Nur die Tore fehlten

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In einem weiteren Vorbereitungsspiel trennte sich die SG Herpf/Helmershausen am Sonntagnachmittag vor einer ansehnlichen Kulisse in Helmershausen vom Landesklasseteam der Staffel 1, dem SV Arnstadt 09 leistungsgerecht 0:0. Die fehlenden Tore waren in dieser sehr intensiven und kurzweiligen Partie aber auch das einzige Manko.

Erwartet starker Gegner – Grebenar deutet seine Klasse an

Mit den Arnstädtern stellte sich eine Spitzenmannschaft der Landesklasse Staffel 1 vor und sofort mit Beginn des Spiels war dies auch zu spüren. Lauffreudig, mit schnellem Spiel in die Spitze und aggressiver Zweikampfführung wurde die SG sofort in die eigene Hälfte gedrückt. Die erste Viertelstunde ging somit klar an die Gäste, wobei aber keine unmittelbare Gefahr für das von Keeper Steffen Möhring gewohnt sicher gehütete Tor der Heimelf entstand. Zöller und der heute in der Innenverteidigung aufgebotene Nier zeigten sich sehr aufmerksam. Die Herpfer konzentrierten sich erstmal auf solide Abwehrarbeit und brauchte ein wenig Zeit, in die Partie zu finden. Defensiv zwar sicher stehend, gingen aber in dieser Anfangsphase einfach zu viele Bälle zu schnell wieder verloren. Dies war einerseits dem energischen Pressing der Arnstädter zu verdanken, aber andererseits war die Fehlerquote im Herpfer Spiel einfach zu hoch. Erst nach und nach zog mehr Sicherheit bei eigenem Ballbesitz ein und es wurden erste Akzente in Richtung Arnstädter Gehäuse gesetzt. In der Spitze rackerte Lukas Fuchs unermüdlich, im Mittelfeld zeigte Neuzugang Grebenar punktuell seine Klasse und Hebstreit sowie Hofmann auf den Außen versuchten Anspielstationen in die Tiefe zu schaffen. Als sich Grebenar hervorragend durchsetzte und Fuchs bediente, strich dessen Schuss knapp am Tor der Arnstädter vorbei. (23.) Drei Minuten später entschärfte Möhring einen Schuss vom Arnstädter Voigt sicher. Die Herpfer schafften es nun immer besser, Bälle frühzeitig zu erobern und schnell in die Spitze zu spielen. Grebenar zeigte dabei immer wieder, dass er eine gute Verstärkung für die Herpfer Mannschaft darstellt. Besonders das Zusammenspiel mit Sturmtank Fuchs wurde immer besser. Nach einer schönen Kombination der beiden wurde Müller am Sechzehner der Arnstdter bedient, dessen Schuss verfehlte aber das Gehäuse. Die beste Chance hatte dann Zöller im ersten Durchgang. Nach Freistoß von Grebenar tauchte der Abwehrchef der Herpfer ab, sein Kopfball wurde aber mit einer Klasseparade vom Arnstädter Torhüter Sünkel entschärft. Somit endete die erste Hälfte nach intensivem Spiel torlos. In der 1. Hälfte nutzte der Herpfer Trainer seine Wechselmöglichkeiten und brachte mit Grambs, Rutschik und Greiner Nachwuchsspieler, die ihre Sache gut machten.

Systemtest – hochkarätige Chancen liegengelassen

Für den 2. Durchgang verordnete der Herpfer Trainer Mike Noack seiner Mannschaft eine neue taktische Marschrichtung. Aus dem 4:2:3:1 wechselte die Mannschaft in ein 4:1:4:1. Ins Sturmzentrum rückte nun Routinier Kämmer, Grebenar und Fuchs dahinter. Die Arnstädter, die am Tag zuvor bereits ein Spiel bestritten hatten, versuchten sich nochmal für 10 Minuten im Angriffspressing. Daraus befreite sich die Herpfer Mannschaft nicht gut. Lange Bälle wurden von den körperlich deutlich überlegenen Arnstädtern sofort abgefangen. Dafür arbeitete die Mannschaft auch mit neuer taktischer Formation sehr gut gegen den Ball, so dass kaum Gefahrenmomente vor dem Tor von Möhring entstanden. So sehr sich Scheuring, Maulhardt oder Vogt auch mühten, die Herpfer bekamen immer noch ein Bein dazwischen. Der Schuss von Vogt aus spitzem Winkel verfehlte knapp das Kreuzeck. (60.) So neutralisierten sich beide Mannschaften, die großen Torchancen fehlten zunächst noch. Langweilig wurde es aber trotzdem nicht, weil sich beide Mannschaften nichts schenkten und um jeden Ball mit vollem Einsatz gekämpft wurde. So langsam mussten die Gäste aber, die keinen Wechselspieler dabei hatten, dem Tempo und dem Spiel vom Vortag Tribut zollen und die Herpfer kamen in den letzten 20 Minuten zu einigen Großchancen. Nach 70 Minuten steuerte Kämmer allein auf das Arnstädter Tor zu, schoss aber vorbei. Nach 75 Minuten spielten Kämmer, Hebstreit und Fuchs eine 3:1-Überzahl vor dem Arnstädter Tor nicht gut aus. Dann kam die Zeit für Chris Hebstreit, der 3 tolle Chancen hatte, leider aber keine davon nutzen konnte. In der 76, 79. und 84 min stand er jeweils frei vor dem Arnstädter Tor, aber Sünkel rettete stark oder Chris Hebstreit verzog. Somit blieb es nach 90 unterhaltsamen Minuten beim insgesamt leistungsgerechten Unentschieden.

Positives Fazit

Positiv war natürlich, gegen diesen starken Gegner ohne Gegentor geblieben zu sein. Die Herpfer zeigten wieder, dass sie in der Lage sind, unterschiedliche Systeme zu spielen. In den nächsten Wochen wird weiter daran gearbeitet, die Neuzugänge zu integrieren, die gezeigte Defensivleistung zu stabilisieren und in der Offensive noch zwingender zu agieren. Dazu warten auf die SG Herpf/Helmershausen in den nächsten 7 Tagen insgesamt 6 Trainingseinheiten und 2 Testspiele.

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