Wieder nicht belohnt

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Im vierten Heimspiel in der Fußball-Landesklasse gab es für die SG Herpf/Helmershausen gegen den FSV Ohratal die vierte Niederlage. Trotz guter Leistung stand es am Ende 0:2. Da stand nach dem Abpfiff im Herpfer Waldstadion ein Ergebnis auf der Anzeigetafel, von dem sich kaum einer erklären konnte, wie das nach diesem Spiel zustande gekommen war. Einer über weite Strecke der Begegnung sehr gut agierenden Heimelf gelang es abermals nicht, ihre Chancen zu nutzen. Zu allem Überfluss brachte sie sich dann noch selbst um den einen Punkt, der sicher mehr als verdient gewesen wäre. Der Gast agierte sehr effektiv und entführte so die drei Zähler.

Wie verhext

Die Herpfer legten los wie die Feuerwehr. Nach Balleroberung ging Fuchs auf der rechten Seite auf und davon. Seine Eingabe fand aber keinen Abnehmer. Die weiter sehr engagiert auftretenden Gastgeber waren in der Anfangsphase oft einen Schritt schneller am Ball. So auch, als Pyterke auf Fuchs durchsteckte. Der Herpfer Außenstürmer konnte aber noch am Abschluss gehindert werden (4.). In der 10. Minute prüfte Esser Ohratals Schlussmann aus 30 Metern. Weitere sechs Minuten danach setzte Göpfert Pyterke in Szene, aber auch hier war Frankenberg auf dem Posten. Und die Heimelf blieb am Drücker. In der 19. Minute rückte abermals der Gästeschlussmann in den Mittelpunkt des Geschehens. Als der FSV einen Ball zu kurz abgewehrt hatte, zog Nier aus 25 Metern ab. Frankenberg klärte, wohl aber hinter der Linie. Das hatten nicht nur Herpfer Fans sondern auch zahlreiche neutrale Beobachter gesehen. Der Treffer wurde aber nicht gegeben. Fuchs prüfte in der 26. Minute nochmals den FSV-Schlussmann, der erneut gut parierte. In einer phasenweise ruppigen Partie stellte sich der Gast langsam besser auf das Spiel der Hausherren ein. Aber erst nach einer guten halben Stunde Spielzeit sorgte der FSV erstmals selbst für Gefahr. Herpfs Schlussmann Groß zeigte sich bei einem Eckball unsicher, parierte Müllers Schuss wenig später aber gut (30.). Beim Kopfball des Ohrataler Stürmers in der 36. Minute musste er nicht eingreifen. Glück hatte Groß bei Kieberts Freistoß, der das Tor knapp verfehlte (43.).

Alles gegeben

Die zweite Hälfte begann mit der bis dahin besten Herpfer Chance. Marius Böhm kam nach einer Ecke zum Kopfball. Aber der Gästetorhüter lenkte die Kugel noch an den Pfosten (47.). Das intensiv und temposcharf geführte Spiel war in dieser Phase offen. Nach Foul an Kiebert setzte Müller einen 18-Meter-Freistoß knapp über die Latte (55.). Kurz darauf war auf der Gegenseite Pyterke durch, schoss aus spitzem Winkel aber am Tor vorbei. Es folgte die Szene, in der sich die Gastgeber um den Lohn ihrer Anstrengungen brachten. Zum wiederholten Mal brachte ein Rückpass den in solchen Situationen unsicher wirkenden Herpfer Schlussmann in Bedrängnis. Dieses Mal zögerte er aber zu lange und schoss dann den heranstürmenden Reinhold an. Von dessen Bein ging der Ball an den Pfosten und der Ohrataler drückte die Kugel im nachsetzen über die Linie (67.). Die Gastgeber waren nur kurz geschockt und schon drei Minuten danach brannte es lichterloh im FSV-Strafraum. Hamm war rechts durchgebrochen, aber nach seiner Eingabe klärten gleich zwei Ohrataler vor Hebstreit. Nach der folgenden Ecke kam wieder Böhm frei zum Kopfball, aber Frankenberg kratzte die Kugel mit einer unglaublichen Reaktion von der Linie. Die folgenden Bemühungen der Gastgeber waren insgesamt zu überhastet und ungenau. So passierte was passieren musste: die Heimelf wurde kurz vor Ultimo nochmals ausgekontert und Voigt traf zum 0:2-Endstand. Schon während der Partie fand SG-Trainer Mike Noack die passenden Worte am Spielfeldrand. „Was soll ich der Truppe heute vorwerfen? Wir spielen gut, aber der Ball will einfach nicht rein“, sagte er. Der engagierte Auftritt seiner Mannschaft, der Fickel, Röll, Möhring und Rutschik fehlten, sollte Mut machen. Aber irgendwann müssen endlich mal Punkte auf dem Konto verbucht werden. Dem nach einer knappen Stunde verletzt ausgeschiedenen Lukas Fuchs gelten von dieser Stelle die besten Genesungswünsche. © Spielbericht von Ralf Ilgen

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