadt wollen sich die Jungs nun Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben in der Liga holen.

DER GEGNER

Aus der Ruhe bringen lässt sich in Rudolstadt aktuell niemand, auch wenn der Saisonstart alles andere als optimal verlaufen ist. Aus den ersten vier Spielen konnte man nur eins gewinnen und belegt aktuell mit vier Punkten den 11. Tabellenplatz in der NOFV Oberliga Süd. Dieser Liga gehört der Verein nun schon seit Beginn der Saison 2012/13 an. In den letzten drei zurückliegenden Spieljahren, gelang es der Mannschaft regelmäßig einstellig ins Ziel einzulaufen. Diesen gestiegenen Anspruch verfolgt man auch für die laufende Spielrunde. Entsprechend mächtig wurde auch im Sommer am Kader geschraubt. Acht externe und ein Nachwuchsspieler fanden den Weg in den Einheit-Kader. 26 Spieler umfasst der Kader (Durchschnittsalter: 23,64). Jede Position ist doppelt besetzt. Eine gesunde Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen Talenten.Viel Spielraum zur Rotation.

Mit Markus Baumann, Lukas Hodek, Robin Hink und Tim Rühling hat es gleich ein Quartett im Alter von 17 bis 20 Jahren in die Oberligamannschaft geschafft. Die Neuverpflichtungen zeigen den eingeschlagenen Weg des Vereins deutlich auf, junge, talentierte Spieler für sich zu gewinnen. Um solch junge Spieler in der Oberliga einzusetzen, gehören ebenso geeignete Führungsspieler, die die jungen Burschen auf dem Platz „an die Hand nehmen“. Mit Kapitän Marco Riemer hat man genau diesen Spielertypen in seinen Reihen. Er ist für Außenstehende vermutlich auch das bekannteste Gesicht bei den Gästen. „Riemex“, wie er von vielen genannt wird, trug viele Jahre das Trikot vom FC Carl Zeiss Jena (2. Bundesliga, 3. Liga) und schloss sich zur Saison 2015/16 dem FC Einheit Rudolstadt an.

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DIE ROLLEN SIND KLAR VERTEILT

Herpf gegen Rudolstadt. Die Frage, die sich viele auf den ersten Blick stellen, ist: Wie hoch gewinnen die Rudolstädter? Genau da liegt aber auch die Crux für das Team von Trainer Holger Jähnisch. Denn alles andere als ein Sieg wäre eine echte Sensation. Damit liegt eine gute Portion Druck auf den Schultern von Riemer & Co. Für unsere Mannschaft und den Verein wird das Spiel ein absolutes Highlight darstellen, schließlich gastiert nicht allzu oft ein Oberligist zu einem Pflichtspiel im Waldstadion. Dementsprechend ist die Vorfreude groß. HSV-Trainer Mike Noack: „Das wird eine große Aufgabe, aber wir wollen uns reinbeißen und freuen uns auch darauf. Wir wollen mutig sein und uns keineswegs verstecken.“

GUT ZU WISSEN

Freuen wir uns auf einen spannenden Fußball-Nachmittag. Schiedsrichter der Partie ist Florian Butterich. Assistiert wird er an der Linie von Marvin Lautensack und Benjamin Strebinger. Anstoß am Sonntag wird bereits 14 Uhr (!) sein. Wer nicht vor Ort sein kann, kann das Spiel im Live-Ticker unserer Smartphone-App verfolgen.

 

Druckvollem Gegner unterlegen

In einer hochklassigen und temposcharfen Begegnung der Fußball-Landesklasse muss sich die SG Herpf der SG Borsch auf eigenem Platz knapp mit 0:1 Toren geschlagen geben.

Der Erfolg für die Gäste aus Borsch war verdient. Die Männer von Trainer Andreas Herzberg waren über weite Strecken das überlegene Team. Bei besserer Chancenverwertung hätten sie die Partie früher entscheiden können. Beide versuchten, mit schnellen Ballpassagen und direktem Spiel das Mittelfeld zu überbrücken. Das gelang der Borschern viel besser. Den kämpferisch gut aufgelegten Gastgeber fiel es gegen früh und aggressiv störende Gäste sehr schwer, ihr Kombinationsspiel aufzuziehen. Was oft sehr gefällig aussah, wurde im letzten Drittel zu selten gefährlich ausgespielt.

Die erste Chance der Begegnung hatten der Gast in der 5. Minute. Die Eingabe von Melzer verpasste Bittorf vor dem Tor nur knapp. Auf der anderen Seite konnte Kirchner bei einem Angriff der Gastgeber vor Damm klären (10.). Fünf Minuten danach war es Becker, der Damm die Kugel noch vom Fuß spitzelte. In der 17. Minute fiel das 0:1, als sich erneut Melzer rechts schön in Szene setzte und dessen Flachpass Bittorf über die Linie drückte. War das Spiel bis dahin ausgeglichen, so drückte ab da die Herzberg-Elf diesem ihren Stempel auf. Früh den Gegner störend und schnell umschaltend, kam sie immer wieder gefährlich vor das Tor. Die Herpfer Abwehr bekam aber oft noch ein Bein dazwischen und konnte klären. Nach schöner Kombination über Gimpel und Wiegand wurde Bittorf geschickt, aber der Abseitspfiff bremste ihn jäh. Nicht die einzige Entscheidung, die aus Borscher Sicht fragwürdig war. Von den Gastgebern kam offensiv nicht viel, weil Borsch sehr früh störte und so oft Fehler provozierte oder den Gegner zu ungenauen, lange Bällen zwang. Vor dem Tor von Möhring „brannte“ es dagegen öfter. Der parierte den Kopfball von Johannes Krauss im Nachfassen (27.). In der 42. Minute hatte Möhring Glück, als Nier für ihn beim Kopfball von Becker auf der Linie klärte.

Starker René Melzer

Die ersten zehn Minuten nach dem Seitenwechsel gehörten den Gästen. Genauer gesagt René Melzer. Nach schlampig ausgeführtem Freistoß von Damm, der Kimpel die Kugel genau in die Füße spielte, schickte dieser Melzer, der aus zehn Metern nur den Pfosten traf (47.). Kurz darauf wurde nach einem Ballgewinn erneut Melzer gesucht, der von rechts in den Strafraum eindrang und Bittorf bediente. Dieser donnerte die Kugel über die Latte. Weitere zwei Minuten danach parierte Möhring Melzers abgefälschten Schuss toll. In der 54. Minute hätte aber das 2:0 fallen müssen, als Bittorf Melzer bediente, der aus fünf Metern die Kugel neben das leere Tor setzte. Die Heimelf tat sich schwer, zu Chancen zu kommen. Aber in der 59. Minute fiel doch fast der Ausgleich. Die Flanke von Hamm brachte Hofmann per Kopf auf das Tor, aber genau in die Arme von Ritz. Auf der Gegenseite scheiterte Bittorf an Möhring und der Nachschuss von Wiegand wurde geblockt (60.).

Bis zum Schluss verlegten sich die Gäste nicht auf das Halten des Vorsprunges. Vielmehr verteidigten sie mit hohem Laufaufwand weiter sehr hoch und liefen den Gegner schon weit in dessen Hälfte an. Deswegen gab es in der Herpfer Schlussoffensive für die Herzberg-Elf nur einen Freistoß von Safradin (85.) und eine Freistoß-Flanke von Damm (90.) zu überstehen. Beide Male klärte Ritz zur Ecke. Ansonsten war die Abwehrreihe um Kirchner und Becker stets Herr der Lage vor dem eigenen Kasten, sodass es beim 0:1 blieb.

Trainerstimmen:

Mike Noack, Trainer SG Herpfer SV: Der Borscher Erfolg geht absolut in Ordnung. Sie waren präsenter und robuster in den Zweikämpfen. Mit unseren Fehlern spielten wir dem Gegner aber auch oft in die Karten. Gegen das starke Borscher Pressing haben wir uns sehr schwer getan und kaum Mittel gefunden, um zu Chancen zu kommen. Wenn man gegen einen solch starken Gegner wie Borsch bestehen will, muss alles passen. Und das war bei uns heute eben nicht der Fall.

Andreas Herzberg, Trainer SG Borsch: Ich denke unser Sieg ist verdient. Wir wollten nicht auf Ballbesitz spielen, sondern uns auf die Herpfer Taktik einstellen und im Umkehrspiel zum Erfolg kommen. Es ist schön, wenn ein Trainer nach dem Spiel sagen kann, dass seine Mannschaft das umgesetzt hat, was vor der Partie besprochen wurde. Wenn man gegen einen starken Gegner wie Herpf das Spiel aber nicht entscheidet, was wir hätten tun müssen, bleibt es  bis zum Schluss spannend. Quelle: (stz-online.de – Ralf Ilgen)

Spitzenspiel gegen den SV Borsch 1925

Am Sonntag rollt der Ball wieder im Waldstadion und es steht ein echter Knaller ins Haus. Unsere Jungs empfangen den SV Borsch 1925 zum Spitzenspiel im Waldstadion. Anstoß ist um 15.00 Uhr!

Die Lage

Ein wahres Torspektakel lieferte sich unsere Mannschaft letzte Woche mit dem Gastgeber aus Steinbach-Hallenberg. Tore fielen sprichwörtlich wie „reife Früchte“. Die Feldvorteile lagen spielübergreifend beim Aufsteiger, der sich sehr engagiert zeigte. Am Ende behielt unsere Mannschaft dank der Tore von Nier (21.), Hofmann (22.,45.,73.) und Damm (74.) die Oberhand. Zum Ende hin entwickelte sich eine vogelwilde Partie, in der Stabilität klein geschrieben war. Unsere Elf gab eine sichere Führung fast noch aus der Hand. Unter dem Strich freute man sich im Herpfer-Lager über den zweiten Sieg im zweiten Punktspiel. Die Mannen von David Reich können mit erhobenen Hauptes die nächste Aufgaben angehen.

Der Gegner

Vier Punkte haben die Gäste aktuell auf der Habenseite. Dem 1:1 zum Auftakt gegen Wacker Bad Salzungen folgte ein Erfolg im Landespokal gegen die DJK Struth, ehe die Mannen von Trainer Herzberg am letzten Wochenende einen klaren Heimerfolg einfuhren. Die Borscher zeigten gegen Wacker Gotha ihre ganze Qualität und gewannen am Ende eindrucksvoll mit 5:0 gegen den Verbandsliga-Absteiger. Das Team von Kapitän Kirchner fährt also mit reichlich Selbstvertrauen nach Herpf.

Der SV Borsch 1925 bestreitet aktuell seine dritte Saison in Folge in der Landesklasse. Nach Platz eins in der Saison 2016/17 belegte das Team in der vergangenen Spielzeit mit 65 Punkten den 2. Tabellenplatz. Auch in dieser Saison verfolgt der Verein ambitionierte Ziele und gilt als Favorit auf die Meisterschaft. Die Mannschaft wurde im Sommer nur punktuell verstärkt und man setzt größtenteils auf die Mannschaft aus dem Vorjahr. Rene Melzer, Torjäger vom FSV Ulstertal Geisa, wurde aus der Kreisoberliga geholt und machte dort mit 56 Toren in 45 Spielen auf sich aufmerksam. Nicht mehr zum Aufgebot gehörten die Spieler Nico Helmschrot (SV Steinbach), Benedikt Schmelz (BW Großentaft) und Kevin Kiel (FSV Cappel).

Tore garantiert ?!

Beide Mannschaften versprechen mit ihrer offensiven Qualität ein packendes Duell. Im letzten Aufeinandertreffen (3:3) im Mai diesen Jahres durften sich die Zuschauer über viele Treffer freuen. Ob auch dieses Mal beide Teams zahlreich treffen, bleibt abzuwarten. HSV-Trainer Mike Noack freut sich auf das Spiel: „Wir wollen gewinnen, auch in dem Wissen, wie schwer das wird“. Wir müssen unsere Stärken auf den Platz bringen, in den Zweikämpfen wieder präsenter sein und kompakter stehen. Am Ende werden Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage entscheiden.“

Gut zu wissen

Freuen wir uns auf einen spannenden Fußball-Nachmittag. Schiedsrichter der Partie ist Paul Hegenbarth. Assistiert wird er an der Linie von Philipp Keith und Benjamin Strebinger. Anstoß am Sonntag wird 15 Uhr sein. Wer nicht vor Ort sein kann, kann das Spiel im Live-Ticker unserer Smartphone-App verfolgen.

 

Eine unnötige Zittereinlage

In der Fußball-Landesklasse gab die SG Herpfer SV beim Gastspiel in Steinbach-Hallenberg eine sichere Führung fast noch aus der Hand.

Dass bei den Gästen mit Grebenar, Fuchs und Kämmer ein Großteil der Offensivabteilung fehlte, war deren Spiel zunächst anzumerken. Die ebenfalls nicht in Bestbesetzung angetretenen Gastgeber hatten den besseren Start, wirkten bissiger und wacher. Nach einem Grundlinien-Durchbruch von Dumitrascu fand dieser mit seiner Flanke am langen Pfosten den frei stehenden Hermann, der die Kugel per Kopf hauchdünn über die Latte bugsierte (5.). Auch sonst lagen die Feldvorteile beim Aufsteiger, der sich sehr engagiert zeigte und die Hoheit im Mittelfeld besaß. Chancen gab es jedoch nicht viele, weil beide Abwehrreihen gut standen. Ein krasser Fehler der Heimelf brachte den Gast dann nachhaltig ins Spiel. Alexander Fischer schlug einen Freistoß vom eigenen Strafraum ins Mittelfeld und genau in die Beine von Damm. Der zog entschlossen zum Tor und konnte von Kirchner erst kurz vor dem Strafraum gebremst werden. Den fälligen Freistoß schoss Nier frech unter der hoch springenden Mauer durch aufs kurze Ecke. Dorthin tauchte Bindriem zwar, konnte den Einschlag aber nicht verhindern (0:1/21.). Kurz darauf nutzten die Gäste einen Ballgewinn inclusive einer Schlafwageneinlage der Heimelf zum 0:2. Hofmann tauchte frei vor Bindriem auf und überwand ihn. Der Spielverlauf war damit auf den Kopf gestellt, was Gästetrainer Mike Noack in der Pause mit „man muss auch mal aus wenig viel machen“, kommentierte.

Bis zum Seitenwechsel passierte aber noch einiges. In der 29. Minute kam die Kugel nach einem Querschläger zu Volkmar. In einer unübersichtlichen Situation gingen er und Nier zu Boden und Schiedsrichter Krech entschied trotz großer Proteste der Gäste auf Strafstoß. Den setzte Alexander Fischer sicher zum 1:2 ins Netz. In der Folge gab es Chancen auf beiden Seiten. Die Nachspielzeit der ersten Hälfte brachte für Herpf noch eine Freistoßchance aus 22 Metern. Beeindruckt vom ersten Treffer machte Bindriem erst einen Schritt in Richtung Mauerecke, womit ihm dann die entscheidenden Zentimeter fehlten und er an den von Hofmann platziert in seine Ecke getretenen Ball nicht mehr herankam (1:3/45.+2).

 

 

Die erste Gelegenheit nach dem Seitenwechsel gehörte den Herpfern. Safradins Kopfball strich aber am or vorbei. Die Gäste verlegten sich nicht alleine auf das Halten des Vorsprungs. Sie störten die Gastgeber früh und effektiv im Spielaufbau und kamen immer wieder gefährlich vor das Tor der Heimelf. So Rutschik, der in der 65. Minute an Bindriem scheiterte. Dem FC unterliefen viele Fehler im Spielaufbau, aber in der 69. Minute gelang es, die Gästeabwehr auszuhebeln. Robert Menz setzte sich links schön durch und passte vor das Tor. Dort war Felix Fischer völlig frei, der noch Möhring ausspielte und auf 2:3 verkürzte.

Aber die Gäste antworteten erneut mit einem Doppelschlag. Zunächst scheiterte Hofmann zwar in aussichtsreicher Position (70.), um es zwei Minuten danach besser zu machen. Damm legte auf und Hofmann drückte den Ball zum 2:4 über die Linie. Weitere zwei Minuten danach nutzte Damm die Unordnung in der FC-Abwehr und ließ Bindriem keine Chance (2:5/75.).

Das brach den Gastgebern aber nicht wie erwartet das Genick. Die erhöhten den Druck. Es dauerte aber bis zur 85. Minute, ehe die Lücke gefunden war. Durch diese wurde Menz angespielt, der zum 3:5 traf. Die aufkommende Nervosität der Gäste steigerte sich, als Menz in der 89. Minute im Nachsetzen zum 4:5 erfolgreich war. So hatten die Gäste bis zum Ende der langen Nachspielzeit noch bange Momente zu überstehen, ehe der hart erkämpfte Dreier feststand. „Uns fällt es im Moment schwer, zu unserem Spiel zu finden. Unsere Offensive war natürlich geschwächt durch die Ausfälle, aber wir haben sehr effektiv gespielt und von den Fehlern des Gegners profitiert“, sagte SG-Trainer Mike Noack. „Insgesamt haben wir aber zu viel zugelassen, gerade in der Schlussphase. Da wurde zu inaktiv verteidigt. Das darf uns nicht passieren.“ Quelle: STZ (Ilg)

 

Vorbericht Steinbach-Hallenberg

Zweiter Spieltag in der 11teamsports Landesklasse 3: Am Samstag, 25. August 2018 reist unsere Mannschaft zum Aufsteiger FC Steinbach-Hallenberg, der am ersten Spieltag einen Erfolg beim Absteiger Wacker Gotha feiern konnte.

Die Lage

Zweites Heimspiel, zweiter Heimsieg. Auch letzten Sonntag hatte der Herpfer-Anhang wieder Grund zu feiern. Nach einem packenden Pokal-Krimi ist unserer SG Herpf/Helmershausen die Überraschung geglückt und man besiegte den favorisierten Verbandsligisten FC An der Fahner Höhe mit 5:3 nach Elfmeterschießen. In der 2. Hauptrunde begrüßen wir am 09.09. nun den Oberligisten FC Einheit Rudolstadt. Bei aller Freude liegt der Fokus aber nun voll und ganz auf dem anstehenden Liga-Spiel beim FC Steinbach-Hallenberg, in dem man das getankte Selbstvertrauen mitnehmen sollte!

Der Gegner

Die Freude war riesig im Sommer, als der FC Steinbach-Hallenberg nach vier Jahren Abstinenz als Meister der Kreisoberliga in die Landesklasse aufstieg. Der Verein konnte sich in der Kreisoberliga vor der SG Kalten/Rhön durchsetzen und somit die Rückkehr auf Landesebene beschreiten. In der jungen Mannschaft von Trainer David Reich überragte ein Spieler besonders: Robert Menz – In der abgelaufenen Saison hatte er mit 37 Toren maßgeblichen Anteil am Aufstieg.

Neben einigen Nachwuchsspielern wurde das Team weiter verstärkt, um auch in der Landesklasse eine gute Rolle spielen zu können. Mit Marcel Volkmar (Eintracht Erfurt), Ioan Dumitrascu (Oberschönau), Aurelian Andrei Dumitra (Oberschönau), Kamil Rafal Mikula (FSV Viernau) und Quoc Duong Tran (FSV 06 Mittelschmalkalden) wurde die Qualität des Kaders noch einmal erhöht.

Der Aufsteiger startete mit einem 1:2 Auswärtserfolg in Gotha, ehe am vergangenen Wochenende mit einer 1:3-Heimniederlage gegen Meiningen das Aus im Landespokal folgte. Am Samstag wollen die Gastgeber natürlich ähnlich gut spielen wie auswärts in Gotha und den Saisonstart möglichst „veredeln“. Allgemein ist Steinbach-Hallenberg nicht der typische Aufsteiger. Die Mannschaft bringt mehr Qualität mit als die letztjährigen Aufsteiger aus Trusetal und Milz. Der Kader hat insgesamt eine gute Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Spielern – das wird eine spannende Aufgabe für uns.

 

abs-electronic

Das letzte Punktspiel-Duell beider Vereine datiert vom 16.03.2014. Damals behielt unsere Elf mit 2:0 die Oberhand.

HSV-Trainer Mike Noack geht zuversichtlich in das Spiel „Am Köpfchen“. „Wir wollen das Selbstvertrauen aus den beiden ersten erfolgreichen Spielen mitnehmen und uns wieder als Team präsentieren! Wenn wir wieder an unser Maximum rankommen, dann stehen unsere Chancen gut das Spiel siegreich zu gestalten. Aber ich erwarte einen Gegner, der ähnlich selbstbewusst auftreten wird. Sie sind mit einem Sieg in Gotha gestartet, damit haben wohl die wenigsten Außenstehenden gerechnet. Das wird ihnen eine breite Brust geben“, erwartet der Übungsleiter einen motivierten Gegner, der alle Register ziehen wird, um uns unserer Stärken zu berauben.“

Freuen wir uns auf einen spannenden Fußball-Nachmittag. Schiedsrichter der Partie ist Steffen Krech. Assistiert wird er an der Linie von Sebastian Neumann und Holger Volkmar. Anstoß am Samstag wird 15 Uhr sein. Wer nicht vor Ort sein kann, kann das Spiel im Live-Ticker unserer Smartphone-App verfolgen.

 

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