Die Weste bleibt weiter weiß

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Einen 3:1-Erfolg feiert in der Fußball-Landesklasse die SG Herpf/Helmershausen gegen den Aufsteiger SG 1951 Sonneberg und liegt in der Tabelle damit weiter auf dem 4. Platz. Der Sieg der Gastgeber geht vollauf in Ordnung. Sie waren in der ersten Hälfte drückend überlegen, leisteten sich nach dem Seitenwechsel aber einige Schaltpausen. In Gefahr geriet der Erfolg ab er nicht.

Nach einer anfänglichen Abtastphase mit beiderseits gut stehenden Abwehrreihen nutzten die Gastgeber ihre erste gute Gelegenheit zur Führung. Fickel spielte den Ball perfekt durch die Schnittstelle auf Kämmer, der die Kugel aus zwölf Metern unhaltbar in die Maschen hämmerte. Es gab mehrere solcher Angriffe, die aber nicht immer konsequent zu Ende gespielt wurden. Auf der Hut mussten die Herpfer bei Ballverlusten sein, weil da die Sonneberger blitzschnell umschalteten. So auch in der 17. Minute, als sich Andy Marsirske und Markus Büchner fein durchspielten. Erstgenannter aber das Tor um Zentimeter verfehlte. Derartige Szenen gab es aber nur selten, weil die Herpfer gut gegen den Ball arbeiteten und auch in der Rückwärtsbewegung glänzten. Vor dem Sonneberger Kasten ging es weit öfter brenzlig zu. Grebenar steckte auf Kämmer durch, der diesmal aber am Gästeschlussmann scheiterte (19.). Neun Minuten danach setzte Grebenar Abwehrspieler Wendel entschlossen unter Druck und dieser schoss den Herpfer beim Passversuch an. So kam Grebenar frei vor Wichmann an den Ball, ließ den Torhüter aussteigen und schob locker zum 2:0 ein. Bis zur Pause hatten die Gastgeber noch mehrere Chancen. Hamms Schuss klatschte an die Latte (42.) und auch Kämmer tauchte nochmal völlig frei vor dem Tor auf. Er verzog seinen Schuss aber weit. So waren die Gäste zur Pause mit dem 0:2 noch gut bedient.

 

 

Nach dem Seitenwechsel agierten die Gastgeber längst nicht mehr so zielstrebig. Die Gäste kamen etwas auf. Gegen weiter gut stehende Herpfer fiel ihnen aber nicht viel ein. So dauerte es bis zur 65. Minute, ehe wieder etwas vor einem der beiden Tore passierte. Und es war das Gästetor, vor dem Fuchs um Haaresbreite an einer Eingabe von Kämmer vorbeiflog. Kurz darauf kam Hamm nach einer zu kurz abgewehrten Ecke zum Abschluss und die Kugel landete am Außennetz. Aber irgendwie ließen sich die Herpfer in dieser Phase einlullen. Es schlich sich in einigen Aktionen der Schlendrian ein. In der 67. Minute ging es nicht gut und wurde prompt bestraft. Nach einem unnötigen Ballverlust hatte Andy Marsirske freie Bahn und wurde von Möhring im Strafraum zu Fall gebracht. Schiedsrichter Stein verzichtete auf die Doppelbestrafung, gab Elfmeter, zeigte Möhring aber nur Gelb. Den Strafstoß verwandelte Wenke zum 2:1.

Aber in der Folge waren die Hausherren wieder wach und zogen das Tempo nochmals an. Kämmer verzog in aussichtsreicher Position (70.). Fünf Minuten danach lief Nier nach schönem Pass aus dem Mittelfeld allein auf Wichmann zu, brachte das Leder aber nicht an ihm vorbei. In der 81. Minute sorgte der eingewechselte Fuchs nach tollem Pass von Domazet für die Vorentscheidung. Er schoss aus zwölf Metern zum 3:1 ein. Die Gäste wehrten sich weiter nach Kräften. Baumann traf per Kopf die Latte (85.). Damit hatten sie aber ihr Pulver verschossen. Den Schlusspunkt setzte Domazet per Freistoß (89.), der sein Ziel knapp verfehlte. So kassierten die Gastgeber zwar das erste Gegentor in dieser Saison im Waldstadion, bleiben dort aber weiter eine Macht – ohne jeglichen Punktverlust. Quelle: Ralf Ilgen (STZ)

Fotos der Gäste zum Spiel findet ihr auf Fupa.net

 

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