Da war mehr drin

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Gegen die ungeschlagene SG Borsch/Geismar reicht es für die SG Herpf/Helmershausen in der Fußball-Landesklasse nicht zu einem Punktgewinn. Trotz guter zweiter Hälfte steht es am Ende 0:1. Den Mannen von Trainer Mike Noack bleibt wieder nicht mehr übrig, als die positiven Dinge aus der Begegnung mitzunehmen. Die Gäste zeigten vor allem in Halbzeit eins, warum sie bisher noch ungeschlagen sind. Am Ende hatten sie aber auch Glück, weil ein Remis wohl das verdiente Ergebnis gewesen wäre.

Hohes Tempo

Die erste Chance der Partie hatten die Gastgeber. Fuchs setzte sich im Strafraum durch. Seinen Rückpass schoss Hofmann aus acht Metern über das Tor (4.). Auf der Gegenseite kam Martin Gimpel bei einem langen Ball nur um Zentimeter zu spät (8.). Während Hohmann in der 14. Minute das Außennetz traf, setzte Nier auf der Gegenseite einen Freistoß aus Rechtsaußenposition an den Pfosten (17.). In der Folge erhöhten die Gäste das Tempo und machten viel Druck. Bittorf entwischte Fickel und bediente Gimpel, der an Möhring scheiterte. Drei Minuten danach narrte Bittorf drei Gegenspieler, aber erneut blieb Möhring eiskalt und parierte Bittorfs Schuss. In der 25. Minute kam Johannes Krauss nach einem Freistoß zum Kopfball. Die Kugel senkte sich über Möhring hinweg zum 0:1 ins Tor. Auch in der Folge blieben die Gäste die bessere Mannschaft. Sie bauten ihre Angriffe überlegt auf, nahmen immer wieder auch mal geschickt das Tempo aus dem Spiel, das sie bis zur Pause problemlos kontrollierten.

Starke zweite Halbzeit

Nach dem Seitenwechsel gehörte die erste Szene ebenfalls den Gästen. Nach einem Missverständnis zwischen Fickel und Möhring kam der Ball zu Gimpel, der aber aus 20 Metern neben das leere Tor schoss. Aber in der Folge kamen die Gastgeber besser ins Spiel, das deutlich an Niveau zulegte. Pyterkes abgefälschter Schuss (56.) war ein erstes Achtungszeichen. Auf der Gegenseite setzte Bittorf einen Freistoß knapp über den Querbalken (59.). Es folgte die beste Phase der Heimelf, in der die Gästeabwehr mehrmals ins Schwimmen kam. Röll zögerte zu lange, legte dann auf Fuchs ab, dessen Schuss noch zur Ecke abgefälscht wurde (68.). Eine Minuten danach kratzte Schlegel den 22-Meter-Schuss von Hermann aus der Ecke. Weitere zwei Minuten danach kam Fickel sechs Meter vor dem Tor zum Schuss, aber Schlegel tauchte ins bedrohte Eck. Als auch Rölls Schuss in der 72. Minute von irgendeinem Borscher Abwehrbein abgeblockt worden war, beruhigte sich die Szenerie wieder etwas. Die Heimelf war jetzt mehr als nur ebenbürtig, mussten die letzten zehn Minuten aber in Unterzahl bestreiten. Sicher kann man die Aktion von Fickel an der Mittellinie als Foul werten, aber dafür Gelb und damit für den verwarnten Herpfer Gelb-Rot zu ziehen war doch sehr hart. In der Schlussphase wurde es turbulent. Zunächst vergab Gimpel die Entscheidung, als er sich zwar schön durchgesetzte hatte, aber knapp am langen Pfosten vorbeischoss (81.). Auf der Gegenseite war es wieder Röll, der an zwei Gegenspielern und an Schlegel vorbeizog und nach einem Kontakt mit diesem zu Boden ging. Trotz des heftig geforderten Elfmeterpfiffs seitens der Gastgeber blieb die Pfeife des Unparteiischen stumm. In der 86. Minute kam Fuchs nach einem Freistoß völlig frei zum Kopfball, nickte die Kugel aber genau in die Arme von Schlegel. Nur eine Minute danach profitierte der Herpfer von einem Missverständnis, aber wieder verfehlte der Schuss von Fuchs sein Ziel. So blieb es beim am Ende etwas glücklichen Erfolg der SG Borsch/Geismar. © Spielbericht insuedthüringen

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