Gefühlte Niederlage

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In einer unterhaltsamen Landesklasse-Begegnung zwischen den Fußballern des FVI Brotterode und dem Herpfer SV war es Ladislav Vondracek, der den Gastgebern einen glücklichen Punkt bescherte. Er egalisierte in der Nachspielzeit das 0:1 durch Josip Grebenar, dass dieser erst in der 89. Minute erzielt hatte. Letztlich war es aber ein vermeidbarer Punktverlust für die Gäste.

Denn besonders in der ersten Hälfte war diese Partie eine äußerst einseitige Angelegenheit. Die Gäste übernahmen sofort das Zepter und damit die Spielgestaltung. So blieb dem FVI nichts anderes übrig, als sich von Beginn an am eigenen Strafraum zu verschanzen. Da Brotterode aber mit immensem Laufaufwand und konsequenter Zweikampfführung den Herpfer Spielaufbau meist erfolgreich stören konnte, dauerte es bis zur 20. Minute, ehe ihr Torhüter Timo Schenk zum ersten Mal ernsthaft geprüft wurde. Mit starker Fußabwehr beim Schuss von Ivan Akrapovic hielt er seinen Kasten sauber. Auch bei der nächsten guten Herpfer Gelegenheit, einem Schuss von Sebastian Hamm, konnte er sich auszeichnen (30.). In der Folge machten die Gäste zu wenig aus ihrer spielerischen und technischen Überlegenheit. Nur noch ein Schuss von Lukas Fuchs aus halbrechter Position verströmte echte Torgefahr, strich aber knapp am kurzen Pfosten vorbei (41.). Vom FVI gab es allerdings bis zum Pausenpfiff nicht eine einzige Einschussmöglichkeit zu verzeichnen.

Unverändertes Bild

Nach dem Wechsel bot sich sofort das gleiche Bild. Herpf bestimmte das Geschehen, scheiterte aber an der Strafraumgrenze immer wieder an Brotterodes aufmerksamer Hintermannschaft und dem hervorragend spielenden Libero Patrick Groß. Nach einer Stunde wurde die Partie zunehmend ruppiger, was wohl nicht zuletzt auch an einigen schwer nachvollziehbaren Entscheidungen von Schiedsrichter Kohlhas lag. Einen zu erwartenden konditionellen Einbruch aufgrund des hohen läuferischen Aufwandes gab es beim Gastgeber nicht. Und da die Männer aus der Rhön auch zu oft ideenlos und überhastet agierten, plätscherte die Partie ohne große Höhepunkte dahin.

Turbulente Schlussphase

Das sollte sich kurz vor dem Abpfiff ändern. Als schon alles auf ein torloses Remis hinaus lief, nahm Josip Grebenar einen weit geschlagenen Ball auf und versenkte ihn zum 0:1-Führungstreffer für Herpf (89.). Die Gastgeber bäumten sich noch einmal auf, kamen zu einem Eckstoß und tatsächlich noch zum Ausgleich. Patrick Groß lauerte am langen Pfosten, köpfte zu Ladislav Vondracek, und dieser drückte das Leder aus Nahdistanz über die Linie (90. + 1). Als Schiedsrichter Kohlhas wenige Augenblicke später abpfiff, hatte sich der FVI einen wichtigen Zähler zwar nicht erspielt, aber auf alle Fälle redlich erkämpft. Quelle: STZ

 

 

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