Eine vermeidbare Niederlage

Want create site? Find Free WordPress Themes and plugins.

Die ersatzgeschwächt beim FSV Viernau auflaufenden Landesklassen-Fußballer der SG Herpf/Helmershausen kassieren dort eine knappe 0:1-Niederlage. Nach dem überraschenden 2:0-Erfolg gegen Borsch/Geismar gewann der FSV 04 Viernau auch das zweite Spitzenspiel der Fußball-Landesklasse gegen die SG Herpf/Helmershausen. Schütze des goldenen Tores war Enrico Hoffman nach einer Ecke von Kamil Mikula.

Die Ergebnis-Statistik vor dem Spiel sprach für den Gast. Zuletzt, hier an gleicher Stelle auf dem Hartplatz, hatte Herpf glatt 3:0 gewonnen. In Herpf kamen die wieder erstarkten Gastgeber gar mit 0:6 Toren unter die Räder. Trotz des überraschenden 2:0-Erfolges gegen die starke Mannschaft von Trainer Andreas Herzberg aus Borsch und Geismar gingen die Spieler um Kapitän Karsten Schmidt aus Viernau auch diesmal nicht als Favorit in dieses zweite Spitzenspiel der Fußball-Landesklasse. „Natürlich wollen wir aber die Hinrundenpleite vergessen machen,“ sagte Viernaus Coach Bernd Eckert vor dem Spiel.

Über weite Strecken war es dann ein Duell auf Augenhöhe und hatte auch am Ende keinen Sieger verdient. Eine umstrittene Ecke war dann Ausgangspunkt für das Tor des Tages. Kamil Rafal Mikula passte dabei den Ball scharf in den Rückraum auf Routinier Enrico Hoffmann, der das Leder volley, unerreichbar für Schlussmann Steffen Möhring, unter der Latte hämmerte. Zu diesem Zeitpunkt waren 55 Minuten gespielt – also auch noch genug Zeit für die Gäste, den Ausgleich zu erzielen. Aber den Akteuren von Trainer Mike Noack fiel auch nach dem Rückstand nichts Erfolgversprechendes ein, um die tief und dicht gestaffelte Abwehr der Gastgeber vor unlösbare Probleme zu stellen. Bei der besten Chance (67.) scheiterte Christian Fickel an Alexander Weisheit im Tor des FSV. Zu oft wurde der Ball von den Gästen hoch und unkontrolliert nach vorn gespielt. Bei dem böigen Wind ein Unterfangen, welches lediglich dem Zufall Tür und Tor öffnete. „Bei den Bodenverhältnissen kannst du den Ball nicht kontrolliert flach halten“, relativierte der Herpfer Abwehrchef Marius Böhm dann die Spielweise seiner Mannschaft. „Schon wenn du den Ball versuchst anzunehmen, verspringt er.“ Diesbezüglich Glück hatte der FSV 04 gleich zu Beginn (2.) als Oliver Nier das Leder vor dem Abschluss noch einmal versprang und der Herpfer den Ball in aussichtsreicher Position nicht richtig traf und somit Marcel Funk noch Zeit für die Gastgeber fand, den Ball vor der Linie wegzuschlagen.

Einen Schönheitspreis verdiente sich dieses Spitzenspiel zwischen dem Tabellendritten und -vierten wahrlich nicht. Viel Hektik, vor allem in der Schlussphase, war charakteristisch für diese Begegnung. Schiedsrichter Florian Butterich aus Straufhain hatte es nicht leicht und ließ nach den vielen Unterbrechungen fast sieben Minuten nachspielen. Auch diesen Vorteil konnte der Gast nicht nutzen. Am Ende stand unter dem Strich ein glücklicher 1:0-Erfolg des FSV 04 Viernau, bei dem mit Martin Hofmann (5. Gelbe Karte), Andre Strucka und Nico Hannes drei wichtige Spieler fehlten. Bei Herpf waren mit Grebenar, Safradin, Domazet, Akrapovic und Müller sogar fünf Akteure nicht dabei, was sich in der Spielweise deutlich bemerkbar machte.

Die Stimmen zum Spiel:

Herpfs Trainer Mike Noack wollte das aber nicht als Ausrede gelten lassen. „Das Spiel haben wir selbst verloren. Richtig ist, Viernau hatte aus meiner Sicht nur eine echte Torchance und hat das Tor nach einer Ecke, die aus unserer Sicht keine war, gemacht. Deshalb ist die Niederlage so bitter. Andererseits waren wir nicht in der Lage, uns klare Torchancen zu erarbeiten.“

FSV-Trainer Bernd Eckert lobte seine Mannschaft für die erneut starke Leistung. „Ich bin stolz auf die Jungs. Nach nur zwei Tagen Pause noch einmal eine derartig gute Leistung abzurufen, das ist einfach toll. Sicher es war ein glücklicher Sieg, aber wer spricht später noch davon“, so Eckert nach der Partie. Quelle: STZ

Print Friendly, PDF & Email
Did you find apk for android? You can find new Free Android Games and apps.