Sechs Treffer im Spitzenspiel

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In einem packenden und gutklassigen Spiel der Fußball-Landesklasse trennen sich die SG Herpf/Helmershausen und der SV Borsch 1925 leistungsgerecht 3:3.

Die ersten Minuten dieser wohltuend fairen Partie gehörten den Gästen. Sie waren meist einen Tick schneller am Ball und wirkten frischer. Zudem arbeiteten sie druckvoll gegen das Herpfer Aufbauspiel, was so nur zäh funktionierte. Den Gastgebern fielen zunächst keine Mittel dagegen ein. Für die Gäste versuchte es Niklas Kraus aus 20 Metern, schoss aber über das Tor (10.). Langsam kam die Heimelf aber besser ins Spiel. Bei einem ersten gefährlichen Angriff passte Kämmer vor das Tor, wo Nier die Kugel nicht traf und Akrapovic danach zu lange zögerte (15.). In der 23. Minute kam Rutschik nach einem eigentlich schon abgewehrten Angriff nochmal zum Schuss und der Ball schlug flach im kurzen Eck zum 1:0 ein.

 

 

Die Borscher brauchten nicht lange, um zu antworten. Mit einem simplen Doppelpass legten sie die linke Herpfer Abwehrseite lahm. Niklas Kraus passte scharf vor das Tor, wo Bittorf die Kugel in die Maschen drosch (25.). Damit nicht genug, brachte Gimpel in der 31. Minute seine Farben nach vorne. Schmitt leitete den Angriff über links sehenswert ein und schickte Bittorf. Dessen Eingabe veredelte der Borscher Torjäger zum 1:2. In den letzten fünf Minuten der ersten Hälfte überschlugen sich dann die Ereignisse. Zunächst klärte Kirchner vor Kämmer (40.). Auf der Gegenseite gab es nach einem Foulspiel im Strafraum Elfmeter. Den zwar platzierten, aber nicht scharf geschossenen Ball von Gimpel konnte Möhring parieren (42.). Fast im Gegenzug drang Grebenar in den Strafraum ein. Kirchner setzte zum Tackling an und traf den Ball, ehe Grebenar über die Beine des Borschers fiel. Auch hier ertönte der Pfiff, und die Herpfer bekamen einen sehr schmeichelhaften Strafstoß zugesprochen. Den verwandelte Zöller zum 2:2-Halbzeitstand.

Es machte Spaß zuzuschauen

Nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste erneut den besseren Start, ohne Zählbares zu erreichen. Hatte es schon in der ersten Hälfte rund um das Herpfer Waldstadion gegrummelt und gedonnert, so musste Schiedsrichter Stöcklein die Partie wegen eines Gewitters in der 54. Minute für knapp 30 Minuten unterbrechen. Als es weiterging, waren wieder die Gäste am Drücker. Gimpel verpasste Sengs Eingabe nur haarscharf (57.), Zöller klärte in höchster Not vor Seng zur Ecke und als Bittorf im Strafraum auftauchte, musste Möhring Kopf und Kragen riskieren, um zur Ecke zu klären. Aber wie in Halbzeit eins war es das andere Tor, in dem der Ball zuerst landete. Grebenar wurde geschickt. Er setzte sich trotz harter Bedrängnis gegen Kirchner durch und schoss die Kugel aus zwölf Metern zum 3:2 ins Netz.

Auch die Schlussphase dieser Begegnung war hochklassig. Es machte Spaß zuzuschauen, weil beide Mannschaften offensiv agierten. Es gab tolle Szenen und packende Zweikämpfe, wobei es weiter überaus fair zuging. Bittorf schoss aus zwölf Metern über das Tor (70.), während auf der Gegenseite Akrapovic per Kopf Ritz prüfte (72.). Nur Sekunden später brannte es vor dem Herpfer Kasten lichterloh, als die Heimelf zweimal in letzter Sekunde klären konnte. In der 78. Minute staubte dann Bertram Laibach zum verdienten 3:3 ab, als Johannes Kraus ungehindert flanken konnte und Möhring die Kugel verpasste. In den letzten Minuten gab es Chancen auf beiden Seiten, sodass der entscheidende Treffer hüben wie drüben hätte fallen können. Domazet zwang Ritz zu einer Glanzparade (81.), während Kämmer nur die Latte traf (83.). Da landete auf der Gegenseite auch der Schuss von Niklas Kraus in der Schlussminute, als die Herpfer nicht resolut klärten. Quelle: STZ

 

 

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