Joker sticht zur Vorentscheidung

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Mit der Einwechslung von Joker Jonas Rutschik bewies Herpfs Trainer Mike Noack ein glückliches Händchen, denn fünf Minuten nach seiner Hereinnahme für Kämmer traf der Youngster zum eminent wichtigen 2:0. Wenig später traf Christoph Esser noch zum 3:0 Endstand. Mit diesem Arbeitssieg gegen Wacker Bad Salzungen verbesserten sich Rand-Meininger vorübergehend auf den vierten Tabellenplatz. Grundstein dafür ist die makellose Heimbilanz von sieben Siegen.

Dabei sah es zunächst wieder nicht aus, denn die Einheimischen brauchten wieder ihre zwanzig Minuten Eingewöhnung. Bis dahin hatte der Gast mehr vom Spiel, doch seine eklatante Abschlussschwäche wurde ihm zum Verhängnis. Ob es die Fernschüsse von Römhild oder A. Hlawatschek waren oder die Annäherungsversuche über die Flügel an das Möhring-Gehäuse durch Kind und Frank, alle Versuche endeten meilenweit neben dem Tor. Ab Mitte der ersten Hälfte nahm dann auch der Platzbesitzer die Partie an und versuchte vorwiegend über die linke  Angriffsseite mehr für das Offensivspiel zu tun. Mit dem ersten wirklichen Angriffszug über Grebenar, Safradin und Hamm erzielte Kämmer das 1:0, doch die Referees hatten eine Abseitsstellung des Torschützen erkannt. Auf der Gegenseite hatte Frank die beste Gelegenheit für die Gäste, als er vier Gegenspieler umkurvte, doch an Möhring scheiterte. So plätscherte die erste Hälfte ohne größere Höhepunkte dahin, weil Herpf im letzten Drittel nicht zielstrebig genug agierte und auch die wenigen Standards nichts Zählbares brachten.

 

Kämmer fungiert als Knotenlöser

Nachdem Trainer Noack in der Kabine ein paar deutliche Worte fand, merkte man der Heimelf nach dem Wechsel an, dass sie versuchten, eine Schippe drauf zu legen. Nun wurde konsequenter der Abschluss gesucht, sowie das Angriffsspiel variantenreicher gestaltet. Verdienter Lohn war dann das 1:0 durch Stefan Kämmer, der freistehend im Strafraum zur umjubelten Führung traf. So konnten sich die knapp 80 Zuschauer bei kühlen Temperaturen auch mit dem Torschrei wenigstens mal kurz erwärmen. Dieser knappe Vorsprung beflügelte die Einheimischen nochmals und Bad Salzungen schien geschlagen. Nachdem Fuchs in aussichtsreicher Position an Gästekeeper Hoffmann scheiterte, hatten die Gäste ihre größte Chance im zweiten Spielabschnitt. Nach einem langen Diagonalball kommt Weisheit vor dem heraus eilenden Möhring an den Ball, aber sein Querpass verpasst Hielscher am langen Pfosten. So klappert es wieder auf der anderen Seite, als Jonas Rutschik tief bedient wird und die Nerven behält, als er im Eins gegen Eins sicher den Ball im gegnerischen Kasten versenkt. Vier Minuten dann der endgültige K.o. für Salzungen, als Esser von der Ballverliebtheit Safradins profitiert und einfach draufhält. Die beiden Herpfer Sommerneuzugänge wollen manchmal das Leder ins Tor tragen, statt den einfachen Weg zu wählen. Grebenar trifft kurz vor dem Ende noch den Pfosten und auf der Gegenseite entschärft Möhring noch das Geschoss von Damaske. Das was war es in einer fairen und von Schiri Ansorg umsichtig geleiteten Partie.

Die Trainerstimmen:

Mike Noack: „Wir haben uns zu Beginn erneut sehr schwer getan, ins Spiel zu finden, ehe wir Mitte der ersten Hälfte mehr und mehr die Kontrolle übernahmen. Allerdings fehlte uns hier der Zug zum Tor, was ich in der Kabine auch angesprochen habe. Dies haben wir nach der Pause auch besser gemacht und somit geht der Sieg auch in Ordnung. Salzungens Abschlussschwäche kam uns da natürlich auch entgegen. Gefreut habe ich mich besonders über unsere Youngster Rutschik und Greiner, die mehr und mehr die guten Trainingsergebnisse auch im Wettkampf umsetzen.“

Daniel Hlawatschek: „Ich glaube wir waren zu Beginn die bessere Mannschaft, konnten aber unsere Abschlussbemühungen nicht erfolgreich gestalten. Danach kam Herpf etwas besser ins Spiel, aber wir hatten alles im Griff. Das 0:1 aus unserer Sicht fiel wie aus dem Nichts und meiner Mannschaft ist nichts eingefallen, um zu reagieren. Mit dem Doppelschlag zum 3:0 war die Messe gelesen. Am Ende war es aufgrund der Herpfer Leistunssteigerung ein verdienter Erfolg.“ Quelle: Meininger-Tageblatt (pm)

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