Lange geführt

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Im vorgezogenen Punktspiel der Fußball-Landesklasse führte die SG Herpf/Helmershausen in Hildburghausen lange 1:0. Nach einem späten Gegentreffer gab es aber am Ende nur einen Punkt für die Noack-Elf.

Erneut musste Eintracht-Trainer Mario Lochmann improvisieren. Die Verletztenlisten der Gastgeber ist lang. In der Anfangsphase konnte sich keine der beiden Mannschaften zunächst klare Vorteile erarbeiten. Die erste gute Gelegenheit besaß für die Eintracht Sandro Eichhorn nach Kopfball-Ablage von Florian Gottwalt. Aber der Schuss des torgefährlichen Hildburghäuser Außen bereitete Steffen Möhring keine Probleme. Im Gegensatz dazu musste auf der anderen Seite der junge Julius Geyling nach einem Freistoß von Grebenar von der linken Seite und dem erfolgreichen Abschluss von Routinier Stefan Kämmer zum 0:1 den Ball nach nur acht Minuten aus dem Netz holen. Die Gastgeber zeigten sich trotz des frühen Rückstandes nicht geschockt. Zunächst konnte der wuchtige Gottwalt (13.) ein Zuspiel von Sandro Eichhorn nicht verwerten. Nur zwei Minuten später fand Jacob Schmidt in Gäste-Torwart Möhring seinen Meister. Nur eine Minute danach hatte Tobias Holl wohl die beste Chance, den Ausgleich für die Spieler um Kapitän Stefan Heinrich zu erzielen. Der Eintracht-Mittelfeldakteur schoss den Ball bei zu viel Rückenlage aus fünf Metern frei stehend über den Querbalken. Auch ein klasse geschossener Freistoß von Jens Kirchner (21.) fand dann im glänzend reagierenden Steffen Möhring seinen Meister. Die Gäste setzten zunächst klug weiter auf Konter und blieben damit auch gefährlich. Zunächst scheiterte Grebenar mit einem zu harmlosen Kopfball an Julius Geyling. Dann der inzwischen 37-jährige Kämmer gleichfalls am Eintracht-Torhüter. Die letzte Möglichkeit war die dickste Chance der Gäste nach dem Führungstor, auf 2:0 zu erhöhen.

Bei seiner Aktion sechs Minuten nach Wiederbeginn fehlten bei Kämmers Schrägschuss die berühmten Zentimeter und das Leder strich knapp am langen Pfosten vorbei ins Aus. Gleiches traf auch bei Kirchners Freistoß aus 22-Metern auf der Gegenseite zu. Auch hier fehlte nicht viel und es hätte 1:1 gestanden. So aber lief die Zeit den Gastgebern davon. Hinzu kam auch, dass die Gäste das Glück in diesem kurzweiligen Spiel gepachtet hatten. Denn bei einem platzierten Kopfball von Gottwalt aus Nahdistanz gegen die Laufrichtung des Torwarts bekam der Herpfer Keeper die Hände noch an den Ball und hielt die Führung fest. Als die Gäste sich schon fast im sicheren Hafen des Sieges wählten und viele sich auch schon mit dem Resultat abgefunden hatten, gelang dem eingewechselten Paul Stanz (81.) doch noch der verdiente Ausgleich. Ein durchaus haltbarer Distanzschuss rutschte dem ansonsten sicheren Möhring noch unter dem Körper durch ins Netz. Zwei Minuten vor dem Ende mussten die Gastgeber noch einmal tief durchatmen, als der hart bedrängte Grebenar zu lange zögerte und den Ball neben das Tor schob.

„Mit dem Remis muss man leben. Wie allerdings der Ausgleich zustande kommt, war schon ärgerlich. Vorausgegangen waren zwei grobe Fehler. Wenn wir die nicht machen, gewinnen wir. Bis dahin hat die Mannschaft diszipliniert gespielt“, so Trainer Mike Noack. Quelle: STZ

 

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