Nicht schön, aber erfolgreich

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Das Kellerduell der Fußball-Landesklasse, Staffel 3, zwischen dem FVI Brotterode und dem Herpfer SV 07 gewannen die Rhöner, die damit den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle fanden. Es war eine durchaus vermeidbare Heimniederlage der Bergstädter, die trotz des Fehlens einiger Stammkräfte ein gleichwertiger Gegner waren und insgesamt sogar ein leichtes Chancenplus zu verzeichnen hatten. Aufgrund der Abschlussschwäche waren Tore aber Fehlanzeige.

Das erste Achtungszeichen aufseiten der Gäste setzte Oliver Nier mit einem 20-Meter-Flachschuss, der sehr knapp am Pfosten vorbeistrich (10.). Die erste dicke Möglichkeit für den FVI Brotterode hatte Patrik Hodonsky, der seinen Kopfball aus Nahdistanz ebenfalls äußerst knapp neben den Pfosten setzte (20.). In der Folge neutralisierten sich beide Teams meist zwischen den Strafräumen, wo verbissen um jeden Ball gekämpft wurde. Pausenlose Zweikämpfe, viele Fouls und eine Vielzahl von Fehlabspielen sorgten dafür, dass die Begegnung sehr zerfahren und hektisch wirkte. Keiner der beiden Mannschaften gelang ein durchdachter Spielaufbau und die spärlichen Halbchancen waren eher Zufallsprodukte. Den nächsten Hochkaräter hatte der FVI auch erst nach einer halben Stunde. Wieder war es Hodonsky, der an der Strafraumgrenze unbedrängt zum Schuss kam, den Kasten aber verfehlte. Der durchgebrochene Ladislav Vondracek zögerte einen Tick zu lange beim Torschuss und konnte noch abgedrängt werden. Als dann den Gästen mal ein sehenswerter, konsequent durchgezogener Konter über drei Stationen gelang, fälschte Florian Dupke die Eingabe vor dem Pausenpfiff ins eigene Netz ab (0:1/45.). Nach Wiederbeginn mühten sich die Gastgeber, Druck aufzubauen. Sie fanden aber keine Mittel, um Herpfs sattelfeste Abwehr zu beeindrucken. Gebremst wurden sie auch immer wieder von den Gäste-Kontern, weil Herpf nach Balleroberung schnell umschaltete und immer gefährlich blieb. Nach einer Stunde war dann der Augenblick gekommen, wo die Männer von Trainer Arndt Nelke die Partie noch hätten drehen können. Aber einmal mehr erwies sich Hodonsky als ein miserabler Verwerter bester Einschussmöglichkeiten (60./61.) und hatte zudem auch noch Pech, als sein Direktschuss an die Querlatte prallte (63.). Im direkten Gegenzug ließ auch Chris Hebstreit seinen Riesen ungenutzt und verschob die Entscheidung. Diese fiel in der 80. Minute, als ein Traumpass aus der Tiefe vom schnellen Benjamin Pyterke erlaufen wurde und er zum 0:2 einschob. Danach ließen sich die cleverer und effektiver agierenden Rhöner nicht mehr in Bedrängnis bringen. © Spielbericht von insuedthueringen.de

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