Vorbericht 20. Spieltag

Am 20. Spieltag der Landesklasse 3 empfängt unsere 1. Mannschaft am Sonntag die Mannen vom SV 08 Steinach im heimischen Waldstadion. Nach der bitteren Pleite letzte Woche, will man mit einem Heimerfolg das Punktepolster auf die hinteren Ränge weiter ausbauen.

Kurzer Rückblick:

Für unsere SG Herpf/Helmershausen ist Bad Salzungen in dieser Saison kein gutes Pflaster. Nach der Heimpleite im Hinspiel gab es am Samstag mit einem 1:5 bei Wacker Bad Salzungen die zweite Saisonniederlage gegen die Kurstädter. Am Ende ging der Sieg völlig in Ordnung. Unsere Mannschaft brachte an diesem Tag ihr Potential leider nur 25 Minuten auf den Rasen, was am Ende dazuführte, das man erneut mit leeren Händen aus Bad Salzungen abreisen musste. In der Anfangsphase spielte unsere Mannschaft sehr gefällig und sicher und kreuzte dadurch öfters vor dem Tor der Gastgeber auf. Belohnt wurde das dann auch mit der Führung durch Chris Hebstreit (23.).

Keine 60 Sekunden später glichen die Gastgeber per Foulelfmeter aus. Die Mannen um Kapitän Weisheit übernahmen in der Folge vor 100 Zuschauern das Kommando und erhöhten bis zur Pause auf 3:1. Unsere Mannschaft konnte sich an diesem Tag von den 3 Treffern binnen 20 Minunten nicht mehr erholen. Die Überlegenheit der Gastgeber war dann auch im zweiten Abschnitt deutlich sichtbar. Vor allem Mohammad Sheikh Dawood war zu keiner Zeit in den Griff zu bekommen. Bis auf 1-2 Abschlüsse, konnten wir keinerlei Gefahr vor dem Wackeraner Kasten erzeugen. „Nach den vorangegangenen Erfolgen war dies natürlich eine enttäuschende Leistung und ein herber Rückschlag. Wir haben den Gegner ja phasenweise zum Tore schießen eingeladen“, ärgerte sich der Trainer auch heute noch, nahm seine Spieler aber zugleich in Schutz. „Jeder hat mal einen schlechten Tag“, sagte Mike Noack, „wir gewinnen und verlieren zusammen.“ Nun gilt es nach vorne zu blicken und gegen Steinach eine Reaktion zu zeigen!

Zum Gegner:

Unsere Gäste aus Steinach belegen aktuell mit 32 Punkten einen sehr guten 5. Tabellenplatz und befinden sich damit auf einem guten Weg ihr Saisonziel „Obere Tabellenhälfte“ zu erreichen. Nach dem man denkbar schlecht (2 Niederlagen) aus den Startlöchern gekommen ist, fand man in den letzten beiden Partien (Sieg, Remis) wieder in die Spur zurück. Es bedarf keinegroße Analyse, wenn man über die Stärken und Schwächen des Gegners redet. Die Mannen um Gottschalk und Hopf stehen schon seit Jahren für geballte Offensivpower. 44 Treffer stehen bislang zu Buche. Ein Beleg für die auch in dieser Saison funktionierende Offensivabteilung. Der überzeugende Vorwärtsdrang hat aber auch seinen Preis: 44 Gegentore ! An dieser Anfälligkeit konnte auch Trainer Daniel Meyernoch nichts ändern, der seit Saisonbeginn wieder das Zepter bei seinem Heimatverein übernommen hat. Am letzten Spieltag (2:2) rettete der Torschütze vom Dienst, Andre Gottschalk, seine Mannschaft vor einer Heimpleite. Trotz zweier Platzverweise (14.,55.), belohnten sich die Steinacher am Ende mit einem Punkt. So zeigte sich auch Trainer Meyer am Ende zufrieden: „Das Ergebnis geht in Ordnung. Die Jungs haben sich voll reingehauen, das Spiel bis zuletzt offen gehalten und das wurde am Ende belohnt“.

Dass es sich bei den Gästen um einen unangenehmen Kontrahenten handelt, weiß auch Trainer Mike Noack und fordert von seinen Kickern daher: „Wir dürfen keinen Meter zur Seite weichen, müssen jederzeit hellwach und insbesondere körperlich voll auf der Höhe sein.“ Bringt man das keine 90 Minuten auf den Rasen, hat uns das Hinspiel gelehrt, zu was das führen kann. Damals schaffte es die Mannschaft auch nur 45 Minuten, ihr wahres Leistungsvermögen abzurufen und ließ speziell im ersten Durchgang beste Einschussmöglichkeiten liegen. Nach einer verkorksten zweiten Halbzeit, hieß es am Ende 5:1 für die Gastgeber. Diese hohe Niederlage gab keineswegs den Spielverlauf wieder, aber Hinterher fragt keiner nach dem Wie.

Die Mannschaft ist gefordert

Am Sonntag soll sich das Blatt natürlich wenden. Dazu ist auf jeden Fall ein völlig anderer Auftritt als in Bad Salzungen nötig, um die angestrebte Wiedergutmachung zu schaffen. „Wir haben das Spiel von letzter Woche analysiert und die entsprechenden Schlüsse daraus gezogen. Nun ist die Mannschaft gefordert eine bessere Leistung zu zeigen. Dass sie das kann, hat sie bereits bewiesen“, so Cheftrainer Mike Noack, der auf die gelbgesperrten Christoph Esser und Marius Böhm verzichten muss. Zurückgreifen kann er dafür wieder auf Andreas Müller und Björn Göpfert.

Freuen wir uns auf einen spannenden Fußballnachmittag. Schiedsrichter der Partie ist Patrick Kohlhas. Assistiert wird er an der Linie von Matthias Böttger und Florian Rudloff . Anstoß am Sonntag wird 15 Uhr sein.

Enttäuschende 5:1-Niederlage

Deftig fiel die Niederlage der SG Herpf/Helmershausen im Duell beim SV Wacker 04 Bad Salzungen aus. Nicht nur für den weiteren Verlauf der Saison, auch für das momentane Selbstvertrauen der Wackeraner war dieser Erfolg nach den vorangegangenen zwei Pleiten viel wert. Während sie sich damit aufmachen in Richtung einstellige Tabellenplätze, verharren die Herpfer im unteren Tabellendrittel.

Guter Beginn

Warum, das war im Verlauf der Begegnung, die auf dem Rasenplatz des Werraenergie-Stadions ausgetragen wurde, zu sehen. Sie waren zu harmlos im Angriff, zu löchrig in der Verteidigung. Das war in den ersten 20 Minuten aber nicht zu sehen. Bis dahin kombinierten die Gäste aus der Rhön gefällig und sicher, schlugen eine feine Klinge im Spielaufbau und kreuzten öfters vor dem Tor auf als die Gastgeber. Die operierten mit dem Wind im Bunde überwiegend mit langen Bällen operierten. Herpf hatte auch die erste gute Tormöglichkeit, doch der Schuss von Christoph Esser drehte sich am Wacker-Tor vorbei. Bad Salzungen setzte einen Lattentreffer von Axel Wendler (13.) dagegen, während der Distanzschuss von Christoph Römhild von der Torlinie gekratzt werden konnte (19.). Kurios, aber nicht unverdient, gingen die Herpfer in Führung. Ein Querschläger kam zu Chris Hebstreit, der platziert, aber gar nicht scharf abzog. Torwart Tobias Blochberger reagierte nicht, der Ball fand aber den Weg ins Tor zum 0:1 (23.). Unmittelbar nach dem Anstoß wurde der durchgebrochene Kapitän Mathias Weisheit im Strafraum von den Beinen geholt, den Foulelfmeter verwandelte Römhild sicher zum 1:1-Ausgleich (24.). In der Folge riss Bad Salzungen das Spiel an sich. Weisheit traf das Außennetz (26.), auf der anderen Seite traf Hebstreit den Ball nicht so gefährlich, dass er ins Tor hätte gehen können (31.). Eine Einzelaktion von Mohammad Sheikh Dawood führte zum 2:1 für Bad Salzungen. Dieser tankte sich gegen drei Gegenspieler durch, verlor den Ball, erkämpfte ihn zurück und hatte das Glück, dass sein Torschuss leicht abgefälscht wurde (34.). Kurios entstand auch das 3:1 unmittelbar vor der Halbzeitpause. Nach der dritten von ihm in Folge ausgeführten Ecke kam der Ball erneut zu Wendler. Der zog den Ball ins lange obere Eck, wo ihn Torwart Erik Gerlich noch berührte und hinter die Linie beförderte (45.).

Das reicht nicht …

Nach Wiederanpfiff war zunächst das Bemühen der Gäste unübersehbar, noch etwas reißen zu wollen. Hebstreits Diagonalschuss zischte am langen Pfosten vorbei (48.). Damit hatte Herpf sein Pulver aber im wesentlichen verschossen. Die Einheimischen wurden stark überlegen. Nach zwei Gelegenheiten für Weisheit (55., 60.) war es Charlie Seidel, der für das 4:1 sorgte. Von Wendler per Ecke vorbereitet, köpfte Seidel platziert entgegen der Laufrichtung von Gerlich ein (62.) und entschied damit diese Partie. Denn auch danach hatte Herpf nichts mehr zu bieten. Das Bemühen war da, die Angriffe verpufften aber allesamt, bevor Gefahr hätte entstehen können. Der Treffer zum Endstand war ein sehenswerter. Sheikh Dawood bediente Römhild, der den Ball aus der Drehung zum 5:1 unters Lattenkreuz donnerte (69.). Herpf hingegen wusste selbst mit einem Torwartgeschenk von Blochberger nichts anzufangen. Der spielte den Ball Andreas Hermann in die Füße, dieser aber schloss zu schwach ab (78.). Damit waren die Messen gelesen und Bad Salzungens Trainer Daniel Hlawatschek konnte sich getrost wieder einmal selbst einwechseln. Quelle: Südthüringer Zeitung

Vorbericht 19. Spieltag

Am 19. Spieltag der Landesklasse 3 muss unsere SG Herpf/Helmershausen am Samstag beim SV Wacker Bad Salzungen antreten. Unsere Mannen wollen ihren jüngsten Heimsieg gegen Haina veredeln und in Salzungen nachlegen.

Kurzer Rückblick:

Den Zuschauern wurde zwar kein hochklassiges, aber ein umkämpftes Fußballspiel mit viel Zündstoff (u. a. 9 Gelbe Karten) geboten, das in einer dramatischen Schlussphase noch einmal höchst spannend wurde. Unser HSV versuchte von Beginn an das Zepter an sich zu reißen, agierte aber speziell im letzten Angriffsdrittel oft zu ungenau. Die Gäste waren mit ihren Vorstößen auch stets gefährlich, konnten aber kein Kapital daraus schlagen oder hatten Pech in Form vom Aluminium. So führte ein sicher verwandelter Elfmeter von Veit Zöller zur Halbzeitführung für unsere Mannen. Die Gäste kamen mutig aus der Kabine und bekamen in der 47. Minute prompt einen mehr als fragwürdigen Elfmeter zugesprochen, welchen Engelmann allerdings an die Latte setzte. Die Gäste belohnten sich dann in der 58. Minute mit dem Ausgleich durch Daniel Mai. Unserer Mannschaft fehlten im zweiten Abschnitt die zündenden Ideen, um vor dem Hainaer Kasten Gefahr auszustrahlen. So dauerte es bis zur 82. Minute, bis Marius Böhm mit seinem Kopfball nach einer Ecke, den HSV auf die vermeintliche Siegerstraße brachte. Haina setzte jetzt nochmal alles auf eine Karte und erhielt vom Schiedsrichtergespann erneut die Chance vom Elfmeterpunkt. Diesmal verwandelte Hofmann sicher (86.). Aber das sollte es in der dramatischen Schlussphase noch nicht gewesen sein. Florian Hofmann fasste sich mit seinem 30m Freistoßknaller nochmal ein Herz und setzte an diesem Tag den vielumjubelten Lucky Punch (90.). Der Sieg war am Ende Freude pur und auch eine Belohnung für die Mannschaft und Ansporn, weiter an uns zu glauben.

Zum Gegner:

Das Team aus der Kurstadt hat derzeit alles andere als einen Lauf. In den gespielten drei Partien nach der Winterpause, konnte die Elf von Trainer Daniel Hlawatschek nur beim 1:2 in Brotterode 3 Punkte einfahren. Die Partien gegen den 1. Suhler SV (0:5) und den Eintracht Hildburghausen (4:2) gingen jeweils verloren. Somit belegt die talentierte Elf um Kapitän Weisheit mit aktuell 23 Zählern den 10. Platz in der Landesklasse 3 und rangiert damit einen Platz vor unserer Mannschaft. Die Gastgeber mussten letzte Woche eine eher unglückliche Niederlage in Hildburghausen einstecken. Das Ergebnis (4:2) entsprach dabei, speziell im zweiten Abschnitt, bei weitem nicht dem tatsächlichen Spielverlauf. Nach dem frühen Rückstand, waren Damaske und Co. über weite Strecken der Partie das überlegene Team und konnten auch einige gute Torchancen verzeichnen, schlugen daraus aber zu wenig Kapital. Somit ist Wiedergutmachung angesagt, zu den 23 bisher erzielten Punkten wollen die Salzunger  unbedingt schnellstmöglich weitere hinzukommen lassen. Dabei werden die Hoffnungen vor allem auf Goalgetter Sheikh Dawood liegen, der bis dato 13 Buden erzielte. Unumstritten steckt viel Potential in der Mannschaft, lediglich die Unkonstanz steht den Salzungern für eine bessere Platzierung im Weg. Daher werden Sie am Wochenende alles in die Waageschale werfen, um den ersten Heimsieg in diesem Jahr einzufahren. „Die letzten Aufeinandertreffen waren immer enge und spannende Partien und von hoher Intensität geprägt. Ich erwarte auch diesmal intensive 90 Minuten“, weiß Daniel Hlawatschek ganz genau, was auf seine Elf wartet.

Mit gesundem Selbstvertrauen auflaufen

Das Hinspiel konnten die Kurstädter verdient mit 0:3 in Herpf gewinnen. Der Sieg ging damals für clever agierende Salzunger völlig in Ordnung. Unserer Mannschaft fehlte es bei den wenig vorhandenen Chancen an Genauigkeit und Zielstrebigkeit. Anders die Gäste, die ihre Chancen resolut nutzten. Dies soll sich am Samstag natürlich für unseren HSV ändern, um weiterhin in der Erfolgsspur zu bleiben. „Sofern wir wieder an unsere Leistungsgrenze gehen und mit mannschaftlicher Geschlossenheit auftreten, können wir auch in Bad Salzungen bestehen und ein positives Ergebnis erzielen. Nach den letzten Erfolgen wird mein Team durchaus mit gesundem Selbstvertrauen auflaufen“, so Trainer Mike Noack vor der Partie. Zudem will man endlich die schwarze Serie in Bad Salzungen beenden und mal wieder 3 Punkte aus dem Werra-Energie-Stadion entführen. Helfen dabei, können am Samstag leider nicht unsere Jungs Nier, Göpfert und Müller. Auf Sie muss unser Trainer aus beruflichen Gründen verzichten.

Freuen wir uns auf einen spannenden Fußballnachmittag. Schiedsrichter der Partie ist Dominique Reise. Assistiert wird er an der Linie von Marko Linß und Marcus Müller. Anstoß am Samstag wird 14 Uhr sein.

Lucky Punch in letzter Minute

Einen wichtigen Heimsieg konnte die SG Herpf/Helmershausen am 18. Spieltag gegen den Tabellennachbarn Hainaer SV erzielen. In einer dramatischen und hektischen Partie, in der der Schiedsrichter in vielen Situationen in seinen Entscheidungen falsch lag, setzte Florian Hofmann mit einem sehenswerten Treffer in der 90. Minute den Lucky Punch.

Latte – Elfmeter – Tor

Das Spiel begann wie erwartet: Haina überließ unserer SG weitestgehend die Spielkontrolle, versuchte ab der Mittellinie die Räume eng zu machen und bei Ballgewinn schnell zu kontern. Unsere Mannschaft war um einen konstruktiven Spielaufbau bemüht, tat sich aber gegen die defensiv gut sortierten Hainaer schwer. Nach 7 Minuten ein erstes Achtungszeichen, als unsere Mannschaft nach einem abgewehrten Freistoß nicht zur Stelle war. Nur eine Minute später brannte es erstmals richtig vor dem Kasten der Hainaer, als Hermann auf links durch war, Fuchs im Zentrum seine Eingabe nur knapp verpasste. Diese Szene kam in der ersten Halbzeit noch 3 mal vor, als jeweils Nier, Fuchs und Röll Bälle in die Tiefe nur um einen Schritt verpassten. Nach 10 Minuten die nächste kleine Gelegenheit, als Nier nach Ecke den Ball nicht mehr platzieren konnte und der Kopfball drüber ging. Eine Minute später Aufregung vorm wieder von Gerlich richtig gut gehütetem Herpfer Gehäuse. Nach einem tief gespieltem Ball auf Mai warteten die Herpfer auf den Abseitspfiff, der kam aber nicht. Seine Eingabe verpassten im Zentrum zum Glück gleich 2 Hainaer. Die Gäste hatten im ersten Durchgang noch eine weitere große Chance, als man nach einer Ecke und zu kurzen Abwehr die Latte des Herpfer Tores traf (27.). Vor dem Pausentee fiel dann doch noch der ersehnte Führungstreffer. Oliver Nier wurde im Strafraum von Engelmann per gestreckten Bein gefoult. Veit Zöller verwandelte den fälligen Strafstoß sicher. Nachdem Fuchs seine Chance, als er halbrechts im Strafraum zum Abschluss kam, nicht nutzen konnte sowie eine sehr fragwürdige Abseitsentscheidung gegen Röll den 2. Treffer verhinderte, ging es zum Pausentee.

Spannender als ein Krimi

Die 2. Halbzeit sollte noch ereignisreicher werden. Es war mit Sicherheit kein spielerischer Leckerbissen, dafür aber spannend und intensiv. Nach 51 Minuten bekam Haina einen Elfmeter zugesprochen, eine von vielen krassen Fehlentscheidungen. Esser bekam den Ball an seine Hand geschossen, obwohl er sich wegdrehte und dem Schützen den Rücken zugedreht hatte. Ausgleichende Gerechtigkeit, den der Elfer landete an der Latte, die somit zum 2. Mal einen Einschlag im Herpfer Gehäuse verhinderte. Ein langer Ball erreichte dann nach 58 Minuten Daniel Mai, der aus spitzem Winkel Gerlich mit einer schönen „Bogenlampe“ überwand. Nun wogte das Geschehen hin und her, jede Mannschaft wollte den Dreier. Letztlich konnte aber keine Mannschaft den entscheidenden Akzent setzen. Und so brachen dann die letzten 10 Minuten an, die nichts für schwache Nerven waren! In der 82. Minute brachte Marius Böhm per Kopf nach Ecke die Herpfer vermeintlich auf die Siegerstraße. Doch 4 Minuten später übernahm der Schiri wieder die Hauptrolle. Ein weiterer langer Ball segelte in den Herpfer Strafraum. Jäger im Zentrum stand sicher 2m im Abseits, doch die Fahne der jungen Assistentin blieb unten. Den folgenden Zusammenprall mit Torwart Gerlich bewertete der Schiri als Foul und gab den 2. Elfer in diesem Spiel für Haina. Hoffmann machte es diesmal besser und verwandelte zum 2:2. Nun glaubte keiner mehr im Waldstadion an den erhofften Heimsieg, aber diesmal hatten die Herpfer noch einen Pfeil im Köcher in Person von Florian Hofmann. Knapp 30m zentral vor dem Hainaer Tor gab es Freistoß. Alle rechneten mit einem Flankenball, doch Hofmann nahm Maß und setzte den Ball unhaltbar in den Winkel des Hainaer Tores zum vielumjubelten Siegtreffer.

Fazit:

Somit blieben in diesem wichtigen Spiel die Punkte im Waldstadion. Haina verkaufte sich teuer und hielt mit großem Einsatz dagegen. Diesmal hatten aber die Herpfer das oft vermisste Quentchen Glück.

Vorbericht 18. Spieltag

Nach dem Remis in Meiningen, tritt unsere SG Herpf/Helmershausen zum 18. Spieltag der Landesklasse 3 im heimischen Waldstadion gegen den Hainaer SV an. Ziel sind die drei Punkte um den Gegner weiter auf Distanz zu halten.

Kurzer Rückblick:

Das Stadtderby der Landesklasse 3 ist vergangenen Sonntag ohne Sieger geblieben. Die alten Rivalen Herpf und Meiningen trennten sich vor gut 400 Zuschauern 0:0. Eine Punkteteilung, mit der der VfL-Trainer Mike Beßler am Ende wohl etwas besser leben konnte, als sein gegenüber Mike Noack. „Das Ergebnis fühlt sich nicht so ganz richtig an“, sagte der HSV-Coach nach dem fair geführten Derby. „Wir hatten speziell in der ersten Halbzeit viel Spielkontrolle und auch die Torchancen, deshalb hätte ich mir einen anderen Ausgang gewünscht.“ Die zweite Hälfte war dann ausgeglichener und konnte nicht mehr an das Niveau vom ersten Abschnitt anknüpfen, betrachtet man vor allem die Leistung unserer Mannschaft. Das entscheidende Durchkommen, respektive der entscheidende Treffer, wollte den Mannen um Kapitän Nier aber trotz anhaltender Bemühungen letztlich nicht mehr gelingen. Die gezeigte Leistung macht aber Mut für die nun anstehende Partie gegen die Gäste aus Haina.

Zum Gegner:

Unsere Gäste aus dem Grabfeld rangieren derzeit mit 11 Punkten auf Platz 13 der Liga. Nach dem 9. Platz in der letzten Saison haben die Grabfelder in dieser Saison wieder mehr mit dem Abstiegskampf zu tun, als ihnen lieb ist. Die Hinrunde verlief alles andere als wunschgemäß. Lediglich 8 Punkte brachten Jäger & Co. in der Hinrunde auf die Habenseite. Wie viele Mannschaften kämpften auch die abstiegsbedrohten Gäste mit schwierigen Bedingungen in der Winterpause, kamen dafür aber mit dem Sieg in Suhl gut aus den Startlöchern. Nach den Bigpoints beim 1. Suhler SV (0:1) konnten die Schützlinge um Trainer Ronny Pfeiffer im Hildburghäuser Derby nicht wie erhofft nachlegen. Am Ende behielt der FSV 06 Hildburghausen klar mit 0:3 die Oberhand. Trotz der prekären Lage, ist man im Haina Lager zuversichtlich, das Ruder in der Rückrunde rumzureißen und die nötigen Punkte für den Ligaverbleib zu sichern. Natürlich werden die Gäste vor allem in den direkten Duellen mit den Tabellennachbarn alles in die Waageschale werfen, um die notwendigen Punkte zu holen, damit man nicht bis zum Saisonende zittern muss. Aktuell hat man nur noch einen Zähler auf Brotterode und die Abstiegsränge Vorsprung. Trotz der schwierigen Lage werden die Gäste mit neuem Mut nach Herpf fahren, denn bei dem Sieg gegen den 1. Suhler SV verkörperte die Mannschaft die Tugenden, die aktuell gefragt sind: „Wir haben kompakt und defensiv gut gearbeitet. Wir haben gekämpft und eine Einheit auf den Platz gebracht – genau das muss die Basis für unsere kommenden Partien sein!“, sieht Kapitän Daniel Mai seine Mannschaft trotz der Niederlage gegen Hildburghausen auf einem guten Weg. Die Stärken seiner Mannschaft sieht Trainer Ronny Pfeiffer trotz der erst 19 erzielten Treffer nach wie vor in der Offensive. Mit Dominik Franke hat man zudem einen Spieler mit hoher Qualität in seinen Reihen, der mit seiner Technik und Athletik jede Abwehr vor Probleme stellen kann.

Das Hinspiel

…konnte unsere Mannschaft nach einer starken Vorstellung mit 1:4 gewinnen. Ähnlich wie im Hinspiel gilt es auch am Sonntag die sich bietenden Chancen konsequent und zielstrebig zu nutzen, damit die 3 Punkte im Waldstadion bleiben. Unser Trainer Mike Noack zeigt sich mit Blick auf die anstehende Aufgabe zuversichtlich: „Wir benötigen wieder einen hochkonzentrierten Auftritt und ich bin auch davon überzeugt, dass wir den am Sonntag zeigen werden. Meine Jungs sind gegen den Hainaer SV gefordert, eine gute Leistung auf den Platz zu bringen und das Heimspiel zu gewinnen!“

Personell

…steht unserem Trainerstab nach der Rückkehr von Sebastian Hamm fast der komplette Kader zur Verfügung. Lediglich auf Steffen Möhring muss die Mannschaft noch ein paar Wochen verzichten.

Freuen wir uns auf einen spannenden Fußballnachmittag. Schiedsrichter der Partie ist Peter Heilek. Assistiert wird er an der Linie von Andreas Sichardt und Judith Köttig. Anstoß am Sonntag wird 14 Uhr sein.

Torloses Remis im Stadtderby

Im mit Spannung erwarteten Stadtderby VfL Meiningen 04 gegen SG Herpf/Helmershausen trennten sich die alten Rivalen letztlich leistungsgerecht unentschieden. Dabei war auf Grund des Chancenplus unsere Herpfer Mannschaft dem Sieg etwas näher, schaffte aber vor allem in der 1. Halbzeit nicht den verdienten Führungstreffer.

Zweimal die Führung auf dem Fuß

Die Herpfer starteten recht schwungvoll in die Begegnung. Die spieltaktische Ausrichtung wurde gleich nach Spielbeginn deutlich. Die Meininger versuchten in der Defensive kompakt zu stehen und über Konter zum Erfolg zu kommen. Sie erwarteten die Herpfer kurz vor der Mittellinie. Die Herpfer Mannschaft war bemüht, das Spiel zu machen. Zu Beginn fehlte es zunächst an Präzision. Dennoch bot sich Hermann nach 5 Minuten die große Chance zur Führung, als nach Fehlpass der Meininger im Mittelfeld schnell umgeschaltet wurde und Hermanns Abschluss vom guten Damm im Gehäuse der Meininger entschärft wurde. Die fällige Ecke verweigerte Schiri Stollberg den Gästen leider, was noch zweimal passieren sollte. Danach das gleiche Bild, welches symptomatisch für dieses Spiel werden sollte. Bemühte Herpfer, die das Spiel machten und Meininger, die mit Macht und viel Einsatz ihr Tor verteidigten und versuchten, über Korff, Landgraf und vor allem Torjäger Seruneit zu kontern. Einmal beschwor Korff mit seiner Schnelligkeit Gefahr herauf, seine Eingabe fand aber keinen Abnehmer. Kritisch dann die Situation in der 26. Minute, als sich Seruneit durchtankte und im 16er fiel. Hier hat der VfL-Torjäger aber wohl zu stark den Kontakt mit Zöller gesucht, so dass der Schiri weiterspielen ließ. Danach übernahmen aber die Herpfer das Kommando recht deutlich. Immer wenn schnell gespielt wurde, hatten die Meininger Probleme in der Defensive. Rölls Freistoß parierte Damm nach 30 Minuten. Eine Minute später musste der Ball drin sein. Kämmer hatte nach tollem Pass von Fuchs Keeper Damm bereits umkurvt, schoss aber nur an das Außennetz. Und wieder nur 2 Minuten später legte Röll mit dem Rücken zum Tor auf den freistehenden Kämmer ab, der den Ball aus 14m aber am langen Pfosten vorbei schlenzte. Weitere Angriffe konnten die Meininger mit viel Aufwand abwehren. Offensiv kam dagegen von der Heimmannschaft nicht mehr viel.

Nach gutem Beginn von der Linie abgekommen

Der 2. Durchgang bot nicht mehr so viele Höhepunkte. Das lag einerseits daran, dass die Herpfer ihre spielerische Linie nicht konsequent durchzogen. Unverständlich die vielen langen Bälle, die die Meininger Hintermannschaft vor wenige Probleme stellte. Im Kopfballspiel hatten die Herpfer Angreifer gegen Fehringer und Sausemuth klar das Nachsehen. Die Mannschaften beackerten zwar intensiv das Feld und gingen keinen Zweikampf aus dem Weg. Aber spielerisch fehlte oft die klare Linie. Es bleibt aber festzuhalten, dass alle Akteure sich um eine weitgehend faire Spielweise bemühten. Größter Aufreger aus Herpfer Sicht war Niers Freistoß. Der Aufsetzer konnte von Damm für viele erst hinter der Linie geklärt werden. Da auch die Meininger nicht wirklich gefährlich vor das Herpfer Tor kamen, plätscherte die Partie so dahin. Auch Standards konnten von keiner Mannschaft zu einem Torerfolg genutzt werden. In den letzten 20 Minuten versuchten die Herpfer nochmal die Schlagzahl zu erhöhen, es fehlte aber die Konsequenz und die Präzision im letzten Drittel. So endete die Partie irgendwie logisch 0:0.

Fazit:

Letztlich sicher ein verdienter Punktgewinn, es war aber mehr möglich. Ein Treffer hätte der Partie gut getan, er wollte aber nicht fallen. Die gezeigte Leistung war aber so schlecht nicht, die Herpfer Mannschaft zeigte sich spielerisch überlegen. Nun gilt es, am kommenden Sonntag gegen Haina den nächsten Dreier anzustreben.

Derbytime!

Es ist wieder soweit. Am Sonntag wird uns der VfL Meiningen 04 zum heißen Tanz im Stadion Maßfelder Weg erwarten. Die Gastgeber stehen aktuell mit elf Punkten mehr auf der Habenseite auf Platz 7 in der Tabelle und somit fünf Plätze über dem Herpfer SV.

Kurzer Rückblick:

Dank einer Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt, feierte unsere Mannschaft einen wichtigen und am Ende auch verdienten 3:2-Heimerfolg über die SG Siebleben. Beide Mannschaften verstanden es in der Anfangsphase den Gegner vom eigenen Kasten fernzuhalten. Unsere Mannschaft tat sich gegen gut organisierte Gäste schwer im herausspielen von zwingenden Chancen. Zu ungenau und fehlerbehaftet war das Spiel unserer Jungs. Und so waren es die Gäste, die in der 23. Minute per Foulelfmeter in Führung gingen. Zu allem Überfluss verletzte sich dann auch noch Keeper Möhring vor der Pause. Die Mannschaft nahm in der zweiten Hälfte dann ihr Herz in beide Hände und steigerte sich enorm. Durch eine Systemumstellung hatte die Mannschaft fortan mehr Zugriff. Zunehmend wurden schnelle und zwingende Angriffe gefahren und die Gäste aus Siebleben kamen kaum noch vor das Herpfer Tor, welches von Kapitän Oliver Nier in der zweiten Hälfte gehütet wurde. Bereits in der 48. Minute kam man durch Stefan Kämmer per Strafstoß zum Ausgleich. Mit Julian Heß (2 Tore) bewies Trainer Mike Noack zudem ein glückliches Händchen und wechselte den Sieg in der 63. Minute quasi ein. Nach den vielumjubelten Treffern zum 2:1 und 3:1 boten sich noch weitere Konterchancen für unsere Mannschaft, welche aber nicht mehr zwingend genug ausgespielt wurden. Dies und der 3:2 Anschlusstreffer störte am Ende aber keinen mehr, als die zentnerschwere Last nach dem Schlusspfiff von den Schultern fiel. Ein Sieg für die Moral, genau zur richtigen Zeit!

Der Gegner:

Ein Auftakt nach Maß legten die Beßler-Schützlinge vergangene Woche in Hildburghausen (1:3) hin. Als erste Mannschaft gelang es dem VfL, die Gastgeber auf dem heimischen Kunstrasen zu besiegen. Allgemein spielen die Gastgeber eine mehr als zufriedenstellende Saison. Nach dem Aufstieg im Sommer bewiesen sie vom Fleck weg, dass sie kein „klassischer“ Aufsteiger sind. Mit 27 Punkten aus 15 Spielen belegt man bei einem Spiel weniger, mit Tuchfühlung zur Spitzengruppe, einen guten 7. Platz. Ein Erfolgsgarant für die gute Runde, die der VfL spielt, ist ohne Wenn und Aber Neuzugang Toni Seruneit. Der Stürmer kam zu Saisonbeginn vom FSV Schmalkalden in die Kreisstadt und erzielte bis dato 17 der 29 erzielten Treffer. Ein Beleg seiner herausragenden Form lieferte er vergangene Woche in Hildburghausen, als er seine Mannschaft mit 3 Treffern zum Sieg schoss. „Es wird für beide Seiten ein besonderes Spiel werden. Bei diesem Duell sind immer viele Emotionen drin. Meine Jungs freuen sich auf das Spiel und es ist mit einigen Zuschauern zu rechnen“, beschreibt VfL-Coach Mike Beßler die Vorfreude auf dieses Derby. Gleichwohl weiß auch er, das Derbys immer ihre eigenen Gesetze haben. So wird am Ende möglicherweise die Tagesform über Sieg und Niederlage entscheiden.

Wiedergutmachung ist angesagt

In der Hinrunde lief das Derby nicht ganz so, wie sich das der HSV und seine Fans vorgestellt hatten. Obwohl man im Waldstadion die erste Halbzeit weitestgehend bestimmt hatte, ging das Duell am Ende in allerletzter Sekunde mit 2:1 an den Rivalen. Dementsprechend hoch motiviert tritt unsere Mannschaft am Sonntag die kurze Reise zum benachbarten VfL an. Christoph Esser und Co. brennen darauf, nach der Niederlage im Hinspiel nun zu triumphieren.

„Wir wollen mit aller Macht dieses Spiel gewinnen und uns die drei Punkte, die wir im letzten Derby zu Hause hergegeben haben, wiederholen“, lässt Christoph Esser mit gesunden Selbstbewusstsein verlauten.

Für Chefcoach Mike Noack ist die Marschroute ebenfalls klar: „Wenn meine Mannschaft die Leistung aus der zweiten Halbzeit gegen Siebleben auf den Platz bringt und eine entsprechende Einstellung und Konzentration an den Tag legt, dann haben wir eine große Chance das Spiel erfolgreich zu gestalten – aber auch nur dann“. Personell muss er im Derby auf Steffen Möhring (Muskelverletzung) und Sebastian Hamm (Urlaub) verzichten. Lukas Fuchs steht ihm nach abgesessener Gelb-Sperre wieder zur Verfügung. Erfreulich das Benni Pyterke die Woche wieder ins Training einsteigen konnte. Für ihn kommt ein Einsatz nach der langen Verletzungspause aber sicherlich zu früh. Freuen wir uns auf ein spannendes und heiß umkämpftes Derby. Schiedsrichter der Partie ist Armin Stollberg. Assistiert wird er an der Linie von Andre Thormann und Thomas Stimpel. Anstoß am Sonntag wird 14 Uhr sein. Wer nicht vor Ort sein kann, kann das Spiel im Live-Ticker unserer Smartphone-App verfolgen.

Eiskalter Joker Heß

Im wichtigen Heimspiel gegen den Tabellennachbarn SG Siebleben/Seebergen gelang unserer Mannschaft ein erst auf Grund einer deutlichen Leistungssteigerung in der 2. Halbzeit verdienter 3:2-Heimerfolg.

Nervöser Beginn

Beide Mannschaften hatten in diesem Spiel mit erheblichen Personalproblemen zu kämpfen. Bei Herpf fehlten Fuchs, Röll, Hamm und Rutschik aus den unterschiedlichsten Gründen. Nach dem enttäuschenden Spiel gegen Milz hatte sich die Mannschaft viel vorgenommen. Doch in der 1. Halbzeit agierte die Mannschaft sehr nervös und brachten lange Zeit keine Sicherheit in das eigene Spiel. Siebleben, das mit König, Koob und Michele Lehmann ebenfalls auf wichtige Spieler verzichten musste, versuchte erstmal sein Heil in einer sicheren Defensive und konterte gefährlich, wobei stets Sören Lehmann im Zentrum gesucht wurde. Er war es auch, der nach 11 Minuten erstmals einen Torschuss abgab, das Ziel aber verfehlte. Eine Minute später versuchte es Nier auf der Gegenseite aus der Distanz, der Schuss ging aber über das Tor. Nach einem guten Diagonalball erreichte der Ball Kämmer im Zentrum, der etwas überhastet per Kopf abschloss, damit Keeper Schorch aber vor keine Probleme stellte. Die Herpfer spielten mit ungenauem Passspiel den Gästen in die Karten. So nach 23 Minuten, als ein zu kurzer Ball von Möhring prompt zurückkam und Esser im Strafraum einen Gästeangreifer zu Fall brachte. Den berechtigten Elfer versenke Lehmann sicher zur nicht unverdienten Gästeführung. Die einzig richtig gute Chance im ersten Durchgang vergab Kämmer, der nach einer halben Stunde nach gutem Spielzug auf Schorch zusteuerte, den Ball aber an das Außennetz drosch. Kurz vor der Halbzeitpause der nächste Nackenschlag. Keeper Möhring verletzte sich ohne Fremdeinwirkung und konnte nicht weitermachen. Da kein Ersatztorwart bereitstand, wechselte Kapitän Nier ins Tor. Seinen Platz nahm Andreas Müller ein.

Julian Heß dreht auf

Im 2. Durchgang begann der HSV in veränderter taktischer Formation mit wesentlich mehr Elan und fand nun endlich ins Spiel. Zunehmend wurden schnelle und zwingende Angriffe gefahren, Siebleben kam gar nicht mehr vor das Herpfer Tor, Nier brauchte sich nicht auszuzeichnen. Die Bälle wurden meist schon im Mittelfeld abgefangen und dann ging es schnell in Richtung Gästetor. Nach 47 Minuten schoss Fickel noch über das Tor. Eine Minute später drang Hofmann in den 16-er ein und wurde zu Fall gebracht. Kämmer verwandelte ebenfalls sicher. Nun fanden die Herpfer zur lange vermissten Sicherheit. Fickels Kopfball nach sehr guten Flanke von Hermann strich über den Kasten (57.). Dann kam die Zeit von Joker Julian Heß. 10 Minuten nach seiner Einwechslung wurde er über links steil geschickt, spielte einen Gegenspieler aus und versenkte den Ball im langen Eck zur umjubelten Führung. Siebleben versuchte nun, offensiver zu werden. Die Herpfer verteidigten aber aufmerksam und ließen nichts zu. Nach 80 Minuten dann der 2. Streich, als er frei durch war und den Ball sehenswert über den Sieblebener Torwart zu 3:1 lupfte. Siebleben gab sich aber noch nicht auf. Herpfer Konterchancen zum 4. Tor gab es nun auch mehrfach, die Situationen wurden aber nicht konsequent ausgespielt und so kam Siebleben noch zum Anschlusstor. Lotosz köpfte völlig frei nach einem Eckball ein. Das war der einzige gefährliche Ball, der Richtung Niers Kasten kam. Der Treffer kam aber zu spät, kurz darauf pfiff der gute Schiri Lautensack ab.

Fazit:

Ein sicherlich verdienter Heimsieg, ein sehr wichtiger noch dazu. Es war ganz wichtig, dass die Mannschaft die Verunsicherung, das Gegentor und den Ausfall von Möhring wegsteckte. Somit versöhnte die Leistung der 2. Halbzeit und macht Mut für die nächsten Aufgaben.

Vorbericht 16. Spieltag

Am Sonntag empfängt die 1. Mannschaft der SG Herpf/Helmershausen die SpVgg Siebleben zum nächsten Heimspiel. Diesmal wollen es die Jungs besser machen als beim Spiel gegen Milz.

Kurzer Rückblick:

Unsere Mannschaft kam zum Auftakt der Rückrunde gegen die SG Milz/Eicha nicht über ein 1:1 hinaus und bleibt mit 13 Punkten weiter auf Platz 12 stecken. Trainer Mike Noack musste sein Team aufgrund der Ausfälle von Esser, Hofmann und Zöller umstellen, den Spielfluss hemmte das aber zu Beginn nicht. Die Mannschaft legte gleich munter los und drückte die Gäste mit schnellen und zielstrebigen Angriffen in die eigene Hälfte. Bereits nach 2 Minuten hatten die Anhänger der Herpfer den Torschrei auf den Lippen, aber der abgefälschte Schuss von Eric Röll strich knapp am langen Pfosten vorbei. In der Folge spielte nur eine Mannschaft. Umso überraschender dann die Führung in der 38. Minute für die Gäste. Die prompte Antwort (42.) hatte Goalgetter Stefan Kämmer dann noch vor der Halbzeitparat. Im zweiten Abschnitt konnten die Mannen um Kapitän Nier nicht mehr an die Leistung der ersten Hälfte anknüpfen. Viel Kampf und lange Bälle spielten den Gästen immer mehr in die Karten. Mit zunehmender Spielzeit stimmten die Laufwege immer weniger. Die Mannschaft fand bis zum Ende hin keine Lösung mehr gegen die kampfstarken, aber spielschwachen Milzer. Am Ende blieb der erhoffte Auftakt nach Maß aus, auch weil vieles an die Hinrunde erinnerte. Nun gilt der Fokus voll der Partie gegen Siebleben.

Zum Gegner:

Die Gäste gehörten auch mit Beginn dieser Saison zum erweiterten Favoritenkreis um die Spitzenplätze, nachdem man die letzte Saison mit einem hervorragenden 2. Tabellenplatz abgeschlossen hatte. Jedoch läuft die aktuelle Saison bisher alles andere als zufriedenstellend. Mit einer Bilanz von 4 Siegen, 5 Remis und 6 Niederlagen belegt man aktuell nur Platz 11. Bereits der Saisonstart lief mit nur einem Punkt aus den ersten 5 Partien und deutlichen Niederlagen (6:0 Borsch; 7:2 Sonneberg) alles andere als optimal. Erst mit einem klaren Erfolg in Milz (1:7) fand die Mannschaft wieder zurück in die Spur. In den darauffolgenden 5 Partien sammelte die Mannschaft um Trainer Jürgen Heun dann weitere 11 Punkte. Das in der Mannschaft nach wie vor genügend Qualität steckt, dem sind sich die Verantwortlichen durchaus bewusst. Der Kader hat sich zum Vorjahr nicht gravierend verändert. Mit Francisco Paunde erhielt die Offensiv-Abteilung um Lehmann und Co. sogar noch Verstärkung. „Wir haben die vorhandene Qualität nur sehr selten auf dem Platz gezeigt und umgesetzt. Das muss sich schnell ändern“, nimmt Trainer Heun seine Spieler für die anstehenden Partien in die Pflicht. Denn auch mit dem Rückrundenauftakt gegen den FVI Brotterode (2:2) war man alles andere als zufrieden.

Es erwartet uns am Sonntag beim Spiel Platz 11 gegen 12 ein Duell auf Augenhöhe und beide Mannschaften wollen den Sieg, um mit einem guten Gefühl in die nächsten Partien zu gehen. Die Bilanz (2 Siege – 2 Remis – 2 Niederlagen) der 6 direkten Duelle könnte nicht ausgeglichener sein. Im Hinspiel trennte man sich nach packenden 90 Minuten leistungsgerecht 3:3. Ins Team zurückkehren werden Veit Zöller, Christoph Esser und Florian Hofmann. Dafür werden Lukas Fuchs (Gelbsperre) und Sebastian Hamm (Urlaub) dem Trainerteam nicht zur Verfügung stehen. Freuen wir uns auf einen spannenden Fußballnachmittag. Schiedsrichter der Partie ist Marvin Lautensack. Assistiert wird er an der Linie von Reinhard Meusel und Thomas Hummel. Anstoß am Sonntag wird 14 Uhr sein.