Vorbericht 7. und 8. Spieltag

Am Samstag steht für unsere erste Mannschaft in der Landesklasse 3 das Spiel gegen den FVI Brotterode auf dem Programm. Nach der völlig unnötigen Niederlage bei der SG 1951 Sonneberg, will man nun Wiedergutmachung betreiben. Weiter geht’s dann bereits am Dienstag (03.10.) mit dem 8. Spieltag bei der Fortuna aus Kaltennordheim (Anstoß 15:00 Uhr).

RÜCKBLICK:

Die SG Herpf/Helmershausen zeigte bei der SG 1951 Sonneberg eine mehr als ansprechende Leistung. Doch beste Chancen, speziellen im ersten Abschnitt reichten nicht. Am Ende jubelten die Gastgeber. Viel Ballbesitz, allerbeste Chancen, null Ertrag – unsere Elf brachte sich an diesem Tag leichtfertig um den möglichen Lohn. Wir waren in der ersten Halbzeit überragend gut, hatten so viele Chancen und kommen dann im zweiten Abschnitt völlig von unserer spielerischen Linie ab“, sagte Trainer Mike Noack. „Für solche Tage gibt es manchmal keine Erklärung“, fügte er an. Am Ende war der Sieg aufgrund der Leistungssteigerung im zweiten Spielabschnitt für die Gastgeber nicht unverdient. Unsere Mannschaft muss sich die Kritik gefallen lassen, dass dies in der zweiten Halbzeit einfach zu wenig war und man sich damit selber bestrafte. Die Erfahrung vom Samstag ist fraglos schmerzhaft, aber die Mannschaft muss und wird daraus lernen. Viel Zeit zum Wunden lecken bleibt nicht, denn für unsere Mannen steht in den nächsten 7 Tagen mit 3 Spielen ein straffes Programm an.

GEGNERCHECK FVI:

Die Gäste aus Brotterode konnten ähnlich wie wir, ihre gute Rückrundenform (6. Platz in der Rückrundentabelle) mit in die neue Saison nehmen. Nach 6. Spieltagen belegt man mit 10 Punkten den 7. Tabellenplatz. Verlief der Saisonauftakt mit zwei Niederlagen noch nicht nach Wunsch, konnte man die letzten vier Partien umso erfolgreicher gestalten. Nach Siegen über Trusetal, Kaltennordheim und Hildburghausen, teilte man sich letzte Woche die Punkte mit Borsch. Vor allem die letzten beiden Partien haben gezeigt, welch Qualität mittlerweile im Kader der Gäste herrscht. Trotz dreimaligen Rückstandes drehte man die Partie in Hildburghausen und gewann am Ende dank Batelka und Co. noch mit 3:4 beim vermeintlichen Staffelfavoriten. Auch beim letztjährigen Ligaprimus Borsch bestätigte man den positiven Trend der letzten Wochen. „Das Unentschieden war gerecht“, so Trainer Nelke, der den kommenden Aufgaben durchaus positiv entgegen sieht. „Unserem Spiel merkt man an, dass wir von Woche zu Woche immer besser rein kommen.“ Auffällig in der noch jungen Saison ist das Torverhältnis der Gäste. 14 erzielte Treffer stehen auch schon 12 Gegentore gegenüber. Allein dies ist ein Indiz dafür, dass die Offensivreihe mit Hodonsky und Vondracek zu funktionieren scheint, aber im Gegenzug sich die Defensive als anfällig erweist. Dort gilt es für unsere Mannen, den Kontrahenten mit viel Tempo zu bespielen und die sich bietenden Chancen konsequent zu nutzen. Dann stehen die Chancen für unsere Mannen gut, die makellose Heimbilanz weiter auszubauen.

GEGNERCHECK FORTUNA:

Am Tag der Deutschen Einheit gastieren wir dann bei der Fortuna aus Kaltennordheim. Die Elf von Trainer Andy Möller legte einen sehr ausgeglichenen Saisonstart hin. Nach 6. Spieltagen stehen zwei Siege, zwei Remis und zwei Niederlagen zu Buche. Mit Antonio Petrazzi (SV Blau-Weiß Dermbach) und Alexander Orf (Würzburg) verließen in der Sommerpause zwei Stammspieler den Verein. Extern konnte man Florian Hoffmann (VfL Meiningen), Philipp Wichler (SV Wahns) und William Hess (Schwarz-Weiß Fambach ) für sich gewinnen. Mit Robin Wieber, Max Görnter und Felix Heym rutschte zudem ein Trio aus dem eigenen Nachwuchs in das Landesklasse-Team auf. Auch hier ein klares Zeichen, dass die SG Fortuna Kaltennordheim in Zukunft verstärkt auf den eigenen Nachwuchs setzt. Nach dem durchaus euphorischen Start mit klaren Erfolgen gegen Gospenroda (3:8) und Trusetal (2:5) geriet der Motor zuletzt ein wenig ins Stocken. Nichtsdestotrotz präsentiert sich die Mannschaft seit der Übernahme von Andy Möller stets als gefestigte Mannschaft und verfügt seit geraumer Zeit wieder über einen fitten Kai Kerschner, der seine gute Form bereits mit acht Saisontoren bestätigte.

Das ist auch unserem Trainer nicht entgangen, der die Stärken der Fortuna kennt: „Kaltennordheim ist speziell im Angriff gut besetzt. Die Mannschaft verfügt mit Trabert und Kerschner über sehr gute Einzelspieler, die den Unterschied ausmachen können. Wenn wir unsere Leistung abrufen, bin ich aber felsenfest davon überzeugt, dass wir was Zählbares aus Kaltennordheim mitnehmen werden“. Generell wird es mal wieder Zeit für einen Dreier in Kaltennordheim. Seit mehr als 4 Jahren wartet unsere Mannschaft auf einen Auswärtserfolg bei der Fortuna.

Freuen wir uns auf zwei spannende Fußball-Nachmittage. Seid dabei und unterstützt unsere Mannschaft! Anstoß wird am Samstag und am Dienstag 15 Uhr sein. Wer nicht vor Ort sein kann, kann das Spiel im Live-Ticker unserer Smartphone-App verfolgen.

Auswärtssieg der zweiten Mannschaft

Verdienter Auswärtssieg – Die Anfangsphase gehörte klar den Gästen, die hier zu einigen guten Möglichkeiten und einer verdienten Führung kamen. Dann fanden auch die Einheimischen besser in die Partie und hatten Gelegenheiten, um noch vor der Pause ausgleichen zu können. Nach dem Seitenwechsel hatten erneut die Gäste den besseren Auftakt und kamen zum zweiten Treffer. Mit dem Anschluss kam neue Hoffnung bei den Gastgebern auf, die auch Chancen zum Ausgleich besaßen. Diese wurden aber teils leichtfertig vergeben und so führte ein klassischer Konter zur Spielentscheidung für den Gast. Quelle: Meininger Tageblatt

Zwei Punkte verschenkt

Gegen Vachdorf fehlten wieder einige Spieler. So musste z.b. Schwamm ins Tor, der seine Sache aber gut machte. Kneitschel kehrte als Libero zurück und organisierte mit Kiehm die Abwehr sehr gut. Herpf ließ kaum etwas zu. Beim einzigen guten Angriff der Vachdorfer rettete Groß im letzten Moment vor dem einschussbereiten Stürmer. Rutschiks Flanke war zu ungenau, für den sträflich freistehenden Dürr. Herpf drückte weiter aufs Gas. Immer wieder schaltete sich Kneitschel ins Angriffsspiel mit ein und spielte gekonnte in die Schnittstellen. Eppler und erneut Rutschik verpassten die genaue Flanke.

Herpf kam nach dem Wechsel besser aus den Kabinen. Hildebrandt flankte maßgenau auf Rutschik, der perfekt zum 0:1 vollendete. Ein toller Angriff. Vachdorf war weiterhin aufs Kontern aus ohne jegliche Torgefahr. Nach einem Eckball rettete Vachdorf auf der Linie nach schönen Kopfball von Seidemann. Rutschik verpasste nach tollem Solo von der Mittellinie das Abspiel auf den freien Eppler. Nach einem Foul und anschließenden Meckern sah der Verteidiger von Vachdorf Gelb-Rot. Den anschließenden Freistoß knallte Groß in die Mauer. Nach gutem Zuspiel von Rutschik klärte der gute Torwart im letzen Moment. Nach einem der wenigen Konter gab es einen unberechtigten Freistoß für Vachdorf. Der Freistoß wurde in die Mauer geknallt und fiel dem Stürmer vor die Füße, der trocken zum 1:1 abschloss. So nahm Vachdorf völlig unverdient einen Punkt mit.

Fazit: Bei ständig wechselndem Personal, braucht sich keiner zu wundern, dass es nicht für mehr reicht.
Nächstes Spiel: Herpf/Helmershausen – Kühndorf – Freitag 29.09.2017 – Anstoß: 18:00 Uhr in Helmershausen – Schiedsrichter: Bruno Wuchert

Völlig unnötige Niederlage

Im Spitzenspiel der Staffel 3 der Fußball-Landesklasse kassierte die SG Herpf/Helmershausen trotz zweimaliger Führung beim starken Aufsteiger in Sonneberg eine knappe Niederlage.

Von Beginn an übernahmen die Gäste die Spielkontrolle und ließen Ball und Gegner laufen. Vor allem Mateo Safradin übernahm immer wieder den Spielaufbau und bediente seine Mitspieler hervorragend. So auch bei der Führung für die Herpfer, als er einen Diagonalpass auf Hofmann spielte und dessen abgefälschte Hereingabe SG Keeper Wichmann nur nach vorne abwehren konnte, Grebenar reagierte am schnellsten und erzielte aus der Drehung das 0:1. (13.). Auch in der Folge blieben die Gäste das spielbestimmende Team und führten immer wieder gute Angriffe vor. Grebenar scheiterte am starken Wichmann und Wendel klärte in höchster Not gegen Kämmer.

Nach einem Befreiungsschlag des Gästeschlussmannes Möhring gewann Gruber den Zweikampf im Mittelfeld, sah das Möhring noch weit vor seinem Gehäuse war und setzte aus fünfzig Metern zum Schuss an, der Ball wurde immer länger und senkte sich ins Tor zum Ausgleich (36.). Doch nur eine Minute später folgte die kalte Dusche für die 51er. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung kam das Spielgerät zu Safradin, der zwei Gegenspieler aussteigen ließ und mit einem  Schlenzer zur erneuten Führung traf. So ging es mit einer knappen, aber mehr als verdienten Führung für die Herpfer in die Kabinen. Aufgrund der Vielzahl an Chancen, hätten sich die Gastgeber über einen höheren Rückstand nicht beschweren dürfen.

Nach dem Wechsel sahen die Zuschauer plötzlich ein anderes Bild. Die Gastgeber drängten sofort auf den Ausgleich und wurden schnell belohnt, als Büchner eine Hereingabe von Kania aus der Drehung verwertete. In der Folge entwickelte sich eine schnelle Partie auf hohem Niveau und beide Mannschaften wollten den Sieg. Die Sonneberger hatten nun die Herpfer Spielgestalter Grebenar und Safradin im Griff und selbst gute Chancen. Marsiskes Schuss ging knapp daneben und Büchner zielte alleine vor dem Tor zu hoch. Wichmann klärte  noch zweimal in höchster Not und hielt so seine Mannschaft im Spiel.

Die markierte kurz vor Schluss den Siegtreffer. Baumann schickte Büchner auf rechts und dessen Eingabe schoss Robert Fritzlar am langen Pfosten zum viel umjubelten 3:2 ein.  Am Ende gewannen die Sonneberger auch das dritte Heimspiel in der Landesklasse knapp gegen den bisherigen Tabellenführer aus Herpf. So haben die 51er nach dem sechsten Spieltag bereits dreizehn Zähler auf dem Konto und damit einen Punkt mehr als die Gäste. Die mussten die Sonneberger damit an sich vorbeiziehen lassen, bleiben aber weiter in Schlagdistanz zur Spitze. Quelle: Meininger Tageblatt (RI)

Vorbericht 6. Spieltag

Am Samstag steht für unsere erste Mannschaft in der Landesklasse 3 das Spiel bei der SG 1951 Sonneberg auf dem Programm. Nach dem jüngsten 5:0-Erfolg über Gospenroda, will man nun auch das nächste Spiel gegen einen Aufsteiger siegreich gestalten.

RÜCKBLICK:

Die SG Herpf/Helmershausen bleibt weiterhin auf Erfolgskurs. Gegen den Aufsteiger aus Gospenroda zeigte man die erhoffte Reaktion und landete einen ungefährdeten Heimerfolg. Speziell im ersten Durchgang gelang es der Noack-Elf mit einer konsequenten Chancenverwertung die Weichen frühzeitig auf Sieg zu stellen. Im zweiten Abschnitt fanden die Gäste besser ins Spiel und kamen auch zu ihren Chancen, scheiterten aber an Möhring oder dem Aluminium. Das spielerische Übergewicht unserer Elf machte sich am Ende des Tages dann auch ergebnistechnisch bemerkbar und so gewannen unsere Mannen durch die Tore von Grebenar (3), Müller und Fuchs souverän mit 5:0. Nun gilt es die Konzentration für die nächsten Aufgaben hochzuhalten. Mit dem Aufsteiger der SG 1951 Sonneberg wartet an diesem Wochenende nämlich die nächste schwere Aufgabe.

GEGNERCHECK:

Die Hausherren haben aktuell zehn Punkte auf dem Konto und liegen damit auf dem 5. Tabellenplatz. Nach dem souveränen Aufstieg in der letzten Saison, ist der Aufsteiger auch in dieser Spielzeit gut aus den Startlöchern gekommen. Drei Siege, ein Remis und eine Niederlage stehen bei 11:8 Toren zu Buche. Vor eigenem Publikum konnte man bis dato beide Heimspiele gewinnen. Dabei überzeugt der Aufsteiger vor allem in der Offensive mit bisher elf erzielten Treffern. Zuletzt gab es eine 1:0-Niederlage gegen Borsch. Personell hat sich im Sommer nicht so viel getan. Lediglich die Spieler Sebastian Wenke und Franz Rebhan verließen den Verein. Die SGS setzt auf Kontinuität bei der Kaderplanung. Als Aufsteiger hat man es in einer neuen Liga bekanntlich schwer. Dennoch meisterten Büchner und Co. diese Hürde bis dato mit Bravur. „Man hat auf jeden Fall gemerkt, dass es in dieser Liga schon ganz anders zur Sache geht, als in der Kreisoberliga. Die Jungs machen das aber richtig gut“, zeigt sich Trainer Peter Bernet mit dem Saisonauftakt zufrieden. Vor allem in der Offensive bringt der Aufsteiger gehörige Qualität mit. Mit Markus Büchner und Andy Marsiske verfügt man über einen brandgefährliches Sturmduo. In der Kreisoberliga glänzten beide Spieler mit jeweils 38 Tore und auch eine Klasse höher, konnten beide schon ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen. Trotz der Offensivqualitäten des Gegners will unsere Mannschaft auch in Sonneberg das Heft in die Hand nehmen. „Wir wollen auch in diesem Spiel Druck ausüben, den Gegner beschäftigen und viele Torchancen kreieren. Es wird eine schwierige Aufgabe gegen einen guten Gegner. Wir sind aber motiviert, diese Aufgabe zu meistern“, so Trainer Mike Noack vor dem Spiel.

Nicht alles an Board

Nicht dabei sein können an diesem Samstag Marius Böhm, Lukas Fuchs und Andreas Müller. Freuen kann sich der Trainer über die Rückkehr von Veit Zöller, der nach überstandenen Zehenbruch wieder einsatzbereit ist. Freuen wir uns auf einen spannenden Fußball-Nachmittag. Schiedsrichter der Partie ist Christopher Jänike. Assistiert wird er an der Linie von Linda Thieme und Simon Wentsch. Anstoß am Samstag wird 15 Uhr sein. Wer nicht vor Ort sein kann, kann das Spiel im Live-Ticker unserer Smartphone-App verfolgen.

Klarer Heimerfolg

Nach einer über weite Strecken doch recht einseitig geführten Partie, melden sich die Herpfer durch diesen deutlichen Erfolg über den Aufsteiger an der Tabellenspitze zurück.

Der Gastgeber zeigte sich nach der Derbyniederlage gut erholt und bestimmte nach einer kurzen Abtastphase laufstark den Takt. Gospenroda, mit einem Libero spielend, suchte sein Heil aus der Konterstellung heraus. Durchaus gefährlich, denn HSV-Keeper Steffen Möhring musste in Halbzeit eins gegen Marcus Hohmann zweimal teuflisch auf der Hut sein, um Gegentreffer zu verhindern. Bei den Hausherren zog Andreas Müller aus dem defensiven Mittelfeld heraus die Fäden und es dauerte nicht lange bis Josip Grebenar nach einem schönen Solo für die Führung sorgte (8.). Weitere Chancen blieben ungenutzt bevor erneut Grebenar mit einem direkten Freistoß aus halbrechter Position aus 18 Metern erfolgreich war (35.). Dabei wurde die Mauer der Gäste geschickt weggedrückt. Den Halbzeitstand von 3:0 bereitete Christoph Esser im Mittelfeld sehenswert vor. Der erste Versuch von Lukas Fuchs aus spitzem Winkel wurde noch abgeblockt. Doch der Ball fiel Müller zentral vor die Füße und der verwandelte trocken aus 16 Metern (38.).

Halbzeit zwei begann mit einem Lebenszeichen von Gospenroda, doch Kilian Pfaff scheiterte nach einem schnellen Gegenzug am Pfosten. Vor dem vierten Herpfer Treffer hatten die Gäste den Ball vor dem eigenen Strafraum scheinbar schon unter Kontrolle, doch sie vertändelten das Leder. Grebenar spritze dazwischen, band drei Abwehrspieler und passte quer nach innen auf Lukas Fuchs. Der hatte keine Mühe das Leder über die Linie zu befördern (53.). In der Folge konnte sich SV-Torhüter Dominik Geyer mehrfach auszeichnen. Er war bereits in Hälfte eins der beste Mann seiner Elf. Nach einer guten Stunde war aber auch er machtlos, als Grebenar eine Freistoßflanke von rechts zum kurzen Pfosten schickte und Stefan Kämmer das Leder ins Netz schnippte (63.). Danach war die Luft raus. Lediglich HSV-Schlussmann Möhring bekam noch einmal etwas Arbeit gegen Rico Hohmann aus Nahdistanz. Quelle: Meininger-Tageblatt (rp)

Erste Niederlage

Die Gastgeber aus Meiningen boten zum Derby alles auf was da war. Büchner, Abt, Klingschat usw.
Meiningen war über die gesamte Spielzeit spielbestimmend. Sie setzten uns immer unter Druck und zwangen uns zu Fehlern. So auch beim 1:0 durch ein Fehlabspiel durch Maar. Herpf sichtlich geschockt übersah den aufgerückten Verteidiger der Klasse quer legte zum schnellen 2:0 für Meiningen. Dürr rutschte nach Freistoß von Hack haarscharf vorbei und Rutschik verpasste nach feinem Solo das Abspiel auf den freistehenden Hirsch. So hätten wir schnell das 2:2 machen können. Rutschik und Seidemann verletzen sich Mitte der ersten Halbzeit, Wagner und Masri kamen ins Spiel. Meinigen drückte nun wieder aufs Tempo und die Latte rettete Herpf in die Halbzeit.

Nach der Pause das gleiche Bild. Herpf fand keine Anspielstation und machte immer wieder leichte Fehler. Dies nutzte Luck mit einer präzisen Flanke und Klingschat köpfte den Ball nach einem Durcheinander ins leere Tor zum 3:0. Herpf steckte aber nicht auf und Hirsch gelang nach gutem Zuspiel von Dürr das 3:1. Nach einem gutem Spielzug verwandelte Stoll zum 4:1 sicher. Herpf antwortete prompt mit Epplers 4:2 nach feinem Pass von Hirsch. Zum Ende des Spiel hätte der Gastgeber durchaus das 5:2/6:2/7:2 machen müssen, aber Dietsch parierte gekonnt oder sie schossen am Tor vorbei. Zum Abschluss prüfte Masri Büchner mit einem Gewaltschuss der diesen sehenswert um den Giebel lenkte. Zum Schluss schoss Luck nochmal an die Latte.

Fazit: Gegen spielstarke Meininger war heute nichts zu holen. Hack und Hirsch hatten Normalform der Rest leider nicht.

Nächstes Spiel: Vachdorf-Herpf/Helmershausen
Freitag 22.9.2017 – 18.00 Uhr Anstoß
Schiedsrichter: Rainer Fehringer

5:0 Kantersieg in Helmershausen

Bei bestem Fußball Wetter trafen sich die Vertretungen aus Herpf und Kaltensundheim zum 5. Spieltag der Kreisliga Staffel in Helmershausen.

Nach drei Remis in folge wollten die Gastgeber nun den ersten dreier der Saison einfahren. Den ersten kleinen Aufreger hatten aber die Gäste in der 5 Minute. Nach Ballverlust im Mittelfeld verpassten gleich zwei Spieler aus Kaltensundheim den Ball im Tor unterzubringen.

Von da an übernahmen die Hausherren das Zepter und erspielten sich Chance um Chance. Es dauerte allerdings bis zur 42 Minute ehe Völkner das Spielgerät im Tor unterbrachte. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt längst überfällig. Bauer erhöhte mit dem Pausenpfiff auf 2:0. Dieser wichtige Treffer kam genau zum richtigen Zeitpunkt.

Nach dem Seitenwechsel sahen die 50 Zuschauer ein unverändertes Bild. Die Hausherren erarbeiteten sich, mit sehenswerten Passspiel, weitere Hochkaräter. Mit dem 3:0 durch Völkner in der 54 Minute war die Vorentscheidung bereits getroffen. Bauer erhöhte nur 8 Minuten später zum 4:0. Von den Gästen kam zu diesem Zeitpunkt nur noch wenig. Oft standen sie zu weit vom Gegenspieler weg und kamen so immer einen Schritt zu spät. Lediglich ein Schuss aufs Tor der Gastgeber war in Halbzeit zwei zu verzeichnen. Unsere SG konnte dadurch aber weiter gefällig kombinieren und in Minute 81 zum 5:0 Endstand erhöhen.

Alles in allem ein verdienter Sieg der Helmershäuser der sogar noch deutlich höher hätte ausfallen können.

 

Vorbericht 5. Spieltag

Am Sonntag heißt es wieder Heimspielzeit. Dann erwarten die Noack-Schützlinge den Aufsteiger SV Grün-Weiss Gospenroda zum 5. Spieltag der 11teamsports Landesklasse 3 im heimischen Waldstadion. Die Mannschaft will nach der Niederlage am letzten Spieltag eine Reaktion zeigen und hat die 3 Punkte fest anvisiert.

Rückblick:

Ein gebrauchter Tag! Durch eine 0:3-Niederlage gegen den VfL Meiningen 04 erhielt die bislang makellos weiße Weste der SG Herpf/Helmershausen erste Flecken. „Das war einfach nicht unser Tag“, fasste Trainer Mike Noack die Niederlage zusammen. Seine Mannschaft fand über die gesamte Spielzeit nie ihren Rhythmus und so ging die Niederlage am Ende in Ordnung. Enttäuschung „JA“! Rückschlag „NEIN“! Die Mannschaft hat sich unter der Woche kurz geschüttelt und die Fehler aus der Partie analysiert und aufgearbeitet. Damit war das Derby auch schnell abgehakt und man geht nun die Aufgabe Gospenroda mit voller Konzentration an. Es wäre auch falsch, die Mannschaft nur an diesem einen Spiel zu messen. Viel zu positiv sind die letzten Wochen/Monate verlaufen. Präsident Daniel Blümke ist deshalb nach wie vor stolz auf die Truppe: „Solche Spiele wird es immer wieder mal geben. Entscheidend ist für mich die nachhaltige Entwicklung und die ist zurückblickend bis zum heutigen Tag ausgezeichnet. Die Jungs werden jetzt die richtige Reaktion auf die Niederlage zeigen.“ Der Euphorie innerhalb der Mannschaft und im Verein tut diese Derby-Niederlage kein Abbruch. Jeder einzelne freut sich auf die kommenden Wochen.

Gegnercheck:

Die Gäste aus Gospenroda schafften letzte Saison in der Kreisoberliga mit 20 Siegen aus 26 Spielen den Staffelsieg, welche zum viel umjubelten Aufstieg in die Landesklasse berechtigte. Überragender Akteur war Torjäger Marcus Hohmann mit 22 Toren, welcher auch in der noch jungen Saison bereits viermal traf. Aktuell belegen die Schützlinge von Trainer Mario Katzmann mit 4 Punkten aus 4 Spielen den 12. Tabellenplatz. Aufsteigen, Ankommen, Angreifen. Unter diesem Motto spielen seit Jahren die Neulinge in der Landesklasse, auch der SV Grün-Weiss Gospenroda. Nachdem der Saisonauftakt in Brotterode (2:1) erfolgreich verlief, musste die Elf von Kapitän Lusky feststellen, dass die Landesklasse nochmal ein anderes Niveau ist. Der Liganeuling verlor die Partien gegen Kaltennordheim (2:8) und Hildburghausen (5:1) recht deutlich. Zu was die Mannschaft aber an einem guten Tag in der Lage ist, zeigte sie am letzten Spieltag mit dem beachtlichen 2:2 gegen SV Borsch. „Dort konnte meine Mannschaft ihre Leistungsfähigkeit über 90 Minuten abrufen“, so Trainer Katzmann, der zudem ergänzt: „Wir wussten von Anfang an, dass es schwer werden wird und wir viel leisten müssen.“ Ob man endgültig in der Liga angekommen ist, wird man nach dem ersten Saisonviertel beurteilen können. Gegen Borsch erbrachte der Aufsteiger auf jeden Fall den Beweis, dass an einem „Sahnetag“ keine riesige Lücke zwischen Aufsteiger und Spitzenteam klafft.  Demzufolge stellt man sich in Herpf auf einen starken Aufsteiger ein.

„Wir brauchen nicht drumherum reden, wir wollen gegen Gospenroda die drei Punkte. Wir wissen aber auch, dass wir unsere Stärken auf den Platz bringen müssen, um schlussendlich auch erfolgreich zu sein“, so Trainer Mike Noack.

Freuen wir uns auf einen spannenden Fußball-Nachmittag. Schiedsrichter der Partie ist Philipp Linke. Assistiert wird er an der Linie von Peter Hahn und Justin Kirchhof. Anstoß am Sonntag wird 15 Uhr sein. Wer nicht vor Ort sein kann, kann das Spiel im Live-Ticker unserer Smartphone-App verfolgen.

Ein gebrauchter Tag

Im mit Spannung erwarteten Stadtduell mit dem VfL Meiningen 04 konnte unsere Mannschaft die hohen Erwartungen leider nicht erfüllen. Nach 90 intensiven Minuten mit 10 Gelben Karten, die von rund 700 Zuchauern verfolgt wurden, setzte sich der VfL zwar zu hoch, aber nicht unverdient durch.

Unsere Mannschaft, nach perfektem Saisonstart als Tabellenführer angereist, hatte sich natürlich viel vorgenommen. Auch beim VfL Meiningen sollte die weiße Weste gewahrt werden. Dabei standen die Vorzeichen allerdings nicht gut. Während der VfL fast alles aufbieten konnte, was zum Bestand gehört, schmerzten auf Herpfer Seite die Ausfälle von Müller und Zöller doch sehr. Die Mannschaft selbst konnte eigentlich während der ganzen Spielzeit eine gewisse Hemmung und Nervosität nicht abstreifen. Meiningen begann wie erwartet und vertraute auf eine engmaschige und diszipliniert arbeitende Defensive, wobei nach Ballgewinn schnell umgeschaltet wurde. Im eigenen Spielaufbau waren sie allerdings ähnlich limitiert wie die Herpfer an diesem Tag. Viele lange Bälle wurden geschlagen, wobei diese vor allem von unserer Mannschaft oft nicht konsequent geklärt wurden. Und so wurde es vornehmlich nach Fehlern bzw. Standards gefährlich. Bereits in der ersten Minute hätte Damm treffen können, als die Herpfer Hintermannschaft das Streitobjekt verfehlte. 2, 3 weitere brenzlige Situationen mussten die Herpfer in der 1. Halbzeit noch überstehen, bis es kurz vor dem Pausentee passierte. Ein weiterer unnötiger Freistoß segelte in den Herpfer Strafraum, den schwach geklärten Ball versenkte Weyer im langen Eck. Unsere Mannschaft tat sich schwer, zwingende Chancen herauszuspielen. So sehr sich auch Grebenar, Safradin, Kämmer und Co. mühten, die Angriffsversuche versandeten meist in der ungefährlichen Zone. Und so gab es auch nur zwei richtig gute Chancen durch Fuchs und Grebenar, beide Male parierte Damm im Meininger Kasten hervorragend.

Im 2. Durchgang begannen die Herpfer durchaus engagiert, aber es lief an diesem Tag nicht viel zusammen. Hochkarätige Chancen blieben Mangelware. Und als nach 60 Minuten Seruneit, nach monatelanger Sperre auf Meininger Seite wieder dabei, mit einem Sonntagsschuss das 2:0 besorgte, war die Vorentscheidung bereits gefallen. Auch kleinere taktische Umstellungen fruchteten nicht. Safradins Kopfball nach Ecke, der auf der Linie geklärt wurde, fand auch nicht den Weg ins Tor. An diesem Tag sollte nichts klappen. Nach einem schnellen Konter in die entblöste Abwehr erzielte Hausner dann gar noch das 3:0, was die endgültige Entscheidung bedeutete. Das der Schiedsrichter ein klares Handspiel im Strafraum der Meininger übersah, passte dann auch noch ins Bild. Insgesamt ein schwarzer Nachmittag für alle, die es mit den Herpfern halten. Doch diese Niederlage wird uns nicht umwerfen, auch wenn sie gegen den Stadtrivalen eingesteckt werden musste. Schon am nächsten Sonntag zu Hause gegen Gospenroda wird die Mannschaft wieder an die gezeigten Leistungen der letzten Wochen anknüpfen.

Wie sich die Meininger allerdings nach dem Sieg gebärdeten, war unter der Gürtellinie. Hier ging es mehr darum, die Herpfer Niederlage zu feiern, als den eigenen Sieg. Das gibt schon zu denken, wo dieser offensichtliche Hass, Neid und diese unverhohlene zur Schau gestellte Missgunst herrührt.