Favoritenrolle gerecht geworden

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Im letzten Testspiel vor dem Auftakt zur Saison in der Fußball-Landesklasse siegte die SG Herpfer SV beim Westthüringer Kreisoberliga-Vertreter SG Gumpelstadt/Möhra 6:2.

Zum 120-jährigen Vereinsjubiläum in Möhra kreuzten der Gastgeber SG Gumpelstadt/Möhra und die Landesklassenelf aus Herpf die Klingen. Die Noack-Elf wurde dabei bei tropischen Temperaturen ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann klar.

Beide Trainer konnten aber dem Ergebnis nicht so richtig etwas abgewinnen. Zum Auf beiden Seiden fehlten etliche Stammspieler. Bei den Gästen aus Herpf waren das Rutschik, Damm, Nier, Müller und Hofmann. Außerdem mussten die Spieler bei den tropischen Temperaturen etliche Schaltpausen einlegen. Die Gäste übernahmen natürlich mit dem Anpfiff das Zepter des Handelns in ihre Hand, was besonders die gegnerische Abwehr zu spüren bekam. Außer Schenk im Tor hatte dieser Mannschaftsteil einen schwarzen Tag erwischt. Des Öfteren hatten die gegnerischen Angreifer Safradin, Fuchs und Kämmer leichtes Spiel, um gefährlich vor Schenk auftauchen zu können. So konnte Herpf auch nach einer kleinen Abtastphase schnell in Führung gehen. Schon das 0:1 (13.) durch Fuchs offenbarte die Schwächen in der Abwehr der Kaiser-Elf. Dabei nutzte der Torschütze einen Abspielfehler im 2. Versuch eiskalt aus. Konnte Schenk noch in der 19. Minute einen 20-m-Schuss von Grebenar in großer Manier aus den Winkel fischen, so war er kurz danach wieder geschlagen. Ein langer Abschlag von Möhring, über die zu weit aufgerückte Abwehr des Gastgebers, landete bei Kämmer, der keine Mühe hatte den Ball vorbei an Schenk zum 0:2 (20.) einzuschieben.

Nach dem Anstoß gab es ein Missverständnis zwischen Zöller und Möhring, was Tischer in Torjägermanier ausnutzen konnte und auf 1:2 (21.) verkürzte. Trotzdem war der Gast in dieser Zeit die dominierende Mannschaft und ließ dem Gegner nur wenig Entfaltungsmöglichkeiten. Besonders durch Grebnar, Böhm, Esser und Domazet erspielten sich die Gäste eine Übermacht im Mittelfeld. Dadurch konnten sie auch ihre Stürmer gut in Szene setzen, die dann auch ordentlich für Gefahr sorgten. Als beim Gastgeber wieder einmal die Abseitsfalle nicht zuschnappte, war es wieder um sie geschehen. Fuchs setzte sich auf der rechten Angriffsseite durch, bediente Safradin, der Schenk beim 1:3 (40.) keine Abwehrmöglichkeit lies.

Die zweite Halbzeit begann so wie die erste Hälfte aufgehört hatte. Herpf war wieder Chef im Ring und der Gastgeber konnte nur sporadisch sein Können zeigen. So war es auch nicht verwunderlich, dass Möhring wie auch der später eingewechselte Cavar, einen ruhigen Spieltag hinter sich bringen sollten. Auf der anderen Seite musste Schenk mächtig auf der Hut sein, damit das Ergebnis nicht ausuferte. Aber als seine Abwehr wieder ein Päuschen einlegte, war Safradin zur Stelle und erhöhte für seine Mannen auf 4:1 (52.). Die Kontrahenten mussten so langsam der drückenden Hitze Tribut zollen, sodass die Aktionen auf beiden Seiten etwas unkontrollierter wurden. Das die Gäste aber doch noch einige Körner mehr drauf hatten, sollten die nächsten zwei Treffer zeigen. Ein schneller Angriff über die rechte Seite erreichte Grebenar, der überlegt ins kurze Eck auf 5:1 aus Gästesicht (62.) erhöhen konnte.

In der Folge probierte Gästetrainer etwas Neues aus und stellte seine Abwehr auf eine Viererkette um. Das brachte den Gastgeber etwas besser ins Spiel. In Verlegenheit brachte die Gumpoldia ihren Gegner dadurch aber nicht. In der 75. Minute hatten Christian Otto I und Zeilmann eine Doppelchance zur Resultatsverbesserung, nachdem sie Seidel gekonnt in Szene gesetzt hatte. Aber Möhring im Gästetor konnte geschickt den Winkel verkürzen. Das 1:6 (81.) durch Fuchs hätte nicht fallen dürfen, doch auch hier war die an diesen Tag nicht sattelfeste Abwehr des Gastgebers nicht auf der Höhe des Geschehens anzutreffen. Im Gegenzug verkürzte nochmals Tischer auf 2:6 (82.). Er nutzte dabei wieder ein Abstimmungsproblem in der Abwehr des Gegners. Vom Ergebnis her sind die Gäste für den kommenden Punktspielbeginn gerüstet, müssen aber noch an ein paar Stellschrauben zur Feinjustierung drehen. Für die gastgebende Kaiser-Elf gibt es noch etwas mehr Arbeit bis zum ersten Punktspieltag in zwei Wochen. Quelle: insuedthüringen (RI)

 

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