Vorbericht 11. Spieltag

Nach dem Derbyerfolg erwartet uns zum 11. Spieltag mit dem SV Borsch ein absoluter Hochkaräter. Nach dem verdienten Sieg im Derby möchte unsere SG Herpf/Helmershausen natürlich gerne nachlegen. Knüpft man an die starke Leistung aus der zweiten Halbzeit gegen Kaltennordheim an, so ist dies durchaus möglich.

Zur Vorwoche:

Aufatmen im Herpfer-Lager. Die SG Herpf/Helmershausen kann doch noch vor heimischen Publikum gewinnen. Den ersehnten ersten Heimsieg in dieser Saison haben sich die Noack-Schützlinge durch den verdienten 3:1-Erfolg gegen den RSV Fortuna Kaltennordheim vergangenen Samstag gesichert. Im fünften Spiel wurde der Heimfluch durch Treffer von Eric Röll und 2x Lukas Fuchs endlich bezwungen. Vor allem im ersten Abschnitt sah es lange nicht danach aus. Von Beginn an entwickelte sich eine zähe Partie. In vielen Situationen mangelte auf beiden Seiten an Tempo und Genauigkeit. So suchte man in den ersten 20 Minuten vergebens nach durchdachten Aktionen. Erst Mitte der ersten Hälfte kam Schwung in die Partie. Chris Hebstreit hatte in der 30. Minute den ersten „Riesen“ auf dem Kopf. Nach einem schnellen Umschalten kam er sträflich ungedeckt zum Kopfball, setzte die Gelegenheit aber über den Kasten. In der zweiten Hälfte übernahm unsere Mannschaft mehr und mehr das Kommando und war fortan spielbestimmend. Der Fortuna gelang es immer seltener für Entlastung zu sorgen. Es war zugleich aber auch zum Haare raufen, die SGH machte das Spiel, kombinierte phasenweise mehr als ansehnlich, vergab aber beste Möglichkeiten. In der 75. Minute war es dann endlich soweit. Der eingewechselte Eric Röll brach den Bann und markierte die 1:0-Führung. Lukas Fuchs machte dann mit seinem Doppelpack (83.,86.) Nägel mit Köpfen. Daniel Storandt erzielte in der Schlussminute lediglich den Ehrentreffer für geschlagene Rhöner.

Zum Gegner:

Kommen wir zu unserem Kontrahenten am Sonntag. Nachdem der SV Borsch in der Saison 2014/15 den Klassenerhalt in der Thüringenliga bereits vorzeitig sichern konnte, endete die Saison 2015/16 enttäuschend. Nach 2 Jahren Ligazugehörigkeit stiegen die Borscher aus der Thüringenliga ab. Trotz des Abstiegs blieben die Verantwortlichen besonnen. Leistungsträger wie Gimpel, Bittorf und Becker als auch Trainer Andreas Herzberg blieben dem SV Borsch erhalten und stellten sich der neuen Aufgabe „Landesklasse“. Der sofortige Wiederaufstieg wird mit großer Wahrscheinlichkeit das Ziel bei den Gästen sein. Der Saisonauftakt hätte für das Saisonziel nicht besser laufen können. Die Gäste reisen als ungeschlagener Tabellenzweite an. Von den bisherigen zehn Partien gewann der SVB acht, zwei Remis stehen zu Buche, diese gab es beim Auswärtsspiel in Salzungen (2:2) und daheim gegen Ohratal (1:1). Davon abgesehen befindet sich das Team um Kapitän und Torjäger Martin Gimpel in bestechender Form. Das es nach dem Abstieg aus der Verbandsliga gleich so gut läuft, damit war nicht unbedingt zu rechnen. „Wir genießen diese Situation natürlich“, so SVB-Coach Andreas Herzberg. Das fällt wohl auch nicht schwer: In den letzten fünf Partien erzielte Borsch 17 Tore. Das Torverhältnis in der laufenden Saison lautet 35:4 – 3,5 Tore im Schnitt also pro Partie. Die beste Offensive, die beste Defensive: Die Statistik der Gäste kann sich wahrlich sehen lassen. Dafür zuständig sind vor allem Martin Gimpel, bisher 10 Mal erfolgreich, sowie Marius Bittorf mit 7 Treffern.

„Das wird ein hochinteressantes Match“, so Trainer Mike Noack

Die Favoritenrolle ist auf dem Papier für Sonntag also klar geregelt. Trotzdem wollen wir natürlich etwas holen gegen Borsch. „Das wird mit Sicherheit ein hochinteressantes Spiel, bei dem wir den Borschern Paroli bieten wollen. Dafür brauchen wir eine geschlossene Mannschaftsleistung, müssen als Team dagegenhalten und Borsch die Offensivstärke nehmen. Und wir wollen natürlich Nadelstiche setzen“, so Trainer Mike Noack. Die Gäste werden natürlich ihrerseits alles dafür tun ihre Serie fortzusetzen. Das letzte Aufeinandertreffen im Ligabetrieb datiert vom 18.05.2014 – damals gab es ein klaren 5:0-Heimerfolg für die Borscher.

Freuen wir uns auf einen spannenden Fußballnachmittag. Wie immer würden wir uns über zahlreiche Unterstützung unserer Anhänger freuen. Schiedsrichter der Partie ist Philipp Linke. Assistiert wird er an der Linie von Paul Hegenbarth und Tom Barchewitz. Anstoß am Sonntag wird 14 Uhr (!) sein.

Verdienter Derbyerfolg

Zum Kirmeswochenende behielt die SG Herpfer SV gegen Fortuna Kaltennordheim die erhofften drei Punkte daheim. Damit verschafft sich die Noack-Elf Luft auf die Abstiegszone, in der die Gäste weiter festhängen. Bei herbstlichen Schmuddelwetter entwickelte sich eine zähe Partie zwischen der SG Herpfer SV 07 und der Fortuna Kaltennordheim. Es mangelte dabei an Tempo, Genauigkeit und auch Torchancen. So waren zunächst Schüsse aus der Distanz das häufig gewählte Mittel. Möhring-Vertreter Gerlich legte dabei im Laufe der ersten Halbzeit die Anpassungsprobleme ab. Nach einer halben Stunde wurde es dann erstmals zwingend, als Fuchs aus 14 Metern über den Kasten schoss (27.). Nun nahm die Partie Fahrt auf. Auch die Gäste hatten einen ersten Hochkaräter, als Storandt bei einem Konter auf den Herpfer Kasten zuging, aber im Eins-gegen-Eins an Gerlich scheiterte (35.). Der direkte Gegenzug brachte Gefahr für das Tor der Rhöner. Hebstreit setzte freistehend einen Kopfball über den Kasten (36.). Die letzte Aktion vor dem Pausentee gehörte auch den Gastgebern, als Kämmer aus spitzen Winkel abzog (44.). Torlos ging es in die Kabine. Die Worte von Mike Noack schienen bei Herpf gefruchtet. Jedenfalls übernahm nun der Gastgeber klar das Kommando und entwickelte zunehmend Druck. Salzmann konnte Essers Distanzschuss aber parieren. Weitere Chancen durch Fuchs, der die Kugel frei am Tor vorbeisetzte, Hofmann per Freistoß an die Querlatte und wieder Fuchs nach Ablage von Hermann verpassten aber das erlösende Führungstor. Kaltennordheim stand in dieser Phase unter Dauerdruck. Allerdings wäre fast die Stopfel-Elf plötzlich in Führung gegangen. Storandt kam frei nach Flanke von Wolf zum Kopfball, setzte aber das Spielgerät auf das Tornetz. Eine Viertelstunde vor dem Ende war es dann auf der Gegenseite endlich so weit. Joker Eric Röll bekam einen Rettungsversuch von Eisenbach vor die Füße und verwandelte eiskalt aus 12 Metern (75.). Dies war der erhoffte Knotenlöser für die Noack-Elf. Mit einem Doppelpack machte dann Lukas Fuchs Nägel mit Köpfen. Zunächst ließ er Steinmetz mit einer Körpertäuschung aussteigen und versenkte in die kurze Ecke (83.), ehe er 180 Sekunden später einen Konterangriff mit Niers Anspiel am langen Pfosten abschloss – 3:0 (86.). Die Partie war damit Entschieden. Daniel Storandt kam in der Schlussminute lediglich zum Ehrentreffer für die Rhöner, als er nach einem langen Ball seinem Bewacher entwischte und ins lange Eck traf (90.) © Spielbericht fanreport Thüringen

Vorbericht 10. Spieltag

Am Samstag, den 22. Oktober ab 15:00 Uhr ist wieder „Derbyzeit“ in Thüringens Landesklasse 3. Unsere SG Herpf/Helmershausen trifft zum 10. Spieltag im heimischen Waldstadion auf den RSV Fortuna Kaltennordheim. Uns erwartet sicherlich ein spannendes Spiel, denn die Ergebnisse in den letzten Duellen waren meistens recht knapp und ausgeglichen. Dies zeigt auch die Bilanz aus unserer Sicht in 14 Spielen (5 Siege, 5 Remis und 4 Niederlagen).

Hildburghausen ist abgehakt

Auch diesmal gab es für unsere Jungs in Hildburghausen nichts zu holen. Mit 3:1 verlor man am vergangenen Sonntag die Partie und blieb somit in den letzten 5 Gastauftritten auf Hildburghäuser Terrain sieglos. Es war der erwartet schwere Gegner. Die Gastgeber machten von Beginn an Druck und gingen in der 10. Minute durch einen Kirchner-Freistoß in Führung. Die erste echte Torchance konnte sich unser Team erst in der 31. Minute erspielen. Der Knackpunkt in der Partie war dann wohl die 42. und 44. Minute, als die Gastgeber durch Rottenbach und Eichhorn auf 3:0 erhöhten. Die zweite Halbzeit konnte man dann aus Herpfer-Sicht in einem 4-4-2 offener gestalten und kam seinerseits selber zu der ein oder anderen Möglichkeit. Zu mehr als dem Anschlusstreffer (78.) durch Björn Göpfert sollte es an dem Tag aber nicht reichen. Dennoch kann man positive Dinge aus der zweiten Halbzeit mit ins bevorstehende Derby nehmen.

altbekannter Konkurrent

Mit dem RSV Fortuna Kaltennordheim gastiert am Samstag ein altbekannter Konkurrent. Die Gäste belegen aktuell mit 4 Punkten den 13. Tabellenplatz, ein Platz hinter unserer Mannschaft. Lediglich ein Sieg und ein Remis stehen auf der Habenseite der Stopfel-Schützlinge. Auswärts verlor man bis dato alle 4 Partien. Ähnlich schlecht sieht auch die Heimbilanz unserer Mannschaft aus. Bislang ging unsere Mannschaft in allen 4 Heimspielen gänzlich leer aus und konnte überhaupt letztmals ein Heimspiel am 8. Mai gewinnen – gegen Siebleben. Sicherlich hat man sich den Saisonstart bei den Rhönern, ähnlich wie in Herpf anders vorgestellt. Nach 9 Spieltagen bleibt die bittere Erkenntnis, dass man sich frühzeitig im Abstiegskampf befindet und in den kommenden Spielen eine deutliche Leistungssteigerung vonnöten ist, um zu punkten. Ein Anfang machte man letzte Woche im Derby gegen den VfL Meiningen 04. In einem turbulenten Spiel (2:2) hatte man sich am Ende das Remis dank einer kämpferisch überzeugenden Leistung verdient. Grundsätzlich gibt es für den Reinhard Stopfel vor dem Spiel in Herpf nicht viel zu sagen. „Es ist ein Derby und wir befinden uns immer noch in einer kritischen Tabellensituation. Wenn wir allerdings an die Leistung von letzter Woche anknüpfen, bin ich optimistisch“, so der Fortuna-Coach im Vorfeld. Vor allem die Rückkehr von Kai Kerschner macht dem Trainer-Routinier Mut. „Man sieht, wie gut er der Mannschaft mit seiner Erfahrung und Präsenz tut“.

„Jeder wird motiviert sein“

Lokalderbys waren und sind immer etwas Besonderes. Wer in den letzten Jahren die Aufeinandertreffen beider Mannschaften verfolgt hat, wird wissen, dass dies immer eine sehr umkämpfte Auseinandersetzung mit viel Feuer ist. Jeder Spieler sollte also bis in die Haarspitzen motiviert sein. „Wir wollen unseren ersten Heimsieg einfahren. Dafür müssen wir gegen Kaltennordheim eine sehr gute Leistung abliefern“, macht es Trainer Mike Noack nochmals deutlich. Der Abstand von nur 3 Punkten zum Konkurrenten soll unbedingt vergrößert werden. Doch dass dies kein leichtes Unterfangen werden wird, ist jedem bewusst. Beim HSV kann man wieder auf die Dienste von Christoph Esser setzen, der nach seinem Urlaub wieder einsatzbereit ist. Freuen wir uns auf einen spannenden Fußballnachmittag anlässlich unserer Kirmes. Wir hoffen natürlich, dass viele Zuschauer den Weg ins Waldstadion finden. Schiedsrichter der Partie ist Martin Ansorg. Assistiert wird er an der Linie von Reinhard Meusel und David Garber. Anstoß am Samstag wird 15 Uhr sein.

Doppelschlag kurz vor der Pause

In der Fußball-Landesklasse unterlag die SG Herpf/Helmershausen in Hildburghausen klar. Die Entscheidung fiel schon vor der Pause, als die Gäste binnen kurzer Zeit zwei Gegentreffer zum 0:3-Pausenstand aus ihrer Sicht kassierten.

Einen Tag nachdem die Eintracht die frohe Kunde vom bevorstehenden Viertelfinale im Landespokal gegen den Drittligisten FC Rot-Weiß Erfurt am 12. November (13 Uhr) erhalten hatte, verdiente sich die Mannschaft den Erfolg mit deutlichen Vorteilen in der ersten Halbzeit. Die zwei Treffer in der Schlussphase dieses Spielabschnittes fielen damit auch zu psychologisch günstigen Zeitpunkt für den späteren Sieger, während der Verlierer im Anschluss eben mit dieser Tatsache haderte. Die SG Herpf/Helmershausen hatte gegen nach dem Seitenwechsel angesichts des klaren Vorsprungs nachlassenden Gegner durchaus Chancen, den Rückstand früher zu verkürzen, als in der 78. Minute. In der erzielte Björn Göpfert den Ehrentreffer. Schon deshalb hätte ein knapper Zwischenstand nach den ersten 45 Minuten in der verbleibenden Spielzeit für mehr Spannung sorgen können. Hildburghausen bestimmte zunächst das Geschehen. Tobias Holl (6.) scheiterte nach Kevin Ulrichs Zuspiel an Erik Gerlich, der Herpfs etatmäßigen Torwart Steffen Möhring gut vertrat. Drei Minuten später ließ Jens Kirchner mit einem aus halblinker Position an der Strafraumgrenze flach und scharf getretenen Freistoß in die rechte Ecke dem Ersatzschlussmann keine Abwehrchance (10.). Anschließend mangelte es den Angriffen der Eintracht – etwa bei einer viel versprechenden Kombination von Ulrich und Sandro Eichhorn (28.) – an Konsequenz, um deutlicher zu führen. Stattdessen leiteten Björn Göpfert und Florian Hofmann mit einem gelungenen Zusammenspiel und der ersten Torchance für ihr Team (31.) eine Druckphase der SG Herpf/Helmershausen ein. Diese Gelegenheit brachte aber ebenso nichts ein wie Hofmanns 20-Meter-Freistoß knapp über das Tor (33.). Auf der Gegenseite verfehlte Martin Schleicher, der zudem mit zwei Kopfbällen am starken Erik Gerlich scheiterte, aus zirka 30 Metern das Ziel (39.), ehe die vorentscheidene Phase der Partie anbrach. Stefan Rottenbach, der sich gegen zwei Abwehrspieler durchsetzte und aus elf Metern vollendete (42.) und Eichhorn, der nach Holls mustergültigen Flanke ebenfalls per Kopf vollendete (44.), sorgten innerhalb von drei Minuten für eine doch noch deutliche Führung ihrer Mannschaft zur Halbzeitpause, mit der zwischenzeitlich nicht mehr zu rechnen war. Der Spannungsabfall in den Aktionen der Eintracht-Akteure mit dem klaren Vorsprung im Rücken war anschließend unverkennbar. Zwar prüfte Eichhorn per Schuss aus der Drehung Gerlich (50.), danach aber sorgten vornehmlich die Gäste für Torgefahr. Lukas Fuchs scheiterte zwei Mal an Torwart-Routinier Björn Klemm (53./75.), der in der ersten Situation geschickt den Winkel verkürzte. In der Zeit zwischen den beiden Möglichkeiten verfehlten Hofmann, Hermann, Göpfert und erneut Fuchs mit ihren Schüssen das Ziel. Die Chancenverwertung war jedoch bereits vor diesem Spiel das Manko der SG Herpf/Helmershausen, der zumindest noch ein Treffer gelang. Klemm wehrte den Schuss von Fuchs ab, aber Göpfert verwertete den Abpraller per Kopf (78.). Hildburghausens Sieg geriet dennoch nicht in Gefahr. © Spielbericht insuedthueringen.de

Vorbericht 9. Spieltag

Nach dem spielfreien Wochenende letzte Woche, reist unsere 1. Mannschaft am Sonntag zum 9. Spieltag der Landesklasse 3 zum FSV 06 Hildburghausen. Dabei trifft der aktuelle Tabellensiebte aus Hildburghausen auf den Tabellenzwölften aus Herpf.

3 Punkte waren wichtig

Nach einer längeren Durststrecke durfte der HSV am letzten Spieltag mal wieder über einen Dreier jubeln. Gut gespielt, gekämpft und trotzdem kein Sieg – das war die letzten Spieltage häufig das Schicksal unserer Mannschaft. Auch beim Auswärtsauftritt in Brotterode sah es zunächst nicht danach aus, als wolle die Durststrecke enden. In der 1. Hälfte zeigte die Mannschaft keine gute Leistung, wenig gelang, viele Ballverluste, kein konstruktives Spiel. Kurz vor dem Pausenpfiff ging man aber dank eines Eigentors trotzdem in Führung. Keiner der beiden Mannschaften gelang es Chancen zu kreieren und die spärlichen Halbchancen waren eher Zufallsprodukte. Die Gastgeber mühten sich in der zweiten Hälfte nach besten Gewissen, aufgrund der Abschlussschwäche waren Tore aber Fehlanzeige. Mit der besten Aktion fiel dann in der 80. Minute die Entscheidung, als ein Traumpass aus der Tiefe vom schnellen Benjamin Pyterke erlaufen wurde und er zum 0:2 einschob. Am Ende war es sicherlich kein schönes Spiel, was in unserer Situation aber zählte, waren die 3 Punkte.

Ganz harte Nuss

Gegen den FSV 06 Hildburghausen bedarf es nun eine deutliche Steigerung, denn dort erwartet uns eine richtig schwere Aufgabe. Die Gastgeber belegen zur Zeit nach 8 Spielen den 7. Platz in der Landesklasse 3. Zu Hause ist man noch ungeschlagen. Aus 4 Heimspielen fuhr die Mannschaft von Mario Lochmann 10 Punkte ein. Auswärts schwächelt die Mannschaft hingegen, man holte lediglich 2 Punkte aus 4 Spielen. Trotzdem dürfte man im Hildburghäuser Lager mit dem Saisonstart nicht unzufrieden sein. Der letzte Heimauftritt im Ligaalltag war eine klare Angelegenheit. Mit 5:0 zeigte man der Fortuna aus Kaltennordheim die Grenzen auf. „Zu Hause sind wir eine Macht. Für meine spielstarke Mannschaft ist der Kunstrasen sicher ein Vorteil“, lässt Trainer Lochmann verlauten. Dies musste auch der Landesligist aus Altenburg letzte Woche im Landespokal zur Kenntnis nehmen. Von einem Klassenunterschied war von Beginn an nichts zu sehen. In Halbzeit 1 war es eine recht ausgeglichen Partie, aber spätestens in Halbzeit 2 waren die Gastgeber tonangebend. Aufgrund der besseren Chancen in der zweiten Halbzeit, ging der Sieg (1:0) am Ende auch völlig in Ordnung.

„Wir müssen mutig agieren und unsere Chancen suchen“

„Wir wissen, was uns dort sportlich erwartet. Hildburghausen ist eine eingespielte Mannschaft, die schwer zu schlagen ist“, beschreibt Noack den in dieser Saison zu Hause noch ungeschlagenen Gegner. Er sieht eine „harte Nuss“ auf sein Team zukommen, „Aber wir wollen sie knacken“, ergänzt der Trainer schnell. In einem homogenen Team stechen bislang Florian Gottwald und Tobias Holl hervor. 6 Treffer konnten die beiden Mittelfeldakteure bereits für sich verbuchen und sind somit die erfolgreichsten Torschützen ihrer Mannschaft. Die Bilanz gegeneinander ist recht ausgeglichen: Drei Siege, vier Niederlagen und ein Remis stehen für unsere Mannschaft zu Buche, letztmals traf man im April diesen Jahres aufeinander, als die Gastgeber uns beim 6:2 einen herben Dämpfer verpassten. Wiederholung nicht erwünscht! „Ich erwarte einen offensiv auftretenden Gegner, wir müssen daher gut stehen, wollen aber auch mutig unsere Chancen suchen“, so Trainer Mike Noack, der definitiv auf Christoph Esser und Steffen Möhring verzichten muss.

Freuen wir uns auf einen spannenden Fußballnachmittag. Schiedsrichter der Partie ist Sven Schenk. Assistiert wird er an der Linie von Daniel Adam und Maik Sorkale. Anstoß am Sonntag wird 15 Uhr sein.

Die SGM im neuen Look

Alle Infos über unsere Jugendmannschaften findet ihr auf der Homepage der Spielgemeinschaft Meiningen, wozu unserer Herpfer SV 07 gehört. Die Homepage wurde komplett überarbeitet worden und startet jetzt mit einem neuem Design. Schaut einfach mal auf www.sgmeiningen.de vorbei.

Nicht schön, aber erfolgreich

Das Kellerduell der Fußball-Landesklasse, Staffel 3, zwischen dem FVI Brotterode und dem Herpfer SV 07 gewannen die Rhöner, die damit den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle fanden. Es war eine durchaus vermeidbare Heimniederlage der Bergstädter, die trotz des Fehlens einiger Stammkräfte ein gleichwertiger Gegner waren und insgesamt sogar ein leichtes Chancenplus zu verzeichnen hatten. Aufgrund der Abschlussschwäche waren Tore aber Fehlanzeige.

Das erste Achtungszeichen aufseiten der Gäste setzte Oliver Nier mit einem 20-Meter-Flachschuss, der sehr knapp am Pfosten vorbeistrich (10.). Die erste dicke Möglichkeit für den FVI Brotterode hatte Patrik Hodonsky, der seinen Kopfball aus Nahdistanz ebenfalls äußerst knapp neben den Pfosten setzte (20.). In der Folge neutralisierten sich beide Teams meist zwischen den Strafräumen, wo verbissen um jeden Ball gekämpft wurde. Pausenlose Zweikämpfe, viele Fouls und eine Vielzahl von Fehlabspielen sorgten dafür, dass die Begegnung sehr zerfahren und hektisch wirkte. Keiner der beiden Mannschaften gelang ein durchdachter Spielaufbau und die spärlichen Halbchancen waren eher Zufallsprodukte. Den nächsten Hochkaräter hatte der FVI auch erst nach einer halben Stunde. Wieder war es Hodonsky, der an der Strafraumgrenze unbedrängt zum Schuss kam, den Kasten aber verfehlte. Der durchgebrochene Ladislav Vondracek zögerte einen Tick zu lange beim Torschuss und konnte noch abgedrängt werden. Als dann den Gästen mal ein sehenswerter, konsequent durchgezogener Konter über drei Stationen gelang, fälschte Florian Dupke die Eingabe vor dem Pausenpfiff ins eigene Netz ab (0:1/45.). Nach Wiederbeginn mühten sich die Gastgeber, Druck aufzubauen. Sie fanden aber keine Mittel, um Herpfs sattelfeste Abwehr zu beeindrucken. Gebremst wurden sie auch immer wieder von den Gäste-Kontern, weil Herpf nach Balleroberung schnell umschaltete und immer gefährlich blieb. Nach einer Stunde war dann der Augenblick gekommen, wo die Männer von Trainer Arndt Nelke die Partie noch hätten drehen können. Aber einmal mehr erwies sich Hodonsky als ein miserabler Verwerter bester Einschussmöglichkeiten (60./61.) und hatte zudem auch noch Pech, als sein Direktschuss an die Querlatte prallte (63.). Im direkten Gegenzug ließ auch Chris Hebstreit seinen Riesen ungenutzt und verschob die Entscheidung. Diese fiel in der 80. Minute, als ein Traumpass aus der Tiefe vom schnellen Benjamin Pyterke erlaufen wurde und er zum 0:2 einschob. Danach ließen sich die cleverer und effektiver agierenden Rhöner nicht mehr in Bedrängnis bringen. © Spielbericht von insuedthueringen.de