Ein Sieg ohne zu überzeugen

Want create site? Find Free WordPress Themes and plugins.

Einen nie gefährdeten Erfolg bei der abstiegsbedrohten Elf aus Gospenroda fuhr die SG Herpf/Helmershausen in der Fußball-Landesklasse ein.

Trainer Mike Noack musste auf den gesperrten Lukas Fuchs verzichten und rotierte auch sonst mächtig. „Wir haben heute mit einer anderen Formation gespielt. Ich wollte mal etwas ausprobieren, was ja in unserer Tabellensituation auch gut möglich ist“, erklärte Noack dazu nach der Partie. „Und die Jungs haben das auch nicht schlecht gemacht.“ So richtig zufrieden war Noack aber dann doch nicht, denn seine Elf traf auf einen äußerst schwachen Gegner und machte aus seiner Sicht aus diesen Voraussetzungen einfach zu wenig.

Gospenroda versuchte es immer wieder mit langen Bällen, was die Abwehr der Gäste vor keinerlei Probleme stellte. Die Herpfer zogen ein ansehnliches Kurzpassspiel auf, wobei die Angriffe aber immer wieder am gegnerischen Strafraum versandeten. Sehenswert war der Angriff, der zur 1:0-Führung für die Herpfer führte. Oliver Nier spielten den „tödlichen“ Pass durch die Schnittstelle auf Stefan Kämmer, der sich allein vor dem Gospenrodaer Schlussmann die Chance nicht nehmen ließ (27.). In der 43. Minute lief Christian Fickel in eine Eingabe ein und traf mit seinem wuchtigen Kopfball zum 2:0-Halbzeitstand. Angesichts des schwachen Gegners war das Spiel nach Noacks Aussage damit schon entschieden.

Und er sollte recht behalten, schaffte es der Aufsteiger doch auch in Hälfte zwei nicht mal annähernd, auf Augenhöhe zu agieren. Aber auch die Herpfer ließen in den zweiten 45 Minuten ihre klare Linie vermissen. An der klaren Überlegenheit der Gäste änderte das nichts. Die endgültige Entscheidung fiel mit dem Tor zum 3:0-Endstand in der 72. Minute. Im gegnerischen Strafraum kamen mehrere Herpfer hintereinander zum Abschluss, wobei immer irgendein gegnerisches Abwehrbein dazwischen war. Schließlich drosch Christoph Esser die Kugel resolut ins Tor. Den Gastgebern, denen Noack in dieser Form keine Chance für den Klassenerhalt gibt, hatten erst kurz vor Schluss ihre erste und einzige gute Torgelegenheit. Aber auch dieser Abschluss stellte Steffen Möhring im Kasten der Herpfer vor keine Probleme (85.)

Das Fazit von Mike Noack fiel wie eingangs erwähnt nicht durchweg positiv aus. „Ich stelle mir das schon besser vor. Wenn es uns gelungen wäre, unser spielerisches Potenzial über die gesamten 90 Minuten abzurufen, wäre heute hier ein viel höherer Sieg möglich gewesen“, sagte er, relativierte aber auch gleich. „Die Wechsel in der Aufstellung haben natürlich dazu beigetragen, dass nicht alles geklappt hat. Außerdem ist es auch klar, dass bei einer klaren Führung die Konzentration nachlässt.“ In der Tabelle ist Herpf Vierter mit 37 Zählern, hat fünf Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Viernau. Am kommenden Sonntag empfangen seine Schützlinge den starken Aufsteiger SG 1951 Sonneberg. Quelle: STZ

Print Friendly, PDF & Email
Did you find apk for android? You can find new Free Android Games and apps.