Späte Entscheidung im Waldstadion

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Grenzenlos war der Jubel im Herpfer Waldstadion, als Schiedsrichter Reinhard Meusel die Partie abpfiff. In einem guten Spiel hatte letztlich die Effektivität vor dem Tor entschieden. Damit riss auch die Serie der SG Herpf, die die erste Heimniederlage in dieser Saison kassierte.

Stimmen zum Spiel:
Mike Noack, Trainer SG Herpf: Ich möchte zunächst dem VfL zum Staffelsieg gratulieren. Wer so eine Rückrunde hinlegt, hat das verdient. Heute bin ich enttäuscht, weil mehr möglich gewesen wäre. Wir haben es nicht geschafft, unsere gute Leistung aus der ersten Hälfte auch nach dem Wechsel zu zeigen und durch unsere Fehler Meiningen die Tore ermöglicht. Daran müssen wir arbeiten.

Mike Beßler, Trainer VfL Meiningen: Das ist die Krönung einer guten Saison. In der ersten Hälfte sind wir nicht ins Spiel gekommen, was unerklärlich ist. Mir war klar, dass Herpf das Tempo nicht das ganze Spiel gehen kann. So kam es und dann hatten wir die Partie im Griff. Ich möchte mich bei der Mannschaft bedanken und bei den Fans für die tolle Unterstützung in der ganzen Saison.

Während der Gast nur auf Toni Seruneit verzichten musste, hatte SG-Trainer Mike Noack mit Kämmer, Göpfert, Zöller und Fickel vier wichtige Spieler zu ersetzen. Dennoch erwischte Herpf den besseren Start, als Grebenar einen lang Ball erlief und aus 16 Metern knapp über das Tor schoss (2.). Kurz darauf musste Müller nach einem Fehler von Fehringer in höchster Not klären. Danach beruhigte sich die Partie. Beide scheuten zunächst das letzte Risiko. Der VfL hatte mehr vom Spiel und versuchte vor allem über die rechte Seite, Druck aufzubauen. Mehr als der Schuss von Weyer (18.) kam aber nicht heraus.

Nach einer knappen halben Stunde drehte sich das Spiel. Bei der Flanke von Fuchs fehlte noch etwas die Genauigkeit (29.), sodass sich kein Abnehmer vor dem Tor fand. Dann ging es Schlag auf Schlag. Nach Niers Flanke scheiterte Safradin aus fünf Metern an Oliver Damm im Meininger Gehäuse. Fuchs setzte den Nachschuss hart bedrängt über die Latte (31.). Zwei Minuten danach fischte Damm den Freistoß von Grebenar aus dem Winkel. Weitere drei Minuten danach musste Damm erneut retten, als Grebenar abgezogen hatte. Mit viel Mühe klärte er zur Ecke. Die letzte Chance vor dem Wechsel hatte Damm für den VfL, der aus zehn Metern verzog.

Nach dem Seitenwechsel vergab Rutschik die erste Chance, der neben das Tor schoss (49.). In der Folge tat sich nicht viel. Weil beide Mannschaften defensiv gut standen, spielte sich viel im Mittelfeld ab. Es war schon weit mehr als eine Stunde absolviert, als Damm plötzlich frei vor Möhring auftauchte, diesen aber aus Nahdistanz nicht überwinden konnte. Danach nahm der Druck des Tabellenführers zu. In der 79. Minute war es dann soweit. Wieder bekamen die Herpfer bei einem Meininger Angriff keinen Zugriff. Benjamin Pyterke profitierte davon und konnte Möhring zum 0:1 überwinden. Zwar war der noch am Ball, aber die Kugel senkte sich über ihn ins lange Eck. Kurz darauf sah Christoph Esser die Rote Karte nach einer Aktion, die viele nicht als rotwürdig ansahen. Natürlich wollte sich die Heimelf dennoch nicht einfach so geschlagen geben. Die beste Möglichkeit zum Ausgleich ergab sich für Oliver Nier in der 85. Minute, der seinen Freistoß aus 18 Metern aber nur ans Außennetz setzte. Die Entscheidung fiel dann in der 88. Minute. Im Anschluss an einen Eckball war Kevin Börner aus dem Gewühl heraus zum 0:2 erfolgreich. Landgraf vergab die Chance zum 0:3, aber das wäre dann auch wirklich zu viel gewesen. Kurz darauf jubelten die Meininger. Quelle: inSüdthüringen.de

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