Hartes Stück Arbeit zum Auftakt

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Zum Auftakt der Saison in der Fußball-Landesklasse gewinnt die heimische SG Herpf/Helmershausen gegen den FSV Waltershausen verdient mit 2:0 Toren. Die Gastgeber waren über weite Strecken der Begegnung feldüberlegen. Allerdings taten sie sich schwer, Chancen herauszuspielen. Den Angriffen der Gastgeber fehlte es oft an dem nötigen Tempo und der Genauigkeit im Passspiel.

In der Anfangsphase tat sich auf dem Rasen nicht sonderlich viel. Beide Abwehrreihen waren stets Herr der Lage und ließen nichts zu. Nach knapp zehn Minuten gelang es den Gastgebern, sich erstmals schön durchzuspielen. Safradin setzte sich links durch und passte scharf vor das Tor, wo Fuchs die Kugel volley nahm und den Pfosten traf. Kurz darauf tauchte Kämmer nach einem Abwehrfehler frei vor FSV-Schlussmann Böhm auf, scheiterte aber an diesem. Auch danach waren die Gastgeber feldüberlegen und dominierten die Partie. Selten gelang es ihnen aber, zu gefährlichen Aktionen zu kommen. Die Gäste traten offensiv kaum in Erscheinung. Die gut postierte Herpfer Dreierkette hatte wenig zu tun. Einzig in der 23. Minute kam mal so etwas wie Gefahr auf, als sich Le Duc rechts durchsetzte. Seine Eingabe klärten aber Möhring und Böhm gemeinsam.

Die Gastgeber kombinierten oft gefällig, um dann zu früh und viel zu ungenau den langen Ball zu spielen. Auch sonst unterliefen den Noack-Schützlingen zu viele Ballverluste. Mehrfach raufte sich der Herpfer Trainer ob der für ihn unerklärlichen Fehler seiner Jungs die Haare. Mit den Fehlern nahm auch die Unsicherheit bei den Gastgebern zu. Profitieren konnte der FSV davon aber nur einmal. Als Möhring einen von links vor das Tor geschlagenen Freistoß nicht festhalten konnte, kam Körber zum Schuss, traf aber nur einen Herpfer Abwehrspieler. Ansonsten hatten die Gastgeber die Partie im Griff. Die Waltershäuser agierten viel zu harmlos, um die Abwehr der Gastgeber in die Bredouille zu bringen. Die Akteure der Heimelf haderten berechtigt mit einigen zumindest fragwürdigen Entscheidungen von Schiedsrichter Annemüller. Letztlich ging es torlos in die Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte setzte sich diese für die heimische SG sehr zähe Angelegenheit fort. Aber, die Heimelf kam dann doch öfter mal zu Chancen als vor der Pause. So Stefan Kämmer, der die Kugel per Kopf nach Hamm-Flanke knapp neben den Pfosten setzte (48.). Es bedurfte einer feinen Einzelleistung nach einem Waltershäuser Missverständnis, um die Noack-Schützlinge in Front zu bringen. Im Verbund mit Fuchs nutzte Safradin dies aus, um sich im Strafraum in gute Schussposition zu bringen und die Kugel wuchtig ins lange Eck zu setzen (1:0/53.). Sechs Minuten danach nahm Kämmer einen langen Ball von Domazet im Strafraum aus der Drehung volley, aber sein sehenswerter Schuss traf nur die Lattenoberkante. Diese Aktion wäre ein Tor Wert gewesen.

Von den Gästen war in Herpfer Strafraumnähe weiterhin kaum etwas zu sehen. Sie versuchten es öfters mit Schüssen aus großer Distanz, was schon etwas nach Verzweiflung aussah. Bei ein, zwei unnötigen Eckbällen kam so etwas wie Gefahr auf. Auch wenn Mike Noack mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden schien, so ließ diese in der Abwehr absolut nichts zu. Offensiv gab es nur wenige Chancen, das Ergebnis deutlicher zu gestalten. Böhm köpfte knapp über das Tor (66.). Es dauerte bis zur 87. Minute, ehe die Entscheidung fiel. Fuchs wurde im Strafraum festgehalten und den fälligen Strafstoß verwandelte Oliver Nier sicher zum 2:0-Endstand. Fuchs hatte die letzte Chance der Partie, als er eine Damm-Eingabe über die Latte bugsierte (90.+2).

So blieb es beim hoch verdienten 2:0-Arbeitssieg für die Männer von Trainer Mike Noack. Die absolvierten ein hohes Laufpensum, ließen sich für die kommenden Wochen aber noch Raum für eine Steigerung. Mit der Rückkehr von Josip Grebenar dürften zudem wieder mehr Ideen in das Herpfer Angriffsspiel einfließen. Quelle: stz-online.de

 

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