Gerechte Punkteteilung

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Am Ende konnten beide Mannschaften mit dem Remis in diesem von vielen Zweikämpfen geprägten Spiel der Fußball-Landesklasse leben. Mit der Einschränkung, dass am Ende der FSV aus Viernau dem Sieg näher war als die Spielgemeinschaft aus Herpf und Helmershausen.

Deren Torwart Steffen Möhring musste in der unmittelbaren Schlussphase gleich zweimal seine ganze Klasse zeigen, um seine Mannschaft vor einer Niederlage zu bewahren. Beispielsweise, als er einen platzierten noch aufsetzenden Kopfball des aufgerückten Viernauer Abwehrspielers Konrad Jahn (80.) gerade noch mit einer Hand aus dem unteren langen Eck fischen konnte. Auch bei einem Heber von Michael Tödtmann stand Möhring goldrichtig. Besonders bei den Viernauer Standards in der Schlussviertelstunde wirkte die Herpfer Viererkette nicht immer sattelfest. Auf der Gegenseite hatte auch FSV-Keeper Alexander Weisheit in der zweiten Hälfte zweimal Gelegenheit, um sich auszuzeichnen. Bei Eric Rölls gelungenem Solo und gefährlichem Abschluss aus zentraler Position und zehn Metern Entfernung reagierte Weisheit glänzend. Eine mehr als Eingabe gedachte Aktion des eingewechselten Julian Michael Heß wehrte der Viernauer Torwart (77.) mit dem Fuß ab.

Optische Vorteile für Herpf

Auf dem tiefen Boden entwickelte sich schnell ein abwechslungsreiches, nicht uninteressantes Spiel. Optische Vorteile hatte zunächst der Gast, bei dem mit dem erkrankten Oliver Nier, dem verletzten Sebastian Hamm und dem gesperrten Christian Fickel drei Leistungsträger fehlten. Aber auch der FSV 04 klagte über den Ausfall der drei Langzeit-Verletzten Fabian Heß, Nico Hannes und Torjäger Enrico Hoffmann. Dass die Klasse bei den schwierigen Bodenverhältnissen zu kurz kam, war verständlich. Der Gast brillierte vor allem mit seinem Flachpassspiel. Aber am oder im gegnerischen Strafraum fiel den Angreifern um Chris Hebestreit oder Benjanmin Pyterke nicht viel ein. Viernaus Abwehrchef Karsten Schmidt und seine Mitstreiter behielten die Übersicht. Vorn hatte der erst 18-jährige einstige gute Skilangläufer Robin Schlegelmilch einige gute Szenen und zwang nach einem schönen Zusammenspiel mit Strucka Möhring (27.) zur einzigen Parade in der ersten Hälfte. Auf der Gegenseite wehrte Alexander Weisheit einen Schrägschuss von Pyterke (30.) mit dem Fuß ab. Nach Ecken lag der Gast zur Pause 9:0 vorn. Eine klare Chance entwickelte sich daraus aber nicht. Am Ende lautete das Eckenverhältnis 11:6. „Herpf hatte optische Vorteile im Spiel, wir aber die klareren Möglichkeiten. Am Ende bin ich mit dem Punkt nicht unzufrieden“, sagte Viernaus Trainer Daniel Brandt nach der Partie.

Fazit:

Herpfs Trainer Mike Noack: „Unter dem Strich ist es ein leistungsgerechtes Unentschieden. Die Bodenverhältnisse waren schwierig. darunter litt die Klasse, aber auch darunter, dass bei beiden Teams wichtige Leute fehlten. Ich habe uns in der Anlage die feinere Klinge schwingen sehen, aber ich räume auch ein, dass wir am Ende Glück hatten, das bei den Standards nicht noch einer der Kopfbälle in unserem Tor landete. Auf der Gegenseite hatten wir auch unsere zwei gute Chancen, wo Weisheit zweimal abwehren konnte. So gesehen geht das 0:0 in Ordnung. Ansonsten haben wir die eine oder andere Situation nicht voll ausgespielt und zu oft den besseren Nebenmann übersehen.“ © Spielbericht FW Meininger Tageblatt

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