Archiv verfügbar

Wer gerne in Herpfer Fußball-Erinnerungen schwelgen will, der findet unser Archiv ab sofort unter der Domain archiv.herpfersv07.de – Dort sind für euch weiterhin alle Beiträge, Bilder und vieles mehr ab Mai 2011 zufinden und archiviert. Wir wünschen euch viel Spaß beim durchstöbern.

MDR zu Gast beim Spiel gegen Mehmels

Die zweite Mannschaft der SG Herpf/Helmershausen wird am Sonntag, den 30.04.2017 das Punktspiel gegen den Mehmelser SV bestreiten. Mit von der Partie wird das MDR – Fernsehen sein. Unter dem Motto „Unser Dorf hat Wochenende“ wird auch das Spiel des Heimatvereins teilweise gefilmt.

Allerdings muss Trainer Hirsch auf unseren Goalgetter Stefan Kämmer verzichten. Dieser hat nach seiner Ampelkarte vergangene Woche ein Spiel Pause. Unter der Leitung von Schiedsrichter Hans-Joachim Walther erfolgt der Anstoß um 15.00 Uhr in Helmershausen.

Hoffen wir auf sonniges Wetter und viele Zuschauer.

Sportwochenende in Helmershausen

Der TSV Helmershausen veranstaltet am Wochenende vom 29. – 30.04.2017 ein „Sportwochenende“ in Helmershausen. Den Auftakt am Samstag machen die C-Junioren um 12 Uhr mit ihrem Punktspiel in der Landesliga gegen den 1. FC Greiz. Am Sonntag gibt es dann Fußball satt. Ab 10 Uhr stellen die Kleinsten ihr Talent beim Bambini-Turnier unter Beweis. Den fußballerischen Abschluss ab 15 Uhr bilden dann die Herren der SG Herpf/Helmershausen II mit ihrem Punktspiel in der 1. Kreisklasse gegen Rot-Weiß Mehmels.

Ab 18 Uhr findet dann das traditionelle Maifeuer auf dem Sportplatz statt. Neben Brätel, Bier und Wurst wird der Abend mit Blasmusik (Rhöner Strassenfegern) und Oldies begleitet.

Zu diesem Sportwochenende lädt euch der TSV Blau-Weiss Helmershausen recht herzlich ein. Über ein zahlreiches Kommen würden wir uns freuen.

Neue Website online!

Es ist vollbracht! Unsere Webseite erstrahlt in neuem Glanz. Die alte Webseite war ziemlich in die Jahre gekommen. Das wollten wir ändern. Und haben es. Der Look der neuen Website ist sehr übersichtlich. Es wurden alle Funktionalitäten einer modernen Webseite berücksichtigt. Wie gewohnt stehen euch jede Menge Informationen und Fotos zu unserem Verein und deren Geschichte zur Verfügung. Die Bildschirmdarstellung- und Auflösung passt sich automatisch den unterschiedlichen Anforderungen mobiler Endgeräte wie Smartphones oder Tablets an. Bedanken wollen wir uns bei Michael Danninger und seiner Firma LIVEGRAPHIX.COM, die wir für dieses und alle zukünftigen Projekte als Partner gewinnen konnten. Wir wünschen viel Spaß beim Erkunden unserer neuen Webseite. Verbesserungsvorschläge sind jederzeit per Email gern gesehen.

Vorbericht 24. Spieltag

Am Sonntag ist wieder Heimspielzeit. Unsere 1. Mannschaft empfängt zum 24. Spieltag der Landesklasse 3 die Gäste vom FSV 06 Hildburghausen und hat damit die nächste schwere Aufgabe vor der Brust (Sonntag, 15:00 Uhr, Waldstadion). Nach nun 3 Niederlagen am Stück, gilt es am Sonntag den Bock wieder umzustoßen.

Engagierte Leistung nicht belohnt

Aufwand und Ertrag stimmten am vergangenen Wochenende beim Gastspiel in Suhl nicht überein. Unsere Mannschaft zeigte über weitere Strecken ein beherzten Auftritt und musste sich am Ende doch klar und deutlich mit 4:1 geschlagen geben. Speziell die ersten 30 Minuten machte man es dem Gastgeber zu einfach. Es ist zu einfach, wie wir den Gegner zu Chancen kommen lassen“, ärgerte sich Trainer Mike Noack über die ersten beiden Tore. Tatsächlich hatte der 1. Suhler SV an diesem Tag nicht viel mehr Gelegenheiten als die vier Möglichkeiten, die zu Toren führten, die Mannen um Torjäger Alexander Mantlik agierten aber – im Gegensatz zu unserer Mannschaft – sehr effektiv. Generell passte nämlich die Leistung der Herpfer Mannschaft. Das wollte auch Trainer Noack nach dem Spiel hervorheben: „Ich habe eine Mannschaft gesehen, die unglaublich engagiert war, die intensiv gespielt hat, aber sich für den Aufwand nicht belohnte“. Der Auftritt war kein Vergleich zu den Spielen in Ohratal und daheim gegen Brotterode. Nun gilt es, die guten Dinge aus Suhl, speziell aus der zweiten Hälfte, mit in das Spiel gegen Hildburghausen zunehmen, um dort wieder ein Erfolgserlebnis feiern zu können.

Geballte Offensivpower

Die Gäste aus Hildburghausen belegen derzeit mit 44 Punkten einen hervorragenden 4. Tabellenplatz. Seit Jahren (Ausnahme Saison 14/15 = Platz 14 ) gehören die Mannen um Kapitän Schelhorn zum Spitzenfeld der Landesklasse 3. Auch dieses Jahr ist die Mannschaft auf dem besten Wege, diese Position im Spitzenfeld der Liga zu bestätigen. Unter guten Vorzeichen wird der FSV ins Waldstadion reisen. Denn die Kreisstädter sind seit nun mehr 7 Spielen ungeschlagen und siegten zuletzt dreimal in Folge. „Wir sind gut in Form, haben gehörig Selbstvertrauen und wollen auch in Herpf siegen“, erklärt FSV-Trainer Mario Lochmann zuversichtlich. Vor allem auf seine Offensive ist auch in dieser Saison Verlass. Mit bisher 69 erzielten Toren stellen die Gäste den besten Angriff der Liga, Schwächen offenbarte man zuletzt wenn eher in der Defensive. Bester Angreifer des spielstarken Teams ist Florian Gottwald mit 13 Treffern. Am letzten Spieltag schoss er seine Mannschaft mit den Treffern 12 und 13 zum 0:2-Auswärtserfolg in Kaltennordheim. Noch hat die Mannschaft von Trainer Lochmann sogar alle Chancen Platz drei zu erreichen. Diese Chance wollen die Hildburghäuser auf gar keinen Fall leichtfertig verspielen, denn Platz 3 am Ende der Saison, würde die beste Platzierung seit Ligazugehörigkeit bedeuten.

„Die Balance aus Defensivarbeit und offensiver Durchschlagskraft muss wieder stimmen“, so Trainer Mike Noack vor der Partie

Ein packendes und sicherlich intensiv geführtes Spiel ist am Sonntag zu erwarten. Es wird ein Spiel werden, das unserer Elf wieder alles abverlangt und nicht allzu viele Fehler verzeihen wird. Es müssen also erneut die Tugenden wie Leidenschaft, Kampf und der Wille an die Leistungsgrenze zu gehen abgerufen werden. Ebenso ist eine stabile und konzentrierte Defensivarbeit der ganzen Elf erforderlich. Denn die defensive Stabilität ist in den letzten Partien komplett abhandengekommen. 21 Gegentreffer in der Rückrunde – ligaübergreifend kassierte nur SV 07 Milz (23) mehr Gegentore. Die Noack-Elf ist sich der Bedeutung der Partie bewusst und sprüht vor Tatendrang, möchte endlich das Schiff in den Hafen bringen und den Klassenerhalt dadurch schnellstmöglich sicherstellen. Die Schwarz-Gelben aus Hildburghausen werden natürlich was dagegen haben und ihre jüngste Siegesserie mit aller Macht versuchen fortzusetzen.

Freuen wir uns auf einen spannenden Fußballnachmittag. Schiedsrichter der Partie ist Pierre Leitschuh. Assistiert wird er an der Linie von Oliver Siebrandt und Lars Trautvetter. Anstoß am Sonntag wird 15 Uhr sein. Wer nicht vor Ort sein kann, kann das Spiel im Live-Ticker unserer Smartphone-App verfolgen.

Für gute Leistung nicht belohnt

Zwei Mannschaften, deren Leistungskurve in der Fußball-Landesklasse in jüngster Vergangenheit sehr schwankend verlief, standen sich am Samstagnachmittag im Suhler Stadion gegenüber. Für beide stand die Aufgabe, zu den zählbaren Erfolgen zurückzufinden. Das gelang den Schützlingen von Lars Müller, die ihrem Publikum von der ersten Spielminute an eine herzerfrischende Angriffssparty zeigten und als verdienter Sieger den Rasen nach 90 Minuten verließen. Zum guten Spiel trugen aber auch die Gäste bei, die sich gemeinsam mit ihren Suhler Kollegen vor nur 64 Zuschauern zu einem Niveau aufschwangen, das man nicht erwartet hatte.

Dabei waren die Gastgeber das spielfreudigere Team, das in Torwart Robert Mentzel, Mittelverteidiger Ben Förste und den Angreifern Alexander Mantlik und Ibrahim El Hajj ihre besten Spieler hatte. Bei den Gästen ragten Torwart Erik Gerlich und Angreifer Chris Hebstreit heraus. Es war das bisher beste Heimspiel in der zweiten Halbserie, was dem Suhler Publikum geboten wurde. Unter der Leitung des umsichtig agierenden Patrick Runknagel ergriffen die Hausherren die Initiative und kamen folgerichtig durch El Hajj (5.) zum Führungstreffer. Hätte Robert Mentzel im Tor der Hausherren nicht zweimal mit schnellem Herauslaufen gegen die angreifenden Herpfer eingreifen können, die Gäste hätten zum Ausgleich kommen können. So blieben Fehler der Suhler Hintermannschaft unbestraft. Die spielerisch positiv überraschenden Gäste bewiesen im Konterspiel ihre Stärke. Das 2:0 (33.) – diesmal Zuspieler El Hajj und Torschütze Kapitän Mantlik – brachte die Gastgeber deutlicher in die Vorhand. Dabei lag zwischen beiden Suhler Toren noch eine Chance von Mantlik (8.), die der Suhler Kapitän aber nicht nutzte. Ging die erste Spielhälfte an die Einheimischen, so steigerten sich die Herpfer nach dem Seitenwechsel enorm. Sie legten jeden Respekt ab und setzten die Suhler unter Druck. Ein Lattenschuss von Hebstreit (57.), ein schneller Angriff von Fuchs (65.), den Mentzel in letzter Sekunde unschädlich machte, und ein Duett Fickel/Nier beendeten die beste Viertelstunde des Spieles für die Gäste. Nach einem Foulspiel an Herrmann, dafür gab es Strafstoß, den Eric Röll (60.) eiskalt verwandelte, übernahmen die Hausherren wieder die Initiative. Noch zweimal war Mantlik zur Stelle (67./83.), dann hatten die Hausherren ihren nächsten Sieg unter Dach und Fach gebracht. Vielleicht war dieser Erfolg um einen Treffer zu hoch für die Gastgeber ausgefallen, verdient war er allemal.

Lars Müller (Trainer des 1. Suhler SV 06) zeigte sich nach der Partie zufrieden. „Unsere Mannschaft hat sich für ihre gute Leistung selbst belohnt. Sie zeigte heute, was spielerisch möglich ist “, so Müller. Nicht mit dem Ergebnis wohl aber mit dem Auftritt seiner Mannschaft war Mike Noack, Trainer bei der SG Herpf/Helmershausen, zufrieden. „Nach zuletzt recht klaren Niederlagen zeigte die Mannschaft heute ein anderes Gesicht. Ich kann ihr nur gratulieren. Ich gratuliere auch den Suhlern zu ihrem heutigen Spiel und Sieg. Die Zuschauer haben heute ein gutes Spiel gesehen“, meinte er. Quelle: Südthüringer Zeitung

Vorbericht 23. Spieltag

Am Samstag geht’s für die Schützlinge von Trainer Mike Noack zum 23. Spieltag der Landesklasse 3 zum gastgebenden 1. Suhler SV 06. Dort gilt es den kleinen Negativtrend von 2 Niederlagen zu stoppen.

Nun war es soweit. Nach 3 Heimerfolgen im Jahr 2017, kassierte die SG Herpf/Helmershausen am Ostersonntag ihre erste Heimniederlage in der Rückrunde. Bereits die Vorzeichen standen schlecht, fehlten viele etablierte Stammkräfte. Entsprechend gehandicapt ging das Team in die wichtige Partie. Die Niederlage gegen die Gäste von Brotterode war letztendlich verdient. Zu lang war die Fehlerkette des HSV: In der Defensive oft zu weit weg von Gegenspielern, im Spielaufbau zu fehlerhaft und im Angriff zu harmlos.

Das Fehlen von mehreren Stammspielern war nicht zu übersehen und konnte am Ende des Tages nicht kompensiert werden. Die Gäste verdienten sich den Auswärtserfolg mit ihrer Effektivität vor dem Tor und ihrer konsequenten Abwehrarbeit. Es gilt nun, die Niederlage abzuhaken und nach vorne zuschauen, denn die nächsten Aufgaben haben es in sich. Eins ist klar: Eine deutliche Leistungssteigerung muss her, damit die benötigten Punkte bis Saisonende noch eingefahren werden. Dass die Enttäuschung nach der Niederlage gegen Brotterode groß war, weiß auch Mike Noack, der seinen Fokus aber direkt wieder auf das Wesentliche richtete: „Wir müssen weiter konzentriert arbeiten und besser werden. Wir müssen sehen, dass wir unsere Punkte für den sicheren Klassenerhalt noch holen!“ Und wenn die Mannschaft ihrem Ziel beim 1. Suhler SV einen Schritt näher kommen will, muss eine gute Leistung her.

Die Gastgeber aus Suhl rangieren derzeit mit 33 Punkten auf Platz 7 der Liga. Nachdem die Mannen um Trainer Müller sehr gut in die Spielzeit (6 Siege aus 8 Spielen) gestartet waren und sich in der Spitzengruppe der Liga für eine Zeit lang festsetzten, konnten sie in der zweiten Hälfte der Hinrunde nicht mehr an die starken Leistung anknüpfen und verloren so den Anschluss. Auch der Start in die Rückrunde verlief nicht zufriedenstellend. Vor allem in den Partien gegen Ohratal und letzte Woche gegen Hildburghausen war man ein stückweit vom Pech verfolgt, kassierte man die entscheidenden Gegentreffer erst in der Schlussphase und gab so die möglichen Siege/Punktgewinne noch aus der Hand. Dennoch besitzt die Mannschaft großes Potenzial. Es ist eine gute Mischung aus erfahrenen und talentierten Spielern. „Wir dürfen den SSV nicht ins Spiel kommen lassen. Sie haben ein technisch starkes Team, das, wenn es seine Chancen bekommt, brandgefährlich sein kann“, weiß der Chefcoach Noack um die Qualität der Gastgeber, will sich aber nicht vor den Hausherren verstecken: „Wenn wir ein gutes Spiel abliefern, haben wir auch die Chance zu gewinnen“, fährt der Übungsleiter optimistisch nach Suhl. Das seine Mannschaft auswärts mal wieder dran wäre, zeigt ein Blick auf die Statistik. Der letzte Auswärtserfolg gelang am 01.10.2016 in Brotterode (0:2). Die letzten 3 Aufeinandertreffen konnte allesamt der Gastgeber für sich entscheiden. Unsere Mannschaft wird alles daran setzen dies zu ändern und etwas Zählbares aus der Waffenstadt Suhl mitzunehmen.

Personell stehen unserem Trainerstab an diesem Wochenende wieder fast alle Spieler zur Verfügung. Freuen wir uns auf einen spannenden Fußballnachmittag. Schiedsrichter der Partie ist Patrick Runknagel. Assistiert wird er an der Linie von Lutz Specht und Kay Grob. Anstoß am Samstag wird 15 Uhr sein. Wer nicht vor Ort sein kann, kann das Spiel im Live-Ticker unserer Smartphone-App verfolgen.

Viele Ausfälle machten sich bemerkbar

Ein Ostersonntag zum Vergessen für die Gastgeber, die zudem ihrem Trainer Mike Noack keine erfreuliche Kunde an die Geburtstagstafel senden konnten. Drei Eier legten die Gäste vom Inselberg ins Nest. Lediglich eines konnte Florian Hofmann in dem von Brotterode unterbringen.

Von Beginn an waren die Gäste gegen eine ersatzgeschwächte Heimelf die bessere Mannschaft. Mit ihrem Kurzpassspiel brachten sie die Herpfer immer wieder in Schwulitäten, bei denen an diesem Nachmittag nur wenig zusammen lief. Die Gastgeber waren bemüht, doch ihr Spielaufbau war zu langsam und zu fehlerhaft. Anfangs ging Brotterode im Strafraum noch die wirkliche Torgefahr ab oder Enrico Groß im HSV-Kasten war zur Stelle. Das änderte sich nach einer knappen halben Stunde. Da schnappte sich David Batelka das Leder hinter der Mittellinie, setzte zu einem Flügellauf über die linke Seite an, schwenkte nach innen und zog in Höhe der Strafraumgrenze aus zentraler Position unhaltbar ab (27.). In dieser Szene hatte die Herpfer Hintermannschaft ihren Keeper zum ersten Mal alleine gelassen, denn Batelka hatte bei seinem Solo vier Verteidiger ausgespielt ohne ernsthaft gestört zu werden. Ähnlich die Vorbereitung zum zweiten Treffer nur sieben Minuten später. In diesem Falle war es David Macko der über links nach vorne zog und rechtzeitig auf den mitgelaufenen Batelka nach innen passte. Der hatte sich hinter die erneut unaufmerksame Abwehr abgesetzt und konnte Groß quasi frei stehend überwinden. Der kam allerdings mit starkem Reflex noch an den Ball, konnte ihn aber nicht entscheidend ablenken. Sein Gegenüber Timo Schenk musste in den ersten 45 Minuten nur einmal eingreifen. Kurz vor dem Pausenpfiff war es Florian Hofmann, der ihn aus Nahdistanz prüfte, den Ball aber nicht voll traf. Das war zugleich der einzige gefährliche Schuss der Hausherren bis dahin. Ansonsten war der Gästekeeper Schenk zumeist beschäftigungslos.

Das änderte sich nach dem Wechsel etwas, doch nicht grundlegend entscheidend. Das Herpfer Trainerduo Kämmer und Nier brachten mit dem routinierten Tobias Hasenstab den nächsten Stammspieler aus der erfolgreichen zweiten Mannschaft. Begonnen hatten Kämmer, Heß und Rutschik, später kamen dann noch Grambs und Baumbach ebenfalls aus der Reserve, den es fehlten unter anderem Röll, Nier, Göpfert, Hamm, Fickel und Hebstreit. Mit diesen Personalien war die sicher stehende FVI-Deckung um Hodonsky, Dupke und Kesner trotz aller Bemühungen nur schwer zu knacken. Stefan Kämmer hatte nach dem Wechsel zwei gute Möglichkeiten, der Partie vielleicht doch noch eine Wende zu geben. Doch beim ersten Mal jagte er das Leder frei stehend aus neun Metern über den Kasten und in der zweiten Szene parierte Schenk hervorragend. In der Zwischenzeit musste sich allerdings auch Groß zweimal reaktionsschnell strecken. Alle Rackerei von Lukas Fuchs und Andreas Müller blieb unbelohnt, den Vondracek sorgte mit dem dritten Treffer für die Entscheidung (84.). In der achten Minute der Nachspielzeit betrieb Florian Hofmann lediglich noch etwas Ergebniskosmetik in einer Partie, welche die Gastgeber im Hinblick auf die anstehenden Partien so schnell wie möglich vergessen sollten, denn Kaltennordheim (Sieg über Bad Salzungen und Siebleben) rücken ihnen immer dichter auf den Pelz. Anzumerken bleibt noch die Ampelkarte gegen Patrick Groß (FVI, 87.) wegen wiederholten Foulspiels und die Tatsache, dass Jonas Rutschik und Florian Dupke nach einem unglücklichen Zusammenprall im Kampf um den Ball (55.) mit Kopfverletzungen ins Klinikum gebracht werden mussten. Beide konnten allerdings bereits wieder auf eigenen Füßen in den Krankenwagen steigen. Quelle: Meininger-Tageblatt

Vorbericht 22. Spieltag

Die SG Herpf/Helmershausen trifft am Sonntag auf die Mannen vom FV Inselsberg Brotterode. Anpfiff im heimischen Waldstadion ist um 15 Uhr. Ziel für unsere Mannschaft muss es sein, am Osterwochenende zu punkten, am besten dreifach.

Kurzer Rückblick:

Am vergangenen Wochenende ging unsere Mannschaft in Ohratal leer aus. Am Ende stand nach enttäuschenden 90 Minuten eine bittere, aber auch verdiente 4:0-Niederlage zu Buche. Dies lag allerdings nicht nur an einem starken Gegner, sondern vielmehr an der eigenen Leistung. „Wir waren viel zu passiv und nicht so zweikampfstark und giftig wie zuletzt“, resümierte HSV-Trainer Mike Noack das Spiel. Der Blick ist nun aber wieder nach vorne gerichtet und die Mannschaft gefordert, es im wichtigen Spiel gegen Brotterode besser zu machen und das Osterwochenende mit 3 Punkten zu versüßen.

Zum Gegner:

Die Gäste vom FV Inselsberg Brotterode belegen aktuell mit 13 Punkten den 14. Tabellenplatz und stecken damit mitten im Abstiegskampf. Eine Hinrunde zum Vergessen erlebten die Schützlinge von Trainer Arndt Nelke. Lediglich 7 Punkte konnten in 15 Partien eingefahren werden. Viel zu wenig für Mannschaft und Verein. Um die verkorkste ersten Saisonhälfte vergessen zu machen, setzten die Verantwortlichen alle Hebel in Bewegung. Dem Verein gelang es, sich mit Ladislav Kesner, David Batelka und David Macko zu verstärken. Das diese punktuellen Verstärkungen bereits Früchte tragen, haben die Auswärtserfolge über Steinach (1:2) und Kaltennordheim (0:2) gezeigt. Auch letzte Woche bei der 2:4 Niederlage gegen Hildburghausen wurde der Elf um Kapitän Dupke eine gute Leistung attestiert. Aktuell beträgt der Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz noch 2 Punkte. Die Gäste werden daher alles daran setzen, die Punkte aus dem Waldstadion zu entführen.

„Ein erneuter Heimerfolg wäre extrem wichtig“, so Kapitän Nier vor der Partie.

Das Hinspiel konnte unsere Mannschaft mit 0:2 gewinnen. Mit einem erneuten Erfolg über die Inselsberger würde unsere Elf dem sicheren Klassenerhalt acht Spieltage vor Saisonende einen riesigen Schritt näherkommen. Wie schon in der Hinserie, als Benjamin Pyterke die Herpfer zum Sieg schoss, wird es aber keine leichte Aufgabe. Brotterode ist ein unangenehmer Gegner. Sie bauen auf eine stabile Defensive und haben ihre Stärken im schnellen Umschaltspiel. Auch Cheftrainer Mike Noack stellt klar: „Ich glaube eines ist für uns völlig klar: Wir werden Brotterode keinesfalls unterschätzen. Es wird extrem wichtig sein, dass wir mit hohem Tempo, mutig und konsequent agieren.“

Verzichten muss unser Trainer an diesem Wochenende auf die Verletzten Nier und Göpfert, auf den gesperrten Fickel und die privat verhinderten Hebstreit und Hamm. Freuen wir uns auf einen spannenden Fußballnachmittag. Schiedsrichter der Partie ist Paul Hecklau. Assistiert wird er an der Linie von Marko Linß und Marvin Lautensack. Anstoß am Sonntag wird 15 Uhr sein. Wer nicht vor Ort sein kann, kann das Spiel im Live-Ticker unserer Smartphone-App verfolgen.

Da war nichts zu holen

Ein auch aus Herpfer Sicht verdienter Sieg der Hausherren wird aus Ohrdruf vermeldet. „Es war eine Kopie des Spiels in Bad Salzungen. Während wir es daheim zur Zeit ordentlich auf die Reihe bringen, agieren wir auswärts einfach zu passiv. Zwei Torchancen in einem Spiel sind einfach zu wenig. Gegenüber den Heimspielen sind wir in der Fremde zur Zeit nicht wieder zu erkennen“, fasste Daniel Blümke, der Vorsitzende des Herpfer SV 07, das Geschehen vom Sonntagnachmittag wohl treffend zusammen.

In allen Bereichen zu passiv

Die Gäste begannen erneut mit einer Dreierkette, doch diese wurde von den Gastgebern oftmals zu einfach überlaufen, da der HSV einfach nicht forsch genug gegen den Ball arbeitete. Hinzu kam, dass Oliver Nier bereits nach zehn Minuten ausgewechselt werden musste. Er hatte sich im Zweikampf mit dem gegnerischen Torwart verletzt. Ein ähnliches Schicksal ereilte Björn Göpfert, der allerdings bis zur Halbzeitpause durchhielt. Die Führung für den FSV fiel, als Wildies seinen Mitspieler Steven Reinhold herrlich in Szene setzte und der den ersten seiner drei Treffer an diesem Tag erzielte (26.). Danach stellte HSV-Trainer Mike Noack auf ein 4-4-2 um und es gelang den Gästen, das Geschehen zu beruhigen. Weitere Treffer markierte bis zur Pause keiner der Kontrahenten mehr. Herpf spielte sich eine gute Möglichkeit im ersten Abschnittheraus, doch die Eingabe des hervorragend in Szene gesetzten Lukas Fuchs war zu ungenau.

Gastgeber machen es deutlich

In der Halbzeit appellierte Noack an seine Mannen, doch endlich die Lethargie abzulegen, den Kampf anzunehmen und dem Gegner den eigenen Willen aufzuzwingen. Doch weder diese Predigt noch seine energischen Rufe von der Seitenlinie zeigten wirklich Erfolg. Bereits in der 51. Minute war es wiederum Reinhold, der eine Unstimmigkeit zwischen Zöller und Hamm zum zweiten Treffer nutzte. Tor Nummer drei fiel nach einer guten Stunde. Erneut war es Reinhold und es war zugleich eine Kopie seines ersten Treffers. Patrick Januszek sorgte für den Endstand, als die HSV-Deckung eine Situation nicht entscheidend klären konnte, das Leder ala Ping-Pong-Ball hin und her sprang, bis es der Schütze am Elfmeterpunkt aufnahm und noch den Keeper umkurvte.

An Schlussmann Erik Gerlich lag es an diesem Nachmittag ohnehin nicht. Im Gegenteil, mit mehreren guten Paraden verhinderte er eine höhere Niederlage seiner Herpfer. Diese erarbeiteten sich wiederum nur eine Chance nach dem Wechsel, doch der Flachschuss von Chris Hebstreit strich knapp links am Pfosten vorbei. So bleibt die bittere Erkenntnis, dass dieser Auftritt derzeit symptomatisch für den HSV auf des Gegners Platz ist. In diesem Falle klebte nicht einmal – wie früher so oft geschehen – das berühmte Pech an den Fersen der Gäste. Quelle: Meininger-Tageblatt