Vorbericht 7. Spieltag

Am Samstag reist unsere 1. Mannschaft zum Tabellennachbarn Brotterode. Im Herpfer Lager hofft man, dass ähnlich wie letzte Saison dort der Befreiungsschlag gelingt und man die guten Leistungen endlich in Zählbares ummünzt.

Spiegelbild der bisherigen Saison

Die Enttäuschung war wahnsinnig groß. Es ist wie verhext. Unserer Mannschaft wollte am vergangenen Sonntag trotz guter Leistung der erste Heimsieg nicht gelingen. Man unterlag dem FSV 06 Ohratal auf eigenem Platz mit 0:2 und liegt nach 7 gespielten Partien mit 4 Punkten auf Platz 11. Auch die Niederlage gegen Ohratal war ein Spiegelbild der bisherigen Saison. Man kann der Mannschaft weitestgehend nichts vorwerfen. Rückblickend machte man vieles richtig gut, lediglich der Ball wollte mal wieder nicht ins Tor bzw. ein starker Frankenberger im Ohrataler-Kasten verhinderte den Torerfolg. Zu allem Überfluss bestrafen die Gegner unsere Fehler aktuell gnadenlos und stellen die Partien somit völlig auf den Kopf. Da stand am Ende mal wieder trotz guter Leistung ein 0:2 auf der Anzeigetafel, von dem sich kaum einer erklären konnte, wie das nach diesem Spiel zustande gekommen war. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Mannschaft fast über die gesamten 90 Minuten die bessere Mannschaft war, die Belohnung dafür wiederum ausblieb. Auch Trainer Mike Noack zeigte sich nach dem Spiel ratlos: „Was soll ich der Truppe vorwerfen?! Das ist brutal ärgerlich, wird sind wieder nicht für unseren Aufwand belohnt worden. Ich mache den Jungs keinen Vorwurf.“ Der Auftritt sollte uns nichtsdestotrotz Mut machen für die anstehenden Partien.

Neuer Coach, alte Probleme

Gegen den Gastgeber FVI Brotterode platzte letzte Saison am 4. Spieltag mit einem 1:5-Erfolg der Knoten und war zugleich der Auftakt einer starken Serie. Die Elf um Kapitän Marty Jung ist mit einem Sieg, einem Remis und vier Niederlagen in die Saison gestartet, zuletzt verlor man 3:0 in Hildburghausen und steht zurzeit auf Rang 13 in der Tabelle, zwei Plätze hinter unserem HSV. Dabei fielen in Begegnungen mit Beteiligung des FVI Brotterode bereits 23 Tore (Torverhältnis 4:19). Zu Saisonbeginn übernahm Arndt Nelke den Trainerjob vom langjährigen Coach Michael Offenhaus. Für den neuen Coach heißt die Zielsetzung ganz klar Klassenerhalt. „Das zweite Jahr ist immer das schwierigste. Ziel ist es ganz klar, so schnell wie möglich die Punkte für den Klassenerhalt zu holen.“ Der Verein pflegte in den letzten Jahren die Philosophie, sich punktuell mit tschechischen Spielern zu verstärken. Das dies zum Erfolg führen kann, hat die letzte Saison gezeigt. So holte man vor kurzem mit Ladislav Simon einen weiteren Spieler für die Offensive. Denn genau dieser Mannschaftsteil, welcher mit Jung, Vondracek und Hodonsky über Qualität verfügt, kämpft aktuell mit Ladehemmung. Ein Beleg dafür sind die lediglich 4 erzielten Tore. Das ist der schlechteste Wert in der Landesklasse 3. „Wir können unser Potenzial in der Offensive bis dato nicht abrufen. In den letzten Spielen (bis auf den 1:0 Heimsieg gegen Kaltennordheim) hat unser Offensivspiel nicht wie gewünscht funktioniert, aber auch hinten bringen wir den Laden nicht dicht. Es hapert derzeit in allen Mannschaftsteilen“, gibt Coach Arndt Nelke vor dem Spiel offen und ehrlich zu.

„Befreiungsschlag muss her“

„Die Leistung der Mannschaft stimmt. Das notwendige Glück ist momentan einfach nicht auf unserer Seite. Wir brauchen schnellstmöglich ein Erfolgserlebnis“, betont Trainer Mike Noack vorausschauend. Am Samstag soll nun der wichtige Befreiungsschlag gelingen. Wir müssen den Abwärtstrend stoppen. Jeder Einzelne werde auf dem ungeliebten Kunstrasen an seine Grenzen gehen müssen, um den Platz als Sieger zu verlassen. Personell kehren Christian Fickel und Steffen Möhring nach dem Absitzen ihrer Sperre wieder ins Team zurück. Freuen wir uns auf einen spannenden Fußballnachmittag. Schiedsrichter der Partie ist Marcel Kißling. Assistiert wird er an der Linie von Dominik Luck und Ronny Otto. Anstoß am Samstag wird 15 Uhr sein.

Wieder nicht belohnt

Im vierten Heimspiel in der Fußball-Landesklasse gab es für die SG Herpf/Helmershausen gegen den FSV Ohratal die vierte Niederlage. Trotz guter Leistung stand es am Ende 0:2. Da stand nach dem Abpfiff im Herpfer Waldstadion ein Ergebnis auf der Anzeigetafel, von dem sich kaum einer erklären konnte, wie das nach diesem Spiel zustande gekommen war. Einer über weite Strecke der Begegnung sehr gut agierenden Heimelf gelang es abermals nicht, ihre Chancen zu nutzen. Zu allem Überfluss brachte sie sich dann noch selbst um den einen Punkt, der sicher mehr als verdient gewesen wäre. Der Gast agierte sehr effektiv und entführte so die drei Zähler.

Wie verhext

Die Herpfer legten los wie die Feuerwehr. Nach Balleroberung ging Fuchs auf der rechten Seite auf und davon. Seine Eingabe fand aber keinen Abnehmer. Die weiter sehr engagiert auftretenden Gastgeber waren in der Anfangsphase oft einen Schritt schneller am Ball. So auch, als Pyterke auf Fuchs durchsteckte. Der Herpfer Außenstürmer konnte aber noch am Abschluss gehindert werden (4.). In der 10. Minute prüfte Esser Ohratals Schlussmann aus 30 Metern. Weitere sechs Minuten danach setzte Göpfert Pyterke in Szene, aber auch hier war Frankenberg auf dem Posten. Und die Heimelf blieb am Drücker. In der 19. Minute rückte abermals der Gästeschlussmann in den Mittelpunkt des Geschehens. Als der FSV einen Ball zu kurz abgewehrt hatte, zog Nier aus 25 Metern ab. Frankenberg klärte, wohl aber hinter der Linie. Das hatten nicht nur Herpfer Fans sondern auch zahlreiche neutrale Beobachter gesehen. Der Treffer wurde aber nicht gegeben. Fuchs prüfte in der 26. Minute nochmals den FSV-Schlussmann, der erneut gut parierte. In einer phasenweise ruppigen Partie stellte sich der Gast langsam besser auf das Spiel der Hausherren ein. Aber erst nach einer guten halben Stunde Spielzeit sorgte der FSV erstmals selbst für Gefahr. Herpfs Schlussmann Groß zeigte sich bei einem Eckball unsicher, parierte Müllers Schuss wenig später aber gut (30.). Beim Kopfball des Ohrataler Stürmers in der 36. Minute musste er nicht eingreifen. Glück hatte Groß bei Kieberts Freistoß, der das Tor knapp verfehlte (43.).

Alles gegeben

Die zweite Hälfte begann mit der bis dahin besten Herpfer Chance. Marius Böhm kam nach einer Ecke zum Kopfball. Aber der Gästetorhüter lenkte die Kugel noch an den Pfosten (47.). Das intensiv und temposcharf geführte Spiel war in dieser Phase offen. Nach Foul an Kiebert setzte Müller einen 18-Meter-Freistoß knapp über die Latte (55.). Kurz darauf war auf der Gegenseite Pyterke durch, schoss aus spitzem Winkel aber am Tor vorbei. Es folgte die Szene, in der sich die Gastgeber um den Lohn ihrer Anstrengungen brachten. Zum wiederholten Mal brachte ein Rückpass den in solchen Situationen unsicher wirkenden Herpfer Schlussmann in Bedrängnis. Dieses Mal zögerte er aber zu lange und schoss dann den heranstürmenden Reinhold an. Von dessen Bein ging der Ball an den Pfosten und der Ohrataler drückte die Kugel im nachsetzen über die Linie (67.). Die Gastgeber waren nur kurz geschockt und schon drei Minuten danach brannte es lichterloh im FSV-Strafraum. Hamm war rechts durchgebrochen, aber nach seiner Eingabe klärten gleich zwei Ohrataler vor Hebstreit. Nach der folgenden Ecke kam wieder Böhm frei zum Kopfball, aber Frankenberg kratzte die Kugel mit einer unglaublichen Reaktion von der Linie. Die folgenden Bemühungen der Gastgeber waren insgesamt zu überhastet und ungenau. So passierte was passieren musste: die Heimelf wurde kurz vor Ultimo nochmals ausgekontert und Voigt traf zum 0:2-Endstand. Schon während der Partie fand SG-Trainer Mike Noack die passenden Worte am Spielfeldrand. „Was soll ich der Truppe heute vorwerfen? Wir spielen gut, aber der Ball will einfach nicht rein“, sagte er. Der engagierte Auftritt seiner Mannschaft, der Fickel, Röll, Möhring und Rutschik fehlten, sollte Mut machen. Aber irgendwann müssen endlich mal Punkte auf dem Konto verbucht werden. Dem nach einer knappen Stunde verletzt ausgeschiedenen Lukas Fuchs gelten von dieser Stelle die besten Genesungswünsche. © Spielbericht von Ralf Ilgen

Vorbericht 6. Spieltag

Am Sonntag empfängt unsere 1. Mannschaft zum 6. Spieltag der Landesklasse 3 die Gäste vom FSV 06 Ohratal. Im Herpfer Lager hofft man nach dem verkorksten Saisonstart, die Talfahrt am Sonntag mit dem ersten Heimerfolg beenden zu können. Nach sechs Spielen belegt man mit 4 Punkten lediglich Platz 11.

Das Ergebnis gibt zu denken

Vor allem die 5:1-Niederlage trotz bester Möglichkeiten gegen Steinach hat den Verantwortlichen zu denken gegeben. Zwei grundverschiedene Halbzeiten kennzeichneten die Partie am letzten Samstag am Fellberg. Während unsere Mannschaft im ersten Abschnitt das weitaus bessere Team war und fahrlässig mit den Chancen umging, steigerten sich die Gastgeber in Halbzeit 2 deutlich und fuhren einen ungefährdeten Sieg ein. „Am Ende ist es einfach enttäuschend, wie wir das Momentum nach dem Führungstreffer und der vielen Chancen so leichtfertig aus der Hand geben“, haderte Trainer Mike Noack nach dem Spiel. „Wir müssen vor dem Tor wieder kaltschnäuziger werden. Das ist langsam ärgerlich, aus den vielen Chancen so wenig Tore zu schießen, drückte der Trainer seinen Missmut aus.“ So wird es schwierig, trotz einer überlegenen ersten Halbzeit Spiele zu gewinnen. Viele bescheinigen uns eine gute Spielanlage, so auch der Steinacher Trainer Meyer, aber wir fahren keine positiven Ergebnisse ein. Das ist aktuell das Hauptproblem.

Spitzenteam vor der Brust

Gegen den FSV 06 Ohratal soll es nun endlich mit dem erhofften Befreiungsschlag klappen. Die Gäste sind mit hohen Erwartungen in die Saison gestartet. Die Ambitionen spiegelten sich auch im Sommer auf dem Transfermarkt wieder. Mit Ernst Gorf (Abwehr, Wacker 03 Gotha), Steven Reinhold (Sturm, Preußen Bad Langensalza) und Dominik Voigt (Sturm, SV Empor Walschleben) wurde die Elf um Kapitän Kiebert verstärkt. Mit 3 Siegen, 1 Remis und 1 Niederlage sind die Mannen von Trainer Jan Thimm recht erfolgreich in die Saison gestartet und belegen aktuell mit 10 Punkten Platz 6. Am letzten Spieltag trennte man sich in einem spannenden Duell 3:3 vom FSV Eintracht Hildburghausen. Ohratal fand über weite Strecken nur schwer die rechten Mittel gegen die Gäste. Hildburghausen schaffte es fast über die komplette Spielzeit die Offensive der Gastgeber in Schach zu halten. Bis zur 78. Minute und einem 1:3-Rückstand sah man wie der sichere Verlierer aus. Die Gastgeber warfen nochmal alles nach vorne und kämpften sich bravourös zurück in die Partie. Der Lohn dafür sollte folgen. Nach dem Anschlusstreffer in der 79. Minute, kam man noch in der 87. Minute unter großem Jubel zum Ausgleich. Bereits im Landespokal kam es diese Saison schon zum Duell Ohratal-Herpf, welches am Ende die Mannschaft um Sturmführer Müller mit 1:0 für sich entscheiden konnte. Es war zugleich der erste Sieg für Ohratal gegen unsere Mannschaft in 5 Aufeinandertreffen.

Aufwand und Ertrag stimmen nicht

Dass der Teamgeist intakt ist und die Fähigkeiten vorhanden sind, weiß Trainer Mike Noack nur zu gut. “Die Mannschaft belohnt sich einfach nicht für ihren Aufwand. Wir müssen uns jetzt mit aller Macht dagegenstemmen und den Negativlauf beenden. Außerdem müssen wir die Fehler in unserem Spiel minimieren und dann kommt vielleicht auch das nötige Quäntchen Glück dazu, das manchmal auch der „Tüchtige“ einfach braucht“, sagte Trainer Noack vorausschauend. Ein Erfolgserlebnis am Sonntag wäre enorm wichtig. Denn klar ist auch, dass jede weitere Niederlage ein Nackenschlag ist. Die Gäste werden ihrerseits die Serie von zuletzt 4 ungeschlagenen Ligapartien gerne ausbauen wollen. Freuen wir uns auf einen spannenden Fußballnachmittag. Schiedsrichter der Partie ist Niklas Wallstein. Assistiert wird er an der Linie von Patrick Kohlhas und Philipp Giertz. Anstoß am Sonntag wird 15 Uhr sein.

Bitterer Nachmittag

Vom Auswärtsspiel des 5. Spieltages kehrte unsere Landesklassemannschaft der SG Herpf/Helmershausen mit einer klaren Niederlage vom Fellberg des SV Steinach 08 zurück. Diese hohe Niederlage gibt keineswegs den Spielverlauf wieder und wird der gezeigten Leistung unserer Mannschaft nicht gerecht.

Chancen kläglich vergeben

Dabei hatten sich die Mannen um Kapitän Nier viel vorgenommen, obwohl mit Keeper Möhring nach seiner roten Karte in der Vorwoche der etatmäßige Keeper fehlte. Groß stand für ihn im Kasten der Herpfer. Nach ca. 5 Minuten, in denen sich unsere Mannschaft sortieren musste und einen Steinacher Angriff im letzten Moment blocken konnte, kam die SG immer besser ins Spiel. Da passte es natürlich auch, dass Nier mit einem wunderschönen Freistoßtreffer aus 23m die frühe Führung erzielte (10.). Gegen den platzierten Ball in den Winkel hatte Keeper Eichhorn im Steinacher Kasten keine Abwehrchance. In der Folgezeit fiel den Gastgebern im Spielaufbau nicht viel ein und die Gäste rissen das Geschehen an sich. Mit schnellen Ballpassagen wurde die Steinacher Abwehr mehrfach ausmanövriert und es ergaben sich erstklassige Chancen. Nach 15 Minuten setzte Fuchs frei am 5-er den Ball in Rückenlage über das Steinacher Tor. Nach 19 Minuten lief Hebstreit allein auf das Tor zu, vergab aber kläglich. Steinach kam nur sporadisch vor das Tor, erzielte aber nach 27 Minuten trotzdem den Ausgleich, weil Gottschalk einen Freistoß ebenso sehenswert wie zuvor Nier im Herpfer Kasten versenkte. Vorausgegangen war ein ungestümes Zweikampfverhalten von Fickel. Aber unsere Mannschaft ließ sich zunächst nicht beeindrucken und erspielte weitere Hochkaräter. Nach 32 Minuten ließ Hermann seinen Gegenspieler aussteigen und schloss aus 16 m etwas überhastet ab. Hier war kein Gegner mehr in der Nähe und er hätte noch weiter in den Strafraum eindringen können. Und nach 39 Minuten war Fickel freigespielt und stand ebenfalls frei vor dem Steinacher Keeper. Auch ihm versagten die Nerven, er hätte sogar noch auf den völlig freien Hebstreit querlegen können, fast müssen, denn er war klasse mitgelaufen. So ging es mit einem 1:1 in die Halbzeit, welches den Gastgebern sehr schmeichelte.

Schwache 45 Minuten

Leider konnte unsere Mannschaft in der 2. Halbzeit nicht an die erste Halbzeit anknüpfen. Und es kam alles Negative zusammen, was man sich so vorstellen kann. In der 49 Minute ging Steinach durch ein unglückliches Eigentor von Zöller in Führung. Am 16-er versuchte er einen Flankenball zu klären, traf den Ball aber nicht richtig, so dass sich dieser neben Keeper Groß ins Netz senkte. 4 Minuten später musste Fickel das Feld mit Gelb/Rot verlassen, weil er wieder etwas übermotiviert in den Zweikampf ging und die Ampelkarte von Schiri Leitschuh sah. Damit erwieß er seiner Mannschaft einen Bärendienst, da dadurch die Aufgabe, ins Spiel zurückzukommen, fast unmöglich wurde. Als nach 61 Minuten Gottschalk das 3:1 erzielte, waren die Messen endgültig gelesen. Vorausgegangen war ein viel zu zögerliches Zweikampfverhalten, als Böhm den Flankenball auf Gottschalk zuließ und Göpfert den Torschützen nicht eng genug deckte. Der Steinacher Torjäger hatte keine Mühe, aus 5m einzuköpfen. Kurz danach nochmal die große Chance ranzukommen. Den Drehschuss von Fuchs entschärfte Eichhorn mit toller Parade und der Nachschuss vom eingewechselten Hofmann ging an den Pfosten. Gottschalk durfte sich dann nochmal in die Torschützenliste eintragen, als Groß einen Ball nicht festhalten konnte und er es leicht hatte, den Ball im Herpfer Kasten zu versenken. Und leider musste unsere Mannschaft auch noch das 5:1 schlucken. Groß wartete zu lange mit dem Abschlag, so dass er von einem Steinacher angelaufen und sein zu spätes Abspiel geblockt wurde. Der Ball wurde sofort ins Zentrum gebracht, wo Wenke den Ball im leeren Tor versenkte.

Völlig unverständlich

Eine völlig unnötige und bittere Niederlage, die den gezeigten Leistungen vor allem im ersten Durchgang nicht gerecht wird. Die Mannschaft muss endlich ihre Torchancen nutzen, von denen es eigentlich in jedem Spiel reichlich gibt. Steht es zur Halbzeit 3:1 für unsere Mannschaft und setzt die Mannschaft das Spiel der ersten 45 min fort, wäre dieser Sieg der Gastgeber nicht möglich gewesen, darin waren sich sogar die Steinacher einig. Leider kommen dann noch die Aussetzer in der Defensive dazu. Unverständlich außerdem, dass die Mannschaft wieder nur eine Halbzeit das wahre Leistungsvermögen abgerufen hat. Mit nur 4 Punkten aus 6 Spielen ist der Start völlig missraten und die Mannschaft muss nun in den nächsten Wochen alles daran setzen, zu punkten.

Vorbericht 5. Spieltag

Am Samstag reist unsere 1. Mannschaft zum 5. Spieltag der Landesklasse 3 auf den Fellberg nach Steinach. Dort heißt es für unsere Mannen, den negativen Trend der letzten beiden Partien zu stoppen und was Zählbares aus Steinach mitzunehmen.

Niederlage ging völlig in Ordnung

Auch im dritten Heimspiel der noch jungen Saison, verließen die Noack-Schützlinge vergangenen Sonntag den Platz als Verlierer. Nach 90 Minuten musste man sich klar und deutlich mit 0:3 gegen Bad Salzungen geschlagen geben. Der Sieg für die Gäste ging auch völlig in Ordnung. Unserer Mannschaft fehlten wie bereits gegen den 1. Suhler SV die zündenden Ideen im letzten Angriffsdrittel, um vor dem gegnerischen Tor ernsthaft Gefahr auszustrahlen. Den wenig vorhandenen Chancen fehlte es an Genauigkeit und Zielstrebigkeit. Anders die Gäste, welche ihre Chancen resolut nutzten. Mangelnde Einstellung konnte man nicht mal jemanden vorwerfen. Es läuft momentan sportlich nicht wie gewünscht. Mit dem Spiel in Steinach steht nun die nächste schwere Aufgabe auf dem Programm.

Erfolgreicher Saisonstart

Die Gastgeber sind mit 4 Siegen und einem Unentschieden fabelhaft in die Saison gestartet. Auch der Angriffsmotor läuft mit 13 erzielten Treffern schon wieder auf Hochtouren. Zu Saisonbeginn übernahm Trainer Daniel Meyer das Zepter am Fellberg und brachte seine Mannschaft gleich auf Kurs. Der gebürtige Steinacher hatte knapp eineinhalb Jahre Auszeit vom Trainergeschäft genommen und kehrt nun zu seinem Heimatverein zurück. Auch das Ziel formulierte er zum Dienstantritt klar und deutlich: „Wir wollen einen Umbruch vollziehen und den Nachwuchs einbauen. Die gute Nachwuchsarbeit, die in Steinach gemacht wird, sollte auch mal Früchte tragen. Nach dem überaus erfolgreichen Saisonauftakt mit 4 Siegen am Stück, musste man sich letzte Woche das erste Mal die Punkte teilen. Nach einer hochklassigen Partie, trennte man sich am Ende 3:3 vom FSV Eintracht 06 Hildburghausen. Trotz einem 2:0-Rückstand kämpfte man sich zurück in die Partie und führte sogar zwischenzeitlich dank einer starken Aufholjagd mit 2:3. Am Ende zeigte man sich trotz des Ausgleiches zufrieden mit dem torreichen Remis. Die Zielsetzung der Steinacher fürs Wochenende wird klar sein. Sie wollen nach 90 Minuten weiterhin ungeschlagen bleiben.

Matchplan steht

Eine geordnete Defensive, gieriges Zweikampfverhalten, unbedingter Siegeswille. Trainer Mike Noack fasst die Marschroute gegen die Steinacher in seinen Worten zusammen: „Wir wollen erstmal kompakt stehen, als Einheit auftreten und aggressiv sein.“ Dass die Aufgabe nicht einfach sein wird, davon ist der Trainer gleichwohl überzeugt: „Steinach hat eine eingespielte Mannschaft mit Erfahrung und vorne mit großer individueller Klasse. Meine Mannschaft muss sich gehörig steigern, will Sie am Fellberg bestehen.“

Nicht dabei mithelfen kann Keeper Möhring nach seiner Roten Karte gegen Bad Salzungen. Für ihn wird Enrico Groß am Samstag das Tor hüten. Ansonsten steht Trainer Noack der ganze Kader zur Verfügung. Vor allem die Rückkehr von Eric Röll macht Mut im Herpfer Lager. Die Bilanz der Aufeinandertreffen spricht knapp für die Gastgeber. Bei fünf Siegen stehen bei neun Partien drei Niederlagen und ein Unentschieden entgegen. Den letzten Auftritt konnten die Mannen um Kapitän Barthelmann mit 2:0 für sich entscheiden.

„Ich hoffe dass die Niederlage gegen Bad Salzungen ein Weckruf zur rechten Zeit war und die Jungs zur alten Stärke zurückfinden. “Die starken Trainingsleistungen müssen jetzt endlich auf den Platz gebracht werden“, lässt Trainer Mike Noack verlauten um schnellstmöglich in die Erfolgsspur zu finden. Freuen wir uns auf einen spannenden Fußballnachmittag. Schiedsrichter der Partie ist Pierre Leitschuh. Anstoß am Samstag wird 15 Uhr sein. Der Fanbus startet um 12:15 Uhr am Herpfer Kulturhaus.