Sieben Tore zum Saisonabschluss

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Mit einem 7:2-Kantersieg beendet die SG Herpf/Helmershausen die Saison in der Fußball-Landesklasse und klettert damit in der Endabrechnung noch auf den 4. Tabellenplatz.

Vor der Partie verabschiedeten die Herpfer mit Christian Fickel, der nach Jüchsen wechselt, einen ihrer verdienstvollsten Akteure der vergangenen Jahre. Der hatte nach fünf Minuten auch die erste Chance für die Heimelf, traf aus guter Position aber nur den Pfosten. Wenig später strich Domazets Kopfball nur knapp über das Tor. In der 10. Minuten spielte Domazet aus dem Mittelfeld den tödlichen Pass durch die Schnittstelle auf Kämmer, der sich die Chance frei vor Gästeschlussmann Schuchardt nicht entgehen ließ und zum 1:0 einschob. Auch danach ging es weiter fast nur in eine Richtung. Fickel legte quer auf Hamm, aber auch der traf nur den Pfosten (14.). Zwei Minuten danach setzte sich Müller energisch im Strafraum durch und erhöhte auf 2:0. Zum Abschluss der anfänglichen Drangperiode der Gastgeber traf Mateo Safradin mit einem wuchtigen Schuss aus 16 Metern zum 3:0.

Der Schlendrian …

Von den Gästen war offensiv bis dahin nur wenig zu sehen. Lediglich Sören Lehmann zwang Möhring zu einer ersten Parade (18.). Zu sehr waren die Randgothaer ansonsten mit Abwehraufgaben beschäftigt. Zudem sahen sie sich bei ihren Angriffsversuchen einer konsequent nach hinten arbeitenden Heimelf gegenüber. Aber das blieb nicht so. Mit der klaren Führung im Rücken schlich sich hier und da der Schlendrian ein bei den Herpfern. In der 33. Minute wurde in der Abwehr viel zu zögerlich agiert. Die Kugel kam über rechts vor das Tor, wo Sören Lehmann völlig frei stand und zum 3:1 einschob. Während die Gastgeber weiter munter ihre Chancen vergaben, stand es plötzlich nur noch 3:2. Möhring hatte sich bei einer Ecke verschätzt, die Kugel rutschte ihm durch die Hände, und Zoina bedankte sich (43.). Weil im Gegenzug der Pfiff nach einem klaren Foul an Grebenar im Strafraum ausblieb und Fickel nur die Lattenunterkante traf, ging es nur mit der knappen Führung für die Gastgeber in die Pause.

Kurz nach Wiederbeginn wäre es beinahe knüppeldick gekommen für die Herpfer, als Michele Lehmann plötzlich frei vor Möhring auftauchte, aber die Kugel nicht an diesem vorbeibrachte. In den Minuten danach gab es einen Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Dieser offenen Spielphase setzte Mateo Safradin in der 62. Minute ein Ende, als er die Kugel von Grebenar schulmäßig aufgelegt bekam und aus zwölf Metern trocken ins lange Eck traf. Phasenweise kam in der Partie unnötig viel Hektik auf, woran der Unparteiische mit einigen fragwürdigen Entscheidungen seine Anteil hatte. Aber auch von der Sieblebener Bank kam viel Unruhe ins Spiel, weil einer der Auswechselspieler der Gäste jede Entscheidung des Schiedsrichters kommentieren musste und bei seinen Äußerungen mehrfach Glück hatte, dass diese ungestraft blieben.

Am Ende doch noch deutlich

In der Folge spielte nur noch der Gastgeber, sündigte aber erstmal weiter in der Chancenverwertung. In der Schlussphase drehten die Herpfer aber nochmal auf und schraubten das Ergebnis in die Höhe. Josip Grebenar setzte zum unwiderstehlichen Solo an und jagte die Kugel zum 5:2 ins Netz (82.). Auf der Gegenseite entschied der Unparteiische auf Strafstoß, den Möhring aber in großem Stil hielt. In der 86. Minute bekam auch der Gastgeber einen Elfmeter zugesprochen, den man allerdings nie hätte pfeifen dürfen. Schuchardt hatte im rausstürzen den Schuss des freien Grebenar toll pariert, ehe der Schütze über den Torhüter fiel. Björn Göpfert war das egal. Er setzte den Ball zum 6:2 in die Maschen (87.). Der Schlusspunkt unter dem Spiel und eine tolle Herpfer Saison war das Tor zum 7:2-Endstand kurz vor Ultimo, als Grebenar frei vor dem Tor uneigennützig auf Nier ablegte, der nur noch in den leeren Kasten einzuschieben brauchte. Quelle: STZ-online (ilg)

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