Beide Abwehrreihen hielten die Null

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Torlos trennen sich in der Fußball-Landesklasse die SG Herpf/Helmershausen und Eintracht Hildburghausen. Das faire Spiel war geprägt von sehr gut eingestellten und fehlerfrei agierenden Defensivreihen.

Vielleicht ist der Punkt für die Heimelf zu wenig, eventuell kann er aber auch noch Gold wert sein. Die von Schiedsrichter Pierre Leitschuh hervorragend geleitete Begegnung, er kam ohne eine Gelbe Karte aus, hatte nur ganz wenige Torszenen zu bieten, dafür aber eine ganze Reihe beherzt und weitgehend hart, aber wohltuend fair geführter Zweikämpfe im Mittelfeld. Die gute taktische Einstellung war auf beiden Seiten von Anbeginn zu sehen. Selten gelang es einmal mit einem weiten Ball so hinter die Abwehr zu kommen, wie beim Pass von Röll auf Pyterke in der 10. Minute. Pyterke zog aus vollem Lauf ab und schoss knapp über das Tor. Kurz darauf versuchte es Fickel aus halb-rechter Position, verfehlte das Tor aber ebenfalls. Der Herpfer verletzte sich aber in dieser Situation ohne gegnerische Einwirkung, sodass Mike Noack früh wechseln musste. Die Gäste wurden erstmals in der 15. Minute gefährlich, als Schleicher per Kopf nach einer Freistoßflanke das Tor nur knapp verfehlte. Ansonsten passierte vor dem Seitenwechsel nicht viel. Die Defensivreihen standen sehr gut, verschoben geschickt und stellten die Räume zu. Zudem wurde bei Ballverlust gut nach hinten gearbeitet. So hatten beide Mannschaften nur wenig Platz zum kombinieren. Der böige Wind machte den Akteuren zudem Mühe, hohe Bälle richtig zu berechnen. Das alles waren Gründe, warum es nur sehr wenige Torszenen gab. Kurz vor der Pause versuchte es Müller einmal aus der Distanz, schoss aber über das Gehäuse (43.).

Nach dem Seitenwechsel setzte sich das ausgeglichene von den Abwehrreihen dominierte Spiel fort. Immer mehr zeigte sich, dass die von Trainer Mike Noack ausgegebene Maxime, möglichst Fehler in der Abwehr zu vermeiden, goldrichtig war. Und beiderseits war auch selten mal ein Lapsus zu sehen. Sehr sicher standen Dötsch und Schleicher auf der einen sowie Böhm und Zöller auf der anderen Seite in der Innenverteidigung. Das Spiel war wegen der fehlenden Chancen keineswegs langweilig. Im Mittelfeld wurde oft verbissen um den Ball gekämpft, wobei es meist fair blieb. Insgesamt war das Geschehen aber eher etwas für die Taktikfüchse unter den Fußballfans.

Am Ende war die Heimelf dem Siegtreffer näher als der Gast. Die beste Chance ergab sich in der 83. Minute, als Fuchs für Hamm auflegte. In dessen gut platzierten Schuss warf sich aber Dötsch. Kurz darauf versuchte es Fuchs vergeblich aus der Distanz (85.). In der 87. Minute kam er noch mal zum Abschluss, spitzelte das Leder am Gästeschlussmann vorbei, aber ein Abwehrbein blockt den Versuch. So blieb es beim torlosen Remis.

Herpf: Möhring; Nier, Zöller, Böhm, Hamm, Röll, Müller, Göpfert, Fickel (16. Hofmann), Hebstreit (84. Hermann), Pyterke (61. Fuchs)

Hildburghausen: Geyling; Brückner, Dötsch, Schleicher, Kupfer, Kirchner, Heinrich, Holl (81. Lauterbach), Andersch (72. Stanz), Schmidt, Gottwald

Schiedsrichter: Leitschuh (Barchfeld) – Zuschauer: 80 – Quelle: Meininger Tageblatt

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